Rheinische Celluloidwerke AG (Ep.III) "goes" Hafenbahn

  • Nachtrag: Gleisplanschema


    Hallo Zusammen,


    ich hatte mal einen schematischen Gleisplan erstellt, den ich hier noch anhänge um ggf. die Übersicht gegenüber dem Anyrail Gleisplan auf den vorigen Seiten zu verbessern:


    comp_compgleisplanschi8dzj.jpg


    Gleisplanschema neu, um Beschriftung ergänzt und Gleislage an der Wagondrehscheibe in der Darstellung dem Gleisplan angepasst, eingestellt. 16.02.2023

  • Hallo liebe Hobbykollegen,


    ich melde heute nur mal kurz den Vollzug der Fertigstellung des Roh- und Gleisbaus auf dem 5ten Segment der sog. "Hafenbahn", rechts im Plan am Fenster.


    Die Schienen sind auf den RBS-Gleisendstücken aufgelötet und mit der Ringleitung zu Fahrstromversorgung verbunden:


    comp_bu19wf9j.jpg


    Ich habe für die Fotos mit zwei Kartons und einem Stück Pappe dazwischen, mal in einer Stellprobe ein größeres Fabrikgebäude angedeutet, um einen ungefähren Eindruck davon zu vermitteln, wie dieser Gleisanschluss mal aussehen soll. Das Gebäude würde allerdings noch etwas breiter werden rechts und bis vor das Fenster reichen.

    In jedem Fall wird die Zustellung der Wagons durch eine recht enge Durchfahrt in das - angenommene - dahinter liegende Werksgelände erfolgen.

    Man könnte sich nun fragen "der Wagons" ?

    Die Tiefe des geplanten Gebäudeensembles durch welches die Wagons durch müssen um auf das Werksgelände dahinter (fiktiv) zu gelangen, ist doch maximal ausreichend für EINEN Wagon? Nun, warten wir es mal ab.... ;)


    Diese Durchfahrt könnte darüber hinaus gleichzeitig auch als Zufahrt für Kfz. dienen, wenn ich die Gleise in ein Straßenplanum einbette.

    Hier Ansichten aus zwei verschiedenen Blickwinkeln:


    comp_bumanschlusswpct9.jpg


    comp_bumanschluss2bxfjw.jpg


    Wie schon mehrfach erwähnt, werde ich der Versuchung irgendwo mit der Ausgestaltung zu beginnen solange widerstehen, bis die ganze Anlage - ausgenommen die Zufahrt zum großen Fiddleyard (D-HBF/ D-Gbf), komplett betriebsfähig hergestellt ist.

    Die "Gebäude-Stellprobe" ist also erst einmal nur ein Ausblick auf spätere Zeiten.


    Nun kann ich mich ans linke Ende der Hafenbahn begeben und die Rampe zur kleinen Hafenbrücke, den Einbau der Brücke selber, verbunden mit dem Rohbau des letzten, zweiteiligen Segmentkastens der "Rheinischen Celluloidwerke AG" in Angriff nehmen. Damit bin ich ja schon in Verzug.

    Von dort berichte ich dann das nächste Mal.


    Bis bald also, wenn Ihr mögt!

  • Hallo liebe Hobbykollegen,


    es ist wieder einen Schritt weitergegangen bei mir.


    Endlich sind die Anschlussgleise für das geplante Kühlhaus im Hafen verlegt und angeschlossen.

    Lediglich der Cobalt digital IP Weichenmotor muss noch unter den Segmentkasten 2 geschraubt werden.

    Dies werde ich aber erst machen, wenn ich die hinter dem Kühlhaus nach links verlaufende Rampe zu der kleinen Hafenbrücke fertiggestellt habe, da ich dazu den Segmentkasten hochkant stellen muss.

    Um aber die Übergänge passgenau hinzubekommen, sind die Segmentkästen zur Zeit wieder miteinander verschraubt.


