Veränderung der Planung für HWR - 0e

  • Hallo zusammen,


    für den begonnen Bau meiner Anlage im HWR https://forum.spurnull-magazin.de/anlagenbau-1-planung-und-gleisbau/der-bau-meiner-spur-null-anlage-hwr-16496/ war vorgesehen Fenster und Tür zu verbauen. Der Beriech Fenster ist kein Problem, aber die Tür stellt ein derzeit unlösbares Problem dar. ( hierfür gibt es viele Gründe... und nicht alle kann man ändern ;-) )


    Der Raum an sich ist für Spur 0 sehr klein, gut die Planung in 0 war schon sehr gut für die Raumgröße.
    Da ich aber eh schon seit einiger Zeit mit dem Virus Schmalspur infiziert bin, kein Wunder, fährt eine ja direkt vor der Tür...
    --> Es muss eine neue Planung her.


    Vorgaben:
    - 0e DR
    - Anlage an der Wand entlang
    - Fenster darf verbaut werden, Teil muss aber demontierbar sein
    . Tür/Eingang muss frei bleiben
    - betsehende Anlage linker Teil (2 Ebenen) Abstellbereich inkl. Schiebebühne sowie obere Bahnhofsebene sollte wenn möglich erhalten bleiben
    - Mindestradius 610 mm


    Unter diesen Vorraussetzungen habe ich bereits eine erste Idee umgesetzt.

    Vom Abstellbereich (nicht dargestellt) geht es über das rot gekennzeichnete Gleis oben Mitte auf die Strecke bergauf. Die Steigung ist 2,5%.
    Am Ende befindet sich eine Spitzkehre, hoffe der Begriff ist richtig. Nach dem Umsetzen kann der Zug die Spitzkehre wieder verlassen und auf der weiteren Strecke bergauf (auch wieder 2,5%) zum Endbahnhof fahren.


    Vom Konzept her hört sich das für mich schon mal nach viel Vergnügen an.
    Auch der Anteil zum fahren ist auf den Raum bezogen noch okay.
    Die Gleislänge in der Spitzkehre ist mit fast 2,0m auch noch okay.


    Was sagt ihr bzw. denkt ihr über diese Konzept?
    Wie findet ihr den Endbahnhof? Ich habe alle möglichen Anschlüsse versucht darzustellen...
    Ist die Spitzkehre zu spartan aufgebaut? Sollte man hier auch noch einen Anschluss bzw. Ladestelle vorsehen?


    Ich freue mich auf eine rege Diskussion.


    Gruß Martin

  • Moinsen!


    Der Anlagenentwurf an sich gefällt mir gut, sehr betriebsintensiv.


    Ist die Spitzkehre zu spartan aufgebaut?


    Nun, Schmalspurbahnen waren oft auf das Allernotwendigste beschränkt, von daher ist das schon okay so. Allerdings würde ich noch ein kurzes Ladegleis vorsehen, um das Umsetzgleis bei Ladearbeiten frei halten zu können.
    Ein Problem sehe ich in den Gleisbögen, denn hier sollen die umgesetzten Loks wieder ankuppeln, das könnte knifflig werden. Was willst du für ein Kupplungs-System verwenden?


    Wie findet ihr den Endbahnhof? Ich habe alle möglichen Anschlüsse versucht darzustellen...


    Soweit auch okay, allerdings auch hier wieder das "Problem" mit den doch recht engen Gleisbögen. Auf alle Fälle sollte eine kleine Lokbehandlung vorgesehen werden, eventuell auch ein kleiner Schuppen, das war auf solchen Endbahnhöfen durchaus üblich.


    Du schreibst von 0e-DR ... welche Region schwebt dir da vor? Du kommst ja aus Freital ... also Weißeritztalbahn?



