• Noch mehr Bahnhof


    Hallo,


    neben Empfangsgebäude und Güterschuppen verfügt ein Bahnhof zur Betriebsabwicklung noch über weitere Bauten bzw. Einrichtungen. An deren Erstellung habe ich in der vergangenen Woche eifrig gewerkelt Als erstes habe ich die Ortsgüteranlagen durch eine Ladestraße mit Kopf- und Seitemnrampe ergänzt. Ein besonderes Vergnügen hat mir der Bau des Überladekrans bereitet, wie alles Andere nur stilistiert dargestellt.


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    09.1.2jekoq.jpg


    Um den Bahnhofsbetrieb zu regeln, braucht es so oder so auch ein Stellwerk. Voilá!


    8.1-stellwerkqkj25.jpg


    Und für die im Bahnhof mit dem Rangierbetrieb betraute Köf darf ein spezieller Lokschuppen mit Versorgungseinrichtung nicht fehlen.


    10.1.1-kf-schuppenqaj2e.jpg


    Keine direkte Bahnhofseinrichtung, aber in Bahnhofsnähe häufig anzutreffen sind besondere Handelsunternehmen. Ich habe eine Brennstoffhandlung gewählt, Kohlenlager und Kontor aber nur im Halbrelief dargestellt.


    12.1-kohlenhandlungi6kdx.jpg


    Zum Abschluß wiederum einige Betriebsaufnahmen. Güterwagenmodelle, die den verschiedenen Ladestellen zugestellt werden können, gibt es inzwischen in großer und guter Auswahl.


    09.4-ladestrae3qk2k.jpg

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    Ich bleibe dran.


    Schöne Grüße

    Reinhard

  • Fabriken


    Hallo,


    mit dem Bau zweier Fabriken habe ich die „Bebauung“ des Bahnhofsteils meiner Anlage beendet. Nun also kann ich gezielt und sinnvoll rangieren, wobei ich allerdings noch viel zu lernen habe. Das betrifft als Erstes den Fahrbetrieb. Wenn ich alle Funktionen nutzen möchte, die bei den Lokomotiven möglich sind, kann das ganz schön anstrengend sein. Um den „Lärm“ etwas zu mildern, verzichte ich dabei schon gern mal auf meine Hörgeräte. Dank „Magnetic Pick Up Tool“ lassen sich die Wagen bequem entkuppeln. Für´s Rangieren selbst habe ich ja einige Schikanen eingebaut, man muß sich schon konzentrieren, um die gestellten Aufgaben möglichst rationell abzuwickeln. Das eingeschenkte Gläschen Rotwein bleibt im Eifer des Gefechts oft unberührt, bis die Rangiervorgänge abgeschlossen sind. Aber es macht Spaß.


    Doch nun möchte ich meine beiden letzten Machwerke vorstellen. Die eine Fabrik könnte eine Fahrradfabrik sein, von denen es in meiner Heimatstadt ja gleich mehrere gab. In einer habe ich mir 1950 in den Sommerferien mein Wunschrad verdient, das ich schließlich weitgehend selbst zusammengebaut habe. Die andere Fabrik könnte ein metallverarbeitendes Werk sein, bei dem die per Bahn eingehenden Rohstoffe mittels eines Portalkrans entladen werden. Dieser Fabrik habe ich auch einen Schornstein spendiert. Nun schaut selbst. Das jeweils erste Foto zeigt die Fabriken, wie sie aus der „Schreinerei“ kommen, das jeweils zweite Foto, wie die Fabriken ihren Platz auf der Anlage eingenommen haben.


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    Und noch einmal das gesamte Bahnhofsareal

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    Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch einmal herzlich für Eure wohlwollenden Reaktionen auf meine Beiträge bedanken.


    Schöne Grüße

    Reinhard

  • Fiddle-Yard


    Hallo!