    Das hintere Gleis musste ich ab der Weiche, um mit dem Platz auszukommen, aus R11, zwei 1 Schwellenausgleichstücken und einem Stück Gleis mit 5 o. 6 Schwellen zusammen frickeln.

    Da zwischen den Gleisen an der Einfahrt ins Kühlhaus eine eckige Betonsäule stehen wird, musste der Bogen so eng wie möglich um hinten genug Länge, aber um auch vorne genug Abstand zu dieser Säule zu haben, wiederum weit genug ausfallen.


    Die kurzen Stücke auf Segment 1 sind ohne Stromversorgung vorgesehen, da dort lediglich die letzten Achsen der Kühlwagen zu stehen kommen. Trotzdem habe ich zwei Kabel angelötet um diese nötigenfalls nachträglich anschließen zu können. Man weiß ja nie. Der Aufwand ist ja überschaubar.

    Hier benutze ich auch keine RBS Gleisendstücke, da keine Zugfahrten stattfinden. Ich habe lediglich die Schwellen an den Gleisenden alle mit Sekundenkleber ans Profil geklebt von unten um eine gewisse Stabilität zu erreichen.

    Der Boden im Kühlhaus wird niveaugleich mit den Schienenköpfen erstellt.

    Der Ladebereich im Kühlhaus wird also begeh- und auch mit Kfz befahrbar werden.


    Hier ein paar bildliche Belege unter anderem mit einem weiteren Papp-Dummy, der die Größe des Kühlhauses in etwa darstellt. Die Höhe ist ok, auch die Tiefe passt schon ganz gut, nur in der Breite werden noch etwa 17-18 cm hinzukommen, damit auf jedem Gleis zwei Kühlwagen vollständig zum Entladen in den Ladebereich einfahren können.

    Über die äußere Gestaltung berichte ich erst später wenn es an den Bau des Gebäudes gehen wird.


    Nuller

    Hallo Matthew, die rechte Weiche dort ist wie angekündigt Deine "EX". ;)


    Los gehts mit Fotos.


    Der Gleisanschluss:

    comp_20230309_13584865f9x.jpg


    Hinten links wird es ein wenig eng bis zur Rampe, aber das Gebäude wird in diesem Bereich natürlich angepasst.

    Ein Test mit D-Zugwagen oder einem Silberling in dem R2 Bogen wird erfolgen und muss passen.

    Auch wenn solche lange Wagen nicht planmäßig eingesetzt werden.

    Es könnte ja mal durch eine Umleitung aufgrund einer Streckensperrung nötig werden, dass trotzdem ein solcher Wagen dort durch muss. :saint:

    Sehen wird man später von dem Innenbogen Richtung Brücke nur in ganz kurzes Stück vor der Brücke.


    comp_20230309_135900fmc8z.jpg


    Blick von der Anlagenvorderkante auf den Gleisanschluss:


    comp_20230309_135926pxceq.jpg


    Und hier mit Papp-Dummy nochmal aus der ersten Perspektive:


    comp_20230309_140149dlcjs.jpg


    und schräg auf die Einfahrt:


    comp_20230309_140222hcfua.jpg


    Soviel für heute.

    Nun muss ich an die Rampe ran... ;( Das wird nochmal eine ziemliche Fummelei.


    Bis bald wieder an dieser Stelle, wenn Ihr mögt!


    Ach ja, Heiko "Meisterpinsel" und ich sind natürlich wieder an beiden Tagen in Gießen.

    Das Duo Infernale quasi... :P ;)


    Wir freuen uns darauf Euch dort zu treffen und sind - da spreche ich mal für Heiko mit - immer ansprechbar für den der mag.

    Das SNM-Schildchen hab ich angeklemmt.


    Vorher sind wir noch am Samstag so ab 11 Uhr ca. bei Harry in Solingen.

  • Hallo liebe Hobbykollegen,


    es ist nicht so als ob hier inzwischen gar nicht mehr gearbeitet würde, aber es gibt nicht viel Zeigenswertes momentan.

