Spielbahn für Tochter+Vater auf 4,4x3m

  • wirf die Weiche nicht auf den Müll, dazu war sie zu teuer

    Nein, die Weiche war nicht besonders teuer. ;) 15 Euro! ;) Aber nein, ich werf sie nicht weg... ist auch schon wieder eingebaut in der Anlage. Nächste Woche nehme ich die Weiche mit in die Arbeit zu meinen Lötprofis. Vielleicht habe die Jungs eine Idee.


    Gruß

    Djordje

  • Hallo Djordje,

    mir ist bei einer Peco Weiche ein ähnliches Mißgeschick passiert, ich habe das Kabel "von oben" angelötet.

    Du siehst, was ich meine im ersten Bild meines Beitrages Einbau einer Peco Weiche / Isolierverbinder / Verkabelung

    Dadurch, dass ich das Kabel seitlich von oben an die Schiene geführt hatte, hatte ich nicht solche "Überhitzungsprobleme".

    Ich hatte auch länger den Fehler gemacht, die Löttemperatur zu hoch zu haben (ca. 450 Grad), mittlerweile nutze ich bei Lötzinn mit Flußkern 380 Grad und es geht sehr gut. Wenn die Temperatur zu heiß ist, dann verdampfen die Flußverbesserer zu schnell.

    Den Tipp hatte ich von einem Lötprofi bekommen und er hat mir geholfen.

    Grüße, Stefan

  • das muss so oder so geschehen, weil ich die Gleise mit Maleracryl verkleben werde. Ich versuche schwarzes oder braunes Maler-Acryl aufzutreiben. Letztendlich werden aber eh alle Gleise mit der Airbrush behandelt.


    So,

    das war's! Egal welche Hitze, sobald ich das verzinnte Kabel verlöten will, saugt es den Lot vom Herzstück weg und nix hält mehr. Inzwischen sind auch schon zwei Schwellen von der Weiche geschmolzen. Jetzt glaub ich werfe ich die Weiche besser in den Müll. Bzw. ich werf sie in den Müll sobald Ersatz da ist, bis dahin nutze ich die Weiche aber eben ohne Herzstück-Polarisierung und mit geschmolzenen Schwellen. Zum Rangieren taugt das noch alle mal.


    Na ja... sowas muss leider auch passieren. Ging ja jetzt lange alles richtig gut. Ein Rückschlag war wohl hinfällig.

    Hallo Djordje,


    ich hoffe, du bist nun selber darauf gekommen, daß ein Verkleben der Gleise absolut kontraproduktiv ist. Es ist einfach nicht notwendig, wenn du die Gleise einschotterst. Der Schotter und der Schotterkleber halten das Gleis vollkommen ausreichend an der richtigen Stelle. Da bewegt sich nix.

    Im Reparatur- oder Umbaufall kann man den Schotter mechanisch wegkratzen und die Weiche/Gleis mit sanfter Gewalt heraus nehmen.

    Ich habe eine nachträgliche Weichenreparatur mal vor einiger Zeit im Britschen Bahn Forum beschrieben. Zwar die falsche Spurweite, die Arbeitsschritte sind jedoch ähnlich und es ist auch Peco-Gleis => Weichenaustausch Peco

    Wenn du die Gleise verklebt hast, ist dann wirklich alles nur noch Schrott.

    Falls du nicht einschotterst, also möglicherweise in verdeckten Streckenabschnitte wie Tunnel, Schattenbahnhof, Fiddleyard und so weiter, reicht die mechanische Befestigung mit kleinen Schräubchen oder Nägelchen völlig aus. Ich nehme dazu immer die Peco Track Fixing Pins SL-14. Sie sind sehr dünn, ca 0,5mm, schwarz gefärbt und kaum sichtbar. Die Länge ist ausreichend, um durch die Schwelle und Bettung bei Spur 0 zu gehen.


    Ich gehe in der Regel folgendermaßen vor: 1. Gleise verlegen, mit Pins provisorisch fixieren (an den Weichen die Drähte bitte vor dem Verlegen anlöten) 2. Gleisbett anzeichnen 3. Gleise wieder weg nehmen, darunter dunkelgrau mit Acryl streichen 4. nach dem Trocknen Gleise wieder drauf, mit den Peco Pins endgültig fixieren 4. ausgiebiger Probebetrieb und Tests, mechanisch und elektrisch, mit allen Fahrzeugen 5. wenn alles ok, einschottern 6. nach mehreren Tagen Trocknungszeit die Track Fixing Pins entfernen. Loch ist kaum sichtbar, kann noch z.B. duch einen einzelnen aufgeklebten Schotterstein getarnt werden.


    Schattenbahnhof und unsichtbare Strecken wie oben, nur Schottern entfällt, die Pins bleiben drin.

    Das sind meine Erfahrungen, andere werden unterschiedliche Wege gehen und abweichende Meinung haben, ich aber mache es so.


