Info oder Hilfe zu Go Pro, Spy Cam, Mini Cam od. ähnl. für Video Führerstandsmitfahrt

  • Hallo Nábend Forumer... :thumbup:


    Bin seit mehreren Wochen auf der Suche nach einer geigneten Mini Cam für geplante Videos bzw Mitfahrten auf meiner Anlage.


    Hatte in der Vergangenheit ( H0 Zeit ) schonmal verschiedene Mini spy Cam ( China Like ) ausprobiert, aufgrund der Größe zwecks Tunneldurchfahrten...etc


    Leider keine Gute Bildqualität, verwackelt usw... ;(


    Bin auf dem Gebiet auch grad nicht der Fachmann ?( welche Geräte oder Möglichkeiten es desweiteren gäbe....


    Also bitte alles Anbieten und Vorschlagen 8o


    Riesendank im Vorraus :thumbsup:


    Gruß André

  • Hallo André,


    warum so ungeduldig? Ich glaube nicht, dass dieses Thema etwas für alle Modellbahner ist.


    Ich nutze eine GoPro Hero 5, was möchtest Du jetzt genau wissen?
    Ich bin damit recht zufrieden, obwohl bei meiner ersten GoPro der Akku innerhalb zwei Jahren kaputt war.
    Allerdings wurde die Kamera kostenfrei, innerhalb kürester Zeit ersetzt.


    Schöne Grüße
    Frank

  • Hallo André,


    da hast du eine Frage gestellt, auf der es keine leichte Antwort gibt.
    Denn im Grunde brauchst du eine Kamera, welche Erschütterungen sowohl in der horizontalen als auch in der vertikalen ausgleicht. Eine solche gibt es aber im Grunde nicht! Denn alle Gimbal-Kameras gleichen im wesentlichen horizontale Verwacklungen aus.


    Trotz dessen wirst du sehr gute Ergebnisse mit der aktuellen GoPro Hero 8 (ca. 400,-) erzielen, weil diese Kamera eine wirklich gute Stabilisierung hat. In etwas abgeschwächter Form hat diese Stabilisierung auch die Hero 7 (ca. 350,-) und die Hero 6. Ältere GoPro's eignen sich nicht, weil diese keine Stabilisierungen haben. Ich selber habe Kamerafahrten mit der Hero 6 (Anlage ARGE Sande) gemacht und bin recht zufrieden damit.
    Du musst berücksichtigen, dass, wenn deine Lok schnell und/oder kleine Radien fährt (insbesondere wenn die Lok in diese Radien hinein fährt), es 'ruckartige' Bewegungen gibt, die die Kamera etwas dramatischer aufzeichnet, als wir es mit unseren Augen/Gehirn selbst wahrnehmen. Wenn du dies vermeiden willst, musst du eine Kamera mit Gimbaltechnik (3-D-Motortechnik) verwenden. Die Motoren gleichen horizontalen und in Maßen vertikale Bewegungen aus, indem diese 'langsam nach schwenken'. In der allgemeinen Filmtechnik geht nichts mehr ohne diese Technik. Derzeit kann ich nur die dji Osmo Pocket (ca. 350,-) empfehlen. Diese ist klein, raffiniert und kann 4K. Viel wichtiger als 4K ist aber das Rauschverhalten bei wenig Licht. Da im allgemeinen unsere Anlagen in Räumen aufgebaut sind, ist Licht immer knapp. Der Pocket und die Hero 6/7/8 kommen gut damit klar. Wer hier wenig Geld ausgibt, hat wenig gute Ergebnisse.
    Die Pocket hat zusätzliche raffinierte Gimmicks, z.B. kann sie Objekte (Loks) eigenständig verfolgen.


    Eine 'Eierlegende Wollmilchsau' gibt es natürlich nicht. Ich hoffe trotzdem, etwas geholfen zu haben.


    Viel Erfolg & Nullgrüße
    VTler / Jens Frommann

  • Guten Abend André,


    sofern du die Kamera nicht in einer Lok oder in einem Steuerwagen dauerhaft verstecken willst, kannst du praktisch jede aktuelle Action Kamera verwenden. Der temporäre Aufbau auf einem von der Lok geschobenen X05 (oder so) ist simpel. Die Qualität ist entsprechend dem Preis, allerdings nicht linear.
    Da ich mich gescheut habe, 500 EUR für eine GoPro oder vergleichbare Sony auszugeben, nur um mal eine Führerstandsmitfahrt zu machen, musste eine China-FHD für weniger als 1/10 der GoPro ausreichen.
    Mit Verwacklungen gab es weniger Probleme, eher mit dem Weißabgleich. Mit etwas Nacharbeit am PC mit ist das dabei rausgekommen.


