Rheinhessisch/Pfälzische Nebenbahn

  • Hallo zusammen,


    vor einiger Zeit habe ich unter der Rubrik "Anlagenbau 1: Planung und Gleisbau" über die Planung und den Bai meiner kleinen Kelleranlage berichtet. Hier nun ein kleiner update zum Bahnhof und BW Talheim:


    Der erste Blick geht entlang des Kehrschleifengleises am Lokschuppen vorbei zur Einmündung in die Hauptstrecke


    Das zweite Foto zeigt den Blick über die Drehscheibe zur gleichen Einmündung, hier der BW-Gleise in die Hauptstrecke.


    Im BW ist zwar im Moment keine Lok zu behandeln, dennoch herrscht schon rege Tätigkeit


    Eine HAGANS BR92 wir dgerade per Hand gedreht zum Einrücken in den Schuppen


    Im Schuppen steht bereits eine BR91 und wartet auf ihre Ausfahrt zum Dienst auf der Strecke nach Bergheim


    Neben dem Schuppen steht eine BR91.3, ebenfalls fertig zur Dienstaufnahme


    Eine BR 80 hat auf der Fahrt von Gemünden/Würzburg zu ihrem Heimat BW Köln hier übernachtet und rollt nun auf die Scheibe zur Ausfahrt


    So, jetzt kehrt erst mal wieder Ruhe ein, demnächst mehr von der Rheinhessisch/Pfälzischen Nebenbahn.


    Gruß
    Peter


    P.S.: im Anhang nochmals die angesprochenen Fotos, da ich mir nicht sicher bin, ob das Einfügen im Text wie geplant klappt.....

  • Fahren mit Hilfskupplung.


    Hilfskupplung, was soll das und warum dieser nicht gerade vorbildgerechte Ansatz? Nun, die Antwort ist relativ einfach. Beim kompletten Umstieg von H0 auf 0 vor rund 10 Jahren hatte ich fest vor, mir nur ein 2 bis 3 kleine Loks und max. 10 kleine Wagen für einen beschaulichen Betrieb in einem kleinen Endbahnhof zuzulegen. Einige Wagen und eine motorlose Raimo T3 hatte ich schon im Regal stehen, viel mehr sollten es wirklich nicht werden. Als nächstes konnte ich dann übers Jahr eine Gebauer T4 und einen SCE Glaskasten zu einem für mich akzeptablen Preis erstehen. Eigentlich sollte es nun genug sein, aber das "Sammelvirus" war vollkommen unbemerkt wieder ausgebrochen und so nahmen die Dinge seinen Lauf....
    Vor ein paar Wochen habe ich wieder mal im Modellbahnkeller vor meinen Vitrinen gestanden, in denen all die Modelle ihr Dasein fristen, die auf der kleinen Anlage nicht gerade benötigt oder auf Grund der engen Radien (Lenz R2) nicht zum Einsatz kommen können. Ich stellte mir die Frage, wie das weitergehen soll, was mach ich mit diesen tollen Modellen? So reifte der Gedanke, all die Modelle, die nicht so überarbeitet werden können, dass sie auf der Anlage laufen, zu veräußern. Ein schwerer Schritt, da kam schon was zusammen, aber da ist ja noch die Möglichkeit, die Modelle zum Laufen zu bringen. Bei zwei Modellen war es aber mit der Anpassung der Kurvengängikeit nicht getan, bei diesen Modellen ( BR 85 und 62) schwenken die Pufferbohlen soweit aus, daß ein Fahren mit der Originalkupplung, wie bei mir generell im Einsatz, nicht möglich war. Ein Verkauf war also wohl doch unabdingbar, oder?? Nun, bei der Suche nach entsprechenden Lösungen kam mir die gute, alte aufsteckbare Überpufferungsplatine in den Sinn, da müßte doch was machbar sein. Nun, der erste Prototyp funktionierte schon ganz gut. Das Teil wird schnell und einfach auf die Puffer des zu kuppelnden Wagen gesteckt und der Zug mittels einer an der Platine frei beweglichen Feder an der Lok angehängt. Klappt für den Anfang ganz gut, wie auf anhängendem Video (freihand mit Handy gefilmt, sorry) ersichtlich.

    Gruß aus Rheinhessen

    Peter


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