Gönsbachtal - Neubeginn in Spur 0

  • Hallo Till, das ist eine interessante Idee. Werde heute Abend mal planen, denn die Zufahrt zum Schattenbahnhof ist genau der Punkt an meiner bisherigen Planung, der mich noch nicht überzeugt. Danke für die Anregung!


    Hallo Roland, ein BW ist halt ein reizvolles Motiv auf der Modellbahn. Ich habe mich aber schon gedanklich davon verabschiedet. Kohlebanzen und Wasserkran werden fürs erste reichen. Danke für deinen Tipp.

  • braucht man wirklich ein Bw, bzw. hat sich die Bahn so etwas an kleinen Nebenstrecken geleistet?


    ein einständiger Lokschuppen mit Übernachtungsmöglichkeit sollte schon drin sein.

    Moinsen,
    Jürgen, du schreibst in deinem Eingangspost, dass deine neue Anlage in den 1950-1960er Jahren spielen soll und zwar mit Dampf- und Dieselloks.
    Wenn du im Endbahnhof den Lokschuppen wegoptimierst, kann dort zumindest in den Wintermonaten keine Dampflok für den Frühzug übernachten sondern müsste aus einem nahen Bahnhof an der Strecke solo anfahren.
    Sowas gab es durchaus, in deiner Anlage würde das aber bedeuten, dass diese Lok morgens aus dem Schattenbahnhof kommen und abends wieder zurück fahren müsste. Willst du das?
    Viele Grüße,
    Johann

  • Hallo Jürgen,


    Eventuell hast Du ja mal Lust auf einen Stammtisch zukommen. Der nächste wäre am 13.1.20 in Buseck. Dort sind auch einige Profis unterwegs.

  • Hallo in die Runde,

    nachdem ich vor zwei Wochen meinen ersten Entwurf vorgestellt hatte, gab es eine Vielzahl von Anregungen (insbesonder wegen des Radius R1 und sehr berechtigte Bedenken wegen der Zugänglichkeit des Bahnhofs Butzbach Ost).
    Ich habe die letzten Tage nicht nur viel zu viel gegessen, sondern auch nochmal den Plan überarbeitet und das Konzept so geändert, dass sowohl der Bahnhof Gönsbachtal als auch der Schattenbahnhof durchfahren werden können. Betrieblich fahren die Züge natürlich von Gönsbachtal entweder über Butzbach Ost oder direkt in den Schattenbahnhof und von da aus wieder zurück. Wenn mir danach ist, kann aber auch einmal ein Zug seine Kreise ziehen (auch wenn mir bewusst ist, dass das hier teilweise durchaus kritisch gesehen wird)......
    Was habe ich sonst noch berücksichtigt/ geändert:

    • Zugang zur Anlage über eine Schwenkbrücke am Eingang.
    • Steuerung der Züge aus der Raummitte.
    • Die Elemente (will nicht von Modulen reden, da eigene Maße) sind maximal 80 cm tief (bis auf eine Ecke, da wird es für alle Fälle einen Einstieg geben).
    • Radien nicht unter R2 und mit Übergangsbögen
    • Züge können bis zu 180 cm Länge haben
    • jeder Bahnhof hat eine Ortsgüteranlage und mindestens einen Fabrikanschluss
    • ein (kleines) BW ist auch eingeplant


    Mir gefällt es schon mal ganz gut, jetzt bin ich auf Eure Reaktion gespannt.
    Viele Grüße
    Jürgen (Gönsbachtaler)

  • Hallo Jürgen,


    das sieht jetzt viel besser aus als dein erster Entwurf!
    Meine einzige Anregung: Du könntest mit dem Platz unten rechts (hinter dem Einstieg) noch etwas anfangen: Einen weiteren Industrieanschluss unterbringen oder den Ostbahnhof zum Trennungsbahnhof erklären (das untere Bahnhofsgleis wäre dann das Bahnsteiggleis) und eine Stichstrecke nach unten rechts führen (wenn sie durch Geländer oder Gebäude getarnt ist, könnte sie wer weiß wohin führen - Platz für eine Schienenbusgarnitur oder einen kurzen Güterzug dürftest du dort haben.


    Tschüß
    Utz

    My Private Idaho - die Camas Prairie Railroad (H0) und Laclede Timber & Coal (0n30)

  • Hallo Johann,
    gerade nochmal nachgeschaut - die Steigung geht jeweils bis zur ersten Weiche der Bahnhöfe und bleibt knapp unter 3%, Die Bahnhöfe selbst sind alle in der Waage. Ich rechne mit einer Höhe von 3 cm für den Aufbau (Platte + Bettung + Gleis) - muss die Praxis zeigen. Die Eingriffhöhe des Schattenbahnhofs sollte ca 18 cm sein, da nur ca. 70 cm tief, denke ich das sollte reichen?
    Viele Grüße
    Jürgen (Gönsbachtaler)

  • Hallo Jürgen,


    wie soll die Platte, auf der der Bahnhof liegt, stabilisiert werden?
    Nur längsspannten an den Seiten oder auch Querspannten?
    Welche Weichenantriebe sollen eingesetzt werden?
    Wie hoch sind sie?
    Gibt es scharfe Kanten bzw. hervorstehende Dinge (wie Weichenmotoren, Kabelbinder, Elektronikbausteine) unter der Platte?
    Wie kommst Du an die Unterseite der Platte bei Reparaturen, Änderungen oder Ergänzungen?
    Wie verdeckst Du die parallel verlaufenden Gleise in den Schattenbahnhof?
    Mit Mauern oder senkrechten Felsen?



