Straßenbahn Reychenbach (Ferbertal) - der Anfang

  • Guten Morgen zusammen,


    nachdem ich nun die meine Fragen gestellt hatte wie Ihr es um die Vorbildtreue seht und dort in meinen Gedanken ganz klar bestätigt wurde habe ich heute mal meine Gedanken die schon zum x-90ten Male aufgezeichnet wurden in digitaler Form aufgezeichnet.


    Vom Schatzmeister unserer Museumsbahn, seines Zeichens Tischlermeister bekomme ich am 20.03. meine bestellten Modulkästen geliefert. EInen Teil dieser Modulkästen nehme ich für mein erstes Werk her. Eine Ausweiche nach Motiven einer Überlandstraßenbahn. In Anbetracht das ich im Thüringer Wals geboren wurde, das Licht der Welt habe ich im Juli 1982 keine 50m von der Thüringerwaldbahn erstmals gesehen - liegt das irgendwie nahe. Denn meine erste Fahrt im Leben habe ich auf der Heimreise gemacht. Heim zu Mama. Papa durfte mich damals noch nicht gleich sehen, meine Eltern waren zwar schon fast 1/2 Jahr verheiratet aber aufgrund des Wohnungsmangels gab es erst eine Wohnung als der kleine Basti da war. Also war mein Vater noch zeitweise bei meiner Oma an der Ostseee und erfuhr durch ein Telegram davon das er Papa geworden ist. Erst nach einigen Wochen gab es die lange vorher beantragte Wohnung und da hatte dann auch der Papa Platz. :-) Soviel zur Vorgeschichte...


    Die Ausweiche wird innerhalb eines dörflichen Charakters zu finden sein. Ein wenig Landschaft, ein wenig Bebauung, eventuell wird das durch ein Gleisloses Zusatzmodul an der Seite irgendwann noch erweitert. Ein kleines bisschen Beleuchtung und ein paar Bäume... Aber die Ausgestaltung kommt später.


    Hier mal der Gleisplan der ganzen Geschichte...



    gezeichnet mit WinTrac - in Ermangelung von Gleisen in der Spur 0m in meinem Wintrac der Version 13 (das soll es dort geben?) habe ich mal RocoLine mit Bettung zum reinen Zeichnen genommen um wenigstens ansatzweise die Breite des Gleises darzustellen.


    Hier mal ein Bild der Ausweiche Reinhardsbrunn Bahnhof der Thüringerwaldbahn.

    (c) Postkarte aus der Zeit ca. 1950-1960, Aufnahme wohl von Sigurd Hilkenbach - Dieses Motiv wird aktuell auch im Netz angeboten. Ich habe zwar nicht die 100%ige Ahnung vom Urheberrecht, eine Postkarte als vermutlic tausendfach verkauftes Motiv dürfte da sicherlich unkritisch sein wenn es in einem Forum gezeigt wird. Sollte diese (rechtliche) Ansicht verkehrt sein bitte ich den Admin um einen Tipp, dann fliegt das Bild auch raus.
    Die Ausweiche entsteht in einem leichten Bogen um etwas fürs Auge zu haben, die Gleise plane ich aktuell mit Code 143 und irgendwelchen Profilen für Rillenschienen, aber auch Code 125 für S49. Die Weichen - ja Problem... Ich habe zunächst 2 Bayerische Rangirweichen aus dem Wenz-Programm. Mit meiner Ausbildung im Gleisbau weiß ich wie es in der Praxis geht, eine Regelspurweiche kann man auch zur Schmalspurweiche umbauen. Im Modell noch nie gemacht. Aber da werde ich mich mal probieren. Im Vorbild einmal gemacht, wird also schon schief gehen. :whistling: :whistling: :whistling:


    Von den trapezförmigen Modulkästen kommen 4 Stück, 2 sind für später vorgesehen, von den kleinen 60x30 cm als Ausgleichsstücke kommen auch 4 Stück, einer wird hier auf jeden Fall verwendet. Das große Teil in der Mitte kommt nur 1x.


    Dargestellt wird die Zeit Mitte/Ende der 1980iger Jahre als die letzten Zweiachser der Vorkriegsbauart durch moderne Gelenkwagen abgelöst wurden. An folgden Gegebenheiten habe ich mich orientiert.


