Rivarossi V160, Befestigung Drehgestellblenden

  • Einleitung:
    Es ist jetzt doch eine stattliche Anzahl Jahre her, dass ich mit Spur 0 begonnen und mir vorallem Modelle von Rivarossi
    zugelegt hatte. Die in der Schweiz üblichen HERMANN Modelle konnte oder wollte ich mir gar nicht leisten und die waren
    ja sowieso auf jeder Anlage zu sehen so wie heute die LENZ Modelle in Deutschland. Deswegen hatten vorallem V160
    und die D-Zugwagen Einzug gehalten, aber auch die üblichen Güterwagen waren dabei.


    Nachdem ich bereits zu H0 Zeiten div. Loks mittels Faulhabermotoren und mehr oder minder aufwendigen Umbauten
    ausgerüstet hatte, wollte ich natürlich auch diesen Spur 0 Loks zu gleichen Fahreigenschaften verhelfen. Die Resultate
    meiner Umbauten und meine Philosophie sind ja in der Zwischenzeit besten bekannt und auch oft bezweifelt oder gar umstritten.
    So besitze ich in der Zwischenzeit 6 Stück Rivarossi V160 / BR 216, z.T. mit meinen eigenen Antrieben umgerüstet, es
    sind aber auch Munz und Wemoba (Munz Kopie?) Antriebe verbaut, die ich bei Gelegenheiten günstig erwerben konnte.


    Der Einbau der Antriebe stellt ja eigentlich kein Problem dar und bei den beiden Fremdfabrikaten geht’s noch viel
    einfacher wie bei meinen Antrieben. Was für mich aber immer eine Knacknuss darstellte, war das passgenaue und
    saubere Anbringen der Drehgestellblenden. Meistens wurden sie am Schluss einfach mal angeklebt in der Hoffnung,
    dass ich sie nicht mehr zerlegen müsste. Deshalb auch nur mit Papierkleber.


    Munz und Wemoba haben ja eine Art Stossstange, an welche die Blenden von vorne und hinten angeschraubt werden
    können, sofern die Löcher in den Blenden auch am richtigen Ort gebohrt werden.
    Bei meinen Antrieben befestige ich die Blenden an den gleichen seitlichen Bolzen wie es Rivarossi gemacht hat.


    Problem:
    Da die Blenden aber beim Entfernen von der Originallok, je nachdem wie gut sie verklebt waren, an den Stossstellen
    brechen, können sie anschliessend nicht mehr einfach und sauber zusammengesteckt werden. Und genau für diese
    Stelle wollte ich schon längst etwas machen, wofür ich aber erst jetzt dank Corona endlich auch mal Zeit gefunden habe.


    Lösung:
    Wie meist bei meinen Konstruktionen wollte ich wieder etwas Einfaches bauen, das ev. auch für andere interessant
    sein könnte. Mir ist schon klar, dass in der Zwischenzeit viele Nuller stolze Besitzer einer LENZ Lok sind, aber es gibt
    bestimmt noch viele z.T. stark verbesserte und optimierte Rivarossis im Einsatz, die sich nicht zu verstecken brauchen.
    Vorallem nicht, wenn sie noch mit Glockenankermotoren angetrieben werden, die auch im Analogbetrieb ohne Hilfe
    von Elektronik höchste Fahreigenschaften bieten.
    So habe ich 2 kleine Ätzteile entwickelt, na ja, entwickelt ist schon etwas übertrieben, mit denen die Blenden universell
    bei den genannten Antrieben und ev. auch bei weiteren befestigt werden können. Diese verbinden die beiden Blenden
    jeweils vorne und hinten.
    Die Teile haben 4 Löcher von 2.2 mm, wobei bei Munz und Wemoba die inneren zum Tragen kommen, d.h. dort werden
    die Blenden an den dafür vorgesehenen Bohrungen an der Stosstange festgeschraubt. Sollte es Stabilitätsprobleme geben,
    können die äusseren aber ebenfalls noch eingesetzt werden, diese müssten dann aber als Gewinde M2 ausgeführt werden,
    da ein Durchgangsloch nicht möglich ist.
    Bei meinen eigenen Antrieben werden die äusseren Löcher verwendet. Man kann sie als Durchgangslöcher von ca. 2.1 mm
    bohren oder auch Gewindelöcher M2 scheiden.


