Viele allgemeine Fragen zum angedachten Wechsel zur Spur 0

  • Hallo,
    Bin Freiberufler, verheiratet und 3 Kinder und gehe auf das "Rentenalter" zu.



    vor rd. 10 Jahren habe ich meine TT-Anlage rückgebaut und das Verwendbare in Kisten verstaut. Andere Prioritäten: Freiberufler, Familie.
    Mein damaliges Moba - Zimmer, im Spitzboden, wurde von der Familie "konfiziert".
    Vor einigen Wochen fragte die Regierung, was ist mit den Kartons, können die weg :love:. Schock 8| , Probekreis aufgebaut, macht noch Spass.
    Eine Lok wollte nicht so recht, neuen Decoder bei Lenz bestellt und eingebaut. Dabei zwei Sachen festgestellt: -die verflossene Dekade hat meine feinmotorischen Fähigkeiten und mein Sehvermögen nicht verbessert.-Lenz hat in der Sput 0 richtig Gas gegeben und die Loks sehen sehr gut aus.
    Überlege ernsthaft das TT-Material zu veräußern und in Material Spur 0 umzusetzen. Im Schnelldurchlauf Forenbeiträge gelesen und Webseiten von Herstellern.Einige Fragen wurden beantwortet, andere nicht. Vielleicht kommt euch die eine oder andere Frage überflüssig vor, liegt nicht an meiner Faulheit.
    Einige Fragen sind bestimmt reines Kopfkino, da bestimmte Denkweisen und Vorlieben in der Spur 0 - Kelleranlage keinen Platz finden können.



    Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe:Bin Fan der Epoche 2. In der Schnellrecherche bin ich auf wenig Material gestossen. Lenz bietet eine Lok an, drei Güterwagen und einige Personenwagen (die jedoch im Zulauf sind). Bei Kiss gibt es Loks, jedoch keine Waggons. Signale etc. habe ich nicht gefunden (nimmt man die von Ep. III). Täuscht mein Eindruck oder ist die Epoche 2 dünn besetzt?


    Bei meiner Platzsuche für meine Anlage habe ich den Keller aufgräumt (Skizze anbei). Bekommt man in diesen Platz eine vernünftige Spur 0 Anlage aufgebaut? (erste Idee: auf der 5 m Seite Kopfbahnhof(Innenseite des U) getrennt vom FY mit Kulisse, auf der gegenüberliegenden eine Spitzkehre, einsurige Nebenbahn:


    die Lok fährt in Bergfahrt vom FY in die Spitzkehre und von dort in Bergfahrt zum Endbahnhof) Ich komme, ohne konkrete Planung, auf Bahnsteiglängen von 1.20 - 1.50 m, sprich 1 Lok 2-3 Waggons. Da der Schornstein immer bergseitig sein sollte, bräuchte ich in jedem Bahnhof eine Drehscheibe. Bei dem Massstab drängt sich dann, gerade in der Spitzkehre, viel Eisenbahn auf wenig Raum. Lässt man das in der Spur 0 zu, da man noch weniger Vorbild auf die Platte kriegt (sprich, jeder betriebliche Punkt stark verkürzt werden muss), oder lässt die Drehscheiben weg (5-Fingerkran oder nicht vorbildgerechte Zugbildung?).Bei Kiss oder auch Lenz gibt es leckere Schlepptenderlokomotiven, mit tollen Reisezugganituren. Aber die könnte ich ja nie auf der Anlage fahren lassen.
    Wie geht ein Spur Nuller mit diesem seelischen Schmerz um?


    Oder, trifft man sich quasi der Grösse geschuldet, bei Modultreffen und kann dazu seine Schätze aus der Vitrine holen.
    Muss ich bestimmte (und wenn ja, welche) Denkmuster als TT-Bahner ablegen?


    Sind bei den Herstellern die Kupplungen/Digitalkuppelungen genormt?


    Bei den FAQ von Lenz wurde auf verschiedene Zeiträume der Schienenherstellung hingewiesen. Wenn ich nun beim Händler bestelle (gebraucht kaufe), kann es passieren das ich unterschiedliches Material bekomme?Danke Fels

  • Hallo Fels,

    ich fahre auch Epoche II und habe einen Hobbyraum von 7m x 4m. In diesem Raum ist nur der Bau einer Nebenbahn halbwegs realistisch darstellbar.(meine Auffassung)

    Als erstes würde ich mal ein bisschen umräumen. Die Schränke 1 bis 3 an eine der freien Wände stellen und auch prüfen, ob die Küchenzeile nicht ausgemustert oder umgesetzt werden kann.


