Kübelwagen NWE 901 in Auslieferung, Personenwagen RME No.5 bestellbar

  • Während am O-Wagen noch letzte Feinheiten zu bearbeiten sind und vor allem die Montageanleitung geschrieben werden muss, hat eine andere Entwicklung den O-Wagen kurzerhand überholt:
    In Kürze wird es KAE-Drehgestelle im Shop geben, und zwar in zwei Ausführungen: mit 1100 mm Achsabstand (Bremsklötze nur auf den äußeren Radsätzen) und mit 1200 mm Achsabstand (2 Bremsklötze an jedem Rad).
    Alles komplett gelasert aus 1,5 und 0,8 mm Kraftplex. Für diejenigen, die das Material noch nicht von meinen anderen Produkten kennen: Kraftplex ist ein äußerst zäh-elastisches Zellulose-Material, das gerne auch als „Holzblech“ bezeichnet wird.


    Das Bild zeigt den Prototypen der 1100-mm-Ausführung:


    ... und hier noch einmal schwarz lackiert:


    Parallel geht es auch an einer anderen Entwicklung weiter, an dem G-Wagen orientiert am Vorbildwagen Nr. 30 der Plettenberger Kleinbahn. Da fehlen noch etliche Details, aber die Wirkung des originellen, knuffigen Wagens mit 2000 mm Achsabstand und Wellblechdach zeichnet sich bereits ab:



    Gruß --- Jürgen

  • In Kürze wird es KAE-Drehgestelle im Shop geben, und zwar in zwei Ausführungen: mit 1100 mm Achsabstand (Bremsklötze nur auf den äußeren Radsätzen) und mit 1200 mm Achsabstand (2 Bremsklötze an jedem Rad).


    Kleine besserwisserische Anmerkung: Bei der KAE gab es m.W. nur solche mir 1100er Achsstand, den 1200er Achsstand gab es z.B. bei GHE, NWE, RME und diversen anderen. Andersherum hatte z.B. der vierachsige Kesselwagen auf der GHE solche mit 1100er Achsstand.
    Aber auf jeden Fall schön, wenn Jaffa beide macht.


    Gruß
    Otto

  • Okay, Okay ... wo auch immer das 1200-mm-Drehgestell hingehört ... so sieht es aus, unter anderem mit zwei Bremsklötzen an jedem Rad:



    ... und so im Vergleich zum kleinen Bruder:


    Im Gegensatz zu dem kleineren, bereits schwarz gespritzten 1100-mm-Drehgestell, weist das große Gestell noch eine Reihe von Überarbeitungen im Detail auf. Das betrifft unter anderem die Anbringung der Hängeeisen für die Bremsen und die Radlager.


    Gruß --- Jürgen

  • Kurzes Update heute morgen: Die Montageanleitung ist geschrieben und steht im Shop beim Artikel zum Download bereit.
    Die Drehgestelle sind zur Bestellung freigeschaltet, die Serienproduktion beginnt und ab 10. Mai erfolgt die Auslieferung.



    Gruß --- Jürgen

  • Kleine besserwisserische Anmerkung: Bei der KAE gab es m.W. nur solche mir 1100er Achsstand, den 1200er Achsstand gab es z.B. bei GHE, NWE, RME und diversen anderen. Andersherum hatte z.B. der vierachsige Kesselwagen auf der GHE solche mit 1100er Achsstand.
    Aber auf jeden Fall schön, wenn Jaffa beide macht.


    Nachdem ich hier so getan habe, als wüsste ich total Bescheid, welche dieser beiden Drehgestellvarianten unter welchen Meterspurfahrzeugen war bzw. ist, habe ich angefangen, in meinen Büchern und Dateien rumzukramen und die eher wenigen Beispiele, die ich gefunden habe, in einer Sonderseite in meinem Blog aufzulisteten, wo möglich mit einer Fahrzeugzeichnung.
    Wenn jemand weitere Beispiele kennt, wäre es nett, mir dies per pn mitzuteilen, damit ich die Liste aktualisieren kann.
    Allen einen schönen und gesunden 1. Mai
    Otto

  • Gute Nachricht: Die Auslieferung der Drehgestelle kann schon vor dem angekündigten Termin 10. Mai beginnen: Die ersten Aussebdungen erfolgen bereits Montag, 4. Mai.
    Der einfache Grund: Alle bisherigen Besteller haben sich offensichtlich abgesprochen und einheitlich die 1200er Variante bestellt. Das reduzierte den Aufwand in dieser Anlaufphase erheblich und der erste Schwung 1200er ist bereits fertig produziert.
    Um den 0-Wagen PKB Nr. 34 war es in den letzten Tagen etwas still geworden. Das hatte nur bedingt mit den Drehgestellen auf der Überholspur zu tun.
    Es gab noch eine paar Probleme zu lösen. Eines davon sind waren die U-Profile.


