Messe Nürnberg 2020 / Bemo .....und ganz unten Lenz

  • Servus und hallo in die Runde,


    zum heutigen Beginn der Nürnberger Spielwarenmesse war es wieder so weit: Fotos, Interviews, Informationen usw. für das SNM-Magazin aus erster Hand zu bekommen.
    Im Rahmen dieses "Arbeitstages" sind auch ein paar schnelle Handybilder angefallen, die hier schon mal einen kleinen Vorgeschmack geben sollen, von dem, was in Kürze im Online-Magazin und dann natürlich auch im Heft an Rundum-Informationen in Wort und Bild zu finden sein wird.
    Beginnen wir auf schmaler Spur im Hause Bemo.
    Neben Bedruckungsvarianten der "Mohrenköpfe" / Containertragwagen und der kürzlich ausgelieferten Stahlwandwagen, gab es auch erste Handmuster der Holz-Hochbordwagen zu entdecken.
    Ein erstes Handmuster der EW I Einheitswagen konnte ebenfalls präsentiert werden.
    Die Ge 4/4 wird es neben einer Jubiläumslok auch in klassischem Grün geben.
    Siehe auch: https://www.bemo-modellbahn.de…Neuheiten_0m_2020_Web.pdf















    Gruß Thomas


    " Damit das Mögliche entsteht,muss immer wieder das Unmögliche versucht werden" Hermann Hesse

    Edited once, last by Staudenfan ().

  • Einen ganzen Reigen an Neuheiten für Spur 0 gab es bei Noch vorzufinden.
    Neben weiteren Figuren-Sets, die auch in Zusammenarbeit mit Schuco Verwendung finden (Stichwort Winter), wird es im Laufe des Jahres einige kleine Gebäude und Ausstattungsdetails geben.












    Gruß Thomas


    " Damit das Mögliche entsteht,muss immer wieder das Unmögliche versucht werden" Hermann Hesse

  • …… und da wir gerade beim Thema sind, Schuco hat eine ganze Reihe an Interessanten Fahrzeugen in Vorbereitung, offensichtlich auch u.a. mit dem Schwerpunkt Winter.















    Gruß Thomas


    " Damit das Mögliche entsteht,muss immer wieder das Unmögliche versucht werden" Hermann Hesse

  • …… und auch aus dem Hause Bauer Ladegüter wird es in Kürze interessante Ladungen für unseren Güterwagen-Fuhrpark geben.
    Natürlich in gewohnt professioneller Ausführung.






    Gruß Thomas


    " Damit das Mögliche entsteht,muss immer wieder das Unmögliche versucht werden" Hermann Hesse

  • Der Schwerpunkt im Hause Fulgurex liegt bei der schweizerischen BLS. Das sind wahre Kunstwerke!




    Gruß Thomas


    " Damit das Mögliche entsteht,muss immer wieder das Unmögliche versucht werden" Hermann Hesse

  • Der rührige Hersteller aus dem Fränkischen hat heuer eine neue Lampe im Angebot.
    Und natürlich gilt, für Sonderanfertigungen und Wünsche aller Art hat dieser Hersteller immer ein offenes Ohr.


    Gruß Thomas


    " Damit das Mögliche entsteht,muss immer wieder das Unmögliche versucht werden" Hermann Hesse

  • Im Hause Busch wird das Thema Spur 0 leider nur noch auf Sparflamme gekocht. Die Kooperation mit MTH ist aus verschiedenen Gründen komplett eingestellt worden.
    Aber im Rahmen von exklusiven 3D-Druckmodellen wird es wohl auch in Zukunft das ein oder andere Schmankerl geben.




    Gruß Thomas


    " Damit das Mögliche entsteht,muss immer wieder das Unmögliche versucht werden" Hermann Hesse

  • Die Fränkische Firma Loewe wird neu in das Spur 0 Segment einsteigen. Geplant sind zunächst einige interessante Gebäude zu lukrativen Preisen (Muster hier noch in Baugröße H0), sowie diverse Selbstklebe-Bögen mit Schildern, Verkehrs- und Werbetafeln ( https://www.loewe-modellbahnzu…sin-fertigmodelle/o-1-45/https://www.loewe-modellbahnzubehoer.de/zubehör/anlagenausgestaltung-o-1-45/ ).