    Bei Wikipedia kann man lesen: „Ein Fiddle-Yard ist ein typisches Element einer Modellbahnanlage britischer Tradition; es repräsentiert die Welt außerhalb." Dieser Bereich wird bewusst nicht modellmäßig gestaltet, sondern soll beliebige manuelle Eingriffe gestatten. Ziel ist ein einfaches, ungehindertes Neuzusammenstellen der Züge per Hand.“ Um den Fiddle-Yard optisch von der restlichen Anlage zu trennen, wird die Einfahrt durch Tunnel, Straßenbrücken oder Waldstücke getarnt.


    Inzwischen ist der Fiddle-Yard auch bei uns heimisch geworden, wobei sich insbesondere Spur 0-Bahner gerne dieses platzsparenden Anlageninstruments bedienen. Welche Ausformungen sich im Laufe der Zeit ergeben haben, muß ich hier nicht weiter beschreiben, gehören sie heute doch zum Einmaleins des Anlagenplaners.


    Wenn mir genügend Platz zur Verfügung stand, habe ich jedoch einige Male eine andere Lösung praktiziert. Mir mißfiel es nämlich, die Gleise des Fiddle-Yards einfach so nackt auszulegen. Vielmehr habe ich auf eine szenische Ausgestaltung nicht verzichtet, ohne dadurch die ursprüngliche Idee des Fiddle-Yards zu unterlaufen. Warum sollte für die abgestellten und auf ihren nächsten Einsatz wartenden Lokomotiven nicht ein passendes Betriebswerk mit entsprechenden Versorgungseinrichtungen gestaltet werden. Auch ein Stellwerk wäre wohl nicht fehl am Platz. Und ein Bahnsteig für vom Fiddle-Yard abgehende Personenzüge wäre auch noch möglich.


    Ich gebe zu, daß dadurch schon fast ein eigenständiger Endbahnhofs entstehen könnte. Wenn jedoch die Gleise für die Bildung und Aufstellung neuer Züge dabei nicht untergehen, bleibt die Funktion des Fiddle-Yards erhalten. So oder so, ohne Einbildung und Fantasie geht eh nichts.


    Langer Rede praktischer Sinn, für Dampflokomotiven ein Lokschuppen, Kohlenbansen, Wasserturm und ein weiteres Gebäude als Halbrelief im rechten hinteren Teil meine meines Fiddle-Yards, im linken hinteren Teil eine Versorgungseinrichtung für Diesellokomotiven samt eines Betriebsgebäudes ebenfalls als Halbrelief, dazwischen am Rand des Fiddle-Yards das oben erwähnte Stellwerk. Das Bahnsteiggleis nebst Wartehäuschen hatte ich schon bei früherer Gelegenheit vorgestellt.


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    Schöne Grüße

    Reinhard

  • Schreinerei ist vorbei


    Hallo!


    Am vergangenen Wochenende habe ich meine Schreinerarbeiten zwecks Ausgestaltung meiner Anlage erfolgreich abgeschlossen. Ein Fabrikkomplex mit Gleisanschlüssen harrte noch seiner Vollendung; außerdem habe ich einige Veränderungen vorgenommen. Beginnen möchte ich mit diesen.


    Das in Beitrag 37 vorgestellte „Agrarzentrum“ habe ich nach Anpassung der Gleisanlage um 180° gedreht, so daß sich nun die “schöne“ Seite dem Betrachter darbietet. Außerdem läßt es sich so besser rangieren.


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    Auch die in Beitrag 45 vorgestellte Fabrikanlage mit dem Schornstein und der Kranbahn gefiel mir in dieser Form nicht mehr, da sie mir zu unharmonisch war. Ich habe eine flachere Werkhalle gebaut, die auch einen besseren Blick auf die dahinter verlaufende Ladestraße gewährt.