    Eine Bergstrecke mit Spitzkehre kannst du in diesem Raum kaum nachbilden. Dann müsstest Du den Endbahnhof über dem Fiddlyard anlegen. Kannst Du Dir selbst ausrechnen, bei 3% Steigung, ob Du da zurecht kommst.



    Fahrzeuge Epoche II: Ein Teil der im Handel befindlichen Fahrzeuge kann man mit geringen Aufwand in Epoche-II-Varianten umbauen. Beschriftungen für die Fahrzeuge kann man sich machen lassen. Die meisten meiner Waggons entstanden anfangs aus den preiswerten Pola-Wagen, später als ich mit der Baugröße vertraut war, entstanden auch Eigenbauten.

    Große Lokomotiven: Für Deine geplante Fläche würde ich darauf weitgehendst verzichten und mich an die beim Vorbild auf Nebenstrecken eingesetzte Lokomotiven konzentrieren. Das schließt auch größere Lokomotiven, wie z.B.: die BR 57 oder die BR 56.2 (G8 mit Laufachse) nicht aus. Diese Loks kann man auch schon mal mit einem kurzen Güterzug über die Strecke schicken, und sie brauchen keine Drehscheibe, da auf der Nebenbahn ohnehin langsam gefahren wird.

    Beim Gleismaterial solltest Du auch mal die Alternativen zum Lenzgleis prüfen, noch dazu, weil Du Epoche II bauen willst. Da würde nämlich auch das Gleismaterial von Peco-Code-143 sehr gut passen. Ich fahre auf Peco-Code-124, aber nur deshalb, weil ich meine ersten Gleise kaufte, als Herr Lenz noch von Spur Null träumte, heute würde ich sicher Peco-Code-143 verwenden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo Fels,


    vielleicht hilft Dir die persönliche Kontaktaufnahme zu einem Spur-Nuller oder einem Spur 0-Stammtisch oder-Club in Deiner Nachbarschaft oder in Berlin. Inaugenscheinnahme von Größe und Volumen der Spur 0 "in echt" und "anschauliche" Gespräche zum Begreifen sind sehr hilfreich. Von TT zu 0 ist ein gewaltiger Schritt, bei dem der Platzbedarf oft unterschätzt wird.


    Ich selbst propagiere den Modulbau. Die Möglichkeit der Mobilität halte ich für ideal. Zuhause je nach Platz z.B. Module einer Rangieranlage in Form eines oder mehrerer Gewerbebetriebe, einer Hafenbahn oder einer sonstigen fahrspaßgarantierenden Betriebsstelle mit oder ohne Strecke und/oder Schattenbahnhof.


    Solltest Du über die o.g. Kontakte z.B. Gefallen an Fahrtreffen finden, könntest Du Deine modulare Heimanlage zu solchen Treffen mitnehmen und in größere Arrangements einplanen lassen. Ergänzend dazu kannst Du je nach Lust und Lagerungsplatz weitere Module bauen, z.B. Erweiterungen Deiner Heimanlage für Fahrtreffen oder Streckenmodule.

  • Hallo Fels,


    Ist das dein richtiger Name?


    Erstmal herzlichen Glückwunsch zum Umstieg auf Spur 0. Ich bin vor einigen Jahren von N auf 0 umgestiegen und ich habe es nicht bereut.
    Auch ich bin Epoche II-Fan.


    Es stimmt, das es in dieser Epoche wenig gibt. Deshalb habe ich mit meinen Freund Rollo Fahrzeuge teilweise umgespritz und um beschriftet.
    Ich habe auch mir einen Personenzug aus Pola-Maxi Wagons umgebaut und friesiert, natürlich in Epoche II. Genauso habe ich es auch mit Güterwagen gemacht.
    Es hat mir auch richtig Spaß gemacht.
    Mittlerweile bringen ja einige Hersteller , zB. Lenz Fahrzeuge der DRG auf den Markt. Ich glaube, in nächster Zeit wird noch einiges kommen.