    Für mich liegt das Hauptproblem darin, dass (soweit ich weiß) alle Action Kameras Super-Weitwinkel bis kurz vor Fisheye sind und damit hast du außer der Strecke auch viel zu viel vom Raum mit drauf. Wenn du nicht aufpasst, auch den Lokführer (in 1:1). Hier spielen dann auch die 4K-Kameras ihr Potential aus, weil du dann in der Nachbearbeitung heftig beschneiden kannst, ohne gleich die Auflösung unzumutbar zu machen.


    Mein Tipp: Wenn du die Kamera auch für Sportaufnahmen oder ähnliches nutzen willst (oder Geld keine Rolle spielt): Nimm eine GoPro/Sony/... oberstes Regal. Ansonsten nimm eine billige 4K-Kamera. Kostet heute unter 50 EUR.


    Viele Grüße,
    Johann

  • Hallo Andre


    Das Manko bei allen sogenannten "Führerstandsmitfahrten" sind die kleinen Radien. Dadurch guckt die Kamera in Kurven immer nach außen.


    Ich würde daher einen Kamerawagen aus zwei günstigen Drehgestellen bauen, und einen Drehteller in der Mitte, der über ein Gestänge von einem der Drehgestelle "angetrieben" wird.
    Dabei sollte die Auslenkung des Tellers größer sein, als die des Drehgestells, also kürzerer Hebel am Drehteller.


    Damit guckt die Kamera dann schön in die Kurve, und behält das Gleis voraus im Fokus.


    Gruß
    Matthias

  • Moin miteinander!


    Johann schrieb:
    > [...] Super-Weitwinkel bis kurz vor Fisheye sind und damit hast du außer der Strecke
    > auch viel zu viel vom Raum mit drauf.


    Aus diesem Grunde ist es auch gut, wenn man die Kamera um ca. 10-15 Grad nach unten neigt.
    Da die Objektive auch einen verhältnismäßig großen Schärfentiefe-Bereich haben, kann man damit viel vom Gleisumfeld erfassen.
    Bei waagerechter Montage besteht das Bild aus der Hälfte Himmel - im besten Fall - sonst Zimmerdecken und Leuchten.


    Die Sicht in den Kurven ist für mich wegen der Weitwinkligkeit des Objektives kein Problem, wir Nuller benutzen ja alle große Radien jenseits der R10-Grenze, oder?!
    ;-)


    Gruß, Matthias

  • Hallo André,


    ich würde auch die DJI Osmo Pocket empfehlen, da sie u.a. ruckartige horizontale Bewegungen (z.B. Weicheneinfahrten) durch ihren eingebauten Gimbal besänftigt. Außerdem kann man sie leicht nach oben, unten, rechts und links ausrichten (ebenfalls dank des Gimbals) und sie liefert im Gegensatz zu billigen China-Kameras eine hohe Bildqualität. Sie ist (wie Jens schon sagte) allerdings mit ca. 350€ recht teuer - wenn du sie nur für Aufnahmen der Bahn benutzen willst. Da sie aber sehr klein ist und wirklich in eine Jackentasche passt, kann man sie auch immer mitnehmen und praktisch jederzeit einsetzen.
    Du brauchst allerdings eine stabile Befestigung, da sie sehr senkrecht gebaut ist (im Gegensatz zu z.B. den GoPros). Die kostet noch extra (es muss aber keine von DJI sein, die sind absolut überteuert). Harte vertikale Ruckler kann auch sie nicht ganz ausgleichen (ebensowenig wie eine GoPro etc. trotz dort eingebauter besserer Software), das lässt sich aber in einigen Bearbeitungsprogrammen erledigen (vor allem, wenn du in 4K aufnimmst und auf HD runterskalierst). In HD kann sie übrigens auch Zeitlupe mit bis zu 120fps (Bilder pro Sekunde - die Wiedergabe erfolgt meist mit 24-30 Bildern) aufnehmen.
    Der Weitwinkel ist auch nicht so extrem wie bei anderen Action-Cams (sie ist eigentlich auch keine Action-Cam, da sie wegen des Gimbals empfindlicher und auch nicht für Unterwasseraufnahmen geeignet ist) und praktisch ohne Verzerrungen.