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    Zu der noch nicht gestalteten Fabrikanlage führen drei Anschlußgleise, die ich in ein harmonisches Ganzes einbinden wollte. Dabei wollte ich auf die aufgelassene Kranbahn nicht verzichten; ich habe sie verlängert und wiederum vor der Werkhalle plaziert. In die dahinter liegende Werkhalle führt das zweite Anschlußgleis. Außerdem habe ich noch ein Verwaltungsgebäude gefertigt, das die Einfahrt des im Bogen verlaufenden zweiten Anschlußgleises etwas kaschiert. Das dritte Anschußgleis fungiert als Freiladegleis; auf eine spezielle Ausgestaltung habe ich verzichtet, da dieses Gleis durch die beiden Werkhallen ohnehin den Blicken entzogen ist.


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    An dieser Stelle möchte ich noch zwei Bilder meiner abgebauten H0-Anlage einfügen, auf der ich ebenfalls eine mehrgleisigen Fabrikanlage modelliert hatte.


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    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=fabrik2-5ocku2.jpg][/url]


    Auf eine Detaillierung, wie bei der H0-Anlage angestrebt, will ich aus den schon dargelegten Gründen bei meiner 0-Anlage verzichten. Der Bau meiner stilisierten Holzhäuser hat mir aber auch viel Freude bereitet. Ein gewisser Ausschuß gehörte natürlich mit dazu.


    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=99-ausschubtkbw.jpg][/url]


    Zum Abschluß noch ein Foto auf die Endstation des Museumszuges mit Blich auf das Betriebswerk, dem ich einen noch neuen Wasserturm und einen stilisierten Wasserkran spendiert habe.


    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=90.5-berblick1ijpw.jpg][/url]


    Schöne Grüße

    Reinhard

  • Hallo Reinhard,


    Deine stilisierte Ausgestaltung hat einen ganz eigenen Charakter, ist gut gelungen und könnte durch einen uni-farbigen Anstrich in unterschiedlichen (Nicht)Farben von Weiß bis Dunkelgrau, ggf. Schwarz, noch betont und ausdrucksstarker werden.

    Alle Gebäude in Holzfarbe lassen es ein wenig "eintönig" wirken. Vielleicht wagst Du einen Test an Deinen "Ausschussgebäuden"?


    Ich hatte immer mal die Idee eine "Schwarz-Weiß" Anlage mit allen Zwischentönen die Grau hergeben kann zu bauen, entsprechend einem Schwarz-Weiß Foto. Aber ist keine leichte Aufgabe. Allein die Fahrzeuge so zu gestalten ....:S....

    Dein Konzept ist ja eh schon besonders, warum es also nicht noch etwas stärker hervorheben? Bunte stilisierte Gebäude wären m. E. auch nicht so spannend...

  • Hallo Reinhard,

    da ich mich mit dem Thema "Stilisieren" selbst schon befasst habe, waren Deine Beiträge sehr interessant.

    Meine erste "Berührung" mit der Angelegenheit geht auf meine Kindheit (Besuch der Verkehrsausstellung in München 1953) zurück. Dort wurde eine sehr große Spur 0-Anlage gezeigt, die aufgrund der damaligen, noch nicht so üppigen, Versorgungs-/Liefermöglichkeiten mittels Sackleinen, grauem Gipsauftrag und stilisierten Bäumen großzügig gebaut war. In meinem ersten Eisenbahnbuch "Vom Spielzeug zur Modellbahn" (R.J. Wittwer, Kirchheim-Teck, 1954) wird davon berichtet und einige Fotos gezeigt. Ich habe eines ausgewählt und für diesen Beitrag gescannt (Die s/w Fotos in diesem alten Buch sind sehr klein, deshalb ist die Qualität der Fotos hier nicht von der heute gewohnten Qualität).

    Später fand das Thema - so weit ich weiß - noch zweimal in der Miba Erwähnung (auch hiervon zwei scans).


