Rheinische Celluloidwerke AG (Ep.III) - oder wie ich "kleine Brötchen in Spur Null backe"...

  • deine Geduld und der Wille das alles möglichst "Low Budget" herzustellen imponiert mir.
    Alles fertig kaufen ist ja schließlich ein leichtes.
    Ich wünsche Dir vonHerzen, dass alles so hinhaut und funktioniert, wie du dir das vorstellst.
    Du schaffst das schon, da bin ich sehr sicher.


    Paß auf Dich/Euch auf und bleibt gesund.
    Ich freue mich auf Montag ;)

  • Hallo Dirk,


    schön was Du da getüftelt hast! Ich benutze diese digitale Antriebe von Cobalt auch. Zwei Stück. Aber.....ich habe nicht den Wunsch um sie langsamer zu bewegen zu lassen, aber............ vielleicht........


    Ich habe beide Antriebe verbaut ohne die vorhandene Feder an den Zungen zu entfernen. Das bedeutet das der Antrieb etwas Widerstand bekommt und deshalb etwas langsamer seinen Schlag macht. Vielleicht möchtest Du mal versuchen mit ein oder zwei leichte Federn? Die Antriebe von Cobalt sind recht kräftig...


    Eine andere Lösung als mit Spannungsreduzierung :)


    Gruss,
    Walter

  • Wo ist eigentlich die ÜBERSCHRIFTSZEILE bei neuen Beiträgen innerhalb eines Therads im "neuen Forumsoutfit" hingekommen ??? :( Bin ich zu dusselig um die zu sehen und zu bearbeiten??

    Die fand ich immer ganz schön um innerhalb des Bauberichtes einen "Aufmacher zum aktuellen Thema" einzubauen, aber das nur nebenbei liebe Forenkollegen....


    Erst einmal ein freundliches Hallo Zusammen!


    Nachdem es mit dem Antrieb meiner Segmentdrehscheibe mittels Cobalt Weichenmotor nicht ganz zufriedenstellend läuft und ich an einer Alternative arbeite, will ich nun doch mal den Untergrund meiner Spur Null Baustelle, zumindest vorübergehend, verlassen.


    Der winzige Bahnhof, der eigentlich ein Haltepunkt wäre, gäbe es nicht eine Weiche und die Segmentdrehscheibe, stellt in meinem Gleisplan den Endpunkt einer vorwiegend dem Güterverkehr dienenden Stichstrecke dar, die zu ihm hinführt.


    Ursprünglich - wir bewegen uns in meiner kleinen Spur Null Welt angenommener Weise so grob etwa zwischen 1957 bis 1969 - ist dieser Bahnsteig (traue mich das Wort Bahnhof für dieses Zipfelchen Gleis nicht zu benutzen) angelegt worden um Arbeiter und Angestellte mittels hier endender Vorortzüge in das angrenzende Industrie- und Gewerbegebiet zu bringen. Weiterhin können mit Hilfe der Segmentdrehscheibe die Loks umsetzen und gleichzeitig den zwar sehr kurzen, aber wichtigen Gleisanschluss vor dem Kesselhaus der Rheinischen Celluloidwerke Ag, mit Brennstoff in Form von Kohle bedienen. Dies wäre bei dem beengtem Raum mit einer Weichenverbindung hinter dem Bahnsteig nicht möglich. (Um nochmal die ab und zu auftretende Frage diesbezüglich zu beantworten.)


    Die nächste, größere Station für den Personennahverkehr auf dieser Strecke ist auf Grund von umfangreichen Bauarbeiten zur Beseitigung von Kriegsschäden im Gleisfeld und am EG, sowie diverser Modernisierungsmaßnahmen seit längerer Zeit nicht für den regulären Betrieb nutzbar. Es steht natürlich völlig in den Sternen wann diese Station wieder in den laufenden Betrieb aufgenommen werden kann.


    Aus diesem Grund benutzen mehr Menschen aus den umliegenden Stadtteilen die an das Industriegebiet grenzen als üblich den kleinen Bahnhof um zum Hauptbahnhof zu fahren.


    Da der Bahnsteig sehr kurz und schmal ist, sind die Kapazitäten ebenso begrenzt wie durch die möglichen Zuglängen. Die Zugangstreppe zum Bahnsteig, welcher in rund 6 Metern Höhe über dem Bürgersteig liegt, ist zwar unbequem, aber breit genug für Zahl der "Reisenden" die mit einem Zug ankommt.


    Dies mal so als erste Information über die Umstände und Zustände unter denen diese - noch namenlose - Bahnstation genutzt wird.


