Anfang mit der Spur 0 im neuen Dachboden

  • ... sehr schön, gute Idee, der Getränkekühlschrank im Modul! Aber wer trinkt das Müttergenesungsbier?

    Danke dir. In Post #69 Wurde der Kühlschrank eingebaut. Das von dir erwähnte Getränk ist für den Fall, das wieder erwarten meine Frau den Weg zu mir auf den Dachboden finden sollte und noch schlimmer, fragt was das alles gekostet hat.

    Sie mag Malzbier sehr?


    Sogar noch hübscher !! Sieht sehr sauber aus und auch unterm Tisch sehr aufgeräumt !!!

    Dafür gibt's einen Preis ...

    Vielen Dank. Das ist sehr freundlich. Als gelernter Elektriker, auch wenn ich den Beruf schon lange Zeit nicht mehr ausüben, würde mich "Unordnung " an dieser Stelle auch sehr ärgern.


    Lg Daniel

  • Guten Abend,


    Wie gestern berichtet, habe ich mit meiner Drehscheibe angefangen. Da an den Kitwood Hill Drehscheiben anscheinend ein gewisses Interesse besteht, werde ich hier den Fortschritt etwas ausführlicher dokumentieren.


    Der Bausatz vor- und nach dem Auspacken. Die Verpackung ist einwandfrei und auch der Versand lief sehr gut.




    Die Anleitung, als PDF in Englischer Sprache schlägt vor, in welcher Reihenfolge was gebaut werden soll. Dennoch lässt sich an mehreren Bauabschnitten gleichzeitig Arbeiten, da Trocknungszeiten immer wieder dafür sorgen, das ein Schritt ruhen muss. Dazu kommen dann auch später noch Zwischengrundierungen hinzu. Einige Basisfarben sollten während des Bau aufgetragen werden. Das finish kann am Schluss erfolgen.

    Zum Kleben benutze ich Sekundenkleber und Holzleim.


    Angefangen habe ich mit dem Drehscheibenlaufkranz. Darauf müssen 80 Klötzchen als Halterung für das Profil geklebt werden8|. Darunter einige mit Kupferoberfläche für das spätere anlöten des Laufkranz. Diese haben eigene Markierungen und wurden von mir mit Sekundenkleber befestigt. Die restlichen müssen nach Augenmaß verteilt werden und wurden mit Ponal Express verklebt.

    Der Daumen schmerzt mir einen Tag später noch vom Andrücken. Dieser Bauschritt als erstes ist natürlich kein motivierender Einstieg in den Bau. Aber leider nicht zu ändern.




    Ist diese tat vollbracht und alles getrocknet wird eine, dem Bausatz beigelegte Schablone zusammengebaut. Diese kann als Hilfe für das Anlöten des Laufkranz genutzt werden.



    Ich halte das für eine sehr nützliche Hilfe, insbesondere um einen sauberen Kreis zu zaubern. Dem Bausatz liegen vier Metallstifte bei, welche immer wieder in vorhandene Justierbohrungen gesteckt werden können um einzelne Bauteile auszurichten und passend zu verkleben. Mit diesen kann auch der Hilfsring fixiert werden.


    Ein Kupferplättchen ist etwas breiter als die anderen. Darauf wird Anfang und Ende verlötet.



    Danach an allen vier "Ecken" festlöten damit das Profil nicht immer wieder "abhaut".

    Klammern helfen dabei das Profil in Position zu drücken. Ist das Profil fixiert werden reihum alle Stellen verlötet. Am Ende muss das Profil um ca. 1cm gekürzt werden. Lieber mehrmals kürzen, als einmal zu viel ;)

    Nach dem entfernen der Schablone habe ich auch die Innenseite verlötet.



    Nach dem löten bin ich mit einem Proxxon und Bürste über die Lötpunkte gegangen um diese zu reinigen.



    Das fertige Werk gibt wieder Motivation.



    Für diesen Bauschritt empfiehlt es sich viel Platz zu haben da das Profil sich gerne mal selbstständig macht. Dazu ist ein riesiger Vorrat an Klemmen sehr Vorteilhaft. Das gilt im Übrigen für viele Bauabschnitte.


