0e ein württembergischer PwPosti

  • Für die Freunde der württembergischen Schmalspur


    Irgendwie hatte ich es verpaßt für meine württembergischen Züge einen PwPosti anzuschaffen. HENKE hatte einmal ein Gehäuse, das er im Resteverkauf ausverkaufte. Ich habe es damals versäumt mir eines zu besorgen. Es gab dann noch in kleiner Auflage einen überarbeiteten Bausatz von Thomas Spieth. Auch dieser ging an mir vorbei. Letztlich wollte ich dann in den Selbstbau gehen, was aber immer weiter hinausgeschoben wurde. Da kam es passend, daß ich vor geraumer Zeit aus der Auflösung einer Schmalspursammlung für wenig Geld ein HENKE Modell kaufen konnte, das mehr schlecht wie recht gebaut war.


    Letzten Dezember wurde das Modell in seine Einzelteile zerlegt. Nur das Gehäuse blieb übrig, der Rest wanderte in die Mülltonne. Das Gehäuse wurde mit dem Sandstrahlgerät mühsam von den Lackschichten befreit .Von Thomas Spiet habe ein paar Kleinteile für den Wagenkasten beschafft, die anderen Teile am Wagenkasten sind aus der Bastelkiste oder neu gemacht. Manche Dinge habe ich dann nicht gemacht, z.B Türen zum Öffnen oder frei stehende Laufschienen der Schiebetüren. irgendwo mußte auch Schluß sein.


    Das Fahrgestell wurde komplett aus Messingblech und -profilen sowie Messing Gußteilen aus meinem württ. Programm neu aufgebaut und an das Kunststoffgehäuse angepaßt. Das war nicht einfach, da sich das Kunststoffgehäuse deutlich aus der geraden Linie verabschiedet hatte. Mit etwas Geduld und zurecht fräsen und feilen hat es geklappt. Neue Räder und meine württ. Messing-Kupplungen mit dem RAST Bügel komplettieren das Fahrgestell.


    Beim Wiederaufbau und der Beschriftung habe ich mich an das Werksfoto der Maschinenfabrik Eßlingen gehalten. Auf diesem hat der Wagen bei Auslieferung noch zwei Gaskessel für die Beleuchtung (hauptsächlich für das Postabteil). Mein Modell ist auf die Zeit danach datiert, als die Fahrzeuge der württ. Schmalspur schon elektrifiziert waren und die PwPosti Akkukästen hatten, so um 1930.


    Viel mehr ist zu dem Modell nicht zu berichten. Es war ein schneller Umbau, um aus einer Bastelruine ein doch ganz akzeptables Fahrzeug zu machen. Schließlich brauchen die Fahrgäste in den Personenwagen den Abort, der im PwPosti für den ganzen Zug diente.


    Schaut Euch die Fotos an, vielleicht bekommt jemand auch so ein Gehäuse angeboten und kann es dann zu neuem Leben erwecken.


    Grüße aus VAI
    Armin.










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