• Ich hätte ja auch ´ne Alternative, sogar mit realem Hintergrund.


    Als ich vor etwa 50 Jahren im Hunsrück in der Nähe von Stromberg unterwegs war, entdeckte ich mitten im Gelände ein seltsames Gefährt. Neugierig geworden und die
    Proteste meiner Familie ignorierend hielt ich an, stieg aus und ging der Sache auf den Grund. Auf einem unkrautüberwucherten Anschlußgleis einer Brotfabrik, wie ich noch erfuhr, entdeckte ich ein „Lokchen“, das zwar klein, aber nicht mehr sehr fein war. Abgesehen von ihrem äußeren Zustand sah sie aus wie eine Kö, die aus Versehen zwischen zwei richtige Loks geraten war.


    https://abload.de/image.php?img=werkslok-71bj2e.jpg][/url]


    Doch etwas mehr Respekt! Es handelte sich um eine ehemalige DB-Lok, einem Rangierschlepper BR Kdl 01 von Schöma mit einer Leistung von stolzen 22 PS. Zu jener Zeit
    diente sie als Werkslok besagter Brotfabrik, um einen Waggon mit Mehl zur Entladung an die Rampe zu drücken. Aus hygienischen Gründen war eine Dampflok dafür nicht zugelassen. Der Betriebsvorgang spielte sich dabei folgendermaßen ab:







    DB-Lok mit Mehlwagen fährt von Norden kommend in den Gleisabschnitt a des Werksanschlusses, wo vor dem Prellbock die Werkslok wartet.
    DB-Lok drückt den Mehlwagen in Gleisabschnitt b, kuppelt ab, zieht wieder vor und verläßt den Anschlußbereich in Richtung Norden.
    Die Werkslok drückt den Mehlwagen in Gleisabschnitt c an die Rampe, kuppelt ab und kehrt wieder zurück in Gleisabschnitt a. - Erster Großauftritt der Werkslok!
    Nach Entladen des Mehlwagens wird dieser von der Werkslok in Gleisanschnitt zurück geholtund abgekuppelt. - Zweiter Großauftritt der Werkslok!
    DB-Lok aus Richtung Norden kommend holt den Mehlwagen aus Gleisabschnitt a ab und entschwindet mit ihm wieder nordwärts.
    An diesem Ablauf soll sich auch durch den Einsatz von DB-Dieselloks nichts geändert haben.


    Das ganze Szenarium ließe sich auf der mir zur Verfügung stehenden Fläche etwa so nachbilden.


    https://abload.de/image.php?img=btotfabrik2qdkcc.jpg][/url]


    Anmerkungen: Das Schienenkreuz soll ein drehbares Gleis (Mini-Fiddleyard) für Lok und Wagen symbolisieren. Am linken Anlagenrand gibt es einen versteckten
    Gleisstutzen für einen einzeln fahrenden Schienenbus, zur Steigerung der betrieblichen Möglichkeiten auf derartigen Module ja fast schon obligatorisch.

    Als DB-Loks könnten die BRen 64 und 89 in Betracht kommen. Als Güterwagen zur Mehlbeförderung könnte evtl. ein Staubbehälter-, Kessel- oder Gedeckter Güterwagen
    Verwendung finden. Als Werkslok könnte der Breuer Lokomotor dienen. Wer es moderner mag, könnte eine Köf oder eine andere kurze Diesellok einsetzen. Von einer V320 würde ich eher abraten.


    Es darf geschmunzelt werden.
    Schöne Grüße

    Reinhard

  • Hallo Spätnuller,


    Danke für Deine Beschreibung eines interessanten Betriebsablaufs!


    Doch etwas mehr Respekt! Es handelte sich um eine ehemalige DB-Lok, einem Rangierschlepper BR Kdl 01 von Schöma mit einer Leistung von stolzen 22 PS. Zu jener Zeit
    diente sie als Werkslok besagter Brotfabrik, um einen Waggon mit Mehl zur Entladung an die Rampe zu drücken. Aus hygienischen Gründen war eine Dampflok dafür nicht zugelassen.


    Diese interessante Lok kommt in Kürze von Jüürgen Moog (0mobau) als Messingbausatz samt Antrieb auf den Markt. Wer Interesse hat: Einfach mal bei Jürgen Moog nachfragen!


    Freundlicher Gruß
    EsPe

    Nur weil ich den einen oder anderen Fehler an manch einem Modell zwar bedauere und gelegentlich kritisiere, aber mich dennoch über perfekte Fahreigenschaften usw. und einen gelungenen Gesamteindruck freue, bin ich noch längst kein Spielbahner (was übrigens abwertend klingt).


    Und nicht jeder, der von sich selbst behauptet, ein ernsthafter Modellbahner zu sein, muss es deshalb auch wirklich sein.
    (frei nach Blaukäfer)

  • Zwei Schritt´ vor, einer zurück


    Hallo!


    Bevor es beim Aufbau meiner Anlage mit dem nächsten Schritt vorwärts geht, geht es erst einmal noch einen Schritt zurück. Damit will ich keinesfalls die Echternacher Springprozession nachahmen, zum mal es bei der vor dem Schritt zurück immer zwei Schritte vorwärts geht. Worum geht es denn?