    Ist der Drehscheibenlaufkranz fertig, werden verschiedene Bodenplatten miteinander verleimt Darauf kommt am Ende der Laufkranz. Auch da helfen die Metallstifte und Hilfsbohrungen die Scheiben in die richtige Position zu bringen. Immer reichlich mit Gewicht beschweren um die großen Flächen sauber zu verleimen. Sollten bis dato Verbiegungen im Holz gewesen sein, was durchaus mal vorkommt, werden diese spätestens jetzt geglättet.



    Am Ende gibt es eine stabile Unterkonstruktion.

    Die Anleitung empfiehlt die Kanten vor dem verkleben abzuschrägen um hinterher Stufenbildung in der Grube zu vermeiden. Ich habe dies nicht getan. In der letzten SNM, Ausgabe 43, Seite 11 gab es ein Artikel zum gestalten einer Drehscheibengrube. Das gefällt mir so sehr, das ich es in teilen gleichtun möchte. Dahingehend helfen mir die Kanten sogar.



    Parallel zu diesem Bauschritt habe ich an der Brücke gearbeitet. Damit lassen sich die Trocknungszeiten im vorangegangenen Bauschritt gut überbrücken.

    Angefangen wurde mit einem Grundgestell. Simpel und sauber. An den Teilen gibt es nichts auszusetzen. Ich habe dort nicht mit Holzleim gespart und alle Kanten nochmals mit Leim nachgezogen. Das Gewicht von ca. 3,5 kg muss die Scheibe einmal tragen können. Da muss alles gut zusammenhalten.




    Die Seitenteile haben verschiedene Schichten und werden nach und nach aufeinander geklebt. An diesen kommen im nächsten Schritt die Streben für das Geländer.




    Bis hierhin kann ich berichten. Mehr habe ich in den letzten 24 Stunden nicht geschafft. Gerne werde ich, sofern Interesse besteht, hier weiter zum Bau schreiben. Eine Kurze Rückmeldung ob das zu viel oder zu wenig Bilder/Text ist wäre hilfreich.

    Vielen Dank!


    Lg Daniel

  • Moin Daniel,


    ein sehr guter Beitrag vom Bau der Kitwood Drehscheibe .



    Der Daumen schmerzt mir einen Tag später noch vom Andrücken. Dieser Bauschritt als erstes ist natürlich kein motivierender Einstieg in den Bau. Aber leider nicht zu ändern


    Doch das kann man ändern, ich habe damals beim Bau Roco H0 Flexgleis benutzt.


    Dies hat die gleiche Höhe wie das beigefügte Gles mit den Unterlagen.


    Hier in meinem Baubericht beschrieben:


    Fortschritte


    Noch viel Spaß beim Bauen der tollen Drehscheibe.....

    Grüße aus Nurfunxsiel :)


    Tom

  • Hallo Tom ,


    Vielen Dank.

    Selbstverständlich werde ich weiter berichten.

    Dein Bericht ist sehr hilfreich, denn die 65ft Scheibe habe ich auch noch hier liegen. Die kommt aber später unter die Anlage in den SHB.

    Eines Tages werde ich diese auch noch bauen müssen. Vorsichtshalber habe ich alles letztes Jahr, noch vor dem Brexit eingekauft.


    Lg Daniel

  • Hallo Daniel,

    Bis hierhin kann ich berichten. Mehr habe ich in den letzten 24 Stunden nicht geschafft. Gerne werde ich, sofern Interesse besteht, hier weiter zum Bau schreiben. Eine Kurze Rückmeldung ob das zu viel oder zu wenig Bilder/Text ist wäre hilfreich.

    Bitte, schreib weiter!

    Ich wundere mich aber etwas über den Aufwand, den du treibst. Habe das Teil vor drei Jahren auch zusammengebaut und fand das easy going! Man brauchte nur eine völlig ebene Unterlage und einen Ziegelstein zum Beschweren, Klammern brauchte ich jedenfalls nicht. Man sollte sich aber genau (!) an die Anleitung von Simon Cox halten, sonst ergeht es Dir wie mir, die Motorhalterung habe ich vor lauter Euphorie aus Versehen zusätzlich verklebt, schöne Scheiße! Aber Simon schickt auch Ersatzteile ... Und - Achtung beim Brückengleis: Schienen nicht mit der Brücke verkleben!