    Viele Grüße Robby

  • Hallo Fels,


    im vergangenen Herbst stand auch ich vor der Frage, ob sich Neueinstieg in Spur 0 noch sinnvoll sei. In den Jahren zuvor hatte ich mich hauptsächlich mit H0 beschäftigt, danach aber auch mit H0e,
    weil H0 so ziemlich ausgereizt war. Doch habe ich die selben Probleme wie Du, nachlassende Motorik und eingeschränkte Sehkraft. Also habe ich den Schritt gewagt.


    Die mir zur Verfügung stehende Fläche ist der Deinen recht ähnlich. Sie reicht gerade aus, um auf dem längeren Schenkel einen Kopfbahnhof und auf dem kürzeren Schenkel einen Betriebsbahnhof mit der Funktion eines Fiddleyards unterzubringen, aber auch nur, weil ich das Gleismaterial von ETS nutze.



    Weitere Folge, kurze Lokomotiven und möglichst kürzere Wagen; so lassen sich Züge mit vier bis fünf Wagen einsetzen. Auf eine bestimmte Epoche war ich nicht festgelegt, wegen der größeren Auswahl habe ich mich für die Epoche III entschieden. Inzwischen habe ich Lokomotiven von Lenz und Brawa sowie Wagen von Lenz, Brawa und Schnellenkamp; die Kupplungen sind kompatibel.


    Weitere Planungsüberlegungen kannst Du meinem Beitrag „Es geht los“ entnehmen.


    Schöne Grüße


    Reinhard

  • Willkommen !
    Ein weiterer Brandeburger in der Spur 0, wir sind noch etwas dünn vertreten aber es wird. ;)


    Ich habe vor einigen Jahren zur Spur 0 gwechselt, wohne in Eberswalde. Komm einfach mal vorbei und verschaffe dir einen Eindruck. Allerdings bin ich in der Epoche 3 unterwegs.
    Die Naugarder Kleinbahn ist da eher punktgenau deine gewünschte Epoche und das in exzellenter Ausführung. Du findest einige sehr interessante Berichte dazu hier im Forum. Alles weitere hat Rollo schon ganz gut geschrieben. :thumbup:


    Gruss, Dirk

  • Hallo,




    vielen Dank für eure vielen Antworten und Hilfestellungen.Hallo Roland


    "ich fahre auch Epoche II und habe einen Hobbyraum von 7m x 4m." Das hatte ich befürchtet. Leider ist der gesamte Keller nicht größer 6.40*4.85 m. Die beigelegte Skizze zeigt den Keller nach dem Aufräumen (Rückbau einer Trockenbauwand, Ausmisten etc. Leider müssen einige Wege frei bleiben (Haustechnik) und neben dem Bastelmaterial muss in dem Keller noch einiges gelagert werden). Die Schränke stehen schon an der Außenwand. Die Küchenzeile ist der Arbeitsplatz fürs Grobe und Abstellraum für das Werkzeug. Mit deinem Hinweis auf rd. 3 m nicht die ausreichende Durchfahrthöhe zu errreichen, hast du natürlich recht (werde mich noch an die Größenverhältnisse gewöhnen). Den FY wollte ich hinter den Endbahnhof bauen, getrennt durch eine Kulisse, oder geht das nicht aufgrund der notwendigen Breiten? Da die Spitzkehre als Steilstrecke ausfällt, brauche ich auch keine Drehscheibe 8). Warum ist für dich das Lenz-Gleis nicht das Optimale um in Ep.II zu bauen?


    Hallo Robby
    "Ist das dein richtiger Name". Nein, entschuldigt bitte. Hier unterschreibt man mit seinem Klarnamen. Der ist Georg.


    Danke für eure Informationen, dass Umbau in Ep.2 gut machbar ist und die von mir erahnte Situation sich bessern wird.
    Hi Kptn. Blabaer,


    "Den bis Falkensee ist es ja nur ein Katzensprung". Danke für den Tipp.
    Danke Reinhard,
    "Inzwischen habe ich Lokomotiven von Lenz und Brawa sowie Wagen von Lenz,Brawa und Schnellenkamp; die Kupplungen sind kompatibel." Danke, gut zu hören. Eine Baustelle weniger.
    Hallo Dirk,


    "Komm einfach mal vorbei und verschaffe dir einen Eindruck" Danke für die Einladung. Ich habe dir eine PN geschrieben.
    Hallo HaNull,


    "Ich selbst propagiere den Modulbau." Ich denke das ist nicht so mein Ding. Ziel ist es schon seine Kelleranlage ;) zu bauen.
    In vielen eurer Antworten schwingt mit: wird eng, es fehlen einige Meter Raum, nur eingeschränkt nutzbar. Leider lässt sich die Fläche nicht vergrößern.