    Nach dem Abbau meiner dreidimensional gestalteten H0-Anlage habe ich auf dem verbliebenen Grundrahmen eine einfache flächige Anlage aufgebaut, um meinen H0-Zügen dann und wann noch einen Auslauf zu ermöglichen und sie dabei genüsslich zu beobachten.


    H0-Anlage Ausschnitt


    Für die vorher auf der Anlage untergebrachten Züge habe ich mehrere Wandvitrinen rings um die Anlage angebracht. Auf eigenen Sperrholzplatten wollte ich über der H0-Anlage nun meine Spur 0-Anlage, jederzeit wieder abbaubar, errichten. Distanzhölzer zwischen den beiden Anlagenböden sollen die H0-Gleise schützen. Um die vorerwähnten Vitrinen abzudecken und eine Hintergrundkulisse für die Spur 0-Anlage zu erhalten, habe ich ringsum entsprechende Sperrholzplatten platziert.


    Ausschnitt


    Dadurch verkürzte sich die zur Verfügung stehende Fläche ebenfalls ringsum jeweils um knapp zehn Zentimeter. Dieses Arrangement wollte mir jedoch noch nicht gefallen. Was war die Alternative?


    Nach längeren Überlegungen fand ich als beste Lösung, die ganze Chose einfach umzukehren.

    Also nahm ich die H0-Platten vom Grundrahmen und legte stattdessen die Spur 0-Platten aus.

    Da ich weitere H0-Modelle gut verkauft habe (Spur 0 ist ja nicht ganz billig), konnte ich gleichzeitig auch die vorerwähnten Vitrinen (die ich jetzt verkaufen möchte) abnehmen und gewann dadurch wertvolle Zentimeter. Durch einen hellblauen Anstrich der die geplante Anlage umgebenden Wände wurden auch die als Hintergründe vorgesehenen Sperrholzplatten entbehrlich.

    Bei dieser Gelegenheit habe ich auch den Grundplatten einen dunkelgrauen Anstrich verpaßt.

    Leider kommen die Farben auf dem Foto nicht recht zur Geltung



    Die Spur 0-Gleise können nun dauerhaft liegen bleiben. Das eröffnet auch Möglichkeiten für die Ausgestaltung der Anlage. Wegen meines individuell überschaubaren Zeithorizonts plane ich aber nicht mehr eine akribische an der Realität orientierte Ausgestaltung, sondern denke mehr an eine symbolische Ausschmückung, denn, wie schon erwähnt, möchte ich ja hauptsächlich rangieren und dem Vorbild abgeschauten Betrieb machen.


    Doch als nächst wichtigste Aufgabe muß ich die Anlagensteuerung einrichten; z21 start und Multimaus liegen bereit.



    Oh je!


    Schöne Grüße

    Rinhard

  • Das Kind braucht einen Namen


    Hallo!


    Wenn ein Super-Modellbahner beispielsweise den Leipziger Bahnhof in allen Einzelheiten akribisch nachgebaut hat, wird er sein Machwerk stolz und völlig zu Recht „Leipzig Hbf“ nennen. Der eher durchschnittliche Modellbahner, der seinen Bahnhof bestenfalls in Anlehnung an ein überschaubares Vorbild, ansonsten aber unter Berücksichtigung bahntechnischer Grundsätze nach eigener Fantasie entwirft, muß schon selbst einen passenden Namen finden. So geschehen: Meinen Bahnhof nenne ich schlicht und einfach „Brockhöfen“.


    Der Hintergrund: Brock war eine bedeutende Bauernschaft mit zahlreichen Gehöften und gehörte zur Ortschaft Brackwede am Südhang des Teutoburger Waldes. Dort bin ich geboren und aufgewachsen, sozusagen in Sichtweite der viergleisigen Cöln-Mindener Eisenbahn. Bei den Spaziergängen mit der Familie war ich der Einzige, der mit ungebrochenem Interesse die vorbei rauschenden Züge beobachtete, für alle Anderen waren sie alltäglich. Im Winter 1945/46 war das jedoch anders.


    Auf dem nordwärts führenden Gütergleis rollten in dichter Folge schwere Kohlenzüge , die das schwarze Gold vom Ruhrgebiet zu den Nordseehäfen beförderten. Gezogen wurden sie in der Regel von den Dampflokomotiven der Baureihe 56.20..29, der ehemaligen preußischen G8.2. Sie mußten schon arg schuften, den Pass des Teutoburger Waldes zu erklimmen. Darin sahen die in der Winterkälte frierenden Anlieger ihre Chancen, sich den nötigen Hausbrand zu besorgen. Am Anfang der Steigungsstrecke enterten die Jüngeren unter ihnen die langsam fahren Züge und warfen die mitgebrachten Säcke nach deren Befüllen neben den Zug, wo sie von Älteren aufgelesen und auf Bollerwagen verladen wurden. Kurz vor Erreichen des Scheitelpunktes gaben die meisten Lokführer durch ein Pfeifsignal sozusagen den Befehl zum Abspringen. Die damals noch zuständige britische Militärpolizei fuhr zwar manchmal Patrouillen, hat aber niemanden erwischt. Allerdings sind mehrere Unfälle passiert, leider auch mit tödlichem Ausgang. Nach dem Winter war das ganze nur noch eine Episode, die ich als kindlicher „Mitläufer“ aber noch selbst erlebt habe.