    Gruß


    Thomas


    Betriebsleitung der Werkelburger-Industriebahn



    _____________________________________________________________________________________________________________________________________________


    Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. (Noël Coward)

  • Hallo Martin,


    wenn du Lust hast kannst du ja mal im meinem Tröööt "Moritz von der BTB auf Reisen" nachschauen, wie ich das "Problem Tür" mit einem hochklappbaren Anlagenteil gelöst habe. Ich bezeichne das Teil als "Vertikaltüre", welche seit Jahren mehrmals auf und zu gemacht wird und absolut klaglos und präzise funktioniert - sorgfältiger Bau vorausgesetzt. Vielleicht kannst du aus meinem Baubericht etwas als Anregung gebrauchen.

  • Moin Martin


    Schmalspur ist bei der Raumgröße und sowieso schon mal eine gute Idee. Der Gleisplan ist auch schön und bietet betrieblich vieles.


    Bezüglich weiteren Anschließern (wovon es "eigentlich" nie genug geben kann) : Es kommt ein wenig darauf an, in welcher Epoche deine Bahn fährt. Schmalspurbahnen waren, wie Thomas richtigerweise schrieb, ziemlich sparsam ausgestattet. ABER: Der Güterverkehr hatte einen weit höheren Stellenwert als heute! Wenn es nicht gerade eine, jedenfalls auf Teilstrecken, ausgesprochene Ausflugsbahn mit zeitweise sehr hohen Passagieraufkommen wie zum Beispiel die Müglitztalbahn ist, sollte der Personenverkehr eher eine untergeordnete Stelle beziehen.
    Ladestraße, Rampe mit oder ohne Schuppen waren eigentlich Standard für Bahnhöfe, einen Anschluß gab es auch oft.
    In "neuerer" Zeit, also ab Ep. III bzw bei der DR spätestens ab 1990, wurde der Güterverkehr bis auf geringfügige Ausnahmen quasi eingestellt.


    Gruß Ralph

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

  • Hallo Martin,


    die Spitzkehre ist als reine Spitzkehre so völlig in Ordnung. Wenn du allerdings mehr Rangierverkehr haben willst (und die Spitzkehre zu einem zweiten Bahnhof ausbauen willst), könntest du ins untere rechte Eck sowie parallel vor der Spitzkehre noch jeweils ein Anschlussgleis legen - dasjenige, das ins untere Eck führt, könnte durch eine Weiche vor dem "Tunnel nach oben" angebunden werden, das andere in Gegenrichtung durch eine Weiche vor dem Bogen zur letzen Weiche der Spitzkehre. Oder du nutzt den Bogen selbst als Teil der Weiche, wenn der Bereich dahinter lang genug für Lok und mindestens einen Wagen ist.


    Tschüß
    Utz

    My Private Idaho - die Camas Prairie Railroad

  • Guten Morgen,


    vielen Dank für die guten und schnellen Antworten.


    Die Grundaussage für mich: Den Gleisplan sollte ich etwas ausgestellten, also festlegen welches Gleis für was vorgesehen ist.
    Und dabei immer im Hinterkopf haben, nur das notwendigste zu haben... das ist gut bei dem wenigen Platz...!!! :-)


    Thomas, ich kann dir noch nicht sagen, was für eine Kupplung ich verwenden werde. Es gibt ja einige Alternativen.
    Aber: Ich habe ja keine Wahl, kuppeln wird nur händisch gehen, aber das war auch in der Spur Null so vorgesehen.
    Ich kann ja versuchen den Radius noch etwas großzügiger zu gestallten und dafür lieber einen Anschluss weniger darzustellen, aber die Bögen werde ich nicht weg bekommen...


    Richtig, die Weißeritztalbahn ist direkt vor der Tür. Als Kind habe ich den vielen Güterverkehr noch live gesehen auch mit Rollbock.
    Viele der auf der Strecke liegenden Firmen hatten einen kurzen Gleisanschluss, im Stahlwerk Freital war ein 3 Schienengleis... also alles was dem Modellbauer gefällt gab es hier mal.... ;-)
    --> Nachbauen möchte ich nichts direkt, aber ich werde versuchen das Sächsische als Vorbild zu nehmen.