    Durch die sehr tiefe Gravur waren die nur noch 0,4 mm breiten Flanken der U-Profile zu bruchempfindlich ... ist eben kein Messing, sondern Kraftplex. Ich habe das jetzt so gelöst: Ich habe nicht mehr ganz so tief graviert und habe zudem zwischen den U-Profilen Lücken gelassen. So kann man jetzt bei den Profilen, bevor man sie aus der Platte herausschneidet, mit einem Draht einen Tropfen Sekundenkleber außen an den Profilflanken entlangziehen und so das Material verfestigen.



    Ein weiterer Vorteil: Die Profile können in diesem Zustand auch lackiert werden, weil durch die größeren Zwischenräume überall Farbe hinkommt.
    Das Lasern dauert durch diesen Formaufbau zwar länger, aber das war mir die Sache wert.
    Nun bleibt noch das Schreiben der Montageanleitung.


    Gruß --- Jürgen

  • Mit dem G-Wagen geht es langsam voran.


    Die Fotos des 1. Prototypen darf man nicht allzu genau ansehen, weil dieser erste Prototyp dazu dient, die Passgenauigkeit der Teile zu testen.
    Was nicht passt wird beim Prototypen passend gemacht ... und parallel in der Datei geändert, um die Teile der Serienfähigkeit anzunähern.




    Im jetzigen Stadium habe ich die Profile auf den Stirnseiten ergänzt und die Aufstiegstritte an den Türen getestet.
    Vor allem aber habe ich die Schiebeklappen auf der Stirnseite ergänzt, die vermutlich dazu dienten, Langgut zu verladen, dass nur schwer durch die 1,30 m breiten Schiebetüröffnungen passt.
    Die Klappen sind neben dem Wellblechdach die Details, die diesen Wagen für mich besonders reizvoll machen.



    Sämtlich Griffe, die Türbeschläge und die komplette Bremsanlage fehlen noch und werden im nächsten Schritt ergänzt.


    Gruß --- Jürgen

  • Es ist vollbracht: Der erste Prototyp des G-Wagens Nr. 30 der Plettenberger Kleinbahn ist jetzt vollständig samt Bremsanlage und mit allen Beschlägen und Griffen montiert.


    Die Serienreife ist in Sicht. Ich rechne mit einer Lieferbereitschaft des Bausatzes gleichzeitig mit mit dem O-Wagen Nr. 34 noch im Mai.
    Ein paar Details, die hier beim Prototypen noch improvisiert waren, werden bei der Serie anders und besser; ich spare mir, hier die Details aufzuzählen.


    PKB30-3-4k.jpg


    PKB30-3-6k.jpg


    Blick auf den Unterboden vor Bemalung fotografiert, damit man das Bremsgestänge besser sehen kann. Für das Löten des Bremsgestänges und des Bremshebels wird dem Bausatz eine Lötlehre beiliegen:
    image.jpg


    Der Wagen wird, wie auch der Nr. 34, „werksseitig" ohne Kupplung geliefert (mit welcher auch!?): Die Konstruktion ist so, dass sich für die Anwender der vorbildgerechten Kupplungshöhe 16,5 mm in der Pufferbohle mittig eine Aufnahmebohrung anbringen lässt; für die 14,3-mm-Fraktion ist die Unterkante der Pufferbohle genau in der Höhe, dass sich ein Normschacht oder die Kupplung dort montieren lässt.
    Bei Anbringung einer Kupplung unter der Pufferbohle ist berücksichtigt, dass durch zusätzlich beigefügte, längere Achsführungen genügend Abstand zwischen Unterkante Pufferbohle und Umlenkeachse der Bremsanlage bleibt.


