Bad Meingarten oder mein Kellerprojekt, suche Unterstützung bei der Planung

  • du musst den Begriff "Hintergrund" vermutlich noch etwas genauer präzisieren. Wer mit einem flachen Bild zufrieden ist, der gibt zum Lichtraumprofil (Erweiterung in den Kurven nicht vergessen!) noch einen Zentimeter dazu. Andere stellen dort noch Vegetation oder andere Elemente auf - dann muss es natürlich mehr sein.
    Grundsätzlich gilt: je mehr Abstand, desto besser die optische TIefenwirkung.

  • "...wie weit muß das Gleis vom Hintergrund entfern sein um noch einigermaßen glaubhaft den Hintergrund gestalten zu können."


    Ein ganz klares "Kommt-drauf-an": Fährst Du an einer Halle vorbei - oder an eine Laderampe heran, reichen bei Industriegleisen (Gleisanschlüsse) wenige Millimeter - während ich bei anderen Gegebenheiten ein paar Zentimeter einplanen würde: In Kulissentechnik kann man ganz ordentliche Eindrücke schaffen - und ggf. sogar mit vorsichtig angewandter Längenverkürzung eine größere Tiefe vorspiegeln kannst. Gut eignet sich dazu fotorealistischer Hintergrund (matt): Selbst einzelne, auf Karton gezogene Häuser schaffen (gestaffelt / überschneidend aufgestellt) eine frappierende Wirkung - insbesondere der gezielte Einsatz von "Vegetations-Lücken" innerhalb der Bebauung ermöglicht eine nahezu perfekte, optische Täuschung...!


    Besonders wirkungsvoll kannst Du hier mit Beleuchtung arbeiten, um störende Schlagschatten zu vermeiden, die die geringe Tiefe verräterisch offenbaren würden.


    (...ich hoffe, das hilft Dir wenigstens ETWAS weiter...!?!!)



    "Allzeit HP1 !"
    wünscht
    sZ

  • Hallo Zusammen,


    hier ein kleiner Nachtrag zum Beitrag 18 von Utz und meiner Ansage das mal ausprobieren zu wollen. Nun habe ich das gestern mal quick and dirty zusammen geschraubt. Holz aus der Restekiste (nur 9cm breit). Vordere Strecke auf SO 108cm hintere von 95cm ansteigend mit 3%.


    Was meint ihr dazu?


    Auf den Bildern ist auch der ungefähre Höhenunterschied zwischen den Ebenen zu erkennen.
    Bitte nicht so genau umschauen, es muß noch weiter aufgeräumt werden. ;(


    Gruß
    Uwe

  • Hallo Uwe, wenn die hintere Strecke sichbar bleiben soll, dann solltest ein paar leichte Schlenker einbauen. (Flexgleis). Das bringt 1. noch einige cm Streckenverlängerung und die Landschaftsgestaltung wird interessanter.


    Gruß Micha :)

  • Hallo Micha,


    der Aufbau ist nur als Beispiel gedacht, weil es mir nicht so wirklich vorstellen konnte, das hintere Gleis, entgegen meiner ersten Planung, als Gefällstrecke zu planen.
    Wenn ich das so bauen würde, wäre der Hafen (wenn es denn einer wird) plausibel.


    Gruß
    Uwe

  • Hallo Zusammen,


    ich habe gestern den 2. Versuchsaufbau beendet und die Gefällstrecke nach vorn gesetzt.
    Im ersten Bild ist allerdings noch einmal die Gefällstrecke hinten zu sehen.
    Nun ist guter Rat teuer, wie mache ich es nun?


    1. Streckentrennung und Gefällstrecke hinten
    2. Streckentrennung und Gefällstrecke vorn
    3. Keine sichtbare Streckentrennung, Strecke zum FY führt verdeckt nach unten (evtl. schlechte Zugänglichkeit?) Platz für Anschließer / Hafen Erreichbarkeit über die untere Betriebsstelle (Bhf.?)


    Das war es in der Kürze

  • Hallo Utz,


    kannst Du mir das näher beschreiben wie dein Bekannter die Segmente aus Alu gebaut hat?


    Gruß
    Uwe


    Hallo Uwe,
    er hat vorgefertigte Vierkantprofile benutzt, die mit speziellen Verbindungsstücken in beliebige Kombinationen (Verlängerung, Kasten etc.) zusammengesetzt werden können - leider weiß ich nicht mehr darüber, werde ihn aber mal anschreiben, ob er dazu was schreiben kann (er war wohl auch mal hier im Forum aktiv).


    Tschüß
    Utz

    My Private Idaho - die Camas Prairie Railroad


  • Nochmal hallo Uwe,
    ich fände es persönlich interessanter, den Zug auch mal hinter der anderen Strecke langsam verschwinden zu sehen. Außerdem wird in US-Modellbahnzeitschriften oft geschrieben, dass ein Zug länger wirkt, wenn man ihn nicht ganz sieht (sondern Teile davon durch VG-Gebäude etc. verdeckt sind) und dass auch die Strecke, die ein Zug fährt, länger wirkt, wenn man sie nicht auf einmal einsehen kann.
    Es kommt vielleicht auch darauf an, wie du dir die Landschaftsgestaltung dort vorstellst. Wenn du z.B. gerne zwei Bahnübergänge hättest, die (leicht höhenversetzt) hintereinander liegen, dann wäre die Version 2 besser, ebenso, wenn du zwischen die Strecken etwas Besonderes setzen willst.
    Wenn du viel Fläche brauchst, wäre Lösung 1 besser, da du vorne den gesamten Platz frei hast.
    Die 3 wäre wohl am langweiligsten.


    Tschüß
    Utz

    My Private Idaho - die Camas Prairie Railroad

  • Hi Uwe,
    mir gefällt die Version Streckentrennung und Gefälle vorn am Besten. Eventuell könntest Du das vordere Gleis noch in einer ganz leichten S-Form schwingen lassen. Vor der 180 Grad-Kehre zum Schattenbahnhof würde ich ein Stück des Bogens in einem Unterführungsbauwerk aus Beton verschwinden lassen. Dadurch ist der Hafen optisch von der Gefällestrecke getrennt.
    Grüße. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Hallo Utz,


    das mit dem Gefälle hinten hatte schon was. Allerdings scheinen mir die Möglichkeiten zur Gestaltung eher begrenzt zu sein. Wenn ich je 25 cm abziehe für das Gleisumfeld und Hintergrund, bleiben lediglich 35 cm übrig. Könnte man dort z. B. einen kleinen Bachlauf glaubhaft unterbringen?
    Ich glaube mit quick and dirty komme ich nicht weiter und ein Probeaufbau mit funktionstüchtigen Gleisen muss her. Dann kann ich mir ein Bild davon machen, wie das aussieht.


    Gruß


    Uwe

  • Hallo Jay,


    der Aufbau ist lediglich zur Probe gewesen, um mir das Aussehen zu verdeutlichen.
    Mit dem Gefälle vorn sollte das Gleis schon geschwungen verlaufen, da bin ich mit dir einer Meinung. Aber ich werde wie schon im Beitrag vorher geschrieben einen Testlauf machen und mir das mit Zug anschauen.


    Gruß


    Uwe

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