    BTBe0+0, ich denke eine technische Lösung hatte ich bereits, aber der es gibt noch andere Faktoren, die Mann schwerer beeinflussen kann z.B. der WAF - Woman Acceptance Factor zu Deutsch etwa Weiblicher Akzeptanz- bzw. Zustimmungsfaktor... ich denke ihr wisst was ich damit sagen möchte...


    Ralf, ich werde die vielen Gleise mal mit Leben erwecken... dann sieht man ob etwas fehlt bzw. zu viel ist.


    Utz, wenn man auf lange Sicht plant, dann ist sicher noch etwas mehr Rangierverkehr besser.
    Aus deinem Worten kann ich aktuell schlecht herleiten wie du es meinst, aber das versuche ich später umzusetzen.
    Aber: ab dem Bereich der DKW sollte sich kein Gleis mehr befinden, denn ab hier beginnt der hintere Teil zu steigen und der vordere Teil zu fallen.


    Gruß Martin

  • Guten Abend,


    ich habe die genannten Punkte versucht umzusetzen... dies ist dabei heraus gekommen...:


    Auf der Suche nach einer passenden DKW bin ich auf das H0 Gleis von Peco (Code 100) gestoßen, dass die selben Profile verwendet wie das Peco 0e... super. Hier gibt es auch schmalerer (R=914mm) Weichen und eine recht schmale Bogenweiche... (R=1981/762)
    Ich habe für diese Planung diese Weichen verwendet, schlanker gefällt mir besser.


    Die Spitzkehre hat eine Weiche mehr für eine recht großzügige Ladestraße bekommen, ein schlanker schöner Bahnhof.
    Einen Teil der Strecke möchte ich im Tunnel führen. So kann ich das vordere Stück schön am Fels/Berg führen, und auf dem Berg ist Platz für z.b. eine alte Burgruine.. bzw. ein Teil davon.


    Den Endbahnhof habe ich noch einmal komplett verändert. Diese Variante gefällt mir auf der Fläche besser.
    Der Bahnsteig befindet sich ganz am Ende... der Lok muss umsetzen und den Zug komplett zurück drücken.
    Direkt neben dem EG ist der Güterschuppen mit einer kleinen Seitenrampe.
    Auf dem Gleis davor ist eine kleine Ladestraße und am Ende seine Kopframpe.
    Lokschuppen denke ich erklärt sich von alleine...
    Und im Hintergrund habe ich die Möglichkeit einen privaten Anschluss nachzubilden...
    Ich bin noch am überlegen priv. Anschluss und Lokschuppen zu tauschen... das ich vorn nicht so ein mächtiges Gebäude habe...


    Was denkt ihr über diesen Entwurf?


    Gruß Martin

  • Moin Martin


    Besser! Die Variante mit Stumpfbahnsteiggleis und zurückdrücken zum umsetzen der Lok war gar nicht mal so selten. Wie weiter oben geschrieben, bevorzuge ich den (sinnvollen und abwechslungsreichen) Güterverkehr und kann dem mehr als dem (langweiligen ;-) ) Personenverkehr mit immer den gleichen Wagengarnituren abgewinnen. Dass ich Lokschuppen langweilig finde und an der Stelle lieber einen weiteren Anschließer platzieren würde, versteht sich in dem Zusammenhang natürlich auch... Aber auch da gilt: Es muss DIR gefallen!"