    Denkt ihr, eine Planung und Realisierung in der zur Verfügung stehenden Fläche ist aussichtslos?
    Mit freundlichem GrußGeorg Keller

  • "Ich selbst propagiere den Modulbau." Ich denke das ist nicht so mein Ding. Ziel ist es schon seine Kelleranlage ;) zu bauen.


    Hallo Georg,
    nicht, dass wir uns missverstehen: Du kannst Deine stationäre Kelleranlage auch modular bzw. in Segmenten bauen. Die dadurch gewonnene Flexibilität ist immer dann von Vorteil, wenn z.B. im Raum zukünftig Nichtmodellbahn-Funktionen wegfallen und dadurch eine Erweiterung der Anlage möglich wird. Oder wenn Du mit der Anlage umziehen kannst, z.B. weil im Haus ein anderer, größerer Raum zur Verfügung steht. Oder wenn die Handwerker anrücken müssen und ein Teil oder alles raus muss. Worst Case, vor allem, wenn dann die Säge ran muss ;(


    Und was hier im Forum die Klarnamen betrifft: Jeder entscheidet für sich, wie viel Privatshäre er hier weltweit veröffentlicht. Ich selbst komme aus der IT-Branche und habe mich dort auch mit Datenschutz und -sicherheit beschäftigt. Deswegen verwende ich zumindest in öffentlichen, für alle zugänglichen Netzwerken keinen vollständigen Namen, sondern höchstens meinen Vornamen - der ja noch nicht einmal stimmen muss. :D
    Einige Forumskollegen haben als Anrede für Forumskollegen lieber deren Vornamen als deren Alias, wobei der Alias-Name hier im Forum eindeutig ist. Da weiß ich sofort, welcher Jörg gemeint ist. :)

  • Hallo Georg,


    ja, man muss (bzw. mMn sollte man) einige Denkweisen verändern.


    Ein ganz Entscheidender Aspekt - immer wenn ich lese "Meine Regierung" - dann frage ich mich ob Man(n) einfach nur gewohnt ist sich unterzuorden oder ob man tatsächlich als Mann noch "Herr im Hause" ist. Klar, es spricht nichts gegen Kompromisse - ich denke aber die darf man auch einfordern.


    Was mit an Deinem Raumplan auffällt - Du nutzt den Raum - mMn ungünstig - eine große "Platte" bringt wenig - es sei denn Dein Hauptaugenmerk liegt auf Landschaftsgestaltung - Der Licht/Luftraum über der Treppe ist komplett ungenutzt oder ist das ein Kellerraum (?) - Dann - die Schränke - das ist doch bestimmt nicht Omas gute Eiche - oder - Ein Einzelnes Gleis kann da doch auf einer Ebene hindurch fahren? Hast Du Schrägen im Raum - auf welcher Höhe soll Gleisebene verlaufen - bei mir sind es ca. 130cm vom Boden - das sehe ich gut und komme gut ran ... - da kann ein Gleis auch über der Arbeitsfläche eines Schreibtisches entlangführen ...


    Es gab in einem Nachbarforum mal einen Thread "Lang und Schmal fürs Regal" ... hier kann man sich gute Ideen einfangen ...


    Was schön in Spur Null ist - es bietet genug Gründe "klein" zu bauen - eben nicht die Riesen Kelleranlage ... und damit nicht Schränkeweise Material und Fahrzeuge anzuhäufen.


    Module/Segmente - der Vorteil gegenüber einer stationären Platte - wenn Du was unterhalb des Moduls montieren magst - nimmst Du es hoch und legst es auf Deinen Arbeitstisch und setzt Dich bequem davor - egal ob Deine Bandscheibe oder Dein Knie gerade dagegen ist sich unter eine Platte zu legen um ein Kabel anzulöten oder ein Weichengestänge zu justieren ...


    Liebe Grüße,
    Stefan


    Ich häng mal ein Bild aus meinem Flur dran - Rund 3m Länge 50cm tief. Alles noch im Bau - nur als Idee wie man zusätzlichen Platz generieren kann ( basierend auf IKEA Ivar, Säge & Schrauben ... ). Die roten Linien im Bild sind die "Segmentgrenzen" ...

