ich habe mich da mal an einen 13-achsigen Personenwagen versucht ;)

  • Hallo alle
    Beim Fahrtreffen anfang januar in Egeln kamen wir auf das Thema eines großen Gelenkwagens im 3D-Druck.
    Da ich die Teile bereits für jemanden in Spur 2 gezeichnet hatte und ein muster für mich in Spur Z versucht hatte, habe ich mal in den letzten 3 Wochen Versucht in aus meinem Anycube-Photon zu entlocken. Leider ist er nicht zu unserer Ausstellzng am letzten WE fertig geworden, was fehlt seht ihr ja selbst und auch das da sonst noch viel daran zu machen ist, aber ich wolte ihn euch dennoch mal zeigen und mal eure meining hören.
    Hier auf meinem Stand:

    und auf der Anlage auf der Ausstellung:


    leider fehlt noch der 4. teil (daher nur 10-achsig).
    Die Teile sind unbearbeitet so wie sie azs dem Drucker gekommen sind zusammen gesetzt, nix weiter bearbeitet. Dazu war leider die Zeit zu kurz, der drucker hat fast die ganzen 3 Wochen dafür gedruckt, einige teile haben so 15-18 Stunden gedauert. Eingeplant sind bis jetzt an zukaufteilen :


    13 Achsen
    26 normale Kugellager


    12 Druckkifellager
    2 Lenz-Kuplungshalter für KKK mit Kupplung

  • Ich habe 2 bilder vom Wagen eingebunden. wenn weitere (detail)Bilder gewünscht werde3n muß och die erst machen. zZ. liegt er zum Transport zerlegt bich im Auto

  • Hallo ptlbahn,


    mächtig gewaltig, was Du da ausgedruckt hast. Der DB13 braucht schon mal eine große 0-Anlage. Was ich vermisse, sind die Griffstangen an den Türen. Und wie willst Du die Faltenbälge und Fensterverglasung machen? Bessere Chancen hätte vielleicht ein DB7, also die Mittelwagen und auch das Steuerabteil weglassen.


    Sicher wirst Du die Endwagen im Dachbereich noch etwas nacharbeiten, der Absatz im Dach war nicht vorhanden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo Roland,


    wenn du genau hinschaust, sind die Dächer in mehreren Abschnitten gedruckt worden. Genauer gesagt, die Dächer bestehen aus mehreren Einzelteilen die sauber gefügt werden müssen. Ich gehe mal davon aus, dass der Drucker nur eine gewisse Größe an Teilen drucken kann.


    Ansonsten ist das ein super Projekt, vllt sollte man das Projekt auch mal über das Ätzen realisieren, um so einen interessanten Messing-Bausatz zu erschaffen, oder zumindest die Grundlage dafür.


    Lieben Gruß
    Hans-Christian :thumbup:

  • Genau, der Bauraum ist das das Problem und der Druck eines Teilesatzes dauert bis zu 18 Stunden bei dicken schichten. Der Drucker lief die 3 Wochen fast ununterbrochen, nur 2 kurze Pausen wo ich teile ändern mußte und die Pause zwischen Druckende und neustart wenn ich am druckende noch unterwegs war oder geschlafen habe.


    Die Dächer bestehen aus 3 Segmenten + Kopfteil. Die Segmente sind miteinander verbunden, das kopfteil noch extra, daher der absatz. Der Wagenboden ist ebenfals so geteilt und die wände des Mittelteils besteht aus 4 segmenten, bei den Endwagen kommen nich Kopfteile dazu. Die gesamtlänge wird ca. 1,7m sein (grob gerundet)
    Es ist Angedacht eventuell diese Großteile drucken zu lassen und nur die Kleinteile selbst zu drucken. Es ist also nur erst einmal ein Versuch ob alles passt. einige Segmente mußten schon grundlegend geändert werden weil sich probleme zeigten die erst mit einem Versuchsaufbau zu erkennen waren. Also der Istzustand währe erst nach ca. 10 Wochen und >1000€ bei Lohndrucken erreicht, aber es standen ja nur 3 Wochen zur verfügung um ihn auf unserer Ausstellung zu haben. 1. Fensterrahmen habe ich auch gedruckt in die dann Plexiglaszuschnitte eingesetzt werden sollen, aber die sind im moment noch ein paar zehntel zu groß und passten nicht in die öffnungen. Und die Stielisierte Inneneinrichtung ist auch drin. Wenn überhaupt, dann wird es ihn nur nach vorbestellung mit Versionsangabe geben. zZ. sind 6 Kopfformen und 3 Dachformen (Lüfteranordnungen) im Rechner. Dann eventuell auch wahlweise aus dem Anycubic in Segmente vorgefährbt oder beutralweiß bom Lohndrucker mit den Zeilen Dach, Boden und wände.