    Bei meinem, im Bau befindlichen RhB (0m) Rangier-Teilstück hatte ich die Problematik, daß die vordere Hälfte nur ca. 50 cm tief ist (also im Original ca. 20 m). Nach meinen Vorstellungen schied damit jede Form von fotographischem Hintergrund aus, da der Betrachter hier sehr nah am Geschehen ist und die Bildwinkel in jedem Fall störend gewirkt hätten. Felswand fiel auch aus, da die gesamte Länge im Modell ca. 350 cm ist und mir da sicher (als "Nicht-Landschaftsgestalter") die Phantasie "ausgegangen" wäre.

    Als Resultat kam eine aufgeschichtete Wand aus schmalen, übereinander geleimten Styroporstreifen heraus. Diese wurden dick mit leicht getönter Wandfarbe gestrichen. Einige "Hortensien-Bäume/Büsche" lockern das Ganze auf. Wenn ich Lust habe werde ich die noch durch selbst gebaute Kiefern/Lärchen ersetzen (ein angefangener Baum in Drahtwickelbauweise erstellt staht ja bereits an der Brücke).


    Wohl wissend, daß meine Styroporfelswand a) nicht umweltfreundlich erstellt ist und b) sicherlich nicht jedermanns Geschmack trifft, gefällt sie mir ausgesprochen gut - und das ist letztendlich entscheidend.


    Viele Grüße

    Ulrich

    Model Railroading is fun

  • Betriebplan


    Hallo!


    Nach Abschluß der Schreinerarbeiten möchte ich die weitere Bearbeitung meiner „Immobilien“ vermutlich bis zum Frühjahr zurückstellen, um das staubintensive Abschmirgeln auf die Terrasse zu verlegen. Auch das Farbaufspritzen möchte ich lieber im Freien besorgen. Außerdem reizt es mich,

    nun erst mal Betrieb auf meiner Anlage zu machen, früher sagt man, damit zu spielen. Um dem Ganzen auch etwas Sinn zu geben, muß natürlich ein Plan her, allerdings kein Fahrplan, denn damit verbinden mich auch nach vielen Jahren noch immer unliebsame Erinnerungen. Und das kam so.


    Schon als Student betrieb ich auf meiner Bude ein kleine Trix Express-Anlage. Die Gleise wurden auf einer Hartfaserplatte aufgelegt, die ihrerseits auf einem Küchentisch ruhte. Es handelte sich um einen einfachen Gleisplan ohne weitere Ausgestaltung, denn nach Betriebsschluß wurden die Gleise wieder abgenommen und die Platte hochkant an die Wand gestellt. Die üblichen Bahnbauten wurden nur als Grundrisse aus Pappe dargestellt (sic!)


    [url=[/url">https://abload.de/image.php?im…studenten-anlage1qjif.jpg][/url]


    Ich besaß das im Foto dargestellte Rollmaterial, mit dem es sich dank des Trix Express Zweizugsystems vortrefflich spielen ließ


    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=studenten-anlage-2xijp7.jpg][/url]


    Nun machten sich befreundete Kommilitonen gerne den Scherz, mich nach ihrer durchzechten Nacht aus dem Bett zu klingeln, um sich zu vergewissern, daß ich den frühmorgendlichen Arbeiterzug auch rechtzeitig auf den Weg geschickt hatte. Was anfangs noch lustig war, entwickelte sich nach einigen Wiederholungen zum Ärgernis, so daß ich allseits verkündete, daß der Fahrplan abgeschafft sei. Seither spreche ich lieber von einem Betriebsplan , und den möchte ich in nächster Zeit so nach und nach vorstellen.


    Schöne Grüße

    Reinhard

  • Flohmarktfund


    Hallo!


    Ich gehe gerne auf Flohmärkte. Mein Motto; Ich suche nicht, ich finde. Wenn ich nichts finde, schone ich zwar meinen Geldbeutel, bin aber immer leicht frustriert. Deshalb kaufe ich manchmal auch etwas, von dem ich nicht weiß, was damit anfangen, nur so, weil ich es mir gefällt. Das betrifft auch den folgenden Fund .