    Lediglich die nun fast einbaufertig entstandenen Rampen Richtung Hafenbrücke lohnen vielleicht ein, zwei Fotos als kleines Lebenszeichen aus Düsseldorf:


    comp_20230405_1628053afdo.jpg


    comp_20230405_1628443cial.jpg


    Die Brückenköpfe zu bauen ist das Nächste. Alles ist schräg, liegt in der Steigung (2 cm auf 100 cm) und im Bogen.

    Da ich - und das ohne kokettieren zu wollen! - keinerlei Erfahrung im Anlagenbau habe, tue ich mich etwas schwer den richtigen Weg der Umsetzung für mich zu finden.

    Daher geht es nicht so flott wie ich es mir selbst wünschen würde. aber besser so, als abreißen und neu bauen zu müssen. Dazu bin ich viel zu faul. :saint:


    Die Köf II zieht hier 2 leichtere und einen schwereren Wagen, oder bis zu vier leichte Wagen ohne zu Mucksen.

    Eigentlich liegt die Brücke mit den Widerlagern auf Höhe 0 auf, heißt, auf Höhe der Segmentplatte.

    Von dort bis zum "Grund" der Hafenbeckeneinfahrt sind es 13 cm. Abzüglich der zukünftigen Wassernachbildung.

    Die Steigung setzt sich auch im Brückenbereich kontinuierlich fort.


    Soweit mein kleiner Bericht von heute.


    Bis demnächst wieder an dieser Stelle, wenn Ihr mögt.

  • Hallo liebe Hobbykollegen,


    damit hier mal wieder ein wenig Leben in den Baubericht einkehrt, werfe ich schnell ein paar Fotos der gestern in den resedagrünen (Airbrush) Farbtopf gefallenen und umgehend, während des Prozesses schon wieder leicht gealterten Hafenbrücke ins Forum:


    Basisfarbe Vellejo Model Air Nr. 71.095 Pale Green, zweimal mit etwas Trocknungsabstand aufgesprüht, die nächsten Farbschichten erfolgten nicht deckend mit einer Mischung (freihändig im Pistolennapf angerührt) aus der Basisfarbe und Zugabe von 2-3 Tropfen Nr. 71.048 Gris Motor + 2 Tropfen Air Verdünnung. Anschließend wieder mit 3-4 Minuten zeitlichem Abstand eine Mischung aus einem (falsch gekauften Rosttton 71.069 Oxido Rust da leicht metallisch glänzend) und Nr. 71.048 Gris Motor. Nach bemerken des metallic Effekts, erneut Nr. 71.0995 Pale Green + 2-3 Tropfen Nr. 71.048 Gris Motor um den Glanz wieder verschwinden zu lassen.

    Stattdessen nun 71.0995 Pale Green mit 2-3 Tropfen 71.248Gris Marron + 2-3 Tropfen Air Verdünner wie oben freihändig im Napf vermischt in 3 - 4 dünnen Schichten über genebelt. Ergebnis nach Trocknung jetzt:


    Am Einbauort:

    comp_20230514_09550145fi1.jpg


    comp_20230514_095509kme4w.jpg


    Im Sonnenlicht:

    comp_20230514_0956281wecq.jpg


    comp_20230514_09564464fy9.jpg


    comp_20230514_095717hpi9j.jpg


    comp_20230514_09573412fgl.jpg


    Hier etwas vergrößert in der Darstellung aus dem letzten Foto um den Effekt der noch leicht feuchten Farbmischung besser zu sehen:

    comp_20230514_095734ywc3i.jpg


    Weiteres etwas detaillierteres Weathering erfolgt noch mit dem Pinsel.

    Soviel von meinem ersten, größeren Airbrush Einsatz an einem Objekt, nach dem Einfärben der ersten Gleise.


    Wie die Brücke von Rainer Swajda ab Werk aussieht, sieht man im letzten Beitrag.


    Einen schönen Sonntag und Muttertag wünsche ich Allen!