    Gruß --- Jürgen

  • Wolf D. Groote war so freundlich, mir zwei Bilder aus seinem dicken PKB-Buch (VGB) zuzusenden, aus denen ich hier Ausschnitte zeige:



    Hier wird der Stückguterzug mit zwei Wagen aus der gleichen Serie wie der G 30 aus einem Anschluss herusgezogen.



    und hier rangiert die Lok 5mit dem Wagen 25 (oder 23?) vor Kopf, der hier im Mai 1957 bereits eine Druckluftbremse aufweist.
    Beide Fotos: Laurie G. Marshall, Slg. W.D. Groote
    Gruß
    Otto

  • Angesichts der guten Fotos, die einen direkten Vergleich von Original und Fälschung zulassen, nenne ich noch einmal kurz die wichtigsten Änderungen bzw. Überarbeitungen, die nach Montage des Prototypen zur Serienversion noch verändert wurden/werden:


    • Eckprofile sind verbreitert, so dass kein Spalt mehr zu sehen ist
    • Die Eckprofile sind auch auf den Längsseiten unten bis Unterkante Pufferbohle hinuntergeführt
    • Auf der Wandfläche rechts der Schiebetür fehlen beim Prototypen noch die Aussteifungsdreiecke
    • Ebenfalls dort ist mittig zurzeit noch ein Bandeisen, da kommt ebenfalls ein U-Profil hin
    • Auf der Stirnseite sind die nach oben ragenden Führungsschienen der Klappen zur Wand hin gebogen; der Befestigungsbeschlag ist geändert, so dass die Führungsschien überall parallel zur Wand ist
    • Der Dachüberhang an der Stirnwand ist zu knapp bemessen
    • Nicht zu sehen, aber eine große Erleichterung bei der Montage: Überall, wo Griffe montiert werden müssen, gehen die Bohrungen, die ich beim Prototypen noch von Hand machen musste, auch durch die Wandflächen hindurch
    • Beim Aufstieg zur Bremserbühne ist im Modell lediglich ein Drahtbügel zu sehen; die Trittfläche fehlt noch



    Gruß --- Jürgen

  • Jetzt dauert es nicht mehr lange, bis die beiden PKB-Wagen lieferbereit sind.
    Ich gehe davon aus, dass ich sie bereits in der kommenden Woche zur Bestellung freischalten kann.


    Denn: Die Montageanleitung ist zum größten Teil fertig geschrieben (nur beim O-Wagen fehlen noch ein paar Bilder und Hinweise zum Anbringen der Profile). Wer schon einmal schnuppern möchte, kann die vorläufige Version von der Shopseite herunterladen.
    Da ein großer Teil der Bearbeitungsschritte beim O- und beim G-Wagen identisch sind, habe ich eine gemeinsame Montageanleitung verfasst.
    Hinweise auf Erklärungslücken in der Anleitung nehme ich gerne entgegen.


    Es fehlen dann noch ein paar kleine Tests mit veränderten Beschlägen, dann kanns losgehen.


    Gruß --- Jürgen

  • Heute habe ich noch einmal mit geänderten Bauteilen für den G-Wagen 30 eine Testmontage gemacht. Das hatte Auswirkungen auf die Montageanleitung, die an einigen Stellen verändert und erweitert wurde.
    Außerdem wurden Montagedetails zum O-Wagen 34 ergänzt.


    Das vorläufige amtliche Endergebnis der Montageanleitung steht jetzt zum Download bereit.


    Gruß --- Jürgen

  • Moin,


    für die ZT-Kupplung werde ich wahrscheinlich in Bauteil 2 den Bereich zwischen den beiden mittigen Längsträgern entfernen, so dass da ein Schlitz fpr die Seitenbeweglichkeit 7entsteht. Ggf. müssen diese Längsträger bis zum ersten Querträger in 1, 2 und 3 auch noch dran glauben, um Platz für die Kupplungsaufnahme zu schaffen. Das wird ein toller Bausatz!


    Grüße


    Jörn

  • Hallo Jörn,


    dann hast du also vor, die ZT-Kupplung auf der „richtigen“ Höhe von 16,5 mm zu montieren? Die Variante hatte ich bisher nicht im Blick.
    Es wäre schön, wenn du dann von deinen Erfahrungen mit der geplanten Einbauvariante berichten könntest.


    Ich habe ein Fotodetail nachzutragen, dass es bisher weder hier noch in der Montageanleitung zu sehen gab: Die Trittstufe beim Aufstieg zur Bremserbühne habe ich jetzt an einem Prototypen ergänzt:


    Ansonsten kann ich Positives vermelden:
    Ich habe im Shop beide PKB-Wagen zur Bestellung freigeschaltet.

    Die Auslieferung kann bereits am 15. Mai beginnen.


    Die Resonanz im Vorfeld war zwar groß und gut, aber dennoch tappe ich hinsichtlich möglicher Bestellzahlen völlig im Dusteren.
    Ich will damit sagen, dass ich bei den dazugekauften Teilen und Materialien, die ich nicht aus meinen normalen Verbrauchsmaterialien bedienen kann (das betrifft die Speichenradsätze, Kupferblech, Material fürs Dach/Metallic-Wellpappe) zurückhaltend eingekauft habe, so dass ich von jedem Wagen vielleicht ein gutes Dutzend Bausätze damit austatten kann.
    Wer also schnell im ersten Schub dabei sein will, sollte zügig bestellen. Die Bestellungen werden in der Reihenfolge des Bestelleingangs abgearbeitet.