    Tschüß
    Utz

    My Private Idaho - die Camas Prairie Railroad

  • Hallo André!


    Irgendwelche Kompromisse wirst du schon machen müssen.Die Kleinstkameras (Würfel zu 3x3x3 cm) arbeiten entweder ohne Wifi (und du kannst es erst nach der Aufnahme am PC auswerten), oder wenn mit, dann mit einer (oder anderen) App, welche sehr viele Berechtigungen braucht und so zielmlich alles nach China meldet.


    Die Osmo tut das ebenfalls, aber die ist dazu noch zu groß für sowas, die Aktivierung (ein Muss) geht nur mit iPhone oder USB-C, das Ding ist ziemlich empfindlich und für den Zweck eigentlich sowieso zu viel.
    Wenn du etwas kaufen willst, lese gründlich so viel wie möglich im Netz nach, inkl. Bewertungen auf Amazon, es kann viel Ärger ersparen.


    Bei Spur Z muss es eine Spycam sein mit all den Nachteilen, aber bei 0 und/oder 1 geht auch größeres. Hat man vernünftige Radien, sind die Kurven auch kein Problem.


    Soviel zu Theorie, jetzt etwas Praxis:


    Ich habe eine alte GoPro Hero, die auf einem Eigenbau-Kamerawagen für Spur 1/G montiert ist (abnehmbar natürlich). Die habe ich jetzt, wo ich mit Spur 0 anfing, auf eine Lenz Spur-0-Flachpritsche montiert.
    Da ganze passt in die Spur-0-Lichtraum, kann also überall mitfahren.
    Die Kamera ist etwas nach vorne geneigt, ist aber einstellbar, könnte ruhig noch tiefer sein.
    Ich nehme "nur" in HD (720) auf, mir reicht das vollkommen, 4K ist IMHO total überflüssig (aber das ist Geschmacks- und Bandbreitensache :))


    Du kannst den Wagen und das Ergebnis hier anschauen.


    Auf meinem Kanal sind noch mehrere Filme, die früher, noch bei Spurweite 45 mm, mit dem erwähnten Kamerawagen aufgenommen wurden, zB. hier. Hier wurde der Wagen gezogen, damit man den Zug davor sieht.
    Das Ding ist ziemlich "universell" einsetzbar, wenn ich es neben dem Gleis aufstelle, arbeitet es als "Standkamera" auch gut.


    Ich hoffe dir ein wenig geholfen haben zu können.


    LG Zoltan

    LG Zoltan von der StEAG
    (Somestaler Eisenbahn-Aktiengesellschaft), BW Traktion Langkatzenhofen
    SzVVT (Szamosvölgyi Vaspálya Társaság), Hosszúmacskási Vontatási Telep
    Schaut bei meiner "echten" Dampflok 52.4984 vorbei!
    Und hier ist mein YouTube Kanal mit meinen (Bahn)filmen
    :)

    Edited once, last by Zoltan ().

  • In etwas abgeschwächter Form hat diese Stabilisierung auch die Hero 7 (ca. 350,-) und die Hero 6. Ältere GoPro's eignen sich nicht, weil diese keine Stabilisierungen haben.


    Wenn ich mir die sehr gut gelungenen Videos von z. B. Hendrik (Hümo) oder Harry (bvbharry) anschaue, die meines Wissens ohne dieses techniche Hilfsmittel geschaffen wurden, kann ich dieser Aussage so pauschal nicht zustimmen.

  • Hallo Michael,


    deinen Einwand kann ich so stehen lassen.


    Jedoch bin ich davon ausgegangen, dass André sich eine neue Kamera anschaffen muss. Und wenn dem so ist, kann ich keine Hero5 oder älter mehr empfehlen. Denn erst ab der Hero6 hat die Kamera einen integrierten Monitor und WLAN an Bord (wenigstens eines von beiden halte ich wegen der Bildkontrolle für unabdingbar). Außerdem sind meine Qualitätsanforderungen Full-HD (also 1960x1080), 60FPS (Bilder pro Sekunde) und dies bei der Einstellung ‚Linear‘ (entspricht etwa 28mm). Da die Hero6 einen sehr guten Chip und eine gute Linse hat, ist der Linear-Zoom kein Problem (die anderen Einstellungen wären Weitwinkel und das GoPro-klassische Superweitwinkel).
    Die Hero5 hat dies alles nicht.