  • Hallo mein Freund,


    wenn ich die Fotos so sehe, scheinst Du mit der Airbrush und dem Kompressor sehr gut klar zu kommen.

    Das freut mich ungemein, weil Du der Airbrushtechnik ja am Anfang etwas skeptisch gegenüber gestanden hast.

    Ich finde, das Ergebnis sieht doch schonmal richtig Klasse aus.

    Hier und da noch ganz leichte Rostspuren mit ganz dünnem Weathering und es ist perfekt.


    Gerade Deine Farbmischversuche und Ergebnisse direkt im Farbnapf mit der einhergehenden Verdünnung mit Airbrushcleaner/Verdünner zeigen mir, dass die Airbrushtechnik für Dich das Richtige ist. Du hast Talent dazu und die Technik verstanden.

    Schnelle Farbproben auf Papier und oder dem selben Material wie das Projekt sind fix gemacht und man hat eigentlich immer ein schnelles Erfolgserlebnis.

    Die Erreichbarkeit des Sprühnebels an und in die mit dem Pinsel kaum zu erreichenden Ecken und die schnelle Trocknungszeit tun dazu ihr Übriges.


    Ich denke, Du wirst noch viel Spaß mit der Airbrush haben und wünsche Dir weiterhin gutes Gelingen damit.

    Da Du auch noch tolles Material, wie z.B. Vallejo verarbeitest, kann das Ergenis eigentlich nur gut werden.


    Hast Du das Modell eigentlich auch grundiert, und wenn ja womit ?

  • Hast Du das Modell eigentlich auch grundiert, und wenn ja womit ?

    Mein Freund,


    vielen Dank für Deine positive Einschätzung meiner Färbung der Brücke.

    Allerdings bin ich selbst noch deutlich weniger von meinem "Talent" überzeugt.

    Es gibt kleine Farbspritzer, wenn man das letzte Foto zoomt sieht man sie.

    Da habe ich den Farbnapf leider gänzlich leer gesprüht, was zum "Spucken" führte.

    Dies werde ich zukünftig zu vermeiden versuchen.

    Aber, dort liegen die Gleise und man wird es nicht sehen, bzw. als Schmutzspuren ansehen können.


    Es gibt eine ganze Menge Hobbykollegen hier, die das ganz erheblich besser können.


    Die Farbmischung entsteht wie bei meinen Arbeiten mit Pinseln, spontan, nicht exakt bemessen, sondern "frei Schnauze".

    Da arbeite ich aus dem Bauch heraus und nicht "wissenschaftlich" mittels exaktem Messen oder Zählen von Farbmengen. Lediglich grob wiederhole ich die vorherigen Mischungen.

    Hier z. B. Grün etwa gleich viel im Napf auffüllen, 2-3 Tropfen der anderen Farbe dazu um den reinen Farbton zu brechen und ein wenig Verdünnen.

    So wird es immer leichte Nuancen geben, die das Farbbild etwas lebendiger werden lassen im besten Fall.

    Hier war die Absicht, an den Seiten und oben auf der Brücke, Staub, Schmutz und leichten Rost, die sich in der grünen Grundfarbe über einen Zeitraum von ca. 15-20 Jahren festgesetzt haben zu erzeugen.

    Die Brücke wurde angenommener Weise nach 1945 als Ersatz für eine zerstörte Brücke eingebaut.

    Kein Alter für eine Brücke wenn man sich zeitlich so etwa zwischen 1958 bis 1965 zu bewegen versucht auf der Anlage, also keine Rostorgie.

    Sie ist optisch eine geschweißte Stahlkonstruktion, daher als Vorkriegsbrücke (häufig genietet) nicht so überzeugend wie ich finde.

    Die Farbmischerei liegt mir wohl schon, reine Töne kommen bei mir sehr selten zum Einsatz.

    Damit bin ich erst mal ganz zufrieden, ja. ;) Von dem "metallic Rost" abgesehen.