    Beste Grüße, Torsten

  • Hallo Torsten,


    ich bin in der Tat dazu geneigt, die Gleise nicht extra noch flächig zu verkleben, aus den von dir genannten Gründen. Aber ich werde vermutlich an ein paar Schwellen links und rechts nen Kleks Kleber setzen statt fest zu nageln. Ich möchte nicht Nägel durch die Schwellen treiben, auch wenn die kleinen Löcher kaum auffallen. Sobald der Kleber angezogen ist, hoffe ich das ich meine Schrauben bedenkenlos entfernen kann und dann das Gleis bereit zum Schottern ist. Mal schauen bzw. dauert noch ein Weilchen. ;)


    Danke und Gruß

    Djordje

  • Hallo Djordje und Torsten,

    ich habe meine Spuro (und H0) Gleise mit Ponal/Weißleim geklebt.

    Bei Austausch, erst kürzlich durch Rückbau der H0-Anlage passiert,

    einfach mit Wasser einsprühen, ein paar Minuten warten und es

    löst sich auf und läßt sich entfernen. :)

    Gruß aus Oldenburg
    Thorsten

  • Hallo Thorsten,


    wenn du den Leim so problemlos nach langer Zeit wieder lösen konntest

    a) war es möglicherweise kein Ponal (Polyvinylacetat) oder

    b) war so wenig Leim dran, daß kaum Klebewirkung vorhanden war


    Ponal ist nach etwa einer Woche so ausgehärtet, daß man nur mit viel warmen Wasser, Hitze oder mechanischer Bearbeitung lösen kann. Und ob das dann immer so gut für den Unterbau ist? Link =>  Holzleim lösen


    Djordje, ein Vorschlag, laß doch die Schrauben mit den großen Unterlegscheiben als temporäre Befestigung dran. Als erstes schotterst du die Bereiche ein, wo keine Befestigungen sitzen. Das sind etwa 90 Prozent des Gleisbettes. Nach drei bis vier Tagen ist der Schotterkleber ausgehärtet, dann kannst du die temporären Schrauben heraus drehen und die restlichen Stellen nachschottern.

    Wenn man die gleiche Schottermischung, den gleichen Schotterkleber und die gleiche Technologie verwendet, ist kein Unterschied zu sehen.

    Beste Grüße, Torsten

  • Djordje,

    ich kann dem Beitrag von Torsten zwecks Schrauben und Schottern nur beipflichten. Ich benutze das gleiche Verfahren und das funktioniert perfekt.


    Grüße. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Ponal ist nach etwa einer Woche so ausgehärtet, daß man nur mit viel warmen Wasser, Hitze oder mechanischer Bearbeitung lösen kann. Und ob das dann immer so gut für den Unterbau ist? Link => Holzleim lösen

    Moin,

    statt Ponal/Wasser einen "richtigen" Schotterkleber verwenden.

    Ich benutze den Kleber von Real Modell, eine Kunststoffemulsion. Hält gut und lässt sich nach Einsprühen mit Wasser rückstandslos lösen. Spurenwelten und andere haben ähnliche Produkte im Programm.


    Viele Grüße,

    Johann

  • Hallo Djordje,

    wie du in einem anderen Beitrag geplant hast, klebe auch ich meine Gleise und Weichen immer mit Acryl-Dichtstoff aus dem Baumarkt. Ein Strang in der Mitte reicht, um sie fest genug zu halten, und man kann sie jederzeit wieder aus dem Acryl rückstandslos entfernen und den Acrylstrang dann auch vom Unterbau abziehen (wenn er dick genug ist und der Untergrund fest. Auf Styrodur kann es zu einer nervigen Knibbelaktion werden). Bei mir liegen die Gleise allerdings auch Ewigkeiten ohne eingeschottert zu werden (das ist so was von nervig ...). Nach dem Einschottern ist das Acryl nicht mehr zu sehen.

    Bieher hatte ich mit dem Acryl auf keiner meiner Anlagen irgendwelche Probleme.


    Wenn du Ponal zum Einschottern nimmst und dir die Möglichkeit offen halten willst, den Schotter später wieder zu entfernen, solltest du nicht das wasserfeste Ponal nehmen.


    Tschüß

    Utz

    My Private Idaho - die Camas Prairie Railroad

  • Pünktlich zum Wochenende kommt natürlich Arbeit an. ;) Nein Quatsch, die fehlenden Weichen (und ein paar Flex-Gleise) sind geliefert worden. Jetzt können die Gleisarbeiten abgeschlossen werden. Anbei wie es dann wohl demnächst im Bhf. Altomünster aussehen wird. Ein Anschlussgleis (z.B. für die BayWa) und ein langes Freiladegleis, auf dem auch mal Wagen (über die Nacht) abgestellt werden können. ;)


    Gruß

    Djordje


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