    Brock selbst hat keinen eigenen Bahnhof, diesen gibt es in Brackwede, das im Zuge der gemeindlichen Gebietsreform 1973 der Stadt Bielefeld einverleibt wurde. Ob sich daraus ein Nutzen ergab? Schließlich wurde ja die Existenz von Bielefeld – gibt es nicht – überhaupt angezweifelt, und bis zur Stadtwerdung im Jahre 1956 wurde Brackwede immerhin als größtes Dorf Europas gepriesen. In Brackwede zweigen die eingleisigen Nebenstrecken nach Osnabrück und Paderborn von der viergleisigen Hauptstrecke ab. Gehalten haben in all den Jahren keinerlei Fernzüge, lediglich Personenzüge, heute Regionalzüge.


    Als in Köln Studierender mußte ich deshalb stets bis Bielefeld durchfahren und von dort auch starten. Die Fahrten waren zu jener Zeit wahrlich kein Vergnügen. Vorkriegs-Schnellzugwagen mit Holzbänken und Sitzanordnung 2:2, zudem meist überfüllt, lange Fahrzeiten durch das Ruhrgebiet, zudem ein zeitraubender Lokwechsel in Hamm – da hätte man bei der Durchfahrt durch den Brackweder Bahnhof gern einmal die Notbremse gezogen.


    Noch eine kleine Anmerkung: Zum Semesterbeginn und – ende gab es die Fahrkarten zum halben Preis. Für Familien mit drei und mehr Kindern hatte der damalige Familienminster Würmeling – auch bekannt geworden durch das studentische Gröllied „Ein Würmeling, zwei W. , drei W., vier Schnäpse“, daraus eine Dauereinrichtung gemacht; man brauchte vom Einwohnermeldeamt nur eine entsprechende Bescheinigung, vulgo „Karnickelschein“, und dann fuhr man zu halben Preis.


    Noch eine kleine Anekdote: Wir waren vier Kommilitonen. Bei einer gemeinsamen Heimreise nach Semesterende fanden wir nur im Speisewagen zusammen einen Platz und haben uns die Bierchen schmecken lassen, jeder in der Annahme, irgendwer könnte uns schon leihen, leider Fehlanzeige.

    Da war dann nicht nur die Zeche teuer, sondern auch guter Rat. Aber da gab es ja noch den Lokwechsel in Hamm, Zeit genug, um eine Freundin anzurufen, die bereits über ein eigenes Auto verfügte, um dem Zug bis Gütersloh entgegen zu fahren und uns dort mit dem nötigen Kleingeld zu versorgen. So konnten wir bis Bielefeld locker unsere Bierdeckel auslösen, ja, sie hatte uns sogar noch zu einer Extrarunde eingeladen. Mann, hat das Bier geschmeckt. Erst später haben wir darüber sinniert, was passiert wäre, wenn der Notruf unsere Freundin nicht erreicht hätte.


    Doch zurück zum Bahnhof, denn Brackwede verfügte auch noch über einen geräumigen Güterbahnhof. Nicht nur vielseitige Ortsgüteranlagen galt es zu versorgen. Es wurden hier auch die Nahgüterzüge für die Nebenstrecken gebildet und die Wagen für mehrere private Anschlußgleise

    zusammengestellt. Rangiert wurde vornehmlich mit ehemals preußischen Loks, die auch den Streckendienst besorgten, die Baureihen 55 (G 8.1), 57 (G 10), 91 (T 9.3), ) 93 (T 14.1) und 94 (T 16.1). Aufgrund glücklicher Umstände konnte ich auf allen Loks Mitfahrten genießen.


    Was sagt das nun für den Namen „Brockhöfen“ meines Anlagenbahnhofs? Direkt eigentlich nicht viel. Aber beim Nachdenken fiel mir das Alles wieder ein, was ich hier nieder geschrieben habe. Vielleicht findet´s ja Euer Interesse.


    Schöne Grüße

    Reinhard

  • Unauffälliger Fort-Schritt


    Hallo!


    Bevor ich mich weiter mit meiner Anlage beschäftigen konnte, galt es zunächst eine grundsätzliche Entscheidung zu treffen und umzusetzen. Bislang wollte ich mir die Option offenlassen, hin und wieder auch meine H0-Züge fahren zu lassen. Doch nach gründlicher Überlegung habe ich beschlossen, künftig nicht mehr auf mehreren Hochzeiten zu tanzen, will heißen, mich nur noch der Spur 0 zu widmen. Deshalb habe ich weitere Teile meiner ursprünglich recht großen H0-Sammlung zum Verkauf gegeben und mit dem attraktiven Rest meine Vitrinen neu bestückt., um sie fortan als exklusiven Wandschmuck zu erhalten.


    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=3mdjj6n.jpg][/url]


    .Ich hätte stattdessen auch ansprechende Bilder aufhängen können, aber Eisenbahnmotive sind eben doch recht selten.


