BR 82 von Fulgurex Mindestradius ?

  • Hallo zusammen


    habe hier eine 82ziger von Fulgurex bei meinem kleinsten Radius 130 cm fährt die Lok vorwärts durch
    Rückwärst macht sie Probleme , die hintere Achse unter dem Führerhaus hebt sich an und fällt ohne zu entgleisen wieder ins Gleis .


    Weiss jemand den genauen Mindestradius für diese Lok , ansonsten wenn sich nix machen lässt muss sie wieder den Heimatbahnhof verlassen


    Gruß
    Jürgen

    wer mich als Freund hat , braucht keine Feinde :D

  • Hallo Jürgen,


    hebt sich die Achse bei der Einfahrt in die Kurve an oder nacheinander immer wieder innerhalb der Kurve?
    Im ersteren Fall, hast Du einen Übergangsbogen vor der Kurve verlegt?


    Die Lok stammt natürlich aus einer Zeit, da man mit Schraubenkupplungen gefahren ist in Spur Null. Da sind 1,30 m schon eng.
    Dennoch zeigt die Lok vorwärts offenbar, daß sie 1,30 m schaffen kann, aber dies erfordert zumeist einen Übergangsbogen, um in die Kurve hinein zu kommen. Erst recht wenn man Schraubenkupplungen einsetzt.


    Ansonsten ist die 82er m.E. so mit die beste Dampflok, die in Spur 0 gebaut wurde. Man muß sich nur mal das Fahrwerk anschauen, jede Feder, jeder Ausgleichshebel funktioniert wie beim Original.


    Gruß,
    Ralf

  • Hallo Jürgen,



    Quote


    Raddatzinnenmaß ist mit 28,50 mm ok


    Ist es nicht :!: 28,8 (+0,3) wäre richtig. 8o


    Die Lok hat Ausgleichshebel. Beweglichkeit prüfen und der Lok wenn möglich den 1300er Knick ersparen...Mein Umbau aus dem SNM (Hamburger Deern) knarzt schon in der Lenz-Weiche und die hat 1650 Radius. :whistling:


    Null-Problemo :thumbup:



    P.S.: die Lok hätte mit 28,5 mm bei mir FREMO-Modulverbot weil sie die Radlenker der Weiche ruinieren und an jedem BÜ auf die Fahrbahn aufklettern würde.

  • @ Ralf
    Die Achse hebt sich nur innerhalb der Kurve und fällt wieder ins Gleis und das solange bis sie aus der Kurve ist


    @ Oliver
    Nun nicht jeder hat eine Turnhalle zur Verfügung, da kommt schon mal so ein Knick vor zumal sie ja vorwärst den Knick meistert
    Und zum Radinnenmaß , wäre er 28,8 oder größer würde sie noch schlechter durchkommen bezw. entgleisen


    Gruß
    Jürgen

    wer mich als Freund hat , braucht keine Feinde :D

  • Hallo Jürgen,


    Du hast doch gefragt, welcher Radius notwendig wäre und wenn wie Oliver das schreibt, der Radius schon grenzwertig ist und unter Berücksichtigung des Radinnenmaßes der benötigte Radius größer ist als Du momentan zu akzeptieren willst, dann ist er halt bisher zu klein. Und das ist halt so.


    Du hast aber nicht gefragt ob Du in einer Turnhalle fahren sollst 8):D:D:D:D :D.

    Grüße aus Regensburg


    Heinz ;)

  • Schade , das die Diskussion nun in die Richtung geht
    Ja ich habe gefragt welchen Mindestradius die Lok braucht wurde auch nicht beantwortet!!!!
    Auch nicht von Dir Oliver !!!!!
    Nur der Hinweis auf das Radinnenmaß
    Komisch nur alle Achsen haben exakt das gleiche Maß und die Lok ist fast unbespielt
    Und wieso ist meine Aussage Unsinn, wenn das Radinnenmaß noch größer wäre ,würde das Rad noch höher im Gleis steigen und dann heraus fallen und entgleisen !!!
    Und vorwärst fährt sie ja einwandfrei durch den Radius
    Außerdem habe ich nicht nach dem Radinnenmaß gefragt sondern nach dem Mindestradius
    Kann ich genau wie Du antworten „ wenn ich es nicht weiß einfach nicht antworten „


    @ Und an Heinz , Deine Antwort hättest Du Dir auch sparen können , denn der Oberlehrerhafte Spruch hat mein Problem auch nicht gelöst bzw. meine Frage beantwortet