    Gruß Ralph

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

  • Hallo Martin,
    dass du im Endbahnhof die Umsetzlänge auf das Maß der in der Spitzkehre reduziert hast und dadurch den Drehwinkel durch eine reguläre Weiche ersetzen konntest, finde ich sehr gut. Vielleicht kannst du sogar noch eine Wagenlänge hinter Weiche herauskitzeln, denn das ist immer gut, insbesondere, wenn du ein Ladegleis hast, das "verkehrt herum" ist. Wie mein Vorposter fände ich auch ein weiteres Anschlußgleis wichtiger als den Lokschuppen, der ja nur bei Betriebsbeginn und Ende in Aktion tritt.
    Die Konzeption F-Y - Spitzkehre - Endbahnhof ist immer richtig, in diesem engen Raum sogar das absolut Beste. Das einzige, was ich anders machen würde als du, wäre, die obere Strecke, also zwischen Endbahnhof und Spitzkehre weitgehend sichtbar auszuführen. Sonst siehst du deine Züge nur beim Rangieren. allenfalls ein kurzer Tunnel durch einen Felssporn, nicht viel länger als ein Wagen, könnte für optischen Pep sorgen.
    Grüße
    Otto

  • Hallo Martin,
    ich nochmal. Wenn du Hemmungen hast, die beiden parallel laufenden Strecken weitgehend sichtbar zu belassen, so zeige ich dir mal zwei Spitzkehren, wo es das Vorbild so gemacht hat:

    Das ist untere Spitzkehre der ehem. klb. Steinhelle - Medebach im Sauerland (750mm Spur), und dies:

    ist eine der Spitzkehren des Anschlusses Heye (Glashütte) an der Bahn Rinteln - Stadthagen (Regelspur).


    Du hast ja als Sachse noch eine Option im Köcher: Wenn die hintere Strecke irgendwann doch mal wegetarnt werden muss, dass nimmt du einfach ein Stück von den Schrammsteinen und setzt sie davor. Die haben ja senkrechte Wände, genau, was du brauchst.
    Gruß
    Otto

  • Hallo Martin,
    mit Deinem gestalteten Anlagenentwurf hast Du - wenn man von der Bogenlage absieht - den Gleisplan der Spitzkehre im Bahnhof Fürstenhagen der ehemaligen Strecke Heiligenstadt-Schwebda nachgebildet. Die Spitzkehre wurde bei dieser kurz vor dem 1. Weltkrieg erbauten Nebenbahn vorgesehen, um das Umsetzen der auf dieser Strecke ursprünglich genutzten Zahnradloks zu vermeiden. Später beim Eeinsatz der Br 94 (!) im Reibungsbetrieb auf dieser ehemaligen Zahnradbahnstecke blieb der Gleisplan unverändert. Leider wurde die Bahn bereits 1946 abgebaut, so dass nur wenige Unterlagen vorhanden sind. Als ich vor Jahren diesen ehemaligen Bahnhof besucht habe, waren die Gebäude - einschl. Wasserturm - noch vorhanden, wenn auch teilweise umgebaut. Das ehemalige Eempfangsgebäude wurde oder wird von der Naturparkverwaltung genutzt. Trasse und Laderampe waren noch gut erkennbar. DKW und 2 Weichen, weniger ist für einen vergleichbaren Bahnhof kaum machbar.


    Grüße aus Erfurt
    Wolfgang

  • Hallo Martin,
    dein Anlagenentwurf ist eigentlich schon richtig gut. Kann man so lassen, da ist wunderbarer Betrieb möglich. Trotzdem juckt es mir altem Planungshasen in den Fingern, noch ein Tüpfelchen auf das i zu setzen und ich habe mir daher erlaubt, in deinem Plan etwas rumzumalen:

    Ein Lokschuppen macht ja an einem Endbahnhof durchaus Sinn, andererseits frisst er ganz schön Platz, von dem du ja nicht so arg viel hast. Deshalb habe ich versucht, ihn so zu platzieren, dass er bei seinem Umzug mehr Platz frei macht als er neu belegt. Wie du siehst, habe ich ihn so gegen die Hintergrundkulisse gesetzt, dass hinten eine Ecke abgeschnitten ist. Damit die Lok dennoch hinein passt, habe ich das Gleis ein wenig in den Bogen gelegt, das ist nachher von außen nicht zu sehen.