    Ich habe übrigens den serienmäßigen Antrieb irgendwann durch einen Stepperantrieb ersetzt - nun läuft das Teil endlich zufriedenstellend, doch darüber wollte ich noch gesondert berichten, sorry für's Abschweifen.

  • Hallo Reinhold

    Bitte, schreib weiter!

    Ich wundere mich aber etwas über den Aufwand, den du treibst. Habe das Teil vor drei Jahren auch zusammengebaut und fand das easy going!

    Ja, ich bin da durchaus etwas penibel. Jeder hat seinen Fetisch? Natürlich ginge das eine oder andere vermutlich "entspannter ".


    Ich habe übrigens den serienmäßigen Antrieb irgendwann durch einen Stepperantrieb ersetzt - nun läuft das Teil endlich zufriedenstellend, doch darüber wollte ich noch gesondert berichten, sorry für's Abschweifen.

    Gut das du das ansprichst. Ich habe den Bausatz ohne den Motor gekauft. Der Grund war zwar einfach der, dass der Motor grade nicht verfügbar war und ich nicht riskieren wollte nach dem Brexit kaufen zu müssen.

    Da kannst du mir aber den Tip geben, welcher Motor bei dir genau Verwendung findet. Den müsste ich mir noch kaufen. Da hilft mir das natürlich sehr.


    Lg Daniel

  • Hallo Daniel,

    danke für den ausführlichen Bericht. Bitte weiter machen.

    Ich warte darauf das die 65ft Scheibe wieder im Programm ist. Mal schauen wie es dann mit dem Versand klappt.

    Könnte man nicht einen Antrieb von Digitalzentrale.de nehmen?

    Grüße aus Köln

    Stefan

  • Hi.

    Könnte man nicht einen Antrieb von Digitalzentrale.de nehmen?

    Kann man, doch der kostet 4 mal so viel wie die ganze Drehscheibe selbst. Ich habe meine 0e (10,5') Scheibe mit einem 2€ Stepper Motor und einem Arduino (ca 5€) angetrieben. Das läuft sehr weich und sauber, schön langsam und nahezu geräuschlos.

    DSCF9185.jpg


    Das schwarze Teil habe ich gedruckt, um einen Adapter (hier rot) für die unterschiedlich dicken Wellen vom Stepper Motor und Antriebsritzel unterbringen zu können. Das Ritzel selbst stammt vom Original- Antrieb und passt deswegen perfekt:

    DSCF9180.jpg


    Der kleine 28BYJ-48 Stepper Motor hat dank dem eingebauten Getriebe so viel Drehmoment, das man eher die Bühne zerbricht als den Motor abwürgt. Bei großen Drehscheiben für schwere Messing Loks kann man aber auch, (wenn man paranoid ist) einen Nema 17 Stepper Motor verwenden. Mir war der zu groß, klobig und schwer. Außerdem hat er kein integriertes Getriebe, so das man hier die Geschwindigkeit über den Arduino ziemlich runter regeln muss... Der 28BYJ-48 reicht mehr als aus, imho...

    IMG_20200707_113553.jpg


    Und noch ein kleines Video, wie der Stepper- Antrieb arbeitet. Das Video ist mit Ton. Muss man dabei sagen, denn man hört gar nichts.


    External Content youtu.be
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    Wer Interesse an dem 3D Daten des Füllstücks hat, die gibt es auf meinem Blog als OpenScad Datei mit frei einstellbaren Parametern für Dicke und Ausschnitt...

  • Hallo Daniel, hallo Leute,


    wer mit einem Arduino umgehen und ihn programmieren kann, ist natürlich fein raus! Ich kann es leider nicht (meine Söhne machen sich deshalb schon lustig über mich :cursing:) und musste deshalb die Steuerung von Digitalzentrale, Kostenpunkt € 150, kaufen. Hätte das Geld gerne für etwas anderes ausgegeben. Die Steuerung ist zweifellos ausgereift, allerdings miserabel beschrieben, so daß ich die Programmierung und Einstellung, obwohl sie total logisch ist, wochenlang vor mir her geschoben habe. Nach ein paar Versuchen (nicht aufgeben!) - oh Wunder - funktionierte es plötzlich! Die Gleise wurden planmäßig und sanft angefahren!