    Ich hatte Ihn für jemanden in Spur 2 gezeeichnet und für mich daraus eine Version in Z abgeleitet. Als mir dann anfang Januar jemand sagte, das er Ihn in Spur 0 möchte habe ich dieses Muster aus den Datein gebaut. Auch die Drehgestelle haben noch arge probleme so das es zZ nur ein Standmodell ist. Unter dem Kopf ist eine Kulisse für die Lenz-Kupplungshalter geschraubt Wahlweise soll auch Schraubenkupplung möglich sein. Bei den Faltenbalgen hane ich mich an das N-Modell von Schicht angelehnt und war erstaunt, wie gut das bei Spur 0 Funkrioniert. Einige Teile werden am ende auch als Ätzteile ausgeführt.


    Ich bin auch am überlegen ihn mit beweglichen Türen aus zu statten.


    zZ. überarbeite ich gerade die Drehgestelle um ihn zum nächsten Fahrtreffen in Egeln oder Felgeleben rollfähig zu haben.Vieleicht gibt es dann auch noch das 4. Teil mit beweglichen Türen. Dann kann auch die Bogenläufigkeit besser getestet werden. Einen Zeitplan gibt es auch noch nicht. Aber einen Beschriftungssatz muß ich ja dann auch noch am Ende erstellen.


    Zum Messingbausatz:


    Davon halte ich persönlich überhaupt nix! Messing mag ich nicht, und bei der Dachform ist Messing nur mit viel Dengeln etwas zu machen was ich nicht kann! Ich benutze für meine Ätzteile fast ausschließlich Neusilber da es stabiler ist und sich wesentlich besser löten läßt!


    Aber nun habe ich erst einmal genug Roman verfasst, wenn es weitere Fragen gibt oder hinweise, dann her damit. Ich werde dann überlegen ob ich es berücksichtigen oder umsetzen will oder nicht.


    Übrigens reizt mich auch noch der 5-Teilige mit hohen Übergängen und Pack- sowie Bistrowagen dazu für den Fernverkehr in Z. Dann wird die Datei auch wieder Nenngrößenübergreifend ausgelegt.

  • Auch wenn es jetzt ein wenig Überheblich klingen mag, aber da geht noch mehr.


    Ich beschäftige mich seit etwa 4 Jahren mit dem Thema 3D Druck.
    Konstruiere auch selber u.a. habe ich auch angefangen den DB7/DB13 zu Konstruieren.


    Details wie die Tritte z.B. sind an diesem Zug so Markant, das diese sofort in jetziger Ausführung negativ ins Auge fallen.


    ich würde da du ja mit einem Resindrucker arbeitest, die Dächer nicht zu Teilen sondern mit an die Seitenwände Konstruieren.
    Das würde meiner Meinung nach das Gepuzzel reduzieren.
    Man kann die Wände auch mit den Innenwänden die die Treppen im Original aufnehmen versteifen.


    Ohne jetzt genau gerade gemessen zu haben, die Kopfteile zusammen mit den verschiedenen Dächern als komplett Teil zu konstruieren.

  • Wie ich bereits geschrieben habe ist dis ein versuch in kurzer zeit die Teile tzm testen zu bekommen! Sie datei enthält die kompletten Glieder die ich für den Drucker in Segmente getrennt habe! Und das som das ich deb Drucker optimal ausnutzen kann. nicht das es ideal ist. Die Konstruktion entstand wie gesagt für einen Kunden nach dessen vorgaben, ist aber auch in Spur 2 noch im musterstadium beim Auftraggeber. Auch ich habeschon einiges gefunden was geändert werden muß! Dach und Wände passen nicht zusammen in den druckraum, und da ich die Teile das musters farbig wolte war es für mich sinnvoller an der Dachkante zu trennen stas das dach mittig getrennt mit je einem stück Seitenwand.


    Aber wenn du ihn auch schon konstruiert hast, dann zeige doch auch mal deine Teile, vieleicht sagen dann die anderen das sie deinen besser finden, dann überlasse ich dir gerne das feld! Ich selbst vin wie geschrieben Z-Bahner, und habe genug zu tun für die nächsten 200 Jahre mit 48 Stunden Arbeitszeit jeden Tag! Ich habe Ihn nur für den in angriff genommen der sagte, das er in möchte und da ich die Datein für den Spur-2-Auftrag im rechner hatte habe ich es kurzfristig getestet! Wie ich auch geschrieben habe ist noch viel daran zu tun!