    Von dji gibt es auch eine ‚GoPro‘. Dort heißt sie ‚Osmo Action‘. Diese hat sogar zwei Monitore (vorne und hinten).


    Meine Empfehlung wäre allerdings wie auch schon HX3 schrieb, die dji ‘Osmo Pocket‘. Sie kann einfach mehr - sofern man die Kamera nicht bei intensiven Sport einsetzen will.


    Nullgrüsse, Jens

  • Noch ein Tip:


    Zur Befestigung der Kamera auf einem Flachwagen (o.ä.) eignet sich ‚Teroson Dichtungsband‘ hervorragend. Da muss dann nix mehr geschraubt oder sonstiges Konstruktionen her. Das Dichtungsband ist sehr flexibel, trotzdem fest und lässt sich zu 99,9% wieder entfernen und weiter verwenden. Damit kann man problemlos ne GoPro oder Osmo mit festmachen.
    Ich kenne kein Fotostudio, welches ohne dieses Dichtungsbad auskommt

  • Hallo liebe Mikro- und Makrofilmer
    ich gebe Michael/Minicooper völlig recht.
    Im Spur 0 Bereich ist - bei vernünftiger Verlegung der Gleise - die Stabilisierung sekundär. Viel wichtiger ist eine gute Kamerabefestigungsmöglichkeit an Lok/Wagen. Drauf, drunter oder an der Seite. So wie Jens das gerade beschrieben hat. Und evtl. die externe Steuerung bzw. Bilderübertragung mittels WiFi.
    Fast alle "Rennfilme" von mir/Hümo sind mit der GoPro Hero 4 (ohne Stabilisator; nur mit Moosgummi gepolstert) gedreht. Ganz, ganz selten habe ich mal bei 4 K Aufnahmen später eine elektronische Stabilisierung nachträglich darüber laufen lassen. Da hing z.B. die Kamera an einem kleinen motorischen Kran. Da wackelte das dann doch zu sehr (im Film "Am Ladegleis").
    Hier das berühmteste Beispiel ab 3:50 :
    https://youtu.be/NYHbjDXZ8LA


    Und direkt in der Lok sieht das ab 3:20 so aus:
    https://youtu.be/Tdbwp43Jb1A


    Beste Grüße
    Hendrik

  • Hallo André!


    Die Hauptfrage wäre eigentlich, wofür willst du die Videos machen? Nur für dich? Für andere Modellbahner? Für ein allgemeines Publikum? Oder sogar als eine Art Kurzfilm (siehe z.B. auch die Artikel von Lance Mindheim, einem US-Modellbahner, dazu: Lance Mindheim und Folgeseiten (allerdings nur auf Englisch).
    Was ich vorher noch vergaß: Neuere Smartphones haben auch sehr gute Kameras eingebaut (es sind sogar Kinofilme damit gemacht worden). Damit kann man z.B. auch günstig erst einmal herumexperimentieren, wenn man eins hat.


    Tschüß
    Utz

    My Private Idaho - die Camas Prairie Railroad

  • Halloooooo….. :thumbsup:


    Super 8o 8o ...vielen Dank..... :thumbup: :thumbup: :thumbup: viele Neuigkeiten u. Ideen....jetzt bin ich erstmal beruhigt und gutem Gewissen, Dank der zahlreichen Antworten kann ich mich jetzt meinem Proyekt widmen.
    Bedenke aber immer noch die Maße der CAM wegen den Tunneleinfahrten.....


    Vielen Dank nochmal an alle Schreiber :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:


    Mögen die Filme beginnen.....


    gruß André

  • Hallo Andre,


    ich kann mich HÜMO (Hendrik) und Minicoper (Michael) nur anschließen.
    Meine Videoversuche in den letzten beiden Jahren sind alle mit einer Aktion Cam und meinem Smartphone entstanden.
    In meinem Videokanal sind einige Filme zu sehen die mit der AC auf einem selbst gebauten Kamerawagen während der Fahrt gemacht wurden.
    Insbesondere von den Winterfahrtagen des Spur0 Team Ruhr-Lenne Teil 1 + 4, den Fahrtagen bei der IG Miniatur Münsterland 2018 Teil 1-3,
    dem 2ten Spur 0 Regionaltreffen West 2018 bei den Eisenbahnfreunden Solingen und natürlich von meiner Anlage Wupperburg.


    https://www.youtube.com/channe…BRIQp-IIzr_CTE4KRw/videos


    Den Bau des Kamerawagens mit anschließenden Probefahrten kannst Du hier im Forum auch nachlesen.
    In meinen Berichten über Aktivitäten in Wupperburg ist dieses auf der Seite 9, Berichte 167 – 169 beschrieben.