    Als Antrieb hatte ich bei ebay einen Nema 17 und ein passendes 1:20 Planetengetriebe geordert; DAS Gespann treibt auch eine echte Drehscheibe an! Die kräftige Kombination hat mich aber gerettet, als irgendetwas an der Scheibe hakte und klemmte; den Antrieb hats nicht gestört. Es gab lediglich ein paar Riefen in der Antriebsachse.


    Hier noch zwei Fotos mit der neu angefertigten Motorhalterung:




    Außerdem wie gewünscht noch die Datenblätter des Antriebs:


    Datenblatt-Schrittmotor.pdf


    Datenblatt-Planetengetriebe-1zu20.pdf


    Lasst Euch nicht von den horizontalen Fotos irritieren, ich hatte meinen 1. Bauabschnitt (die Spitzkehre) zur besseren Montage um 90 Grad hochgeklappt, natürlich nach Entfernen der Drehscheibenbrücke 8o.

  • Hi.

    Dein Antrieb unterscheidet sich grundsätzlich kaum von meinem, außer das du alles eine Portion wuchtiger gebaut hast. Aber z.B. der Wellen- Adapter und der Antrieb mit Stepper plus Getriebe oder die Steuerung per (höchstwahrscheinlich) Arduino. Auch wenn du den Arduino nicht selbst bespielt hast, ist die Chance extrem groß, das es sich bei der Steuerung von Digitalzentrale ebenfalls um einen Arduino handelt.


    Die Software für meine Drehscheibe habe ich auch nicht selbst entwickelt, zumindest nicht von Grund auf. In einem großen deutschen Modellbahnforum, das sich Schwerpunktmäßig mit dem H0 Mittelleiter- System beschäftigt, gibt es eine sehr aktive Gemeinde, die Modellbahn- spezifische Open Source Software für Arduino entwickelt. Dort ist nahezu alles zu finden, vom 16 - Fach DCC Servo Decoder über Decoder für vierbegriffige Flügelsignale, Schranken mit Nachwipp- Funktion und Blinklicht Ansteuerung oder Beleuchtungssteuerung (fast) wie im MiWuLa sowie umfangreiche Modellbahn- Bibliotheken (Programm- Bausteine, die man in eigenen Programmen einsetzen kann) bis hin zu einer kompletten DCC Zentrale auf Arduino Basis... Und das alles mit extrem niedrigen Kosten. Ein Universal DCC Zubehördecoder mit dem man bis zu 16 Weichen oder Servos, Schalter oder Antriebe steuern kann (je nach Konfiguration der Software), kostet gut 10€ (wenn man sich eine Platine dafür fertigen lässt, sonst kann man das ganze auch für 5-6€ hin bekommen) und ist auch von jemand ohne Programmier- Erfahrung aufzusetzen...


    Man darf nur keine Angst davor haben. Ein Arduino Nano (Klon) kostet in China bestellt keine 2€ (incl. Porto), aus DE knapp 5€. Der Nano reicht für fast alle Aufgaben im MoBa Bereich aus, lediglich für eine vollwertige Zentrale wäre ein Mega besser, der kostet so ca 8-10€, hat erheblich mehr Speicher und erheblich mehr Anschlüsse. Es gibt auch noch viele andere varianten, die sich nur im Platinen- Layout und beim Speicher sowie den Anschlüssen unterscheiden. Sehr gängig ist auch noch der Uno. Das ist die variante, die in meinem Video gegen Ende zu sehen ist. Der nano ist vor allem erheblich kompakter und auch billiger. Deswegen nute ich den Uno an meinem PC um die Software zu testen und weiter zu entwickeln. An der Anlage im tatsächlichen Einsatz kommen dann Nanos zum Einsatz.