    Vorkriegszweiachser waren zuzmindest in Chemnitz / Karl-Marx-Stadt waren die Vorkriegswaegn bis November 1988 auf dem Schmalspurnetz im täglichen Einsatz. Okay, sofern man dort nicht umgespurt hätte wäre das dort sicherlich ganz anders gelaufen. Denn der Beschluss wurde ja bereits vor 1960 gefasst, die erste Regelspurstrecke ging bereits am 08.05.1960 in Betrieb.


    Ebenso waren Vorkriegszweiachser sogar bis 1993 bei der Kirnitzschtalbahn im täglichen Verkehr eingesetzt. Im Ausland reichte das teilweise noch länger an. Also ein paar wenige Vorbilder gibt es durchaus. In Darmstadt standen Verbandswagen bis 1989 noch im Einsatz als E-Wagen, also nicht nur im Osten des Landes konnte auf relativ alte Zweiachser in den 1980iger Jahren noch nicht verzichtet werden. Dazu kommt die Problematik im Modellbau - Straßenbahn macht ja kaum einer. Also wo sollen die Modelle herkommen? Solche bedruckten Zahnbürstenschachteln wei von Hödl in H0? Danke, ich verzichte...


    Beim Thema Fahrleitung habe ich mich noch nicht ganz entschieden. Testweise sind mal einige Teiule aus dem Sommerfeldt-Programm da. Weiter habe ich noch nicht geschaut was es außer dem Selbstbau alles gibt.


    Auf eine Signalisierung verzichte ich nahezu vollständig, Zumindest gedanklich werden die Züge im Nachzugbetrieb das Nachzugzeichen führen. Hier mal noch ein Bildlink aus dem Kirnitzschtal eines Wagens mit Nachzugzeichen (linke Seitenfrontscheibe), der Regelwagen ist dahinter zu sehen. Ein bisschen was zur Geschwindigkeitsignalisierung wird halt noch in die Fahrleitung gehängt um die Szenerie etwas kleinteiliger und etwas lockerer zu gestalten.


    Bahnsteige - das muss ich mir noch überlegen ob es die geben wird. Eventuell auch nur Ein- und Ausstieg vom Straßenniveau, war seinerzeit nicht unünlich. Auf Gehbeeinträchtigungen hat man damals im Gegensatz zu heute keine Rücksicht genommen. Und einen Hochbahnsteig werde ich mir garantiert nicht in die Landschaft zimmern. Als ausgebildeter Gleisbauer werde ich natürlich auch verschiedene Gestaltungsvarianten beim Gleisbau selbst berücksichtigen. Mal sehen was mir dann von ganz uralt bis superschick beim Bau alles einfällt. Muss ja auch nicht alles umsetzen.


    Ein kleines Stationsgebäude mit personenbedientem Fahrkartenverkauf wird es geben (Skizze oben) - dazu wird später mehr verraten:-) Das Gebäude unten links ist das 50er-Jahre Wohnhaus aus dem Jaffa-Programm, das befindet sich im Bau. Da wird es demnächst auch mal Bilder geben. Meine Versuche zum Verputzen sind beendet, es haben sich 2 Varianten als umsetzbar und gut aussehend herausgestellt, mal sehen welche ich dann auf dem Gebäude umsetze.


    Fahrzeuge... Wie an anderen Stellen schon benannt wird es zunächst 2 Modelle eines Dresdner Aufbaubeiwagens geben. Diese sind 1948 auf Fahrgestelklen kriegszerstörter Beiwagen in der Waggonfabrik Werdau entstanden, in den 1960iger Jahren auf 1.000 mm umgespurt worden und im Lockwitztal (Linie 31 der Straßenbahn Dresden, vormals eigenständig) bis zur Stilllegung der Strecke gefahren. Als Triebwagen steht aktuell ein 3D-gedruckter Lindner zur Verfügung, das Vorbild dazu wurde 1926 an die Straßenbahn Potsdam geliefert. Dieser befindet sich immer mal wieder im Bau, es geht wegen viel Arbeit aktuell eh nur sehr schleppend voran.