    Rund um Wupperburg


    Alle diese Aufnahmen wurden mit einer Aktion Cam von Denver gemacht. Kosten ca. 59 €
    Erst die Aufnahmen von Seite 12 Bericht 237 (Herbstfahrtag in Wupperburg) sind mit einer neuen Aktion Cam von Apman für ca. 69 € gemacht worden.
    Diese sind deutlich besser als die vorherigen. Zumal bei dieser Cam auch der Weitwinkel reduziert werden kann.
    Diese Kamera wird sicher meinen weiteren Anforderungen zumindest für diese Art von Aufnahmen genügen. :thumbsup:


    Das ist auch nur meine persönliche Meinung und soll keine Festlegung darüber hinaus sein.
    Ich wünsche Dir ein gutes „Händchen“ bei der Wahl für Deine neue Kamera.


    Mit besten Grüßen aus dem Bergischen


    Harry

    Rund um Wupperburg


    Eisenbahnfreunde Solingen
    Nächste Veranstaltung


    Alle geplanten Veranstaltungen sind bis auf weiteres abgesagt.
    Das gilt auch für die Fahrtage:!:


    jeden 4. Freitag im Monat Fahrtag von 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Gast Fahrzeuge sind gerne Willkommen.
    Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Wo: Aufderhöher Straße 106, in 42699 Solingen


  • Hallo Johann,


    tolles Video, Tolle Anlage, deine Website wurde soeben in Favoriten Gespeichert....


    Danke und Gruß :thumbsup:


    André


  • Hallo Harry,


    also das Preileistungsverhältnis passt auch absolut in meine Tasche, Danke für Info und Bild/ Videomaterial :thumbup: :thumbup:


    Gruß André

  • Hallo André!

    Irgendwelche Kompromisse wirst du schon machen müssen.Die Kleinstkameras (Würfel zu 3x3x3 cm) arbeiten entweder ohne Wifi (und du kannst es erst nach der Aufnahme am PC auswerten), oder wenn mit, dann mit einer (oder anderen) App, welche sehr viele Berechtigungen braucht und so zielmlich alles nach China meldet.


    Die Osmo tut das ebenfalls, aber die ist dazu noch zu groß für sowas, die Aktivierung (ein Muss) geht nur mit iPhone oder USB-C, das Ding ist ziemlich empfindlich und für den Zweck eigentlich sowieso zu viel.
    Wenn du etwas kaufen willst, lese gründlich so viel wie möglich im Netz nach, inkl. Bewertungen auf Amazon, es kann viel Ärger ersparen.


    Bei Spur Z muss es eine Spycam sein mit all den Nachteilen, aber bei 0 und/oder 1 geht auch größeres. Hat man vernünftige Radien, sind die Kurven auch kein Problem.


    Soviel zu Theorie, jetzt etwas Praxis:


    Ich habe eine alte GoPro Hero, die auf einem Eigenbau-Kamerawagen für Spur 1/G montiert ist (abnehmbar natürlich). Die habe ich jetzt, wo ich mit Spur 0 anfing, auf eine Lenz Spur-0-Flachpritsche montiert.
    Da ganze passt in die Spur-0-Lichtraum, kann also überall mitfahren.
    Die Kamera ist etwas nach vorne geneigt, ist aber einstellbar, könnte ruhig noch tiefer sein.
    Ich nehme "nur" in HD (720) auf, mir reicht das vollkommen, 4K ist IMHO total überflüssig (aber das ist Geschmacks- und Bandbreitensache )


    Du kannst den Wagen und das Ergebnis hier anschauen.


    Auf meinem Kanal sind noch mehrere Filme, die früher, noch bei Spurweite 45 mm, mit dem erwähnten Kamerawagen aufgenommen wurden, zB. hier. Hier wurde der Wagen gezogen, damit man den Zug davor sieht.
    Das Ding ist ziemlich "universell" einsetzbar, wenn ich es neben dem Gleis aufstelle, arbeitet es als "Standkamera" auch gut.


    Ich hoffe dir ein wenig geholfen haben zu können.


    LG Zoltan


    Super :thumbsup: Vielen Lieben Dank, bin wiedermal begeistert worden.... :thumbup: :thumbup: :thumbup:


    gruß André

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