    Selbst wenn man mal einen davon abfackelt, ist das kein großes finanzielles Drama. Und das Abfackeln ist wirklich nicht so einfach. Habe ich noch nicht geschafft, obwohl ich mich bemüht habe. ;) Die Software kann man beliebig oft neu aufspielen und man benötigt nur einen USB Anschluss am PC dafür, keine weitere Programmier- Hardware. Man kann einfach nichts wirklich verpfuschen dabei. Klappt es nicht, einfach die Software korrigieren und neu aufspielen, fertig.

    Die Hürden beim Einstieg sind also extrem niedrig. Trotzdem würde ich ein "Arduino Starter- Set" (ca 20-25€) für den Anfang empfehlen. Damit kann man ganz einfach die ersten Grundlagen erlernen, ohne irgendwelche Schaltungen fest aufbauen zu müssen. Dank fertig konfigurierter Kabel und einem Steckbrett kann man alles einfach und blitzschnell zusammenstecken. Aus meinem Starter- Set stammt z.B. der für die Drehscheibe verwendete Stepper Motor und auch eine IR Fernbedienung, die ich zum manuellen Ansteuern der Gleise nutze, unabhängig und zusätzlich zur Steuerung über DCC... Man könnte auch ein Tastenfeld oder einzelne Taster anschließen, um die Scheibe direkt vor Ort steuern zu können. Da ich die IR Fernbedienung aber nun mal habe, nutze ich sie halt.

  • Hallo Claus,


    Du hast ja so recht und Danke für deine Tipps (ein Link von den Märklinisten wäre hilfreich), aber dann kommt das ABER, ich weiß gar nicht warum. Beschlossen und verkündet: Da werde ich mich drum kümmern! Ich habe zwar schon genug Baustellen ("Projekte"), doch von den eigenen Söhnen verlacht werden geht ja nun auch nicht!

  • Hi.

    ein Link von den Märklinisten wäre hilfreich

    Bitte sehr:

    Moba Tools (Arduino Modellbahn Bibliothek, habe ich als Basis für meine Drehscheibe verwendet)

    https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=21&t=127899


    Universal DCC Zubehördecoder (habe ich auch als Basis für meine Drehscheibe verwendet)

    https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=5&t=144916


    MobaLedLib (Lichtsteuerung und mehr per Arduino)

    https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=21&t=127899


    Eine komplette Z21 kompatible Eigenbau- Zentrale auf Arduino Basis http://pgahtow.de/wiki/index.php?title=Zentrale


    und hier der Link zu dieser Zentrale im Stummiforum.

    https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=7&t=155901


    Man kann auf Arduino Basis die komplette Steuerung einer digitalen Modellbahn (aus Platzgründen abgesehen von den Lok- Decodern natürlich) für sehr, sehr wenig Geld aber viel Spaß selbst herstellen. Hätte ich nicht schon eine z21 würde ich mich glatt an die Zentrale von Phillipp ran machen...

  • Hallo zusammen


    Habe die Berichte zu unterschiedlichen Antrieben gelesen und wollte hier nur mal kurz anmerken das es auch ganz einfach geht. Bitte nicht falsch verstehen. Alles ganz toll mit den verschiedenen aufwendigeren Antrieben. Aber wie gesagt geht auch einfach. Habe vor ca 6 Jahren eine Drehscheibe im Eigenbau gebaut (ein paar Restarbeiten sind noch zu tun). Bühne ca 52cm lang, läuft auf beiden Seiten auf 2 höhenverstellbaren Kugellagern, in der Mitte eine starre Achse die in einer im Boden verklebten Kugellager steckt. Teilung 10Grad. Versorgung mit DCC über das mittige Kugellager und den Laufring mit Kehrschleifenmodul. Der Antrieb über einen 5 Euro Getriebemotor auf der Mittelachse, dazu eine 5 Euro Motorsteuerung. So kann ich die Bühne von relativ schnell bis Schneckentempo fahren und die Schienenstösse exakt voreinander fahren.

    Die Bühne ist so schwer das sie sich nicht mehr bewegt wenn sie befahren wird. Eine noch von Hand zu stellende Verriegelung ist aber trotzdem vorhanden (siehe silberne Mutter auf dem Bild) - irgendwann baue ich die Verrieglung noch mal auf Servosteuerung um. Baukosten der gesamten Drehscheibe so ca. 50 Euro.



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