    Da hab ich beim Kauf gepennt. :saint:


    Deine Frage wie ich die Brücke "vorbehandelt" habe ist leicht beantwortet... ich habe den Staub runter gepustet und gepinselt und sie an einem starren Drahtstück in den Pappkarton gehängt, der mir die "Spritzkabine" gibt zur Zeit. 8o

    Fenster auf, Kompressor an, Farbe in die Pistole und auf ging es.

    Die Farbe haftet trotzdem bestens auf dem Material der Brücke.


    @alle:


    Herzlichen Dank für Eure vielen, ebenfalls positiven Reaktionen auf meinen letzten Beitrag!

    Das motiviert natürlich sehr. :)


    Okay.

    Der Grund weshalb ich das hier überhaupt so etwas ausschweifend erzähle ist der, dass ich öfter schon von Hobbykollegen gehört habe, das sie sich das Arbeiten mit der Airbrush als eher schwieriger vorstellen und davor zurück schrecken.

    So ging es auch mir. Mancher hat sogar eine in der Schublade und nutzt sie nicht deswegen.

    Aber ich stelle fest, es ist, zumindest wenn es erst einmal um das gleichmäßige Färben von Flächen, oder auch von Gleisen geht, nicht so schwierig und unübertroffen gut im Vergleich zum echten Pinsel.

    Mit etwas Übung vorab auf Pappe, Papier und irgendwelchen Übungsobjekten, bekommt man das Gefühl dafür.

    Wer allerdings feine, sehr feine und aufwendigere Lackierarbeiten machen möchte muss wirklich den Umgang mit dem Luftpinsel üben, üben, üben und nochmals üben.

    Respekt für alle die hier immer wieder wunderschöne Lackier- und Patinierungsarbeiten zeigen!


    Ich habe eine "Double-Action" Pistole. Das richtig feine Dosieren der Farbe kann ich auch noch nicht damit.

    Mal sehen ob ich es irgendwann mal soweit bringe.

    Das Wichtigste ist, so hat Heiko es mir gesagt und so ist es, die Pistole sauber zu halten, auch während des Spritzens zwischendurch. Dann funktioniert es ganz gut.


    Und es macht auf jeden Fall Spaß, das Luftpinseln! Und das ist doch schon ein Anreiz, oder?

  • Mein Freund,


    du sollst nicht immer alles so unter den Scheffel stellen.

    Das Du den Farbnapf ganz leer gespritzt hast, wird Dir eine Lehre sein.

    Das tut dem Gesamtergebnis aber gar keinen Abbruch. Solche kleinen Flecken gibt es in Natura auch.

    Außerdem habe ich da bei vielen ersten Airbrusharbeiten schon ganz ganz andere Ergebnisse gesehen.

    Wichtig ist erstmal, dass Du die Technik und die Komponenten verstanden hast, und das hast du sehr gut.

    Schließlich ist das erst Deine 1. oder 2te etwas größere Airbrusharbeit. Und dafür ist das Ergebnis mehr als gut.

    Die Brücke hat schließlich zig Ecken und Kanten.


    Noch ein kleiner Tipp von mir:

    Evtl. besorgst Du dir mal eine preiswerte Pistole mit Saugbecher, da bekommt man etwas mehr Farbe rein als in den kleinen Farbnapf ( auch Fließbecher genannt ). Den Saugbecher ( Farbgläschen ) stöpselst Du unten an die Pistole an.

    Ich sage das auch deshalb, weil Du ja zukünftig noch größere Objekte zu behandeln hast, z.B. das Kühlhaus.

    Da sind solche Saugbecherpistolen äußerst dienlich, wegen der großen Farbvorräte im Becher.

    Preiswerte Pistolen gibt es da z.B. von der Firma Badger, bei sehr guter Qualität.


    Weiterhin gutes Gelingen mein Freund und bleibe gesund.