    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=2020_07130012e4jv8.jpg][/url]


    Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch ein „Kunstwerk“ zeigen, das mir meine Tochter vor gut 50 Jahren einmal zum Geburtstag geschenkt hat und seitdem meine Eisenbahnzimmer schmückt.


    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=2020_07130031h5j5g.jpg][/url]


    Um nun auf meine im Bau befindliche Anlage zurück zu kommen, möchte ich an meinen Beitrag

    „ Zwei Schritte vor ...“ anknüpfen.


    Auf die vorhandenen, mit Filz bezogenen H0-Segmente habe ich die inzwischen dunkelgrau gestrichenen Spur 0-Segmente gelegt. Durch die Abnahme von Vitrinen und den dadurch gewonnennen Platz konnte ich den Gleisplan noch etwas erweitern, wie aus der Skizze hervorgeht.


    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=2020_07140008a5jxm.jpg][/url]

    (Besseres Bild z. Z. Leider nicht möglich)


    Die Gleise sind verlegt. Trotz der Gleisklammern war die Ausrichtung der Gleise doch etwas instabil, deshalb habe ich sie mittels kleiner Stifte fixiert. Durch die Filz-Zwischenlage ergibt sich eine derartige Geräuschdämmung, daß beim Fahren mit Sound kaum störende Nebengeräusche

    auftreten dürften.


    Hier nun ohne weitere Beschreibungen Fotos von der Anlage von rechts nach links


    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=01u9jna.jpg][/url]

    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=02q7kv8.jpg][/url]

    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=05tvkwm.jpg][/url]

    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=09qijtd.jpg][/url]


    Als Nächstes mache ich mir Gedanken, wie ich mit der Ausgestaltung verfahren möchte.


    Noch etwas möchte ich hier anfügen. Neben einer V 100 habe ich mir noch eine V 80 gegönnt.

    Erst durch die Baugröße 0 sind mir die Unterschiede so richtig aufgefallen, über die man in der Baugröße H0 schon eher hinweg gesehen hat. Im Einzelnen: Immer gegenüber der V 100 die V 80 ist etwas länger, aber etwas niedriger und wirkt wesentlich breiter, ist also ein richtiges „Pummelchen“. Durch die größeren Achsabstände der Drehgestelle tut sie sich mit den engen ETS-Bogengleisen doch etwas schwerer, durchfährt sie aber letztlich noch einwandfrei.


    Einige Vergleichsfotos mögen die beschriebenen Unterschiede verdeutlichen.


    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=2020_07120006jrjp5.jpg][/url]

    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=2020_07120001whjha.jpg][/url]

    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=2020_07130003xzjwv.jpg][/url]

    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=2020_07130001hmj76.jpg][/url]


    So viel als aktuelles Lebenszeichen.


    Schöne Grüße

    Reinhard

  • Hallo Reinhard!


    ich habe auch eine sehr grosse HO, HOe Sammlung . Die Loks stehen in Vitrinen, die Waggons sind in Schachteln untergebracht.Ich kann mich von den Loks nicht trennen. Waggons werden grossteils verkauft und meine Anlage wird eine Kombination aus Spur 0 und HO werden, Sobald meine Pplan in Wintrack fertig ist stelle ich diesen zur Dikussion ins Forum


    Gruß Werner

  • Hallo Werner,


    da geht es Dir ja genauso wie mir.

    Wenn ich H0-Modelle für den Verkauf aussortiere, heißt es jedesmal, Abschied zu nehmen. Mein besonderes Interesse galt der vorbildgerechten Zusammenstellung von nationalen und internationalen Zügen, und da hat es oft viel Geduld erfordert, bis ich alle Wagen zusammen hatte.

    Meine Lokomotiven und Triebwagen waren und sind größtenteils auch jetzt noch in Wandvitrinen untergebracht, für meine Wagen hatte ich

    unter der Anlage Schubladenregale untergebracht.


    [/url">https://abload.de/image.php?img=2020_07150001g9kzq.jpg]

    Nachdem nun eine Sektion durch Wagenverkäufe frei geworden ist, habe ich sie Spur 0-konform um gebaut, um darin nun meine Spur 0-Wagen

    unterzubringen, wenn sie sich nicht auf der Anlage befinden. Meine Lokomotiven werden in einem Schrank abgestellt; Wandvitrinen wären doch

    nicht so geeignet. Da ich wohl kaum eine größere Sammlung von Spur 0-Modellen zusammentragen werde, habe ich mit ihnen auch künftig

    keine Probleme mit ihrer Unterbringung.


    [url=https://abload.de/image.php?img=2020_071500050skbv.jpg]


    Schöne Grüße

    Reinhard

  • Wat nu?


    Hallo!


    Eine KLV 12 hatte ich schon und habe ihr einen Fahrer spendiert. Eine weitere KLV 12 habe ich kürzlich geschenkt bekommen, nun habe ich nach Adam Riese zwei. Preisfrage: Wie kann ich sie auf einer kleinen Anlage sinnvoll einsetzen?


    a14lqkff.jpg


    Besitzt man zwei oder mehrere identische Streckenlokomotiven, können sie durch unterschiedliche Anhängsel individualisiert werden, ohne daß ihre Gleichheit sofort wahrgenommen wird. Hier zählt mehr der gesamte Zug, und sie müssen ja auch nicht immer gleichzeitig sichtbar sein. Außerdem ist es auch beim Vorbild nicht ungewöhnlich, daß zwei oder mehrere identische Lokomotiven im selben Bereich eingesetzt werden.