  • Hallo Georg,


    deine Räumlichkeiten sind durchaus für Spur 0 nutzbar! Ich selbst habe eine Betriebsanlage in einem Zimmer mit 3 x 3m ("immer an der Wand-lang") und sie bietet genug Abwechslung: Punkt-zu-Punkt-Betrieb aber auch Ringverkehr (dank der Klappbrücke vor der Tür) zum Ein- und Ausfahren der Lokomotiven. Der Bahnhof hat den Bf Prosselsheim an den Nebenbahn Volkach-Seligenstadt b.Wü. zum Vorbild. Der Radius ist Lenz R2 und lässt sogar Fahren mit Originalkupplung zu.
    Geplant wurde mit dem Programm "anyrail" (da gibt es sogar eine kostenlose Testversion), kann ich dir sehr empfehlen.
    Was die Epoche 2 angeht: ich habe auch Wagen dieser Epoche von 0scale-models, es gibt solche Wagen hin und wieder bei ebay oder hier im Forum, sicher werden auf der Messe in Giessen (Internationale Spur0-Tage) am 21./22.März solche Wagen angeboten. Auch der Umbau von Pola-Maxi-Wagen ist recht einfach und preiswert, wie Robby schon anmerkte.


    Wichtig ist: lass dir Zeit, überlege was du willst, (ich wollte eine Anlage, bei der Enkel/Nachbarskinder/Freunde/Bekannte gerne mit"spielen", mitbasteln). Probier mit ein paar Gleisen/Weichen (es genügen Pappschablonen) aus, was geht!
    Alles Gute für dich und dein Projekt aus Unterfranken Gisbert

  • Willkommen in der Spur 0 Welt,


    ich selber bin vor ca. 5 Jahren von TT zur Spur 0 gewechselt.
    Habe es bis HEUTE nicht BEREUT.
    Weniger ist einfach mehr, sammel am BESTEN mit einem Startset deine eigenen Erfahrungen.
    Wenn du das erste MAL die Puffer, Kupplungen und Details erlebt hast, ist es passiert und der Virus hat dich befallen.

  • Hallo Fels,


    ich denke, Du hast mehr Platz als manch anderer hier und es reicht auf jeden Fall für Spr 0.


    Ich habe meinen ersten Entwurf für eine Spur 0 Anlage nach Modulkonzept zu Hause für einen Raum mit 4,5 x 4,9 m geplant.


    Schau mal hier, was da so möglich ist:


    Mein Projekt Modulanlage Nebenbahn "Nerlingen"
    bzw. auch hier:
    Mein Projekt Modulanlage Nebenbahn "Nerlingen"


    Ich empfehle jedem, ein Segment- oder Modulkonzept zu berücksichtigen, so bleibt man sehr flexibel für die Zukunft.

  • Hallo,
    danke Gisbert für den Tipp, es geht in dem Raum.



    danke Tokiner. Deine Bilder haben meine Zuversicht angefacht. Was du auf 4.5*4.9 hinzauberst :thumbup:


    Stefan, super Idee. Bei der Skizze handelt es sich um einen Kellerraum. Der Gang von der Treppe bis zur Ecke Haustechnik sollte nicht bebaut werden.


    Die skizzierte Fläche soll nicht die Platte darstellen, sondern den verfügbaren Raum. Es gibt einige Varianten zur Plattengestaltung in TT, die spielen hier keine Rolle.Aber dein Hinweis auf Ikea und eine Anlagenhöhe 1.30 ist klasse. In der Anlage habe ich deine Idee (habe ich dich richtig verstanden?) einskizziert.
    Bis dann


    Georg

  • Servus Georg,


    der Markt ist momentan etwas unruhig, gehe aber davon aus, das viele Hersteller auch Epoche II in Zukunft mehr anbieten werden.
    Lenz hat ja auch DR Ost angefangen. Schnellenkamp, KM1 und der Hersteller mit den 3 Buchstaben hat auch das für seine Loks & Wagen im Programm aufgenommen. Die haben auch Epoche 2. Vor Jahren hat da niemand mit gerechnet. Die müssen sich etwas einfallen lassen und das geht nur über ein breites Angebot, was wiederum andere Interessenten anlockt. Nicht jeder möchte DB machen. Sieht man ja auch hier im Thread.