    Hier zur Anschauung die örtliche Situation: Rechts führt die Straße in eine Unterführung die das Bahnareal und die dahinter liegenden Celluloidwerke unterquert.

    Der kleine Platz von dem aus man über eine Treppe mit 34 Stufen (inkl. Treppenabsätzen) den Bahnsteig erreichen kann, bot nie genug Platz für ein EG, wie klein es auch hätte ausfallen mögen.

    Daher wurden die benötigten Räume schon beim Bau der Strecke links von der Unterführung unter den Gleisen eingeplant.


    Dies Foto ist bei einer Stellprobe entstanden und lässt die grundlegenden Gegebenheiten erkennen:


    comp_reload2019_20181w4kb3.jpg


    Mit der "Kettensäge" war der Treppenausschnitt in wenigen Minütchen ausgesägt und stellt sich erst einmal so dar:


    comp_042020g_img-202046jfx.jpg


    Zuerst gilt es also die Treppe zum Bahnsteig herzustellen und einzubauen.

    Um stimmige Maße für diese Treppe zu erhalten, habe ich das Netz bemüht und bin dabei auf eine "Technische Mitteilung" der DB Netze gestoßen, welche dazu recht aktuelle Vorgaben enthält.


    Weil diese Treppe jedoch aus einer Zeit lange vor "DB Netze" stammt, habe ich das in der TM angegebene Höchstmaß für Treppenstufen von 18 cm = 0,4 cm in 1:45 (statt der regulär zu verwendenden max. 16 cm) bei einer Auftritt-Tiefe von 30 cm = rd. 0,7 cm in 1:45 (welche auch noch den aktuellen Vorgaben dieser TM entspricht) verwendet.


    Die Breite der Treppe ist 1,80 m = 4,0 cm abzüglich der Handläufe. Beim Original dürfen diese von der Seitenwand aus maximal 6 cm breit sein, was bei Wikipedia nachzulesen war.


    Eine 0,4 cm starke Depronplatte bot also die richtige Basis um die Treppe zu bilden.

    Die Stufen wurden in 1,5 cm Tiefe und 4 cm Breite zugeschnitten und danach zuerst zu 2-er, dann 4-er und letztlich 8-er Treppenabschnitten zusammen geklebt. Der Grund, zunächst braucht auch der Ponal Expresskleber bei Leichtschaumplatten etwas länger um zu trocknen und die Abschnitte sind deutlich leichter zu handhaben als wenn man die ganzen Stufen direkt hintereinander zusammen kleben würde.


    Statt weiterer vieler Worte ein paar Fotos:


    comp_042020g_202007115kja7.jpg


    Mittels einer 0,7 cm breiten "Lehre" und einem Hölzchen als Anschlag, werden die weiteren Stufen auf die jeweils erste, bzw. dann letzte Stufe geklebt:


    comp_042020g_20200711ocjum.jpg


    Dabei ist Unterfüttern der Lehre und des nächsten Treppen Teils wichtig, sonst wird das nix.


    comp_042020g_img-20203qkf3.jpg


    comp_042020g_20200711a9kn3.jpg


    comp_042020g_img-20205hj3n.jpg


    comp_042020g_202007112gjgl.jpg


    comp_042020g_202007112rk1c.jpg


    comp_042020g_20200711j6kg6.jpg


    Zu guter Letzt habe ich mal provisorisch das Anschlaghölzchen als lose Auflage für die Stufensegmente benutzt um die Gesamthöhe zu sehen:


    comp_042020g_2020071145j7p.jpg


    Die Höhe unter Berücksichtigung des fliegenden Aufbaues 13,5 cm was genau der Oberkante der Deckplatte entspricht. Das es hier nur 13 cm sind liegt am abkippenden oberen Treppensegment und dem nicht ganz exakten, losen Aufbau.


    comp_042020g_202007115bjgs.jpg


    Wenn nun noch ein- oder zwei Treppenabsätze dazwischen kommen, passt es mit der Oberkante des Bahnsteiges.


    Die Treppe, eine Betonkonstruktion übrigens die ich darstellen möchte, erhält zur Verstärkung von hinten entweder nur einen Papprücken, oder eine Holzleiste.

    Die Wände werde ich vermutlich ebenfalls aus Depron fertigen. Mal sehen.


    Ich werde berichten...


    Bis bald also wenn Ihr mögt.

