ich habe mich da mal an einen 13-achsigen Personenwagen versucht ;)

  • Also:
    Mein Ziel ist es, das der Wagen am ende auf einer Anlage zu Fahrtreffen und Ausstellungen lauffähig ist. Der kleinste Radius ( 910? oder gibt es auch weniger?) ist mein Ziel, ob ich den erreiche weiß ich noch nicht. Wie geschrieben, ich mußte schon einige teile ändern da sie "zu Orginal" waren, da hätte er dann >10m Mindestradius benötigt!


    _Die genannten Hersteller kenne ich nicht, glaube aber wenn da einer interesse hätte,dann gäbe es ihn schon! Und warum soll ich nach dem ich viel zeit und Geld (Material) Investiert habe die feritige arbeit einem anderen überlassen? Wenn ich die Teile Serienreif habe, dann kann ich die auch bei einem Lohndrucker drucken lassen, eintüten und als Bausatz verkaufen! Sicher werde ich keine 50 oder 100 stück mir gedruckt hin legen, aber die Teile können ja jeder Zeit nachgedruckt werden wenn einer einen bestellen sollte. Ein Decalsatz benötigt meiner sowieso, also ließe sich auch der den Teilen bei legen. Und da ich im Rechner zZ. 6 verschiedene Kopfformen und mehrere Dachvarienaten habe, wird dann auch nach wunsch die gewählte Zusammenstellung nach gesduckt. Zu dem Teilesatz wird es noch eine Liste geben welche Teile zu gekauft werden müssen denn einige werden sicher einiges zu liegen haben, und warum soll jemand bei mir mehr zahlen wenn er die Teile direkt billiger bekommt?
    Ich lege meine Bausätze immer so aus, das ich sie auch zusammen bekomme, und ich habe 2 linke hände mit je 5 Daumen, denn wenn dem nicht so währe könnte ich die Modelle selbst aus dem vollen schnitzen und zusammen löten, da ich das aber nicht kann, muß ich die teile von einem 3D-Drucker drucken lassen oder aus neusilber ätzen um sie dann nur noch zusammen zu schrauben/kleben damit es ein Modell wird und nix zum Gruseln! Und wenn ich es am ende zusammen bekomme dürfte es auch jeder andere zusammen bekommen!


    Wenn gewünscht, dann kann ich ja über fortschritte berichten, wenn nicht, auch egal.
    neben dem test in 0 muß der auch noch fertig gebaut werden:


  • Wenn gewünscht, dann kann ich ja über fortschritte berichten, wenn nicht, auch egal.


    Hallo ptlbahn,


    ich kann nur für mich sprechen: Ich würde mich über weitere Berichte freuen.


    Der Hinweis mit den Herstellern war keine Empfehlung, sondern lediglich ein Hinweis auf eine eventuell bestehende Option. Und von Verschenken der Konstruktion habe ich nichts geschrieben, im Gegenteil.


    Viel Spaß und Erfolg bei den weiteren Arbeiten!


    Gert

  • Moin Interessierte im Anhang wie versprochen auch wenn später mal ein Endwagen und Mittelwagen mit Original Abstand und Größe in Spur Null auf dem Lenz R1 als Anyrail Papiergleis. Die Länge repräsentiert jetzt den Wagenkasten und nicht das Fahrwerk selber.


    Befestigt sind die Pappdrehgestell Dummys mit diesen Klammern für Luftpolsterumschläge.


    Jetzt kann sich mal jeder ein Urteil dazu bilden und seine Meinung hinterlassen.

  • Moin


    Man darf und sollte bei dem Fahrzeug (und allen anderen doppelstöckigen Personenwagen natürlich auch ) aber nicht vergessen, dass im Gegensatz zu Güterwagen und "normalen" Personenwagen das Lichtraumprofil voll ausgenutzt wird. Da kann es im unteren Bereich schon mal zu Konflikten (mit z. B. Weichenlaternen oder Bahnsteigkanten ) kommen.


    Gruß Ralph

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

  • Hallo zusammen,


    zunächst vielen Dank für Matze für den Tests. Ich persönlich finde es unkritisch, zumal solche engen Radien häufig "versteckt" sind und daher optische Aspekte hinter technischen zurückstehen. Da werden in Spur 0 noch deutlich längere Wagen (26,4m-Wagen) über die Gleise geschickt.