    Was Deine "Kelleranlage" angeht, Du kannst Dein Platz verdoppeln, in dem Du auf 2 Ebenen baust.
    Das gibt ungeahnte Möglichkeiten. Wahrscheinlich wird es nicht möglich sein auf die Ebenen zu wechseln, außer mit einer Wendel vielleicht, aber trotzdem kann man 2 Ebenen nutzen und dementsprechend gestalten. Aber warum nicht in die Höhe gehen ?


    Für die Optik und Haptik würde Ich eine Messe in Erwägung ziehen.
    Dann sieht man das mal "live" und kann sich auch mal von anderen Kollegen informieren lassen.
    So habe Ich das bei meinem Umstieg damals gemacht.


    Grüsse Oliver

  • Hallo Georg,

    ja, passt im Groben - mir ging es darum, Möglichkeiten aufzuzeigen - wenn man - bisher undenkbares als "Alternative" zulässt.


    Ich hab meine IKEA-Ivar Regale einfach "modifiziert" - Durch einen Querträger - ich kann die gesamte "Modulgruppe" auf Kugelvollauszügen wie eine Riesenschublade aus der Niesche hervorziehen.


    Wenn Du Ecken hast die Zugänglich bleiben müssen - weil ... z.B. einmal im Jahr der Schornsteinfeger oder Wasserableser dran muss - dann einfach als Herausenhmbares "Modul/Segement" Planen. Dito - wenn irgendwo alte Schränke stehen - die können ja unter dem Trassen Brett stehen bleiben - und werden ggf in gebührendem Abstand als Hängeschränke oben drüber weiter geführt.


    Ggf. kann man auch Segmente im Zugang zum Raum klappbar auslegen - die werden dann einfach weggeklappt werden wenn man durch möchte/muss.
    Es gibt da unheimlich viel was man machen kann.


    Man muss auch nicht unbedingt für die Ewigkeit bauen - ob meine Kinder/Enkel da irgendwie dran Spaß haben - ich weiß es nicht. Für Dich muss es passen. Als kleiner Rückzugsort - als Raum für Dein kreatives Denken, als Ziel für einen zu gehenden Weg ...



    Viele Grüße, Stefan



    Mit Mut,

  • Erstmal: ein Umstieg auf die Spur 0 ist immer toll, spannend und bereichernd, gerade im Hinblick aufs Alter und der nachlassenden Sehschärfe ( später kommt auch noch der Datterich dazu...)
    Das Verabschieden von langen Zügen fällt auch nicht wirklich schwer, da Du ja jetzt mit kleinen, zuverlässigen Loks super Rangieren kannst.
    Ich würde meinen Schwerpunkt auf ein kleines Industriegebiet lenken, mit einem kleinen Bahnsteig für die Werkspendler...

    ...Spurnullteam Ruhr-Lenne e.V. ...

  • Hallo,
    danke an Alle.
    Habe super Ideen und Feedback bekommen.
    Bin fast überzeugt. Habe die Einladung bekommen mir eine Spur 0-Heimanlage anzusehen. Besonderer Dank.
    Den Hinweis zu den Spur 0 Tagen aufgegriffen und die Partnerin gefragt, ob sie Lust hat nach Gießen zu fahren. Hat sie 8)
    Jetzt muss ich erst mal Hausaufgaben machen: Kellerräume umräumen, aufräumen und renovieren.
    Dann das TT-Material verkaufen, um Bargeld für Neuanschaffungen zu haben.
    Feinplanung und dann kann es losgehen.
    Es gabe den Tipp sich eine Startpackung zum Testen zu kaufen. Gibt es leider nicht in DRG. Wie hoch ist die Preisstabilität, sich ein paar Schienen zu holen und eine T3. Versenkt man bei Nichtgefallen viel Geld?
    Bei Lenz gibt es nun den LZV 200 habe noch den LZV 100. Muss man eine Neuanschaffung planen oder ist es nur sinnvoll oder nice to have?
    Danke euch
    Georg

  • Hallo Georg, ich glaube, du nutzt den zur Verfügung stehenden Raum nicht optimal. Ich denke, da geht wesentlich mehr. Hast du schon mal überlegt, die Schränke 1,2,3,4 unter die Anlage zu stellen? Man könnte doch auch den Tisch der Bastelecke auf Rollen stellen und bei nicht gebrauch unter die Anlage schieben. außerdem wäre es schön, wenn du deine Skizze mal direkt von oben fotografieren könntest, damit man deine Maße besser erkennen kann.


    Gruß Micha :)

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