    Gruß --- Jürgen

  • Hallo Jürgen,


    gibt es den Bausatz auch mit dem Radsatzmaß für Spur 0e?
    Wenn das nicht möglich ist, kann man die Räder auf das bei Spur 0e übliche Radsatzinnenmaß für RP25 Radsätze zusammen drücken?


    Freundliche Grüße
    Michael

    Freundliche Grüße :)

    Michael

  • Hallo Jürgen,


    ...dann hast du also vor, die ZT-Kupplung auf der „richtigen“ Höhe von 16,5
    mm zu montieren? Die Variante hatte ich bisher nicht im Blick.

    Das war der Plan. Bei H0m hat mich die tief sitzende Kupplung gestört. Selbst die schönen Glöckner-Kupplungen saßen auf halb acht unter der Pufferbohle. Jetzt will ich mal Nägel mit Köpfen machen.


    Es wäre schön, wenn du dann von deinen Erfahrungen mit der geplanten Einbauvariante berichten könntest.

    Damit musst Du rechnen. Die Bestellung des ersten G-Wagen habe ich gerade getätigt, ein zweiter und der O-Wagen folgen in den nächsten Wochen.


    Grüße


    Jörn

  • Hallo Michael,

    Wenn das nicht möglich ist, kann man die Räder auf das bei Spur 0e übliche Radsatzinnenmaß für RP25 Radsätze zusammen drücken?


    die Frage beschäftigt mich als Konstrukteur der Drehgestelle für den DPwPost und dem annoncierten GG auch, da Schnellis Radsätze mit 700 mm etwas zu groß sind - die Originale hatten 640/650 mm. Ich habe mir daher bei Schnelli zwei paar Radsätze und eine Spurlehre bestellt und werde versuchen, 1. die Schnelli-Räder von der Achse abzuziehen und 2. MT-Räder. die zufälligerweise die perfekte Größe für mein Projekt haben, aufzuziehen. Wenn 1. klappt gehe ich davon aus,dass man Schnellis Radsätze auch auf 0e umspuren kann - eine Lehre habe ich dafür allerdings (noch) nicht.


    Grüße


    Jörn

  • spur-0-fan


    Hallo Michael,


    das Thema hatte wir ja schon Anfang April. Ich habe 0e-Radsätze in begrenzter Anzahl hier liegen.
    Im Shop bestellbar wird die 0e-Variante von beiden Wagen nicht sein; es gibt dort einen 0m-Shop und der soll auch »sauber« beiben.
    Bestellung der Wagen geht also nur „unter der Ladentheke« mit PN ... wie gesagt: so lange mein Vorrat an Achsen reicht.
    Es sind englische Spreichenradsätze, 14 mm Ø und 26 mm Abstand zwischen den Spitzen.


    Allerdings wird die Auslieferung etwas dauern. Ich muss die Konstruktion der Basisplatten abändern und dazu komme ich momentan noch nicht.
    Ende Mai wird ein realistischer Liefertermin sein. Preise identisch mit den 0m-Ausführungen.


    Gruß --- Jürgen

  • Ich war mal wieder etwas schneller als geplant: Die ersten Bestellungen der PKB-Wagen habe ich soeben auf die Reise geschickt.


    Das war die gute Nachricht. :D


    Jetzt die schlechte ... ;(


    Bei der angelaufenen Serienproduktion hat sich gezeigt, dass die Laserzeiten für den G-Wagen durch die Profileisen deutlich länger sind, als vorher kalkuliert.
    Ich kann den Preis von 68 € für den PKB 30 nicht halten.


    Alle Bestellungen, die bis Ende Mai getätigt werden, werden noch zum Preis von 68 € geliefert; ab 1. Juni wird der Preis auf 72 € angehoben.
    Der Preis für den O-Wagen bleibt unverändert.



    Noch eine Anmerkung: Für die Planung und Konstruktion der Wagen waren die Grafiken und Fotos von W.D. Groote äußerst hilfreich. Das Buch „Plettenberger Kleinbahn“ , bei VG Bahn erschienen, ist für jeden Freund der PKB ein Muss. Ich habe es deshalb in meinen Shop aufgenommen.


    Bei Kombibestellungen mit einem Wagen-Bausatz sprengt man bereits die 100-€-Grenze, ab der ein kostenfreier Versand erfolgt.


    Gruß --- Jürgen

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