    So ich es beherrschen würde schiele ich allerdings noch auf KT4D (Doppeltraktion), Dann mit leichter Abweichung vom Vorbild des Tatra T5A5 einen T5A2 und statt des KT8D5 im Modell die Abwandlung eines KT8D2. Daher hatte ich auch kürzlich nach eurer Meinung zum Thema Vorbildgenauigkeit gefragt. Der T5A5 wurde dann halt mit glatter Außenbeblechung und runden Scheinwerfern sowie anderer Steuerung als T6A2 gebaut und in Deutschland nach Magdeburg, Berlin, Schwerin (Weitergabe an Magedeburg) sowie Dresden und Leipzig geliefert. Diese beiden leichten Abwandlungen erlaube ich mir im Rahmen der modellbauerischen Freiheiten so ich es mal hinbekomme sowas zu konstruieren. Denn wegen der gesickten Seitenwände müsste das mindestens in Mischbauweise Kunststoff/Messing bzw. Neusilber entstehen. Aber nach dem Fortschritt in dieser Richtung frsgt mich 2030 nochmal... :D


    So, nun genug geschwafelt und gelangweilt. Demnächst geht es mal los. Irgendwie zwischen den Schichten auf der SFS Mannheim - Stuttgart.


    Viele Grüße
    Sebastian Woelk

  • Moin Sebastian


    Ein interessantes Vorhaben mit realistischen Ideen. Gefällt mir gut.
    Bezüglich deiner Fahrzeugplanung. Der KT8D5 (oder2) ist in Null fast 70cm lang... Und während ich bei E-Loks Sicken durchaus ansprechend finde, mag ich die bei Straßenbahnen (egal ob K2, T5A5 oder KT4) überhaupt nicht. Sieht irgendwie ... billig aus.


    Aber es muss ja eigentlich nur DIR gefallen.


    Für die Fahrleitung würde ich mich auch im Sommerfeldtprogramm umsehen. Die (Beton)Masten kann man ja aus Rundmaterial - egal ob Holz oder Metall - selbst herstellen.


    Gruß Ralph

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

  • Mahlzeit zusammen,


    nun habe ich doch da mal eine dämliche Frage bei welcher ich bisher viele Antworten gehört habe, aber alle Antworten nur mit "Ich weiß nicht ob das klappt" oder eine allgemeine Sammlung aller elektronischer Komponenten die es so auf der Welt gibt. Kurzum, ich habe bisher noch niemanden gefunden der mir eine Lösung aufzeigen konnte. Leider weiß ich auch nicht wonach ich im Netz oder der Literatiur suchen soll.


    Zunächst mal ein Grundriss meines Lindner-Wagens...



    Fahrtrichtungen je mit 1 und 2 gekennzeichnet, die Türen mit 1L/1R und 2L/2R...


    Ich suche eine Möglichkeit dem Ding beizubringen das er ganz automatisch an einer definierten Stelle blinkt. Über Kabel könnte ich das ganze auf einen Dreiwagenzug auf alle Fahrzeuge übertragen. Aber wie mache ich dem Decoder begreiflich das er an Punkt X nach L oder R blinken soll?


    Folgende Möglichkeiten habe ich mir bereits angesehen und verworfen.


    Händisch am Fahrregler/Fredl/Smartphone und App einschalten fällt weg weil man es ja vergessen kann. Spätestens wenn man irgendwie mit jemandem im Gespräch ist soll der trotzdem blinken.


    Magnet im Gleis und Reedkontakt am Fahrzeg... Nun bitte ein Blick auf die obere Skizze des Treibwagens. Bei Fahrt in FR 1 und abbiegen nach links wird vorher der Blinker links eingeschaltet. Der Magnet ließe sich denke ich gut im Schotter verstecken oder im Straßenpflaster zwischen Steinen ganz gut tarnen. Nach der Abbiegefahrt kommt ein anderer hin der den Blinker wieder ausschaltet. Eventuell in die Mitte? Kann ich mit einem Reedkontakt z.B. unter der Tür 1L einschalten und einem anderen wieder ausschalten?


    Komisch wird es nur wenn der Triebwagen dann auf eingleisiger Strecke in der Gegenrichtung fährt und aus der Abbiegefahrt (in der Gegenrichtung biegt er dann rechts ab!) raus ist und dann ganz plötzlich links blinkt. Denn der Magnet müsste ja außen neben der Schiene verbaut sein. Also aus funtionalen Gründen bei eingleisiger Strecke scheidet nach meinem Verständnis diese Möglichkeit
    aus weil immer nach Abbiegefahrt die Gegenrichtung mit blinkt.