    Gruß
    Jürgen

    wer mich als Freund hat , braucht keine Feinde :D

  • Hallo Jürgen,


    Ich kann zum Radsatzinnenmaß und dessen Auswirkungen nicht viel sagen, habe aber eine Idee, warum das Maß mit 28,8 besser sein könnte :


    Du schreibst ja selber, sie stünde dann moch höher im Gleis - genau das ist der Punkt.
    Je tiefer sie steht, desto mehr ragt der Spurkranz zwischen die Schienen, und desto mehr reibt er in der Kurve.
    Das Rad hat bezogen auf die Kurve quasi einen größeren Durchmesser, da ja nur Seitenverschiebbar nicht lenkbar.
    wenn die Lok jetzt höher steht, ragt weniger Spurkranz zwischen die Schienen, damit würde die Kurvengängugkeit besser.


    Kann es gerade nicht besser formulieren, vielleicht kann Oliver das auch kurz erklären, und vielleicht auch sagen, mit wieviel Aufwand das zu beheben wäre.
    würde sich meines Erachtens bei der Maschiene echt lohnen.


    Gruß
    Matthias

  • Hallo zusammen


    ich habe auch eine 82er und die zeigt die genau gleichen Macken, nur ich durchfahre den Lenz R2! Vorwärts geht es Rückwärts wird sie ausgehebelt. Ich könnte mir vorstellen dass auf die erste Achse der Motor wirkt und deshalb diese sich nicht ergeben kann. Da ich die Lok noch nie geöffnet habe und diese zur Zeit bei mir in der Vitrine steht ist diese Aussage als Vermutung zu werden.


    Gruss Michael

  • Hallo.
    Laufdynamik ist auch bei der grossen Eisenbahn ein noch nicht zu Ende erforschtes Gebiet.
    Sogar bei der ICE Entgleisung in Dortmund weis das bis heute keiner so ganz genau warum das passiert ist obwohl alle Maße passten.


    Ich denke das hier die Symmetrie der Lok mit eine eine Rolle spielt.


    Bitte mal schauen, welche Radsätze seitenverschiebbar und welche fest sind.
    Die Kiss 78 hat zb die dritte Achse fest. Damit ist das kein symmetrisches Fahrwerk mehr.
    Das äußert sich bei mir in der Art, das ich Lok vorwärts nicht mit Schraubenkupplungen fahren kann, rückwärts aber sehr wohl.
    Genau das gleiche Problem wie Du hast , habe ich auch bei der Gebauer 41 mit den Nachläufer.
    Vorwärts läuft sie gut und rückwärts fällt der Nachläufer immer raus.
    Hier gleiches Problem wie bei der 78 und zusätzlich noch zu wenig Auslenkung der Achse.
    Dabei ist es auch erstmal egal ob das Innenmass nun 3 Zehntel kleiner oder größer ist.
    Bei einem E- Kuppler dürfte hier mehr fehlen.
    Zudem sagt das Maß solange nichts aus, wie man das Spurmass nicht hat und weis ob das auch passt.
    Da haben ja diverse Hersteller auch leicht abweichende Maße.


    Gruß Patrick




    Zu der Frage des Mindestradius: Ist die nicht eigentlich nicht egal ?
    Die muss einfach gut durchfahren. Ich würde das einfach mal mit mehren Radien einfach ausprobieren.

  • Hallo Freunde,
    ich habe keine 82 aber: zur Entgleisung führt am Ende immer das Aufklettern eines Rades, sei es nun bedingt durch ein falsches Radsatz/Spurmass oder aber als Frage der Lagerung einer oder aller Achsen oder aber eines zu engen Radius. Wenn ich es richtig herausgelesen habe, wird auch bei der 82 die Kraft über die Stangen übertragen. Somit wird auch hier der Knackpunkt sein, wenn die Lok vorwärts durch den R2 fährt und rückwärts entgleist.
    Schaut euch einfach mal die wirkenden Kräfte des Radsatzes im Gleis bei stangenangetriebenen Loks an. Das geht am besten in Scheichfahrt und offenbart auch die Tücke im Gleisbogen.


    Fakt ist, will man die Lok durch den wohl fürs Fahrwerk zu engen Radius zwängen, muss Hand angelegt werden. Das sowohl in Hinsicht auf die Beweglichkeit der Radsätze als auch der Kuppelstangen untereinander, dann sind die Bremsbacken dran...usw.