    Gruß Thomas


    " Damit das Mögliche entsteht,muss immer wieder das Unmögliche versucht werden" Hermann Hesse

  • Die rührige französische Firma Microrama wir neben einem komplett neu entwickelten innovativem Begrasungsgerätes auch einige Formwalzen zur Herstellung von Gehwegen, Straßen oder auch Stein- und Ziegelwänden anbieten. Auch das dazu benötigte fimoartige Material ist im Angebot. Mehr dazu in Kürze im SNM-Magazin.



    Gruß Thomas


    " Damit das Mögliche entsteht,muss immer wieder das Unmögliche versucht werden" Hermann Hesse

  • …… so wer fehlt jetzt noch?
    Ja natürlich, der Vater der wiederbelebten Spur 0, der ganz aktuell seine Firma (nach 40 außerordentlich erfolgreichen Jahren) in neue Hände gegeben hat (die übrigens, wie zu vernehmen ist, mit genau so viel Herzblut an der Spur 0 hängen).
    Auch in diesem Jahr war das Gespräch und der Gedankenaustausch mit Bernd Lenz und seinen qualifizierten Mitarbeitern eine Bereicherung.
    Es wird wohl kaum einen Hersteller geben, bei dem jeder, angefangen beim Chef, incl. aller Mitarbeiter in unterschiedlichen Funktionen so für das Produkt brennen.
    Ein sehr interessanter Aspekt hat mich doch etwas überrascht, den im Rahmen der Diskussion bezüglich der Modell-Vorbildauswahl bemerkte Bernd Lenz, das entgegen allen Unkenrufen genau die "kleinen" Lokomotiven wie z.B. die T3 oder auch die V20 den Absatzerwartungen hinterherhinken. Das gibt doch zu denken. Und am Ende lebt auch eine Firma, in der mit soviel Herzblut gearbeitet wird, vom Umsatz und Gewinn.
    Das wird sich sicherlich mit den nächsten drei Dampfern ganz anders darstellen. Die P8/BR 38 wird für Ende Februar in der ersten Version mit Wannentender (diese hat mit Abstand die höchste Vorbestellanzahl) zu erwarten sein. Die aktuelle Virus-Epidemie und deren Folgen die durch das Regierungshandeln (Reiseverbot innerhalb des Landes usw.) verursacht werden, ist noch nicht abzuschätzen. Es kann u.U. zu Verzögerungen führen.
    Das könnte evtl. auch noch Einfluss auf die für den Sommer geplante Auslieferung der Baureihen 55 und 56 haben. Die ersten Handmuster aus original Formteilen konnten auf jeden Fall schon überzeugen, wie die Bilder zeigen. Da kommt Vorfreude auf!
    Auch der Whylen-Kran macht deutliche Fortschritte. Ein 3D-Druck-Mustermodell konnte mit einer Vielzahl an Funktionen präsentiert werden. Der Start der Produktion wird wohl ebenfalls nicht mehr lange auf sich warten lassen.
    Die Neuauflage der 4yg-Wagen wird mit einer modifizierten Beleuchtung ausgeliefert. Das "Starten" der Neon-Röhren wird nachempfunden sein, und das in jedem Wagen anders. Ein netter Gimmick. Ein Video (auch vom Kran) wird es im SNM-Magazin zu sehen geben.
    Auch das Drehgleis geht nun auf die Zielgerade. Das gezeigte Muster ist bereits aus original Formteilen hergestellt und wird noch auf Herz und Nieren geprüft.
    Hier wird es bis zum Produktionsbeginn auch nicht mehr soweit hin sein.
    Last but not least, der neue kabellose Handregler wurde ebenfalls vorgestellt und war funktionstauglich.
    Mehr Fotos und Informationen wird es in Kürze im SNM-Magazin geben.


