    Ein Bekannter der sich nach eigener AUssage nicht so gut auskennt meinte "Rückmeldeabschnitte" - nur da beginnt dann meine eigene Ahnungslosigkeit. Einen Rückmeldeabschnitt müsste ich ja beim Gleisbau und bei der Verkabelung gleich mit berücksichtigen. Wie müsste ich den ausführen? Der muss doch sicherlich mindestens genauso lang sein wie der
    Abstand von erster bis zur letzten Achse beim längsten Zugverband oder habe ich da jetzt an die Grundbegriffe der digitalen Modellbahn eine falsche Erinnerung?



    Hat jemand von euch einen Tipp wie ich dieses Problem gelöst bekomme? Ich habe das mal hier angehängt und nicht bei Fahrzeugbau einen neuen Beitrag eröffnet damit das mal zusammen ist und außerdemspielt es ja bei der Anlagenplanung bzw. Modulplanung auch eine Rolle. Da ich lesen kann - wenn jemand eine Lösung nicht zum 100. Mal erklären mag sondern stattdessen auf Literatur


    verweisen kann dann nehme ich selbstverständlich auch einen Literaturtipp.
    Eine Königsdisziplin wäre auch noch ein automatisches Warnblinken an Punkt X... Weitere Punkte sollte ich mir glaube ich aufheben wenn ich mit meinem Lindner mal weiter komme, denn das gehört eindeutig in den Fahrzeugbau. :-)

    Ein interessantes Vorhaben mit realistischen Ideen. Gefällt mir gut.
    Bezüglich deiner Fahrzeugplanung. Der KT8D5 (oder2) ist in Null fast 70cm lang... Und während ich bei E-Loks Sicken durchaus ansprechend finde, mag ich die bei Straßenbahnen (egal ob K2, T5A5 oder KT4) überhaupt nicht. Sieht irgendwie ... billig aus.

    Gruß Ralph


    Ralph, das schöne am Geschmack ist das jeder seinen eigenen hat. Ich werde Dich nicht angreifen weil Du das Aussehen des Prototypen für ... billig hälst. Deine Meinung und ich nehme sie so hin. Bin da tiefenentspannt und flexibel wie ein neuer Gartenschlauch. Brauchst Dich da nicht zu fürchten das Du mir zu Nahe treten könntest. Bei weitem nicht... :-)


    Auf das Thema Tatra bin ich gekommen als Heyden-Modellbau den KT4D in 1:43,5 präsentiert hat. Aber der hat ein paar Probleme... das erste steht schon oben. 1:43,5... wirkt dann irgendwie nicht so ganz. Das zwiete Problem - aktuell gibt es den nur in 0, nicht in 0m. Die Fahrwerke kommen aus der Schweiz und müssten konstruktiov geändert werden für 0m. Das macht der Schweizer nur wenn er mindestens 10 Drehgestelle verkaufen kann. Also 5 KT4D ist mir dann dioch ein bisschen viel. Also 1 Prototypen, 2 Serienwagen und einen T5A5+B5A5 (den Beiwagen dazu hat es nie gegeben...) oder besser einfach nur eine Kombination aus T6A2+B6A2 wie sie in die DDR geliefert wurden und dazu vom T5A5 die gesichten Seitenwände und die eckigen Scheinwerfer. Dann hätte ich auch 10 Drehgestelle unter. Und das dritte Problem - den Wagen gibt es bei Heyden nicht mit Beleuchtung. Nicht einmal beleuchtete Scheinwerfer. Den Gerüchten nach wurde der für einen Arzt in Berlin entwicklet und der mag wohl je Ausführung (auch Lack) je ein Fahrzeug haben. Aber eben alles ohne Beleuchtung. Das Kleinserienmodelle teils erheblich teurer sind ist klar, für die Exclusivität bin ich auch bereit einen höheren Preis zu zahlen. Aber geschätzte 1.500 Euro und dann gibt es nicht mal funktionierende Scheinwerfer begeistert mich zumindest nicht so arg. Denn gerade eine fein beleuchtete Modellbahn mit beleuchteten Fahrzeugen ist doch was feines. Und da ist so ein KT4D schon ein echter Hingucker mit seinen großen Fenstern und dem vielen nach außen dringenden Licht.
    Und da ist es egal ob es ein Serienwagen oder ein Prototyp ist. Also bei mir würde lediglich der T6A2 die Gestaltung des T5A5 bekommen und der Beiwagen passend aussehen... der KT8 ist optional.


    Viele Grüße


    Sebastian Woelk


    Edit: Schnappsidee gestrichen - wegen dem Zusammenhang habe ich den Text aber stehen lassen.