  • Antwort auf Deinen Bericht Nr. 43

    Hallo Dirk,

    schön mal wieder was von Deinen Aktivitäten zu sehen. Deine Kreativität ist für mich begeisternd.:thumbup:

    Dir fallen immer wieder Dinge ein und dann auch noch mit dem Ehrgeiz sich nach Möglichkeit am Original zu orientieren.

    Dass Du dabei auf einfachste Materialien zurückgreifst, macht die Sache noch spannender. Somit kann hier jeder etwas mitnehmen und evtl. bei eigenen Aktionen verwenden.

    Also fleißig weiter „Werkeln“ und hier davon berichten, damit wir alle noch was lernen können.:thumbup:

    Übrigens, die oben aufgeführte Überschrift, kannst Du, wenn Du das große H in der Menüzeile über dem Bericht drückst, eingeben.:);)


    Ich wünsche Dir noch ein angenehmes Restwochenende und bleib gesund.

    Beste Grüße aus der Nachbarschaft


    Harry

    Rund um Wupperburg


    Eisenbahnfreunde Solingen
    Nächste Veranstaltung


    Alle geplanten Veranstaltungen sind bis auf weiteres abgesagt.
    Das gilt auch für die Fahrtage:!:


    jeden 4. Freitag im Monat Fahrtag von 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Gast Fahrzeuge sind gerne Willkommen.
    Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Wo: Aufderhöher Straße 106, in 42699 Solingen

  • H wie Überschrift! allo Harry, danke schön !



    Guten Abend liebe Spur Null Freunde,


    zuerst danke ich herzlich für die Reaktionen auf die kleine Bastelei von gestern und Dir Harry für die netten Worte :) plus "H" ;)


    Da Depron auch wenn man es grau ansprüht, oder anmalt eine sehr feinporige Struktur aufweist die für mich nicht recht nach der Sorte Beton aussieht wie sie früher verwendet wurde (gröber eben), habe ich heute zu Testzwecken was Farbgebung und Beton Optik angeht, aus noch vorhandenen Stufen eine kleine Bahnsteigtreppe wie man sie am Ende eines Bahnsteigs findet, gebastelt.


    comp_042020g_dsc03505svjw9.jpg


    Dann aus Acrylfarbe ( nur Acrylfarbe, da diese zusätzlich Haftung gibt und durchgetrocknet nicht mehr wasserlöslich ist ) Schwarz, Weiß und einer weiteren Zutat eine dünnflüssige Pampe (Konsistenz wie Joghurt etwa) angerührt und draufgepinselt. (UUPS ein Foto vergessen...)


    comp_042020g_dsc03508qvj0k.jpg


    Dann bin ich zu meinen Eltern Kaffeetrinken gegangen. Ein nicht unwesentlicher Arbeitsschritt...^^


    Nachdem ich 2 Stunden später wieder zuhause ankam, musste ich feststellen, dass meine kleine Treppe weitgehend trocken war und bereits einen Besitzer gefunden hatte, der mich als er die Kamera sah direkt heftig anmaulte das ich verschwinden solle.


    comp_042020g_dsc03515oiju3.jpg


    Während er lamentierte betrachtete ich die Treppe von anderer Seite und gab etwas Licht hinzu..


    comp_042020g_dsc03518frk8b.jpg


    was den aus einer offenbar virtuellen - früher hätte man gesagt - eingebildeten - Flasche trinkenden Rüpel veranlasste sich aus Protest gegen meine Anwesenheit letztlich schimpfend auf dem Boden zu wälzen....


    comp_042020g_dsc03523t1j8i.jpg


    Die unschönen Szenen die dann folgten um den Störenfried zu entfernen erspare ich Euch...

    und lasse lieber noch ein Foto der leeren Treppe hier


    comp_042020g_dsc03524emkmt.jpg



    Die Farbgebung und Oberflächengestaltung ist als Test für die Betontreppe und Wände gedacht und zeigt nur den ersten Schritt. Eventuell werde ich noch einen zweiten Anstrich mit der Pampe und Versuche machen um den Beton weiter altern zu lassen. Die Oberflächen habe ich mit einer flachen Schlüsselfeile nur ganz leicht geglättet. Dies ließe sich noch steigern.


    Die Treppe hat eine Steigung von rd. 30 Grad:


    comp_042020g_dsc03500woju1.jpg


    welche sich aus Stufenhöhe und Auftrittstiefe ergibt.