    Bei einem so speziellen Gefährt wie dem KLV 12 ist es aber eher unwahrscheinlich, daß in einem Bahnhof oder Betriebshof eine zweite Motordraisine stationiert ist. Und wenn das auf einer Modellbahn anders ist, erhebt sich die eingangs gestellte Frage: Wat nu?


    Lösungsvorschläge sind ausdrücklich erwünscht!


    Ich selbst hätte folgenden Vorschlag: Von der Drehscheibe auf meiner Anlage geht ein kurzes Stumpfgleis ab, das ich für die KLV 12 vorgesehen habe. Hier würde ich die fahrerlose Draisine währen der Betriebspausen abstellen. Dann müßte der Fahrer nicht ständig drin hocken bleiben. Ist eine Inspektionsfahrt angesetzt, würden die Fahrzeuge einfach ausgetauscht. Das habe ich auch so erzählt, als ich mein Geschenk erhielt, um meine durchaus empfundene Enttäuschung zu verbergen und sie nicht auch auf die Schenkenden zu übertragen. Ob´s mir gelungen ist?


    Wenn ich mir das Foto mit den beiden sich gegenüber stehenden Fahrzeugen ansehe, kommen Erinnerungen an meine eigene Kindheit oder an Kinderbesuchen auf. Da stand stets das Verlangen im Raum, die zwei Loks mit vollem Tempo auf einander zurasen zu lassen. Irgendwer hat´s immer verhindert. Und eine Lösung ist das auch heute nicht.


    Was würdet Ihr mir raten?


    Schöne Grüße

    Reinhard

  • Hallo Werner,


    ich war für ein verlängertes Wochenenende verreist und habe danach Deine Frage wohl übersehen. Sorry!


    Meine Vitrinen - s. Beitrag 25 - und auch die Schubladen habe ich allensamt selbst gebaut und konnte sie daher den gegebenen Platzverhältnissen

    anpassen. Die Schubladen habe ich zur Schonung der liegend untergebrachten Modelle mit einem Filzstoff ausgelegt.


    Für die Unterbringung meiner Spur0-Wagen habe ich jeweils einen Zwischensteg entfernt und nutze wegen der größeren Wagen, die ich nun aber

    aufrecht einstellen kann, nur noch jede zweite Schublade. Platzreserven sind noch vorhanden; zur Zeit mangelt es jedoch an mir gefälligen Wagen.


    Schöne Grüße

    Reinhard

  • Entwicklung einer fiktiven Bahnstrecke von A über B nach C als Anregung

    für eine eigen Modellbahnanlage unter Einbeziehung eines realen Vorbildes

    (Überschrift liest sich fast wie der Titel für eine Seminar-Arbeit)


    Hallo,


    es ist schon lange her, daß ich reale Bahnhöfe als Vorbilder für entsprechende Anlagenentwürfe genommen haben, von denen mehrere im eisenbahn magazin abgedruckt wurden. Ein solcher Bahnhof ist Gedern im hessischen Vogelsberg. Den Artikel darüber möchte ich hier noch einmal zum Leben erwecken, auch weil er zumindest mittelbar mit meiner jetzigen Spur 0-Anlage in Verbindung steht. Bei den Anlagen, die ich im Laufe meines Lebens gebaut habe, bin ich niemals sklavisch einem bestimmten Vorbild gefolgt, habe aber gerne Anregungen aufgegriffen und Besonderheiten auf meinen Anlagen nachgestellt. So verhält es ich auch im akuten Fall.


    Doch zunächst eine Wiedergabe besagten Artikels mit Beschreibung, Zeichnungen und Fotos.


    33ykix.jpg[/url">https://abload.de/image.php?img=33ykix.jpg]33ykix.jpg[/url]

    4hgk7n.jpg

    2hck6g.jpg

    5s0jq3.jpg

    gedern-kopieqekbv.jpg


    Und nun zur Anlagenentwicklung, dargestellt am abgeschlossenen Anlagenplan, nach dem die Gleise inzwischen verlegt wurden.


    Skizze 1 zeigt die fiktive Ausgangssituation:: Die von C kommende Strecke endet im Endbahnhof  B . In Verbindung mit der Drehscheibe könnte hier ein mehrständiger Lokschuppen gestanden haben.


    img20200806_115155779vk00.jpg


    Skizze 2 zeigt die fiktive Verlängerung der Bahnlinie über B hinaus nach C. Aufgrund der topographischen Verhältnisse mußte die weiterführende Strecke nach C parallel zum Endbahnhof B verlegt werden. Um einen durchgehenden Verkehr zu gewährleisten, wurde der Durchgangsbahnhof B neu angelegt, wodurch der ehemalige Endbahnhof B zu einem vom Durchgangsverkehr nicht mehr angefahrenen Betriebshof zurückgestuft wurde.


    img20200806_11523604czjvg.jpg


    Für die weitere Entwicklung der Bahnlinie gelten folgende Annahmen: Die Bahnverbindung nach A wird abgebaut. Der Durchgangsbahnhof B wird dadurch zum Endbahnhof. Der Personenverkehr auf der Reststrecke wird eingestellt. Der nunmehr von C herangeführte Güterverkehr hingegen wird weiterhin abgewickelt, zumal in Bahnhof B neue Anschließer zu bedienen sind. Auch von der neuen Strecke nach C zweigen noch drei Industrieanschlußgleise ab. Damit wird die Ebene der Fiktion verlassen.