  • Hallo Sebastian,
    von den Dresdner Blechspielwarenwerken gab es in den 50er Jahren mal einen H0-Straßenbahnzug ET54, der blinkte in den Kurfen. Die hatten das so gelöst, dass auf beiden Seiten im Boden jeweils ein Kontakt vorhanden war, welcher kleine Erhebungen im Pflaster zwischen den Schienen berührte und damit kurz für einen Stromstoß sorgte, wodurch die Blinker kurz aufleuchteten. Ins Moderne umgesetzt wäre dass so: Auf beiden Seiten des Fahrzeuges Schutzglasrohrkontakte anbringen und im Pflaster jeweils in zu ermittelnden Abständen im Innenbogen der Gleise Magnete anordnen. Dann blinkt nur die Seite, wo Magneten vorhanden sind, also immer am Innenbogen.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo Sebastian,
    von den Dresdner Blechspielwarenwerken gab es in den 50er Jahren mal einen H0-Straßenbahnzug ET54, der blinkte in den Kurfen. Die hatten das so gelöst, dass auf beiden Seiten im Boden jeweils ein Kontakt vorhanden war, welcher kleine Erhebungen im Pflaster zwischen den Schienen berührte und damit kurz für einen Stromstoß sorgte, wodurch die Blinker kurz aufleuchteten. Ins Moderne umgesetzt wäre dass so: Auf beiden Seiten des Fahrzeuges Schutzglasrohrkontakte anbringen und im Pflaster jeweils in zu ermittelnden Abständen im Innenbogen der Gleise Magnete anordnen. Dann blinkt nur die Seite, wo Magneten vorhanden sind, also immer am Innenbogen.



    Mit freundlichen Grüßen
    Roland


    Hallo Roland,


    klingt interessant. Aber ist das im Prinzip nicht das gleiche wie bei Reedkontakten? Auf zweigleisiger STrecke kein Problem. Auf eingleisiger würde der in der Gegenrichtung fahrende Triebwagen kja dann auch auf diesen Kontakt am Ende des Bogens ansprechen? Oder habe ich das jetzt nicht kapiert was Du meinst?


    Viele Grüße
    Sebastian Woelk

  • Moin Roland,


    wenn ich dem Fahrzeug verrate das es die Reedkontakte nur in Fahrtrichtung rechts beachten soll dann geht das. Jetzt komme ich mit. Oder vorher einen Kontakt und statt einem Dauermagneten einen kleinen Elektromagneten mit einem Teitrelaise... Im Buschwerk könnte man ein Buschwerk? (Lichtschranke aus Viernheim) verstecken, bei Häusern ginge das auch von Kellerfenster zu Kellerfenster... Das muss zwar gut eingestellt und gut versteckt sein, ich kann es mir aber vorstellen. Aber wenn die Magnete als Dauermagnete ausgeführt sind dann beeinflussen sie ja immer den Reedkontakt.


    Deine Zeichnung hat es aber um einiges klarer gemacht was Du meinst. Recht herzlichen Dank!


    Viele Grüße
    Sebastian

  • Guten Morgen,


    Thomas alias Werkelburger hatte sich zu dem Thema per Mail gemeldet... Ein paar Mails hin und her und er hatte mir mit sehr weisen Worten geantwortet, aus dieser Richtung hatte ich das nicht wirklich betrachtet bzw. zu kurz betrachtet und verworfen.


    Die ersten waren - alles was der Fahrzeugführer im Original macht sollte auch im Modell beim Modellfahrzeugführer bleiben. Die zweiten weisen Worte waren - Jede Technik birgt Fehlerquellen. Und meine Erkenntnis die ich daraus gerade geschlossen habe - sollte man die Module mal mit denen eines anderen Modellstraßenbahnfreundes irgendwo zusammenbauen dann müsste der ja die gleiche Lösung bauen wie ich damit alles kompatibel ist. Wenn der aber dann keine BBlinker anbaut und Gleisseitig keine Schaltmöglichkeiten vorsieht dann könnten meine Fahrzeuge darauf nicht blinken.


    Thomas, wie bereits in der Mail geschrieben: Recht herzlichen Dank für dieses aufwecken! Von irgendwelchen Blinkerautomatisierungen nehme ich glaube ich wieder Abstand...