    Aber schau, wieviel Platz an der alten Stelle frei geworden ist. Ne Menge. Da würde glatt ein drittes durchgebundenes Gleis hinpassen. Und ein kleines Aufstellgleis (dessen Funktion noch zu definieren wäre) ebenfalls.


    Was meinst du?
    Grüße
    Otto

  • Hallöchen zusammen,


    ich halte für mich fest... die letzte Variante vom Endbahnhof ist viel besser als der erste Entwurf.
    Die Spitzkehre gab es so im realen im Bahnhof Fürstenhagen, sehr schön. Dann ist diese Stelle schon mal fertig.


    Wie von Otto und Ralf angeregt, könnte man über den Lokschuppen nachdenken. Weglassen möchte ich ihn eigentlich nicht.
    Zum einen gefällt mir gerade diese Stelle immer sehr gut auf der Anlage, man kann es wunderbar ausgeschalten, und zum anderen hatte ein Endbahnhof ja meistens einen Lokschuppen.
    Der Zug führ ja meist früh in richtig Stadt und nicht umgekehrt...


    Aber: Man könnte ja dennoch versuchen, ob man nicht das ein oder andere Gleis noch einfügen kann.
    Ich habe zunächst die Ladestraße durch eine weitere Weiche erweitert, so habe ich ein weiteres durchgehendes Gleis, aber nur knapp 100 cm Nutzlänge... eher weniger.
    Dann habe ich als weiters die Idee von Otto mit dem Lokschuppen mal versucht mit Gleisen umzusetzen. Würde gehen.



    Aber:
    Eine wichtige Sache habe fast vergessen... das grüne Viereck ist 65cm in der Tiefe... also der hintere Anschluss ist ganz schön knapp zu erreichen.
    Hier könnte ich vorn die Anlage noch etwas nach innen rücken... dann wäre aber für das extra Gleis kein Platz mehr.
    Hier hätte ich eine weitere Idee...
    Was wäre, wenn ich das Gleis in die andere Richtung anbinden würde. Damit hätte ich sogar noch etwas mehr Nutzlänge an diesem Gleis gewonnen.


    Was denkt Ihr?
    Persönlich bin ich etwas hin und her gerissen... auf der einen Seite wollte ich das Verhältnis bin Gleis zu Anlage nicht zu groß werden lassen. Auf der Anderen Seite habe ich etwas Angst, dass mit zu wenigen Gleisen (Anschlüssen) irgendwann der Spielspaß ausgeht...


    Gruß Martin

  • Guuuuut, dass du an das Tiefenproblem denkst. Wird häufig übersehen. Aber wenn du an das hinterste gerade Gleis den Lokschuppen setzt, geht das, denn da gibt's nichts zu entkuppeln oder sonstwie einzugreifen, es sei denn, die Lok hat ne schlechte Stromaufnahme. Vorne vor dem dritten Gleis könntest du auch die Anlagenkante nach innen ausrunden, das gäbe zehn Zentimeter mehr Eingreiftiefe. Dann kannst du natürlich nichts mehr vor dem Gleis an Deko anbringen. Muss aber auch nicht sein. Du könntest die Ladestraßenkante andeuten und 90% der Ladestraßenbreite sind außerhalb der Anlage.


    So habe ich bei meiner Anlage im Bf Schlufterhütte gemacht: Von der Schlufter Eisenhütte sind nur der alte Hammer, das Versandlager und das Kontor real darstellt, der Rest, mehr als 75%, befindet sich virtuell im Bedienergang.
    Deine Sorge vor einer gleismäßigen Überladung ist unbegründet. Überladung kann hier allenfalls durch Überdetaillierung erzeugt werden. Wenn man alte Fotos von Bahnanlagen anschaut, staunt man, wie wenig da herumliegt und herumsteht, nicht halb so viel, wie einen die Zubehörindustrie glauben machen will. Mal zehn oder ganz zwanzig Zentimeter und kein Detail außer dem Erdboden, das sieht realistisch aus. Aber das ist ein anderes Thema.
    Das dritte durchgebundene Gleis macht den Bahnhof erst richtig zum Bahnhof. Stell dir bei nur zwei Gleisen vor, du hast einen Personenzug in Gleis 1 stehen, der erst nach zwei Stunden wieder zurück fährt. Dann kannst du so gut wie gar nicht rangieren. Nee nee, drei Geise sind perfekt.