    Sicher ist deine Kritik zum großteil berechtigt, aber für mich war es in der kürze der Zeit nicht möglich mehr zu machen wie die vorhandenen Dateieteile aus zu drucken und probeweise zusammen zu setzen! Ich habe es euch nur Zeigen wollen um eure meinung zum Projekt zu höhren, und um zu zeigen was machbar war.


    dennoch danke für deine Antwort! Sie hat mir auch (wieder) gezeiht, das es eigendlich unnötih ist etwas ausführlich zu (be)schreiben denn davon wird ja entweder nurr ein Bruchteil gelesen oder es wird garnicht verstanden (bin ich wirklich zu blöd es richtig zu beschreiben? ). Naja, ich werde erst mal weiter machen wenn keiner den wagen schneller auf die schienen stellt wie ich ihn serienreif bekomme.

  • Hallo ptlbahn


    offensichtlich können die anderen die Bilder sehen. Ich leider nicht ;(
    Ich habe seit 30.12.19 auch einen Photon und mache meine ersten wackeligen schritte im 3D Druck.
    Ich weis nicht woran es liegt. ich bin mit dem Awast Browser unterwegs.
    Gruß



  • ptlbahn


    Das war jetzt keine Negative Kritik.
    Waren nur mal meine Gedankengänge dazu, die um Gotteswillen deine Arbeit die dort drin steckt, egal welcher Maßstab nicht schmälern sollen.
    Da ich ja selber auch konstruiere, weiß ich natürlich das es eine Menge Arbeit ist.
    Zu zeigen gibt es bei mir allerdings nur einige Dateien, also noch nichts ausgedrucktes.
    Da ich aber eh nur einen Filament Drucker besitze, ist die konstrucktion zwar ähnlich aufgebaut wie bei dir ( also Teilen der Wagenkasten )
    aber im Vergleich zum Resin Drucker muss man Details dann denke ich doch eher aus Ätzteilen machen.
    z.B. die Tritte. Die Kuckuckslüfter auf dem Dach werden wohl zukaufteile werden müssen da stößt man dann doch mit dem Filament Drucker an seine Grenzen.


    Jeder der konstuiert wird eh andere Lösungsansätze haben.
    Das ist schon bei den Ätzteilen so gewesen, da habe ich für die Spur TT auch einige gezeichnet, da konnte man dann auch von großen der Szene lernen.

  • @ Chris2603
    Die bilder sind im net abgelegt, hier die links für dich:
    http://www.ptlbahn-shop.de/test/3D-Test81.jpg
    http://www.ptlbahn-shop.de/test/3D-Test82.jpg
    http://www.ptlbahn-shop.de/test/3D-Test83.jpg
    http://www.ptlbahn-shop.de/test/3D-Test84.jpg
    @ 0-dr-bahner
    bitte nicht falsch verstehen, aber es kam nur so rüber das ich (in denen Augen) ALLES falsch angegangen bin und du es besser gemacht hättest, ohne zu berücksichtigen das ich vorher geschrieben hatte, das es nur ein Testausdruck ist um fehler zu finden bevor die Teile teuer auf einen Profidrucker gesruckt werden, und dann doch für deb Müll sind weil nix funktionier weil man sich zu sehr ans vorbild gehalten hatt (maßmäßig)


    Mein Filamentdrucker hat genau eine woche funktioniert und dann hat dich im gekapselten inneren ein Zahntiehmen oä. berabschiedet so das er zurück ging! Aner diese woche hat mir gezeigt, dass diese Drucker für den modellbau eher weniger geeignet sind! Ich rate dir, wenn du solche objekte drucken willst, dann lege dir einen Resindrucker zu,der ist auch schon gündtih zu haben und die ergebnisse sind in meinen Augen um welten besser und für den modellbau nutzbar.
    Wenn es zum Resindruck fragen gibt, stellt sie einfach, wenn ich kann beantworte ich sie dann.
    Ich habe am anfang auch einige fehlschläge gehabt weil ich einiges nicht beachtet hatte was im nachhinen dann logisch war!

  • Nein so war das nicht gemeint.
    Ich verfolge das Thema natürlich gespannt weiter.