    Um zu ermitteln wie tief ich den Ausschnitt in die Querspante des Segmentkastens sägen muss, habe ich mit Geodreieck und Papier den Schnittpunkt ermittelt.


    comp_042020g_dsc03502s2kq0.jpg




    Die Schnitt-Tiefe des Sägeblatts der "Kettensäge" ist wenn sie auf der Deckplatte aufgesetzt wird, gerade so ausreichend. Ein weiterer Ausschnitt um das Stützholz unter den Stufen aufzunehmen wird noch erfolgen, wenn die Treppe fertig zum Einbau sein wird.



    comp_042020g_dsc03503dgjhh.jpg


    Da ich nicht weiß wann ich in den nächsten Tagen dazu komme noch einen Beitrag zu schreiben und weiter zu basteln, heute noch diese kleine Fortsetzung.


    (Ob das mit der Überschrift funktioniert hat..ich habe Zweifel...bin doch zu dusselig glaub ich)

  • @ Chopin _ _ _ _ _:


    Hallo Stefan,


    ein Foto hatte ich eben vergessen, da ist sie zu sehen... was genau es ist wollte ich eigentlich erst im nächsten Baubericht schreiben....wenn Ihr Eure Meinung zur Wirkung kundgetan habt.

  • Hallo Dirk,


    Deine Versuche sehen vielversprechend aus! Ich bin überzeugt das es Dir gelingen wird mit einfachen Materialen diese Betontreppe zu gestalten.


    Wenn ich es gut verstehe wird deine Treppe 13,5cm hoch. EInen ersten Versuch hast Du hieroben schon gezeigt. Da viel mir etwas auf: das sind viele Trete/Stufen nach einander. Eine lange Treppe also.


    Bei unsere Banhöfe und in Gebäuden gibt es schon seit lange nicht mehr solche lange Treppen. Üblich ist es um halbwegs ein horizontales Teil einzu bauen, damit die Leute auf Kräfte kommen können. Im ernst! Nach etwa 8 bis 10 Stufen wird immer ein horizontales Platform eingebaut der mehrere Schritte lang ist. Und dann kommen die nächste 8 bis 10 Stufen. Auch die Bahnüberquerungen von z.B. Faller (h0-Modelle) zeigen solche horizontale Zwischenteile.


    Bitte schau mal nach. Und vielleicht gönst Du deine Preiserlein auch ein kleines Moment um auf Kräfte zu kommen während ihrer Aufstieg durch Einbau eines horizontales Zwischengelände.


    Gruss,

    Walter

  • @"Waltershausen"


    Hallo Walter,


    Du hast völlig Recht, auch wenn die Treppe schon (angenommener Weise) in den 20er, oder 30er Jahren gebaut wurde, ist sie mit 32 Stufen zu lang um ohne Treppenabsatz gebaut zu werden. Eingeplant sind 2 Absätze. Die Stellprobe war noch ohne diese Absätze, da sich diese bei einer losen Stellprobe nicht einsetzen lassen.

    Ich danke Dir für Deine Anregung!


    jbs


    Hallo Johann,


    danke auch Dir für den Hinweis! Ich habs jetzt... Nur hatte ich die Schriftgröße Standard gewählt, weshalb die Überschrift dem Text im Beitrag gleicht und nicht als Solche auffällt.


    @"Tom"


    Hallo Tom,


    auch Dir vielen Dank für Deinen Vorschlag eine den aktuellen Beitrag berreffende Überschrift beizufügen!

    Mein Threadname ist halt schon recht lang.... Mal sehen. :thumbup:


    Nun muss ich ins Bett...Gute Nacht...

  • Hallo Dirk und Walter,


    ich habe mal in meinem Neufert von 1936 nachgesehen, die Angaben beziehen sich auf "normale" Treppen. Bei viel Publikumsverkehr sind die Treppen flacher, bei "Dienstwegen" steiler.

    Treppenlauflänge >=3 bis <= 18 Stufen. Podestlänge = n-fache Schrittlänge + 1 Stufentiefe (z.B. bei Steigung 17/29 = 1*63 cm Schrittlänge + 29 cm Stufentiefe = 92 cm oder 2*63+29=1,55m)


    In Werkstattbau von Buffe 1921 findet sich:

    Die einzelnen Läufe von Absatz zu Absatz bekommen nicht mehr als etwa 9-15 Stufen.


    Grüße


    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Heute: Keine Treppe...stattdessen Planvariation ums Eck´und Holz / (Bildnachtrag 20.07.20 am Ende)

    Hallo liebe Spur Null Freunde,


    eigentlich sollte an dieser Stelle heute der Bericht über den Weiterbau der Bahnsteigtreppe fortgesetzt werden, aber die Zeit reichte nicht und mir war auch nicht nach Feinbasteleien.