    Skizze 3 zeigt nun den Gleisplan der Modellbahnanlage. Wegen der räumlichen Verhältnisse kann die Strecke nach C nicht weiter geführt werden. Das diesbezügliche Gleis fungiert im Modellbahnbetrieb einmal als Ausziehgleis für die Bedienung der Industrieanchlusgleise, zum anderen als Bahnsteiggleis für den von Eisenbahnfreunden betriebenen Museumszug, der an den Verkehrstagen vom Bahnhof B bis hierher pendelt Die Wagengarnitur ist im Bahnhof B abgestellt; für die Lokomotiven ist im vormaligen Endbahnhof B ein kleines Betriebswerk neu eingerichtet,

    während der Bahnhof selbst nunmehr als modellbahnerischer Fiddelyard (F) dient.


    [url=[/url">https://abload.de/image.php?im…0200806_11531107z2jow.jpg]img20200806_11531107z2jow.jpg


    Ich hoffe, die Zusammenhänge einigermaßen verständlich dargestellt zu haben. Wenn Trotzdem noch Klärungsbedarf besteht, bitte nachfragen!


    Schöne Grüße

    Reinhard

  • Aktion Multimaus


    Guten Abend,


    wegen mangelnder Erfahrung und um nichts falsch zu machen, habe ich für die Anmeldung meiner Lokomotiven bei der Roco Multimaus in Verbindung mit der Z21 start die Hilfe eines auswärtigen Modellbahnfreundes in Anspruch genommen, was infolge der akuten Coronakrise erst vor kurzem möglich war. Grundsätzliche Schwierigkeiten sind dabei kaum aufgetreten. Allerdings ergaben sich bei drei Lokomotiven doch kleinere Problem, deren ich allein nicht Herr geworden wäre.


    Für die beiden DB V 20 waren werksseitig unterschiedliche Adressen angegeben, die aber offenbar vertauscht wurden. Der Versuch, die Lok alternativ mit der zweiten Adresse anzumelden, war gleich erfolgreich; mein Frust hat sich insofern gar nicht erst entwickelt.


    Ähnlich verhielt es sich mit der V 80, die mit der werksseitig angegeben Adresse keinen Mucks von sich gab. Da mein Helfer kurzfristig nicht greifbar war, habe ich die Lok nach entsprechender Rücksprache ins Werk eingeschickt, wo als Ursache für die Störung eine von dritter Seite vorgenommene Adressenänderung erkannt und wieder rückgängig gemacht wurde. Bei dieser Gelegenheit ist auch das Laufwerk der Lok überarbeitet worden, so daß sie sich nun mit besseren Fahreigenschaften ebenfalls digital steuern läßt.


    Als drittes Problemkind entpuppte sich die Köf, deren Schwachstelle im zweiten Anlauf aber auch beseitigt wurde. Noch habe ich die Lok nicht zurück erhalten, bin aber zuversichtlich, daß sie sich künftig einwandfrei verhalten wird.


    An dieser Stelle möchte noch kurz ein anderes Problem ansprechen. Die V 80 habe ich vor noch gar nicht langer Zeit bei einem rennomierten Fachhändler als neu und original verpackt gekauft. Die Verpackung war nicht zu beanstanden; allerdings habe ich mit der Kennzeichnung „neu“ so meine Schwierigkeiten. Als „neu“ erkenne ich eine Lok an, wenn sie zu Vorführzwecken ausgepackt wurde. Als „neu“ erkenne ich auch noch an, wenn sie bei dieser Gelegenheit für eine Probefahrt auf´s Gleis gestellt wurde. Aber kann eine Lok noch als „neu“, gelten, wenn, wie im vorliegenden Fall geschehen, eine andere als die werksseitig angegebene Adresse eingestellt wurde. Hätte darauf nicht zumindest hingewiesen müssen? Der so verursachte Ärger ist inzwischen zwar vergangen; trotzdem überlege ich noch, den Händler darauf doch noch einmal anzusprechen.


    Nun aber möchte ich meine Loks noch einige Runden fahren lassen,

    deshalb schöne Grüße

    Rinhard

  • Selbst ist der Mann


    Hallo!