  • Hallo Dirk,


    Sehr schöne Brucke! Mehr brauch ich nicht zu sagen. Nur vielleicht, dass ich mich vorstelle wie Du da in so'ne weisse lange Jacke herum läufst, um in deinem "Labor" (anderes Wort für Hobbyzimmer) aus verschiedene Flaschen "ein Tropfchen hier, ein Tropfchen da", die richtige Farbmischung zu "kochen" ;)


    Gruss,

    Walter

  • Waltershausen

    Nur vielleicht, dass ich mich vorstelle wie Du da in so'ne weisse lange Jacke herum läufst, um in deinem "Labor" (anderes Wort für Hobbyzimmer) aus verschiedene Flaschen "ein Tropfchen hier, ein Tropfchen da", die richtige Farbmischung zu "kochen" ;)

    Guten Morgen Walter,


    ja, Du bist auf dem richtigen Weg :saint: und hier und da steigt grüner und blauer Rauch aus den ganzen Röhrchen und Fläschchen auf, es blubbert und stinkt...es zischt und brummt und dann ist die Brücke plötzlich "Krötengrün" :D :thumbup:

    Nur der Kittel der ist nicht weiß, er ist grau. Erzähle ich Dir mal wenn wir uns wiedersehen... ;)

  • Nur der Kittel der ist nicht weiß, er ist grau.

    Moin Dirk


    Dann benutzt du, jedenfalls laut Werbung, das falsche Waschmittel. Denn die "richtigen" machen ja sogar schwarzes weißer als weiß...


    Gruß Ralph


    P.S. Meine Airbrush liegt auch noch fast unbenutzt im Karton... Sollte ich mich wohl auch mal damit beschäftigen

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

  • Hallo liebe Hobbykollegen,


    zuerst möchte ich mich ganz herzlich für die vielen positiven Reaktionen auf meinen Beitrag über die eingefärbte Hafenbrücke bedanken! Ich habe mich darüber sehr gefreut! :)

    (Stelle gerade fest ich wiederhole mich, aber ich lasse es jetzt so stehen...)


    Einige von uns frönen ab dem Frühling und über den Sommer ja anderen Hobbys und Interessen, was völlig verständlich ist, bei mir geht es aber ganzjährig, wenn auch nicht sehr schnell, aber immer etwas weiter.


    Ich habe jetzt den Punkt erreicht, an dem ich den Verbindungsteil zwischen dem Anlagenteil der "Celluloidwerke" und dem Segment mit der Hafenbrücke erstellen muss.

    Da bin ich mal gespannt was mir als Lösung einfällt.

    Entsprechende Ideen habe ich ja schon reichlich im hier Forum gesehen.


    Aus diesem Grund ist auch der links auf die Brücke, Bogenweiche und rechte Weiche folgende Teil, welcher als zweigleisiger "Fiddleyard" hinter der vorgesehenen Trennkulisse vorgesehen ist, noch nicht gebaut.

    Je nachdem wie ich den herausnehmbaren, oder vielleicht klappbaren Verbindungsteil konstruieren werde, will ich mir durch den Bereich des FY noch keine unveränderlichen Bedingungen schaffen.


    Hier nun ein paar Bilder von diesem Abschnitt, welche schon einige Tage alt sind:


    Noch unlackiert und nur als Stellprobe die Brücke, die auf den Millimeter genau ausgerichtet werden muss:

    comp_20230428_175556miduy.jpg


    Der Grund für die genaue Ausrichtung ist, dass auch die 26,4 m Wagen diesen Bereich durchfahren können sollen.

    Auch wenn diese wie schon mal beschrieben, normaler Weise hier überhaupt nicht eingesetzt werden.