    Ich würde gerne noch was du dem Thema verdeckte und nicht verdeckte Gleisführung in der rechten Raumecke sagen. In der sw-Grafik ist dort ein kreisrundes Objekt eingezeichnet, ein Heizkessel? Wie hoch? Vielleicht schickst du mir mal ein Foto von der Ecke, damit ich mir das vorstellen kann?
    Gruß
    Otto

  • Hallo Johann, dein Post kam, während ich ncoh am Schreiben war. Aber ich bleibe bei meinen Ausführungen zum dritten Geis. Unverzichtbar für einen ordentlichen Rangierbetrieb. Wenn zum Beispiel umgereiht werden muss, dann sind schnell beide Gleise voll und es kann nicht umgelaufen werden. Das würde ich nur machen, wenn ein drittes Gleis absolut nicht reinpasst. Das ist hier bei Martin gottlob nicht der Fall.
    Gruß
    Otto

  • Hallo,


    Johan, ich weiß was du meinst... ich habe diesen Abzweig ebenfalls mal eingefügt... bitte nicht erschrecken, es sind jetzt alle möglichen Gleise im Plan enthalten... ganz schön viele.


    Es wird für mich immer schwerer zu entscheiden was ich übernehme und was nicht.
    Die Idee den Lokschuppen nach hinten zu legen ist gut, alleine weil man da nicht kuppeln muss, aber auch vor der Einfahrt könnte ich es mir gut vorstellen.


    Von dem dritten Gleis bin ich recht überzeugt. ;-) Eine Weiche mehr für dann doch viel mehr Möglichkeiten... und ich kann das 3. Gleis ja trotzdem als Ladestraße nutzen.
    Ich habe einmal "schnell" versucht den Plan auszugestalten.

    Anlagenkante aufgerundet
    Lokschuppen nach hinten verlegt
    Laderampe am kompletten 3. Gleis
    In der Einfahrt könnte eine Lagerhalle für die Rampe ebenfalls die Einfahrt tarnen
    Seitenrampe und eine zweite Kopframpe im unteren Bereich
    Und oben noch einen privaten Anschluss


    Hier noch ein Bild von der aktuellen Situation. Richtig es ist der Kessel der Wärmepumpe.

    Der ist etwa 2,0m hoch...


    Gruß Martin

  • Zwei Laderampen ist ein bisschen viel, denke ich; an Gl. 3 würde ich nur eine Ladestraße anordnen. Martin. da könntest du auch ein ein einhakbares (oder abklappbares) Brett davor anordnen mit der gepflasterten Ladestraße, das du einfach weg nimmst, wenn du tiefer in die Anlage eingreifen musst. Aber du kannst dann auch mal ein Fuhrwerk oder einen Lkw aufstellen, der mit den Waggons Ladung austauscht. Mit einer Rampe geht das nicht, da kannst du nur die Fahrzeuge selber verladen. Dafür reicht die angedeuete Kopframpe am Gleisende.
    Gruß
    Otto

  • Hi Martin,


    In dem ganzen Plan bleibt wenig freie Strecke.
    Und da, wo die parallel laufen musst du eine Verstecken.


    Nur mal als Idee:
    Was wäre, wenn Du die vordere vorne um den Warmwasserspeicher auf einem rausnehmbaren Teilstück verlegst?


    Dadurch wird sie länger, optisch getrennt von der Hinteren, die dann auch länger sichtbar bleiben kann.


    Der Schattenbahnhof kommt dann unter der Spitzkehre zu liegen.


    Ich versuch das mal zu skizzieren


    Gruß
    Matthias

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