    Als ich über die Ausgestaltung meiner Anlage nachdachte, erinnerte ich mich eine H0-Anlage, die vor Jahren in einer Modellbahnzeitschrift vorgestellt wurde. Thema war eine zweigleisige Hauptbahn mit einem mittelgroßen Durchgangsbahnhof, der über umfangreiche Gleisanlagen mit den entsprechenden Einrichtungen verfügte. Eigentlich nichts Besonderes. An den Streckenverlauf kann ich mich nicht mehr erinnern. Außergewöhnlich war jedoch, daß sämtliche Baulichkeiten nur in vereinfachter Form gestaltet und einheitlich weiß angestrichen waren. Dadurch konzentrierte sich die Aufmerksamkeit vornehmlich auf die vorbildlich zusammengestellten Zuggarnituren. Obwohl nicht alltäglich, konnte das Arrangement durchaus gefallen.


    Bei der Vorstellung meiner Anlagenpläne hatte ich geschrieben, daß es mir neben der Freude an Modellen der Baugröße 0 in erster Linie auf großzügige und vielseitige Rangiermöglichkeiten ankommt. Eine detaillierte Ausgestaltung der Anlage kommt aus mehreren, persönlichen Gründen nicht mehr in Frage. Aber ganz nackt sollte sie auch nicht bleiben. Nach intensivem Überlegen und Abwägung von Möglichkeiten entschied ich mich für eine Ausgestaltung in Anlehnung an die eingangs geschilderte Anlage. Will heißen, daß ich die bahntypischen Gebäude und Einrichtungen in schlichter Einfachheit aus Sperrholz selber bauen würde.


    Da hatte ich mir eine ganze Menge vorgenommen. Um ein Ergebnis vorwegzunehmen, es ist arbeitsintensiver und letztlich auch anstrengender, als ich mir vorgestellt hatte. An Hand von Modellbahnkatalogen mußte ich geeignete Vorlagen auswählen, Entwurfszeichnungen anfertigen

    und diese auf Sperrholz übertragen. Ich mußte sägen, schmirgeln, feilen und leimen, Manches auch zweimal machen oder Änderungen vornehmen.


    Mit den bisherigen Ergebnissen bin ich recht zufrieden, Wenn ich sie fotografiert habe, werde ich sie vorstellen. Doch zunächst ist Aufräumen angesagt und sauber machen. Unser Kellergeschoß mit Werk- und Hobbyraum sieht aus wie eine Schreinerwerkstatt, Sägespäne haben sich mittlerweile im ganzen Haus verteilt. Eine schöpferische Pause ist schon deswegen nötig, weil ich nicht weiß, wie lange meine bessere Hälfte den Lärm und den Staub ignoriert. Ein Blick in den Werkraum sagt mehr als alle Worte Das sollte für heute genügen.



    Schöne Grüße

    Reinhard

  • Haltepunkt


    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=07.6ckkba.jpg][/url]


    Hallo,


    die Pflicht ist getan. Mehrtägiges „Arbeiten“ im Stehen, leicht gebeugt und angespannt, mein Rücken läßt es mich spüren – aber nun kommt das Vergnügen.


    Der Zug-Oldie der Brockhöfener Eisenbahnnostalgiker fährt in den neu gestalteten Haltepunkt Brockhöfen-Nord ein. Leider ist die Fahrt hier schon wieder zu Ende. Aber es gibt Einiges zum berichten.


    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=01.1-haltepunktvqj46.jpg][/url]

    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=01.2-haltepunktyqkfd.jpg][/url]

    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=01.5-haltepunktjbkbs.jpg][/url]


    Das Wartehäuschen des Haltepunks ist mein erstes Machwerk, mit dem ich erproben wollte, ob meiner Entscheidung zum Selbstbau meiner Anlagengebäude Erfolg beschieden ist. Für die Wände verwende ich 6 und 8 mm Sperrholz, wobei die Stärke für die kubisch einfachen Häuser unerheblich ist. Lediglich für die Dächer verwende ich 3 mm Sperrholz. Beim Baumarkt habe ich mich mit preiswerten Reststücken eingedeckt. Der Bahnsteig aus 12 mm Sperrholz wurde mir trotz der geringen Breite von nur 70 mm zugeschnitten, obwohl das eigentlich erst ab 20 cm üblich ist.

    Modellbahnerbonus!


    Die Sägearbeiten erledige ich mit einer Tischkreissäge, einer Gehrungssäge und einer Stichsäge sowie einer Handsäge mit Gehrungslehre. Geleimt wird mit handelsüblichen Weißleim, wenn nötig werden auch kleine Nägel eingehämmert. Ich würde lügen, würde ich behaupten, daß mich die

    Basteleien nicht anstrengen würden. Aber Spaß machen sie trotzdem.


    Die helle Holzfarbe vermittelt schon einen ersten Eindruck vom Aussehen der Anlage, wenn alle Gebäude einheitlich weiß lackiert sind.


    Von den Fortschritten meiner weiteren Bautätigkeit werde ich fortlaufend berichten.

    Bis dahin schöne Grüße

    Reinhard

  • Landwirtschaftszentrum


    Hallo!


    In der Miba 09/20 wurde eine Kohlenverladung mit Seilbahn in H0 vorgestellt. Als ich im Begleittext u. a. las, daß es ja nicht immer der Landhandel usw. sein müsse, habe ich doch etwas geschmunzelt, denn als nächstes wollte ich gerade die entsprechenden Gebäude fertigen. Die Beliebtheit des Landhandels ergibt sich aus der Realität; in fast jedem Bahnhof waren derartige Einrichtungen zu finden. Auch bei meiner früheren H0-Anlage habe ich darauf nicht verzichtet.