    Gruß
    Joachim

  • Moin Nullers,


    ich wiederhole meinen Tipp, den ich bereits in meinem Lädchen gegeben habe: vielleicht erst mal ein Fahrzeug besorgen, dazu ein paar Wägelchen und erste Erfahrungen in Null sammeln. Z.B. unseren Stammtisch besuchen und soviel wie möglich in die Hand nehmen und ausprobieren. Ich würde erst in die Planung einsteigen, wenn konkrete Erfahrungen vorliegen...... :whistling:


    Null-Problemo :thumbup:

  • Hallo Jürgen,


    den Plan finde ich jetzt „aufgeräumter“. Ich würde mir aber überlegen ob ein zweistöckiges, herausnehmbares oder klappbares Anlagenstück gut funktioniert. Ein Gleisübergang ausrichten ist leicht, wenn darunter aber noch ein weiteres Stück ist wird es schwer. Besonders wenn das Holz mal eigene „Ideen“ der Ausrichtung hat. Hier würde ich am Anfang überlegen wie das betriebssicher konstruiert werden kann.


    Bei den Bahnhöfen würde ich noch überlegen: Was wird dort umgeschlagen? Wieviel Platz /Wagen braucht es dafür? Wie sieht ein erster grober Fahrplan aus. Kann alles damit bedient werden?


    Ich meine auch mehr Anschlussgleise sind für den Betrieb wichtiger als ein BW. Das BW wird einmal bei Betriebsbeginn und dann einmal bei Betriebsschluss gebraucht, Anschlussgleise dagegen öfter. BW hat halt auch seine Faszination, aber bei mir ist es eher, dass da viele Loks auf kleiner Fläche stehen und betrachtet werden können. Ist aber für mich kein Betrieb. Aber das muss natürlich jeder selbst überlegen was er möchte.


    Guten Rutsch
    Till

  • Hallo Null-Problemo,
    nochmals Danke für den Hinweis. Hast Du mir ja auch schon in unserem netten Gespräch in Deinem (im Übrigen sehr schönen) kleinen Laden in Lich gesagt. Ich werde auf jeden Fall den nächsten Stammtisch besuchen und - nachdem der Hobbyraum fertig aufgeräumt und renoviert ist - gaaaanz klein anfangen.
    Einen Plan zu haben, um mal zu sehen, was in dem zur Verfügung stehenden Raum überhaupt möglich ist und in welche grobe Richtung es überhaupt gehen soll, kann m.E. jedoch nicht schaden (wenn man im Hinterkopf behält, dass ein Plan nur ein Plan ist und im Regelfall den Kontakt mit der Realität meist nicht lange übersteht.....)


    Hallo Joachim,
    genau an diesen Fragen tüftele ich (gedanklich) auch gerade herum.
    Weichenantriebe plane ich (wie ganz am Anfang geschrieben) weiterhin manuell, Elektrik so sparsam wie irgend möglich und in einem am Anlagenrand verlaufenden Kabelkanal. Gleisabstände bei den Zufahrten sind vermutlich für einen gescheiten Landsschaftsbau zu gering und die Höhe des Aufbaus mit 3 cm über dem Schattenbahnhofs vermutlich ebenfalls zu knapp kalkuliert. Aber entweder muss ich die Höhe des Schattenbahnhofs von geplant 20 cm weiter reduzieren (reicht dann noch die Zugänglichkeit?) oder die Steigung muss tw. über 3% gehen....


    Auf jeden Fall haben mir die Tipps und Denkanstöße hier im Forum schon ´mal ein ganzes Stück weitergeholfen.


    Viele Grüße und allen einen guten Rutsch
    Jürgen (Gönsbachtaler)

  • Hallo Jürgen,


    Ich kann dir gerne etwas Gleismaterial zum testen mitbringen um mal ein Feeling zu den Radien zubekommen. R1, R2, Flexgleis.


    Wenn gewünscht, kannst dich gerne per PM melden.


    Allen einen guten Rutsch.

  • Moin Jürgen,
    dann noch mal ein paar Denkanstöße:
    1. Wenn du (auch mal :) ) im Kreis fahren willst, ist die Grundformation deines aktuellen Planes sehr gut. Allerdings schlage ich vor, dass du auf den Ostbahnhof verzichtest und statt dessen eine Awanst baust. Bringt mindestens den gleichen betrieblichen Effekt und du kannst die Steigung durchgehend machen (entschärfen oder mehr Platz im Kellergeschoss).
    2. Wenn du auf die Kreisfahrt verzichten kannst, bietet sich in dem Raum für den unteren Bahnhof eine Spitzkehre (bzw. entsprechender Bahnhof) an. Macht betrieblich ganz viel her und du brauchst nichts zu klappen.
    3. Ich finde R1 völlig ok, wenn du auf lange Wagen verzichten kannst und - wie hier - nur die Innenseite der Züge siehst.


    Viele Grüße,
    Johann

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