lenz V20 "antriebslos"

  • Moin moin,
    meine nagelneue V20 zickt leider. Nachdem sie mehrere Kurzeinsätze, insgesamt vielleicht 10m, bestens gemeistert hat, blieb sie plötzlich stehen. Einfach so.


    Keine Reaktion auf Fahrbefehle, weder vor- noch zurück. Dafür kann ich sie jetzt frei schieben, so als wenn sie ein Freilaufgetriebe hat. Hat sie?
    Der sonstige Decoderkram ist ok (Sound, Licht, Kupplung...)


    Hat jemand ne Idee und/oder weiß wie man das Lökchen gefahrlos aufmachen kann?

    Danke und viele Grüße,
    Johann

  • Hallo Johann,




    aus technischer Sicht kann ich Dir leider nicht helfen, aber aus anderer Sicht zumindest einen Rat geben.


    Wenn das Modell nagelneu ist dann ist das zumindest in Bezzg auf die Überprüfung ein Garantiefall. Ab damit zum Händler oder Hersteller. Öffnest Du das Modell selbst erlischt Dein Garantie- und Gewährleistungsanspruch. Ich habe da bei anderer Technik leider leidvolle Erfahrung machen müssen.


    Jeder Selbsteingriff sorgt da für einen Ausschluss. Manche Hersteller reduzieren so ganz gekonnt die Garantiefälle. Manchmal reicht denen ein Kratzer im Lack um zu sehen das da jemand dran war. Unter Umständen wird erstmal repariert, dann bekommst Du die teure Rechnung mit der Begründung das Du doch eine Reperatur haben wolltest und man keine Garantier oder Gewährleistung mehr geben kann weil Du selbst dran warst.


    Daher kann ich Dir nur raten das Du das am Besten durch einen autorisierten Fachhändler machen lässt oder den Hersteller direkt.


    Viele Grüße
    Sebastian Woelk

  • Hallo,


    der Antriebsstrang der V20 besteht aus Motor, Kardanwelle, Schneckenradgetriebe, Untersetzung und Radsatz.
    Wenn du die Lok schieben kannst ohne dass die Räder blockieren ist sehr wahrscheinlich das Schneckengetriebe nicht mehr im Eingriff, das würde sonst die Räder blockieren.


    Die Lagerung der Schnecke wird von einer (bei mir schwarzen) Gehäusehälfte gehalten, die ist aufgeklipst. An der Stelle mal schauen ob alles fest sitzt.


    Grüße


    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Etwas detaillierter, damit ich auch etwas lernen kann...? :)
    Vielleicht mit Fotos?
    DLG Zoltan

    LG Zoltan von der StEAG
    (Somestaler Eisenbahn-Aktiengesellschaft), BW Traktion Langkatzenhofen
    SzVVT (Szamosvölgyi Vaspálya Társaság), Hosszúmacskási Vontatási Telep
    Schaut bei meiner "echten" Dampflok 52.4984 vorbei!
    Und hier ist mein YouTube Kanal mit meinen (Bahn)filmen
    :)

  • War also nur das Gehäuse ausgeklipst?
    Hast du es irgendwie befestigt jetzt?
    Danke!
    LGZ

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  • Nachdem es lose geworden war, kann es wieder lose werden. Dem entgegenzuwirken dachte ich an eine weitere Befestigung um das in der Zukunft zu vermeiden. Das war gemeint.


    Gruß, Zoltan

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  • fährt nicht mehr einwandfrei.


    Hallo Mobahner,


    nachdem hier von "Getriebeschäden" die Rede ist wollte ich keinen neuen Faden aufmachen. Wenn das hier nicht der richtige Ort ist, bitte ich das zu verschieben o. ä..


    Meine V 36 fuhr bisher weich, ruckfrei, in der Ebene und auf max. 2,8 % Neigung (ca. 7 Jahre). Seit einiger Zeit fängt sie an etwas ruckartig zu fahren, was mit der Zeit immer ärger wird. Dabei gibt sie komische knarrende, scharrende Geräusche von sich, dabei leichtes Ruckeln, fängt sich dann wieder und beginnt das Ganze von vorne. Normalen Verschleis kann ich mir schlecht vorstellen, da ich mit der V 36 eher sehr wenig fahre. Egal ob solo oder unter Last, wenn man 1 Donnerbüchse, 1 Packwagen und tw. 1 Güterwagen überhaupt Last nennen kann.


    Das Einfachste wäre natürlich die Lok einzuschicken, aber vielleicht hat hier jemand von den "Getriebe- und/oder Innenlebenspezialisten" einen Rat oder Hinweis auf Lager und es ist was ganz Einfaches. Für Bemühungen i. V. besten Dank.

  • Seit einiger Zeit fängt sie an etwas ruckartig zu fahren, was mit der Zeit immer ärger wird.


    Hallo Robert,
    als erstes würde ich die Stromabnahme prüfen. Das betrifft die Laufflächen (isolierende Speckschicht) genauso, wie die Innenseiten der Räder, wo sich an den Pilzkontakten gerne Staub- und Fettablagerungen sammeln. Ich komme darauf, weil es sich bei Deiner Schilderung offenbar um einen schleichend zunehmenden Prozess handelt. Ich habe schon oft gestaunt, was man mit einem in Benzin o.ä. getränkten Wattestäbchen von den Rädern herunterholen kann.

  • Hi Michael,


    danke für den Hinweis, daran habe ich nicht gedacht. Werde ich gleich mal probieren. An Speck auf der Schiene denkt man ja - aber Räder, Stromabnehmer u. s. w. Naja, denken ist auch für Leute in meiner Branche manchmal Glückssache ;) .


    Also, merci bien nochmal!!!

  • Danke für die Erklärung, Johann!
    LGZ

    LG Zoltan von der StEAG
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