    [url=[/url">https://abload.de/image.php?im…dieselross1930-47kjzd.jpg][/url]


    Auf der Bodenplatte fand ich folgende Prägung: Fendt Dieselross 1930 Cursor Modell 780 Made in Germany. Um mehr zu erfahren habe ich ein bißchen recherchiert und dabei Folgendes erfahren: Im Modell dargestellt ist der Urtyp der Fendt´schen Traktoren aus dem Jahr 1930. Um die Unabhängigkeit von den bis dahin üblichen Pferdegespannen zu betonen, wurde der Name „Dieselross“ gewählt. Im Lauf der Jahre wurde der Traktor ständig verbessert, der Name blieb bis etwa 1960 erhalten. Er wurde sodann durch eine neue Baureihenbezeichnung ersetzt.


    Bei Ebay wird das Modell mit und ohne Pflug mehrfach angeboten, wobei hinsichtlich des Maßstabes unterschiedliche und verwirrende Angaben gemacht werden, sie reichen von 1:43 mit und ohne Fragezeichen bis 1:28, wobei dieser Maßstab auch aufgrund der Vorbildfotos wohl am ehesten stimmen dürfte.


    Damit stellte sich für mich die Frage, wie ich das Modell trotzdem in Baugröße 0 einbinden könnte.

    Es gibt immer wieder Beispiele, daß anläßlich von Jubiläen oder besonderen Ausstellungen alte Erzeugnisse restauriert oder gar neu angefertigt werden, manchmal wegen des höheren Werbeeffekts auch in Übergröße. So etwas habe ich mir auch für mein Modell ausgedacht, und da es ja irgendwie transportiert werden muß, habe ich den aufsatzlosen BTs30 von Brawa in einen Flachwagen verwandelt, der gerade groß genug für den Transport meins überdimensionierten Traktors ist.


    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=553mjpj.jpg][/url]


    (Mit diesem Beitrag hat sich auch meine Frage unter „ 37402 BeBrawahältertragwagen BTs 30 / Ddikr 612 der DB“ in der Rubrik „Fertigmodelle, Rollmaterial“ erledigt. Nochmals Danke für Eure Antworten.)


    Schöne Grüße

    Reinhard






  • Recherche


    Hallo,


    es ließ mir keine Ruhe, ich wollte doch noch etwas mehr über die Fendt´schen Dieselross-Modelle wissen, also habe ich recherchiert und bin fündig geworden.


    Aus dem Anlass „75 Jahre Fendt Dierselross“ hatte Schuco im Jahr 2005 eine limitierte Jubiläumsedition mit dem Urtyp dieses Traktors aus dem Jahr 1930 und eines moderneren Nachfolgemodells aus den Jahren 1951-56 sowie einer begleitenden DVD herausgebracht.


    schuco-59tkm3.jpg


    Die Modelle waren im Maßstab 1:43 gehalten und damit doch wesentlich kleiner als da im vorigen Beitrag gezeigte Cursor-Modell, über das ich allerdings keine weiteren Angaben gefunden habe.


    schuco-13qjx2.jpg


    Der Fendt-Traktor war auch als Vorbild relativ klein, wie z. B. aus einem Vergleich mit dem bekannten Lanz-Bulldog zu ersehen ist.


    [url=[/url">https://abload.de/image.php?img=schuco-30wjog.jpg]schuco-30wjog.jpg


    Während das Fendt-Modell aus den 1950er Jahren die normale Robustheit dieser Art Modelle aufweist, ist das Modell des Urtyps doch sehr filigran gearbeitet und eignet sich deshalb kaum für einen rauen Anlageneinsatz. Ich werde die Modelle deshalb in ihre Präsentationsbox belassen, mich an ihrem Besitz erfreuen und beruhigt sein, daß ich für die Maßstabsfrage zumindest für mich eine befriedigende Antwort gefunden habe.


    schuco-4plkg5.jpg


    Schöne Grüße

    Reinhard

  • Hallo Thorsten,


    ich benutze folgende Sägen:

    Tischkreissäge King Craft 720

    Gehrungssäge King Craft 1050

    Black und Decker Stichsäge

    Fuchsschwanz und Gehrungslehre


    Die Tischkreissäge hat ein ziemlich grob gezähntes Sägeblatt, wodurch trockenes Sperrholz schon mal ausfranzt.