    Filament Drucker sind garnicht so schlecht.
    Ich hatte angefangen die 2-3 Achtzigen Rekowagen zu drucken. Im Forum existiert ein Thread dazu, nur leider wurde Photobucket ja zum bezahl System umgebaut, deshalb sind die Bilder weg.
    Muss ich mal neu hochladen.


    Ich werde mir dieses Jahr sicherlich noch einen Resindrucker zulegen. Den dann aber vorrangig für die Spur TT nutzen.

  • Hallo ptlbahn und 0-DR-Bahner,


    die zweiteiligen Doppelstockzüge kamen auch auf etlichen Nebenstrecken zum Einsatz (für die vierteiligen war der Personenaufkommen meist nicht hoch genug). Und wer als DR-Freund nicht nur Vorkriegspersonenwagen auf seiner Epoche-III-Anlage einsetzen will, hat derzeit nicht viel Auswahl. Konkret fallen mir nur die Uhde-Ätz-Bausätze der Rekowagen ein. Daher kann ich mir gut vorstellen, dass es einen Absatzmarkt für ein paar Dutzend solcher Doppelstockzüge in 0 geben könnte. Für mich wäre allerdings absolute Bedingung, dass der Lenz-Radius R1 anstandslos auch im direkten S-Bogen durchfahren werden kann.


    Die gesamte nachgefragte Stückzahl im 3D-Drucker zu produzieren, dürfte auch preislich nicht sinnvoll sein. Das vielleicht Euch bekannte V15-Bausatz-Projekt zeigte, dass es Dienstleister gibt, die von einem 3D-Urmodell dann geringe Stückzahlen im Resin-Gussverfahren abgießen. Ich vermute, dass auch die Spur-0-Blutblase (BR 172) von PTM so entstanden ist. Ob die Dienstleister auch in der Lage sind, ein rund 50 cm langes Gehäuseteil in einem Stück abzugießen, entzieht sich meiner Kenntnis.


    Könnte das von einem von Euch oder für Euch gemeinsam ein Projekt werden?


    Viele Grüße


    Gert

  • Wie gesagt, die Bogenläufigkeit ist nur provisorisch nis jetzt hetestet. Wir haben ihn auf der Ausstellungsanlage an einer Weiche stehend mir dem 2-achsigen Drehgestell aus dem Gleis gehoben und und kpnnten es problemlos bis ins innere des Gleisbogens stellen. Mein Ziel ist eigendlich auch das der kleinste Serienradius befahrbar sein soll. Eventuell werden die Faltenbälge in 2 versionen nötig sein. Aber das kann ich alles erst richtig Testen wenn sie Drehgestelle überarbeitet sind. Ein Mitglied unseres Clubs will mal schauen ob er R1-Radien zu liegen hat, ich selbst habe im moment nur insgesamt 80-100cm gerades Gleis.
    Resinabgüße habe ich bis jtzt nur wenige gesehen wo ich gesagt hätte die sind gut, da war immer was zu spachteln und zu schleifen , und bei dieser Größe nefürchte ich, das es eher ein Panzer wird als ein Mobawagen (Wandstärken von >5-10mm)!
    Also für resin sehe ich hier kaum eine Chanse das da was brauchbares raus kommen wird. Aber ihr könnt mich ja versuchen zu bekehren!

  • Die Abgüsse von V15 und V60 sind eigentlich schon recht vernünftig. Da ist nur moderate Nacharbeit von Nöten gewesen. Wie immer ist es da auch vom Urmodell abhängig, der Mann in Berlin hat schon ganze Arbeit geleistet. Meine Meinung. In wie weit Möglichkeiten gegeben sind so große Teile abzugießen wäre abzuklären. Dafür auch ggf mal mit Holger Giebe (Kpt. Blaubär) sprechen.


    An einem vierteiligen Doppelstockzug hätte ich definitiv auch Interesse! Wie schon erwähnt wurde fehlt es an den moderneren Personenwagen der DR in Epoche 3 und 4. Und die Epoche 4 ist mein bevorzugtes Thema. Und Lötorgien vermeide ich wenn es eben gerade geht.


    Viele Grüße, Martin

  • Geha


    Im Moment steht das „Projekt“ bei mir Still, bin Imo dran meine TT Anlage fertig zu bekommen.


    Danach befasse ich mich wieder mehr mit dem Drucker und konstruieren.


    Die Verbindung der einzelnen Glieder wollte ich über eine Kulisse realisieren.
    Drehgestell Grundkörper sollten aus Messing gebaut werden mit Kunsstoffblende.
    In dem Messing Grundkörper wollte ich eine verstellbare „Vorrichtung“ einbauen die den Abstand der Wagen regulieren kann. Denke den R1 wird man mit Original Abstand nicht schaffen zu durchfahren.