    So, das war`s auf die Schnelle mit der Messe-Berichterstattung. Wie gesagt, weiter professionelle Bilder und weiterführende Informationen gibt es im SNM-Magazin.
    So ein Tag hat schon seine eigene Dynamik und ist doch recht anstrengend. Aber der Austausch und die "Netzwerk-Pflege" ist doch immer wieder schön und bereichernd.
    Ein Wort noch zur "Neuheiten-Flut": viele Hersteller geben an, ihre Neuheiten erst zur Ausstellung in Gießen bekannt geben zu wollen.
    Das unterstreicht einmal mehr, welchen Stellenwert diese Messe mittlerweile eingenommen hat!
    Weiter Informationen dazu unter:


    https://www.internationale-spur-0-tage.de/


    Ich hoffe, der ein oder andere konnte mit diesen vorab Informationen schon etwas anfangen. Die nächste Messe in Nürnberg kommt bestimmt, auch wenn die Firmen die sich dort präsentieren immer weniger werden ….


    :)

    Gruß Thomas


    " Damit das Mögliche entsteht,muss immer wieder das Unmögliche versucht werden" Hermann Hesse


  • Ein sehr interessanter Aspekt hat mich doch etwas überrascht, den im Rahmen der Diskussion bezüglich der Modell-Vorbildauswahl bemerkte Bernd Lenz, das entgegen allen Unkenrufen genau die "kleinen" Lokomotiven wie z.B. die T3 oder auch die V20 den Absatzerwartungen hinterherhinken.


    Wenn die Preise um 200 Euro niedriger wären, würden die Modelle bei kaltem Wetter wie heiße Würste verkauft!
    Und hier stellt sich heraus, dass das Modell viel kleiner und einfacher ist als das größere 94, aber der Preisunterschied ist nicht so groß.
    Der Grund für die geringe Nachfrage ist die falsche Preispolitik. Das ist meine Meinung.
    Natürlich kennt Berdt Lenz seine Ausgaben besser und weiß, was er kann, aber wie gesagt, denken viele Menschen genauso. Die kleine 89 gefällt mir sehr gut, aber ich würde lieber 300 Euro hinzufügen und eine schicke 94 nehmen.

  • Hallo Zusammen,


    ich sehe das ähnlich wie Gaerlind - wenn ich nur ein begrenztes Budget habe - dann fließt das primaer in die "must have" Modelle die zum eigen Thema passen.
    Die ..."wäre nett zu haben" -Modelle ... da entscheidet der Preis. Es ist auch ein Unterschied ob ich für 1800€ ein oder zwei Modelle bekomme.


    von daher sind die V20 oder Köf schlechte Beispiele - weil es Typische "Startpackungen" -Loks sind - und die T3 .... ist einfach im Vergleich zur BR94 ( oder einer 64 wenn es sie aktuell gäbe ) zu teuer - auch wenn sie ein schönes Modell ist.


    Und dann ist "Kleine Loks" auch relativ - weil in der Wahrnehmung sind das dann doch eher Rangierloks ...


    VG, Stefan

  • die T3 .... ist einfach im Vergleich zur BR94 ( oder einer 64 wenn es sie aktuell gäbe ) zu teuer


    Moin moin,
    wenn es heute eine 64er gäbe, würde die mit den aktuell verbauten Features mindestens so viel wie eine 94er kosten. Eine 24er würde gleich auf mit der 55/56.2 liegen.
    So gesehen ist die 89er - meiner Meinung nach - passend bepreist.


    Meine Dampfer dampfen übrigens alle nicht, entweder weil sie es gar nicht können (64/24) oder ich die Chemie in meinem Raum nicht will (3 * 50er).
    Ich würde also sofort zu einem Modell ohne Dampferzeuger greifen, wenn das Modell dadurch deutlich günstiger wäre. Damit dürfte ich allerdings ziemlich alleine dastehen.


    Ergo, mehr Features, (noch) mehr Details, höherer Entwicklungsaufwand, höhere Herstellungskosten in China => aktuelles Preisniveau.


    Viele Grüße,
    Johann

  • Horido Spur 0-er!
    Da kann ich mich nur Johann anschließen. Benötige auch keine Dampferzeuger und anderen Schnick-Schnack. Günstigere Modell auf Stand der 64 und 24 wären mir lieber.
    Mit freundlichen Grüßen
    Wolle

  • Könnte eine interessante Idee für aufrüstbare Modelle sein.


    Basisversion (keine Rauch- und Elektronikkupplungen) und aufrüstbare Teile (als Ersatzteile erhältlich), die einfach per "Plug-and-Play" in die Lok eingebaut werden können.
    Und die gleiche Lok in Vollversion.
    Oder Dummy-Modelle mit der Möglichkeit, später alles Notwendige zu kaufen, um sie komplett auszurüsten.