    Die Ätzteile werden an den Biegekanten abgekantet und über die Enden der Blenden gehalten/geklemmt, wo sie nun
    vorerst als Bohrlehre dienen. Die Durchgangslöcher von 2.1 mm stellen kein Problem dar, der Kunststoff von Rivarossi
    zeugt auch nach mehr als 30 Jahren noch von höchster Qualität. Für die M2 Gewindelöcher von 1.6 mm bohre ich zum
    Zentrieren jeweils zuerst ein klein wenig mit dem 2.1 mm Bohrer eine kleine Vertiefung.
    Somit können die Blenden sauber befestigt werden und sind auch jederzeit für Wartungszwecke wieder entfernbar.


    Ich denke mehr Beschrieb braucht es nicht, der Rest ist aus den Bildern ersichtlich. Dass die Teile noch eingefärbt und
    die verzinkten Schrauben ev. noch durch schwarze ersetzt werden, ist ja bestimmt selbstverständlich.
    So kann ich mich in Zukunft auch mal noch den Fenstern und der Beleuchtung widmen.


    Gruss
    Peter Lehmann

  • Welche Übersetzung wurde vom 2020B (13:1) auf die Achse gewählt. Und welches zahnmodul.

    Plane einen Lok. Habe die Übersetzung 12Z/48Z Modul 0.4. Den Antrieb habe ich einmal erstanden. Bin mir aber nicht sicher ob er geeignet ist.

  • Das Modul ist egal, wichtiger wäre der Raddurchmesser.

    Damit könnte ich Dir dann die Modell-Geschwindigkeit angeben.


    Mit V160 Rädern mit einem Durchmesser von 22 mm wären es ca. 40 km/h

    Endgeschwindigkeit.

    Ob der Antrieb von Uhde stammt und für eine Rangierlok gedacht ist?

    Stell doch ein Foto ein.


    Gruss

    Peter

  • Ich bin in der Planungsphase und Materialbeschaffung. Ich zeichne gerade einen groben Plan einer 2045 ÖBB. Der Raddurchmesser liegt original bei 1m.

    Raddurchmesser liegt bei 22mm.

    Beim original lag die Geschwindigkeit bei 90km/h.

    Das Untergestell werde ich in Messingblech gestalten. Bei den Aufbauten bin ich noch nicht sicher.

    Mit dem 3d druck bin ich in der Anfangsphase.

    Ich hab noch 6 Stk. neue FH2020B liegen. Diese möchten ich als tatzlagerantrieb verbauen. Also 4 davon.

    Leider hab ich keine bessere Zeichnung. Aber die wichtigsten Originalmaße hab ich.

  • Sag mal Julia, haben Dir Deine Eltern eigentlich keinen richtigen Namen

    mit auf den Weg gegeben? ||


    Ich kommuniziere nicht gerne mit anonymen Teilnehmern, dann im aktuellen

    Fall hätte man einiges zu sagen.


    Gruss

    Peter Lehmann

    aus CH-Widnau in der Schweiz :D

  • Hallo Gerald,

    du kannst ja deinen Nicknamen behalten!

    Es wäre nur nett wenn Du zum Ende deines Beitrages mit deinen

    richtigen Namen Grüßen würdest.

    (Siehe unten)




    LG.

    Peter

  • Hallo Geri


    Schön dass Du Deinen Namen preisgegeben hast, so macht es mehr Spass mit Dir zu kommunizieren.

    Ev. auch per Mail, denn es muss nicht unbedingt alles hier gezeigt, erzählt und ev. auch zerlegt werden... =O


    Es war mir eben nicht bewusst gewesen, dass Du offenbar ein Neuling bist.

    Ich habe auch erst jetzt bemerkt dass ich offenbar eher die Ausnahme bin dass ich keinen Nicknamen habe ;(

    Aber ich gebe mich lieber ganz zu erkennen, sodass ich auf einer Ausstellung nicht nach irgendwelchen Nicknamen

    suchen muss bis ich weiss mit wem ich es eigentlich zu tun habe. Aber besten wäre ja eigentlich jeweils ein Foto
    von sich selber im Status zu platzieren, wie es manche machen. Warum eigentlich ich nicht?? :/


    Jedenfalls werde ich Dir gerne beim Antrieb der 2045 helfen und ich meinte dass ich Dir da bereits

    etwas passendes im Köcher habe ;)


    Gruss
    Peter

  • Haahaa...was für ein lustiges Völkchen...da fühlen sich gleich mal ein paar angegriffen... :D

  • Danke Gerald für Deine Kontaktaufnahme und die Preisgabe Deiner Identität.


    Ich denke, dass wir mit Deiner Anfrage ja auf guten Wegen sind und die weitere

    Diskussion im Hintergrund führen können ohne die Anonymität div. Teilnehmer im Forum.


    Gruss
    Peter

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