    Ich habe einmal die NEM konsultiert, konkret NEM 111 "Kleinste Bogenradien" (http://www.miba.de/morop/nem111_d.pdf. Mit einer Wagenkastenlänge von knapp 20 m würde der Doppelstockwagen zur Wagengruppe A gehören, aufgrund des Drehzapfenabstands von knapp 17 m aber zur Wagengruppe B. Der kleinste zulässige Radius beträgt das 21,5 bzw. 25fache der Spurweite, also 688 mm bzw. 800 mm. Bei diesen Radien ist sichergestellt, dass das Lichtraumprofil im Bogen (NEM 103) eingehalten wird. Der empfohlene Mindestradius ist größer, z.B. für Nebenstrecken das 30 bis 35fache der Spurweite. Zum Vergleich, der Lenz-R1 = 914 mm entspricht der 28,6fachen Spurweite. Damit liegt der Doppelstockzug bei Lenz-R1 im Bereich dessen, was die NEM erlaubt, und nahe am Bereich des Empfohlenen. Übrigens im Gegensatz zu den 26,4m-Wagen, die der Wagengruppe C angehören und einen Mindestradius der 30fachen Spurweite (960 mm) benötigen.


    Der Einwand von Ralph bezüglich Weichenlaternen, Bahnsteigkanten usw. ist berechtigt. Allerdings sehe ich hier deshalb kein Problem, da im Bahnhofsbereich der Radius R1 kaum eine Rolle spielt, sondern der Weichenradius von 1650 mm. Wer das NEM-Umgrenzungsprofil einhält, hat keine Probleme. Bei diesem Radius muss das Umgrenzungsprofil in der Geraden (NEM 102) von 94 mm Breite beidseitig nur um je 6 mm (Wagengruppe A) bzw. 9 mm (Wagengruppe B) verbreitert werden. Das Umgrenzungsprofil in der Geraden ist um 30 mm breiter als die Fahrzeugbreite (64 mm). So richtig stimmig erscheint mir das Umgrenzungsprofil in der Geraden mit 94 mm nicht, da der Mindestgleisabstand in der Geraden nur 89 mm beträgt (NEM 112) und im Bogen R1 + R2 bei der Wagengruppe B nur 114 mm (= Lenz-Gleisabstand).


    Beide auf dem Jakobsdrehgestell aufsetzenden Wagenende sitzen auf einen eigenen Drehzapfen. Der Bogenüberhang ist umso geringer (bzw. teilt sich gleichmäßiger auf Innen- und Außenbogenseite auf), umso näher der Drehzapfen am Jakobsdrehgestell in Richtung Wagenmitte verschoben ist. Wenn man im Modell den Drehzapfen vorbildwidrig näher an die Wagenmitte setzt, fällt dies in der Geraden nicht auf. Im Bogen ist ein Vergleich mit dem Vorbild nicht möglich, da kein Mensch den Doppelstockwagen in einem so engen Gleisbogen gesehen hat, wie wir auf der Modellbahn haben. Ich möchte sogar behaupten, dass eine Vergrößerung des Drehzapfenabstands den Laufeigenschaften des Jakobsdrehgestells zugute kommt - wie beim Vorbild auch.


    VG Gert

  • ich habe in den letzten tage die Drehgestelle überarbeitet. leider standen mir heute für den Test nur 2 R!-Gleise zur verfügung:

    Der tisch ist ca. 80 cm breit und die beiden Endwagen stehen im winkel von 90°, damit wären die Jakobsdrehgestelle etwa auf 750mm Radius, nur ob sie enddrehgestelle das schaffen bin ich mir nicht sicher.

    Aber auf den 2 R1-Gleisen die ich zur verfügung hatte past ein endteil und es rollt gut dank der 6/10 Kugellager in den Drehgestellen.
    Die Faltenbalge habe ich auch noch mal überarbeitet, leider ist beim Druck das Harz ausgegangen so das das obere ende fehlt, aber zur stellprobe reichte es.


    Ich hoffe, das ich bald genug R1-Gleise zum richtigen testen habe.
    Ein anderer Wagen stand aber zum testen der Puffer- und Kulissenkupplungsposition zur verfügung und es scheint zu passen.

  • Es waren ja nur 2 gleisstücke R1 für den letzten test verfügbar, gestern waren nun mehr (10 stück) da um (wie gewünscht) eine gegenkurve zu testen.
    Als 1. die Fahrwerksteile auf der gegenkurve:

    es ist also noch genug Luft im Gelenkbereich auch mit den Faltenbalgen in der aktuellen version.