    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=gbflagerhaus-2.1abj8b.jpg][/url]


    Nach Jahrzehnte langer Beschäftigung mit H0 mußte ich mich bei der Planung meines Spur 0-Projektes erst einmal an die größeren Dimensionen herantasten. Und das ist schließlich dabei heraus gekommen.


    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=02.2-agrarnxj16.jpg][/url]

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    Landwirtschaftliche Einrichten bieten vielfältige Rangiermöglichkeiten. Prädestiniert sind bei den Güterwagen z. B. der Verschlagwagen und der Milchtransportwagen von Lenz. Gedeckte Güterwagen und Silowagen sind ebenfalls gut geeignet. Weitere Wagen sind natürlich bedarfsweise möglich.


    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=02.5-agrarz7jrc.jpg][/url]


    Bei den geschlossenen Gebäuden hatte ich ursprünglich Tore vorgesehen, diese aber wieder verschlossen, weil ich in ihnen gegenüber den übrigen, schlichten Gebäuden einen Stilbruch sah. Vor der Lackierung sollen die Gebäude noch ein Oberflächenkosmetik erfahren, sie soll für glatte und gleichmäßige Oberflächen sorgen.


    Schöne Grüße

    Reinhard

  • Hallo Dirk,

    als Preuße in Bayern kann ich damit leben.

    Allerdings warte ich auf die BR 70.

    Vielleicht lege ich mir auch noch eine 98.3 zu.

    Auf alte preußische Personenwagen können wir wohl nicht so bald hoffen.

    Schöne Grüße

    Reinhard

  • Bahnhofsbauten


    Hallo,


    Güterschuppen – ein Relikt aus früheren Bahnzeiten. Nicht so auf der Modellbahn. Wird bei den weitergehenden Ortsgüteranlagen häufiger gespart, wird auf einen Güterschuppen nur selten verzichtet. Irgendwo läßt sich bei jedem Bahnhof noch ein kleiner Gleisstummel für die Aufstellung eines Schuppens platzieren, wo dann im Begleittext von interessanten Rangiermöglichkeiten die Rede ist. Zudem gehört bei vielen Bahnhofsbausätzen ein Güterschuppen sowieso dazu. Ich möchte da keine Ausnahme machen.


    Als Nächstes habe ich deshalb nach üblichem Muster meinen Güterschuppen gebaut. Dazu gibt es nicht viel zu sagen, ein Bild möge genügen.




    Güterschuppen sind bekanntlich nach wie vor eine Domäne der gedeckten Güterwagen. Erfreulich ist das doch recht große Angebot der verfügbaren Modelle: G10, Gr20, Gl22, Gms30, Ghs31, Gmmhs65 (Auflistung ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Gemessen an meinen Einsatzmöglichkeiten bin ich mit damit sehr zufrieden. Meinen Güterschuppen habe ich so dimensioniert, daß gleichzeitig zwei Wagen be- oder entladen werden können.


    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=03.3-gterschuppen2hkdd.jpg]03.3-gterschuppen2hkdd.jpg


    Um ein harmonisches Größenverhältnis zu wahren, habe ich das Empfangsgebäude erst nach dem Güterschuppen gebaut, wobei ich mich im wesentlichen an den Vorbildern der Baugröße H0 orientiert habe.


    04.2-empfangsgebudej4jof.jpg


    Zur unmittelbaren Umgebung eines Bahnhofs gehört natürlich ein Hotel mit Gaststätte und möglichst auch mit einem Biergarten. Für die linke Anlagenecke meiner Anlage habe ich, allerdings nur als Halbrelief, noch ein entsprechendes Haus gebaut. Das gesamte Ensemble stellt sich nun wie folgt da; das zweite Foto bezieht das schon vorher fertig gestellte Agrarzentrum mit ein.


    06.1-bahnhofsfrontfkja3.jpg

    06.4-bahnhofundagrarszjad.jpg


    Nun kann der Betrieb auch schon losgehen. Nachdem auf Gleis 2 ein Güterzug eingefahren ist – die Lok hat zum Umsetzen bereits abgekuppelt - , kann der Sonderzug auf Gleis 1 - regelmäßiger Personenverkehr findet ja nicht mehr statt – sein Reise beginnen.


    06.5-zugbetriebv0k5m.jpg


    Zum Abschluß noch ein kleiner Gag. Ein Enkel hatte mir vor Jahren zwei aus Holzbausätzen zusammen gebaute PKW-Oldtimer geschenkt, Für H0 waren sie viel zu groß, wahrscheinlich auch für Baugröße 0, aber ich habe sie nach dem Motto „Holz zu Holz“ trotzdem einmal in Szene gesetzt, auch um meinem Enkel eine späte Freude zu bereiten.


    [url=https://abload.de/image.php?img=07.1-holzautosgcjgb.jpg]07.1-holzautosgcjgb.jpg


    Schöne Grüße

    Reinhard


    PS. Es gelingt mir einfach nicht, das zweite Güterschuppen-Bild zu entfernen. Was tun?

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