    Vielleicht hat ptl bis dahin den Wagen aber schon Serienreif das ich garnicht mehr darüber berichten muss wie meine Lösungsansätze sind.

  • Moin,


    sehr interessantes Projekt, ob nun in Messing oder 3D. Wobei das Gewicht hier wohl am Ende eine "gewichtige" Rolle spielen dürfte. Wenn nun eine dauerhafte Masshaltigkeit beim 3D Druck gewährkleistet ist, Thema Alterung von Kunststoffen, warum dann nicht auch so?


    Aber ein derartig langes Fahrzeug mit gewaltigem mittigen Überhang durch einen Lenz R1 quetschen zu wollen ist schon grenzwertig. Man nehme die Länge eines Wagenkastens und messe mal den Überhang allein im Lenz R2. :!: Für mich wäre der Dosto damit aus dem Rennen, zumal er jedes Lichtraumprofil seitlich knacken dürfte. Und nun noch über eine Kulissenmauslenkung beim R1 mit Gegenbogen nachgedacht...damit wird der Abstand zwischen den Wagenteilen unheimlich lang. Beim R1 muss man halt einfach Abstriche machen was einzusetzende Fahrzeuge angeht. Forderungen dahingehend an die Machbarkeit beim Konstrukteur abzuladen finde ich nicht ganz fair.


    Meine Gedanken zu diesem tollen Projekt...
    Gruss, Dirk

  • Fritze


    Der überhäng im Bogen wird garnicht so groß sein.
    Beim Endwagen Drehzapfen -> Mitte Drehzapfen des 3- Achsigen Drehgestells Original 16300 mm -> Modell 362,22 mm
    Beim MittelTeil Drehzapfen -> Drehzapfen Original 16750 mm -> Modell 372,22 mm


    Klar das ist mehr als ein 4-achsiger Rekowagen.
    Wenn ich zu komme mache ich morgen mal ein Pappmodell vom Fahrwerk und stelle es auf einen Ausdruck von Anyrail im R1


  • Hallo zusammen,


    der Fußboden der Inneneinrichtung des oberen Stockwerks, der beim Doppelstockwagen ungefähr in Wagenmitte verläuft, wird automatisch die Außenwand stabilisieren. Daher sehe ich keine Gefahr, dass sich der Wagenkasten verzieht.


    Zur Länge des Fahrzeugs hatte 0-DR-Bahner schon geantwortet.


    Noch der Hinweis: Leider hat Lenz den kleinsten Radius R1 genannt. Besser hätte er ihn R3 nennen sollen. Der Lenz-R1 = 914 mm entspricht im H0 einem Radius von 472 mm. Selbstverständlich sind die H0-Modelle der Doppelstockmodelle in der Lage, einen Radius von nur 36 cm zu durchfahren. Da erscheinen doch 47 cm doch geradezu üppig!


    Forderungen an den Konstrukteur stelle ich keine. Wenn das Modell nur für die Vitrine taugt, ist es völlig okay, aber dann habe ich kein weiteres Interesse daran. So wird es auch bei einigen anderen potentiellen Interessenten sein, denn Wagen werden in erster Linie für die Anlage und nicht für die Vitrine gekauft. Wenn die uneingeschränkte Betriebsfähigkeit nicht gegeben ist, ist ein 3D-Druck für die restlichen Interessenten vielleicht die bessere, einfachere und am Ende kostengünstigere Alternative.


    Noch ein Tipp für die beiden Konstrukteure: Wenn das Projekt einer Kleinserie für Euch am Ende zu viel Arbeit wird, bestünde theoretisch auch die Möglichkeit, dass ein Spur-0-Kleinserienhersteller Euch die Konstruktion abkauft und so vielleicht für Euch ein besserer 3D-Drucker (und vielleicht noch etwas mehr) abfällt. Ich nenne nur beispielhaft ohne Anspruch auf Vollständigkeit und unwissend, ob seitens der Firmen überhaupt Interesse daran bestünde, die Firmen PTM, Krapp und J&P. Alle drei haben bereits Triebwagen mit Kunststoffgehäuse gefertigt, verfügen entsprechende Erfahrungen oder Kontakte zu Dienstleistern, wissen mit Farbgebung und Beschriftung umzugehen und besitzen einen Vertriebskanal für Spur 0.


    VG Gert

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