    Viele Grüße
    Sebastian Woelk
    Schnappsideen sind zum verwerfen da:-)

  • Hallo Sebastian,


    ich finde das mit dem Blinken nun gar keine so schlechte Idee. Wenn du zum Beispiel deine Bahnen digital steuerst, kannst du die Blinker ja durch zusätzliche Funktionen (wie jeder gute Straßenbahnfahrer! :) ) manuell an- und abschalten. Bei einem automatischen Betrieb funktioniert das natürlich nicht; es ist halt die Frage, was du genau mit deiner Straßenbahnanlage vor hast.


    Tschüß
    Utz

    My Private Idaho - die Camas Prairie Railroad

  • Hallo zusammen,


    ich weiß, dass es bei der Modellbahnsteuerung per Computer (mpc) von Gahler+ Ringstmeier die Möglichkeit gibt, sog. Aktionen fahrtrichtungsabhängig zu steuern. Sowohl über die ohnehin notwendigen Belegtmelder als auch über externe Impulsgeber. Damit wäre das überhaupt kein Problem. Auch ein händisches Auslösen wäre möglich.
    Zu H0-Zeiten war ich mit der analogen Variante dieser Steuerung sehr zufrieden.
    Aber ich könnte mir vorstellen, dass auch andere Softwares diese Möglichkeit bieten.


    Viel Erfolg
    Uli

  • Hallo zusammen,


    nach einigen Tagen habe ich dann mal wieder etwas zu berichten. Die Modulkästen kommen dann doch noch nicht, habe mich mit dem Schreinermeister darauf verständigt die liegen zu lassen bis sich das Thema Corona beruhigt hat. Nicht weil ich selbst Panik schiebe sondern weil ich die Gefahr minimieren möchte. Er hat schließlich eine Tochter im Grundschulalter zu Hause.


    Aber dafür ist heute der Bausatz des Stationsgebäudes eingetroffen. Muss dann mal mit dem Architekten verhandeln wann ich das Geheimnis lüften darf:-) Habe es mal grob zusammengestellt und mittels der Magneten von Proses zusammengehalten. Wird bestimmt schick:-)


    Auch das Beiwagenprojekt der Werdauer Schwebeachsbeiwagen ist heute ein Stück weiter gekommen. Bei einem Gespräch zu meinen Gedanken zum Thema Fahrwerk habe ich ein paar interessante Tipps bekommen. Dazu noch ein paar interessante Tipps zur Verwirklichung einer Vorstellung beim Thema Gleisbau. Also so brachial und so einfach habe ich nicht gedacht Die werde ich demnächst mal ausprobieren. Erstmal muss mir mein Händler die Schienen liefern. Aber der hat ja notgedrungener Maßen momentan geschlossen.



    Hallo Sebastian,


    ich finde das mit dem Blinken nun gar keine so schlechte Idee. Wenn du zum Beispiel deine Bahnen digital steuerst, kannst du die Blinker ja durch zusätzliche Funktionen (wie jeder gute Straßenbahnfahrer! :) ) manuell an- und abschalten. Bei einem automatischen Betrieb funktioniert das natürlich nicht; es ist halt die Frage, was du genau mit deiner Straßenbahnanlage vor hast.


    Tschüß
    Utz


    Hallo Utz, die automatische Blinkerei ist wie oben geschrieben vom Tisch. So wie Du es geschrieben hast - über die Funktionsausgänge des Decoders. Dazu werden dann halt Triebwagen und der bzw. die Beiwagen auf die gleiche Adresse geschaltet und blinken dann gleichzeitig mit.



    Hallo zusammen,


    ich weiß, dass es bei der Modellbahnsteuerung per Computer (mpc) von Gahler+ Ringstmeier die Möglichkeit gibt, sog. Aktionen fahrtrichtungsabhängig zu steuern. Sowohl über die ohnehin notwendigen Belegtmelder als auch über externe Impulsgeber. Damit wäre das überhaupt kein Problem. Auch ein händisches Auslösen wäre möglich.
    Zu H0-Zeiten war ich mit der analogen Variante dieser Steuerung sehr zufrieden.
    Aber ich könnte mir vorstellen, dass auch andere Softwares diese Möglichkeit bieten.


    Viel Erfolg
    Uli


    Hallo Uli, also den Tipp merke ich mir mal, denn da gibt es mit Sicherheit noch anderen Bedarf den man mit der Technik abdecken kann . Dir danke ich für den Tipp auch recht herzlich.



    Viele Grüße
    Sebastian Woelk

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