    Es wird mehr Menschen die Möglichkeit geben, ihre "Traumlok" zu kaufen, auch wenn sie sehr teuer ist.


    Ich bin wütend?

  • Auch ich möchte mich Johann anschließen. Grund von Spur 1 in die "kleine" Spur 0 zu wechseln war die Bezahlbarkeit neuer Modelle. Die 24er war daher ein "Must-Have" und die angekündigten Baureihen fand ich attraktiv. Bei den Preisen für eine T3, 94er und 50er kann ich aber auch bei Spur 1 bleiben, da ich diese Modelle dann zum gleichen Preis oder günstiger in gepflegtem Zustand gebraucht bekomme. Der Gebrauchtmarkt in Spur 0 wiederum ist zu vernachlässigen. Deswegen ziehe ich mich jetzt auch wieder aus der Spur 0 zurück, da wurden bei mir am Ende falsche Hoffnungen geweckt.


    In Spur 1 stellt sich aber auch genau das Problem: Totale Aufrüstung, die für den Betriebsbahner gar nicht immer von Vorteil ist und nur für 5 Minuten auf dem Rollenprüfstand gefällt. Rauch aus allen Ritzen zählt für mich da zu einem absolut ungewollten Kostentreiber. Gleiches gilt für das unbedingte Streben nach Messingmodellen. Fühlt sich toll an, kann (oder will?) ich mir aber nicht leisten.
    Viele Grüße
    Dirk

  • Basisversion (keine Rauch- und Elektronikkupplungen) und aufrüstbare Teile (als Ersatzteile erhältlich), die einfach per "Plug-and-Play" in die Lok eingebaut werden können.
    Und die gleiche Lok in Vollversion.


    Moin,
    hört sich gut an, wird aber nicht funktionieren. Warum?
    - Die Entwicklungskosten für "modulare" Loks sind eher höher als voll aufgerüstete.
    - Die Herstellkosten der Basisloks sind zwar etwas niedriger, aber nicht in einem Maße, dass sich kaufmännisch ein signifikanter VK-Preisunterschied ergeben wird.
    - Logistik der Module ist auch nicht umsonst
    - Die wenigsten werden sich zutrauen, die hoch detaillierten Loks aufzurüsten
    - …


    Also entweder Betriebsmodelle ohne Schnickschnack zum angemessenen Preis oder/und Highend-Modelle (für die Vitrine?) zum Premiumpreis.

    Viele Grüße,
    Johann

  • Basisversion (keine Rauch- und Elektronikkupplungen) und aufrüstbare Teile (als Ersatzteile erhältlich), die einfach per "Plug-and-Play" in die Lok eingebaut werden können.
    Und die gleiche Lok in Vollversion.
    Oder Dummy-Modelle mit der Möglichkeit, später alles Notwendige zu kaufen, um sie komplett auszurüsten.


    So etwas Ähnliches gibt es ja schon mit der 94er von Lenz, eine unmotorisierte "Vitrinenversion" unter 1000 Euro.
    Wenn wir aber unseren Herstellern zu unserem eigenen Wohle florierende Geschäfte sprich guten Umsatz wünschen, dann sollte man ihnen den "Nebenverdienst" mit Rauch aus allen Ritzen, Licht- und Soundeffekten, was ja alles abschaltbar ist, ruhig gönnen. Früher oder später hat jeder Modellbahner schon aus Platzgründen sein persönliches Maximum an Fahrzeugen erreicht, so oder so.

  • Moin,


    ohne hoffentlich gleich wieder als Nietenzähler diskreditiert, oder als voreilig bezeichnet zu werden, frage ich mich doch schon bei dem gezeigten Entwicklungsstand, wo bei der P8 denn eigentlich die markanten Schutzbleche und die Schienenräumer geblieben sein könnten? Etwa alles der Lenzkupplung zum Opfer gefallen ?


    Damit verliert die BR38 völlig ihr "Gesicht". M.E. weitaus schlimmer als die ursrünglich falsch geformte Zylinderabdeckung der 94.


    Freundliche Grüße
    Bernd

    Edited 2 times, last by Hoya ().

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