    Gruss, Dirk

  • Hallo,


    Liegen denn die Räder auch in einer Flucht. Evtl. könnte auch ein Radsatz, obwohl der Radabstand stimmt, etwas nach rechts oder links liegen.
    Ich hatte das mal bei Wagons. Da habe ich nur den Radsatz gedreht. Das sind ja oft nur Zehntel Millimeter.


    Nicht gleich wieder lospoldern. Es ist ja nur so ein Gedanke.


    Viele Grüße Robby

  • Quote

    :cursing: Falsch! :thumbdown: Tatsächlich nur 1280 mm - im Gegensatz zu Peco Weichen.

    Meinst Du :?: Du solltest erst mal aufmerksam lesen und dich informieren ( LENZ website / Gleisgeometrie) bevor Du so einen Unsinn von dir gibst 8)


    Ich liege mit meinen 1650 deutlich näher an 1649,39 als Du mit deinen 1280, wo auch immer du die her hast :?:


    Quote

    Ja ich habe gefragt welchen Mindestradius die Lok braucht wurde auch nicht beantwortet!!!!
    Auch nicht von Dir Oliver !!!!!

    Ich hatte beschrieben, das die Lok aus dem SNM (Hamburger Deern) bereits in der Lenz-Weiche zu Knarzen beginnt. Daraus solltest Du ableiten können, das dieser Radius (1649,39) bereits grenzwertig für dieses Modell ist. Die kleinste Schraube im Fahrwerk hat M1 Gewinde. Die Schräubchen sind feinste Bundschrauben . Sicher kann man das Modell mit Gewalt in die Kurve zwingen. Lange macht die das aber nicht mit......Ersatzteile wird man auf jeden fall nicht so einfach bekommen.


    Null-Problemo :thumbup:

  • Meinst Du :?:
    Du solltest erst mal aufmerksam lesen und dich informieren ( LENZ website / Gleisgeometrie) bevor Du so einen Unsinn von dir gibst 8)
    Ich liege mit meinen 1650 deutlich näher an 1649,39 als Du mit deinen 1280, wo auch immer du die her hast

    Hallo,



    ich verstehe diese persönlichen Angriffe nicht. Drum sind hier im Forum immer weniger qualifizierte Beiträge zu finden. Nicht alles was Lenz veröffentlicht, ist immer richtig.


    1.) 1,28 m zu finden im LENZ KATALOG (online zu öffnen auf der Startseite), siehe Seite 23 ganz oben (in einem Neuheitenblatt waren sogar falsche und richtige Angaben gleichzeitig gestanden)
    2.) Einfach mal Gegenbogen R 10 über die Weiche legen und vergleichen
    3.) Selbst feststellen wie kurz das gerade Stück am Weichenende werden würde, wenn der R 10 Bogen komplett integriert wäre
    4.) Selber mal das Bogenmaß ungefähr ermitteln (von Bogenanfang zu Bogenende) plus Stichmaß = ich komme auf ca. 1,3 m


    5.) Eine Peco Weiche (1,66 m) über eine Lenz Weiche legen und vergleichen


    6.) Sich wundern, warum Fahrzeuge durch die Lenz Weiche Probleme machen, durch die Peco Weiche aber nicht.


    Eine freundliche Antwort würde mich freuen. :thumbup:


    P.S.: Nachdem ich länger schon keine Beiträge mehr verfasst habe. In diesem Forum kommen viele aktuelle Infos gar nicht mehr an. Schade, aber verständlich. :(

  • Moin moin,


    für die China-Bogenweiche gibt es eine exakte Zeichnung von Lenz. Herr Rapp hat dazu auch in SNM Forum Aussagen zum nicht-konstanten, nicht R10-Radius des Stammgleises gemacht.


    Vielleicht stellt Lenz so etwas auch für die Standardweiche (China, Peco?) zur Verfügung? Vielleicht gibt es das ja auch schon, wir wissen es nur nicht?


    Viele Grüße,
    Johann

  • Hallo zusammen,
    kann es sein dass nun Äpfel und Birnen verglichen werden? Die Bogenweiche ist für den R2 konstruiert geworden, die hat mit dem R10 nichts zu tun. Die geraden Weichen haben als Abzweig den R10, daher auch der Gegenbogen mit R10. Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr.
    Viele Grüße
    Dieter

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!