    Rechts daneben auf einer 2. Gegenkurve ein einzelnes Jakobsdrehgestell. Die 2 Schrauben im Drehgestell sind die Drehzapfen. Davor ein älteres Projekt, der 3. test zum Res-Wagen, der ist jetzt auch R1-fähig und hat den 1, Test mit KKK. Leider ist im moment noch einiges zu tun um hier auch sowohl Schraubenkupplung als auch Lenzkuppling nutzen zu können.


    hier das ganze noch einmal aus einer anderen Perspecktive



    sowohl Res wie auch der Doppelstockwagen haben ähnliche Drehzapfenabstände und damit in der mitte ca, 1cm überhang in der Fahrzeugmitte. Was ich bis jetzt auf Anlagen gesehen habe war eigendlich bei Weichenlaternen immer mehr Abstand wie 1cm zum Gleis, Nur wer im R1 einen Bahnsteig so dicht ans Gleis gezogen hat das gerade so eine Donnerbüchse durch passt dürfte hier wirklich die befürchteten probleme haben, aber wenn die Anlage so klein ist, das der Bahnsteig im R1 liegt wird auch mit der länge der Einheit allgemein probleme haben.


    Ein 1. Preisangebot zum Druck der Bodenteile im SLS-Verfahren aus Deutschland habe ich auch (ich habe mich erschrocken). Der Verkaufspreis je teil (1 Bodenteil oder ein Faltenbalg) liegt damt bei ca. 150€.


    Damit liegen die 3-D-Druckteile nur für boden und Faltenbalg für den DB7 schon bei 450€ und dem DB13 bei ~1000€ Weitere Preisangebote dauern noch etwas.
    Auf jeden fall sind die in teilen gedruckten Versionen der Testversion wesentlich preiswerter. Daher scheint es mir doch überlegenswert neben den in einem stück gedruckten teile auch die selbst gedruckte version in segmenten noch nicht ganz auf zu geben.

  • Das sieht doch sehr gut aus. :thumbup:
    Gleicht sich ja mit meinen MDF Boden Pappdrehgestell.


    Bin der weil aber am überlegen ob ich das ganze nicht in Konventionneller Bauweise baue, also Kunststoff Gehäuse aus Polystyrol Platten zusammen geklebt.
    Kann man bei dir die Drehgestelle dann einzeln ordern?

  • Also es ist zwar nicht so vorgesehen, aber warum silte ich nicht die 3D-Druckteile der Drehgestelle auch einzeln verkaufen? Wie gesagt sind dann je Drehgestell 6/10 kugellager, die Achsen und die Schrauben nötig. Ich bin gerade am Überlegen alle Baugruppen einzeln an zu bieten wie bei diesen Zeitungsabobausätze.

  • Ein 1. Preisangebot zum Druck der Bodenteile im SLS-Verfahren aus Deutschland habe ich auch (ich habe mich erschrocken). Der Verkaufspreis je teil (1 Bodenteil oder ein Faltenbalg) liegt damt bei ca. 150€.


    Damit liegen die 3-D-Druckteile nur für boden und Faltenbalg für den DB7 schon bei 450€ und dem DB13 bei ~1000€ Weitere Preisangebote dauern noch etwas.
    Auf jeden fall sind die in teilen gedruckten Versionen der Testversion wesentlich preiswerter. Daher scheint es mir doch überlegenswert neben den in einem stück gedruckten teile auch die selbst gedruckte version in segmenten noch nicht ganz auf zu geben.


    Du nutzt den Photon, der druckt mit dem DLP-Verfahren (eine Spielform des SLA). Die Preisanfragen bzw. Angebote basieren jedoch auf SLS, was wesentlich aufwendiger ist. Gibt es einen Grund, warum du SLS angefragt hast? Oder würde SLA auch passen, das ist in der Regel günstiger.

  • Bisher war SLS immer das preisgünstigste verfahren bei den Anbietern wo ich nach gefragt habe ind die auch die Teile in der größe drucken konnten.

  • aber warum sollte ich nicht die 3D-Druckteile der Drehgestelle auch einzeln verkaufen?


    Sehr schön, da Im Moment aber immer noch meine TT Anlage Vorrang hat. Kämpfe gerade damit einige MP1 zum laufen zu bekommen.
    Wird also für den DB7/DB13 noch ein wenig Zeit ins Land gehen.


    Stehe aber auch zur verfügung wenn es fragen gibt die die Konstruktion betreffen.
    Da ich ja auch schon einiges an Zeit in das Konstruieren gesteckt habe und noch einige Ideen dazu habe.

  • ptlbahn bezüglich der MP1 hab ich dir eine PN geschickt, muss ja nicht verwässert werden der Thread.


    Hab mal eine Idee zu den Faltenbälgen.
    Es gibt für die Filamentdrucker ein Material was am Ende elastisch wie Gummi ist.
    Das wäre doch eventuell eine Alternative zum Star gedruckten Teil.


    ich schaue die Tage mal danach. Wenn mein Drucker Imo nicht streiken würde, hätte ich gesagt ich besorg das Zeug dann und würde den Part übernehmen.

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