    Deshalb möchte ich meinen Gebäuden vor der Lackierung noch eine Oberflächenbehandlung spendieren.


    Schöne Grüße

    Reinhard

  • Danke. Ich tendiere für die Holzarbeiten an der Modellbahn

    noch zwischen Band- und Kreissäge hin und her.

    Daher meine Frage. Eine Kreissäge ermöglicht doch wohl

    bessere Schnittergebnisse.

    Gruß aus Oldenburg
    Thorsten

  • Hallo Zusammen,


    um das Thema gerade aufzugreifen:


    Vieles lasse ich mir im Baumarkt schon beim Kauf passend zurecht sägen.

    Für die die "kleineren Arbeiten" - Stichsäge - oder Japansäge.

    Dann hab ich auch noch eine Proxxon FKS/e.


    Gerade die Japansäge ist der Hammer - die nehme ich für alles, für dass sich die Nutzung einer Maschine nicht lohnt und da kommt kein Fuchsschwanz gegen an.


    Für Präzisions-Holzwerkzeug gibt die Fa. Dictum - von denen gibts auch ein suuuuper Video auf youtube wie man mit der Japansäge sachrichtig arbeitet. ( https://www.youtube.com/watch?v=KfnDWoDJuFQ )


    ... und nichts geht nebendem über scharfe Sägeblätter und rasiermesserscharfe Stechbeitel.


    Grüße, Stefan

  • Hi zusammen,

    ich kann Stefan wegen den Japansägen nur zustimmen. Seit rund zwei Jahren nehme ich nichts anderes mehr für Handarbeiten. Die Teile sind hammergut und auch noch perfekt für pfeilgerade Schnitte...


    Begeisterte Grüße. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Danke. Ich tendiere für die Holzarbeiten an der Modellbahn

    noch zwischen Band- und Kreissäge hin und her.

    Daher meine Frage. Eine Kreissäge ermöglicht doch wohl

    bessere Schnittergebnisse.

    Hallo Thorsten,


    ich habe vor langer Zeit mal Gießerei-Modellbauer gelernt (vor 50 Jahren)und musste Holzmodelle für die Herstellung von Sandgussformen bauen.

    Mit der Kreissäge kannst Du nur gerade Schnitte ausführen, je nach verwendetem Sägeblatt werden die Sägeschnitte. Je kleiner die Zähne, um so sauberer der Schnitt. Bei der Kreissäge sollte das Sägeblatt in der Höhe verstellbar sein, je weniger Zähne oberhalb des Werkstückes herausschauen, um so sauberer wird der Schnitt. Und wenn der Tisch auch noch im Winkel verstellbar ist, dann hast Du eine gute Kreissäge.

    Mit einer guten Bandsäge kannst Du natürlich bei der Moba mehr anfangen. Mit breiten Sägeblatt kann man mit etwas Übung auch gerade Schnitte machen. Mit sogenannte Schweifsägeblättern, das sind sehr schmale Sägeblätter kann man die verrücktesten Konturen ausschneiden. Was die Sauberkeit der Schnitte anbelangt, so verhält es sich mit den Zähnen wie bei der Kreissäge. Ein im Winkel verstellbarer Sägetisch wäre auch bei der Bandsäge von Vorteil. Etwas Gefühl gehört aber beim auflegen der Sägeblätter dazu, dass diese nicht abspringen. Die Zähne dürfen nicht auf den Rädern laufen, das obere Rad ist dafür bei den meisten Bandsägen einstellbar.

    Alternativ zu beiden wäre noch eine Tischstichsäge.


    Ich wünsche Dir viel erfolg bei der Suche nach der richtigen Säge.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland.

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