    Zuerst will ich aber mein "Versprechen" einhalten und die "Zutat" die zusammen mit der Acrylfarbe das Deprontreppchen in ein Betontreppchen verwandelt hat nennen. Ist ganz simpel und war auch bereits Thema im Forum: Es handelt sich um den "LM"-Spachtel von I.M.T. Frohwein, der in die Farbe sehr gut und gründlich eingerührt, diesen Effekt hat. Die Mengenverhältnisse kann ich noch nicht wiedergeben, beim Test hab ich einfach zusammengerührt. Für die Treppe, die Wände etc. werde ich Notizen machen um den Effekt reproduzieren zu können.


    C_h_o_p_i_n


    Hallo Stefan, Deine Überlegung daraus auch Rauhputz zu machen ist auch mir bei der Betrachtung des Ergebnisses in den Sinn gekommen, eventuell wäre noch etwas feinster Sand als 4. Zutat für diesen Zweck einen Versuch wert. Behalte ich jedenfalls im Hinterkopf.


    H3x


    Hallo Edward, für Deine hilfreichen Angaben aus dem "Neufert" vielen Dank! Ich habe die Treppenabsätze bereits Deinen Angaben entsprechend zugeschnitten. Es soll nicht übertrieben pedantisch werden, aber wenn es stimmig aussehen soll, muss man sich doch am Vorbild orientieren.


    Sehr viel zu berichten gibt es heute nicht, aber um den Baubericht in Bewegung zu halten, zeige ich Euch das es demnächst auch ums Eck´gehen wird.

    Ich habe den Ursprungsplan ein wenig modifiziert und mir ein Umfahr-Gleis ohne, oder mit Weiche und weiterem Ladegleis in die Anlagenecke hinzugedacht.

    Der Gleisabstand am Fiddleyard entspricht dem Lenz Parallelgleisabstand bei einer Weichenverbindung ohne 45011. So kann ich auch statt des Fiddle, weitere Streckensegmente ansetzen.

    Hier mal beide Varianten:


    comp_042020g_rheiniscjhj40.jpg


    Mit Weiche und weiterem Ladegleis:

    comp_042020g_rheinisc9ijwi.jpg


    Das ich die Version MIT weiterem Ladegleis bevorzuge ist wohl keine Frage....


    Und weil ich die Wärme nicht mag und zuhause bleibe, bin ich gestern spontan in den Baumarkt gefahren und hab mir das Material für das Ecksegment gekauft. Birke, Multiplex 12 mm Feuchtigkeitsresistent.

    Heute Nachmittag ging es los mit dem Zusammenbau. Fertig kann ich es heute nicht machen, dazu muss ich noch Etwas sägen. Das kann ich am Sonntag Nachmittag meinen Nachbarn nicht zumuten. Aber bis Mittwoch ist das sicher fertig.


    comp_042020g_segment3q2ktq.jpg


    comp_042020g_segment3xgklm.jpg


    Nächstes Mal gibt es dann hoffentlich wieder Neues über die Treppe.


    Für Euren regen und positiven Reaktionen zur Optik des Test-Treppchens danke ich herzlich!

    Speziell auch Dir Hein, wenn Du nicht weißt wie Beton aussehen soll, wer dann! ;)

    Offenbar kann das so "in Serie" gehen. ^^


    20.07.20: Bildnachtrag:


    Das Ecksegment ist erstmal in seinen Grundzügen fertig:


    comp_042020g_segment3hyktt.jpg


    Es fehlen noch die nötigen Löcher an den Segmentkopfseiten, die flächenerweiternde Diagonalstrebe innen, welche mittels ausklinken an den vorderen Segmentkanten eingesetzt wird und die Querversteifungen, welche gleichzeitig die Gleistrassen und obere Ebene tragen werden.

    Auch kommen noch Dreiecke aus Multiplex in die Ecken zur Verstärkung.

    Dazu kommen wir aber erst später mal wieder.

    Die Segmentrahmenteile zur Bedienerseite - innen - hin nur 10 cm, statt wie hinten, links und rechts (nur vorerst über die gesamte Tiefe) dem ersten Bauabschnitt angepasst 20 cm hoch einzubauen, hat seinen Grund. Die untere Gestaltungsebene der Unterführung mit "EG" Räumen und Bahnsteigtreppe (mit sogar nur 6 cm Segmentrahmenhöhe an der Stelle) aus dem linken Bereich, soll in dieser Form weitergeführt werden.

    Viele Grüße,
    Dirk :)

    Edited 6 times, last by DirkausDüsseldorf: Bildnachtrag mit Infos, Fehlerteufel austreiben.. ().

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