    Es könnte aber mal die Notwendigkeit bestehen, dass ein Zug mit solchen Wagen umgeleitet wird und ausnahmsweise einmal diese Strecke auf dem Weg zum Hauptbahnhof, befahren muss... :saint:


    Passt, wackelt und hat gerade so auch ein wenig Luft:

    comp_20230428_175530e4ijp.jpg


    Aus der Perspektive der Rheinschiffer, die in diesen Hafenbereich eingefahren sind und nun zurück auf den Fluss wollen, bietet sich diese Perspektive:

    comp_20230428_182236ceiqj.jpg


    Aktuell, mit einem Gebäude von Müllers Bruchbuden (wird das Büro des Hafenmeisters und wahrscheinlich einen kleinen Bunkerservice (keine Betriebsstoffe an dieser Stelle), sowie Sanitärräume beherbergen, sieht es hier nun so aus:


    comp_20230517_192007imfzi.jpg


    comp_20230517_192114ujdd9.jpg


    Links wird es eine Unterführung mit Zufahrtmöglichkeit für Kfz zu diesem Kaibereich geben.

    Das Boot des Hafenmeisters bekommt dort am Kai seinen Liegeplatz, wie in der Stellprobe erkennbar ist.


    Wer genauer hinschaut wird feststellen, dass die Gleisebene nur aus 5mm Sperrholz besteht, welches auf einem Sammelsurium von 12mm Multiplexstücken aufliegt, um auf die Höhe der Brückenauflage für das Gleis zu kommen.

    Ich hatte, als ich die Segmentrahmen für diese beiden Segmente gekauft habe, die 13 cm Höhe, passend zu den Hafenbahnsegmenten gekauft und nicht bedacht, dass die Gleisebene nach der Brücke links, ja höher sein wird.

    Zuerst wollte ich den Bereich komplett neu bauen und das Holz nochmal passend kaufen, habe mich aber dann doch entschlossen die ganzen Reststücke die ich herumliegen hatte aufeinander zu schrauben und so die Höhe zu erreichen.


    Überhaupt sind alle Bestandteile dieser beiden Segmente, des rechts anschließenden Ecksegments der Hafenbahn und auch die Erweiterung der "Celluloidwerke" ausschließlich miteinander verschraubt. Nichts ist geklebt.

    Grund ist der nochmal anstehende Umzug in ca. 1,5 - 2 Jahren.

    So kann ich sämtliche Segmente leicht wieder zerlegen wenn nötig und das Holz für den am neuen Ort nötigen Umbau wiederverwenden.

    Denn ob die jetzige Planung dort wieder genau so passt und funktioniert, ist nun mal ungewiss.


    Auch werden die Gleise in diesem Anlagenbereich nicht einzeln verkabelt und vielleicht nicht einmal mit Kleber, sondern trocken eingeschottert. Mal sehen ob sich das machen lässt.

    Die Gestaltung im Bereich der Hafenbrücke und dem anschließenden Gleisabschnitt wird soweit erfolgen wie es für den Zeitraum der mir hier bleibt sinnvoll erscheint.

    Es gibt ja genug Bereiche die nicht mehr verändert werden müssen, wo ich mich betätigen kann.



    Dann habe ich, weil eh schon die ganze Airbrush Ausrüstung nach dem Lackieren der Brücke herumstand, eine weitere Bastelei in Angriff genommen, die mit einer Farbbehandlung beginnen muss.


    Nebenbei bemerkt: Ich lasse meine Bauaktivitäten mal alle in meinem Thread, statt sie in die Rubrik "was auf meinem Küchentisch liegt" zu setzen, weil es wieder eine Weile dauern wird, bis es fertig wird und ich meine Aktivitäten nicht so im Forum verstreuen möchte. Hoffe das ist ok für Euch.


    Ok, vielleicht ganz stark muss Wolfgang alias gabrinau jetzt sein, denn das nachfolgende Halbreliefgebäude hatte ich voriges Jahr zusammen mit zwei Weiteren in Gießen von ihm übernommen. ;):saint:


    Es hatte diese wunderschöne blaue Fassade und sah so aus:

    comp_fassadebierstubekkeo3.jpg


    comp_fassadebierstubejff84.jpg


    Da meine Anlage jedoch in einer Epoche und Zeit spielt, wo es nur gaaanz selten farbige, oder gar so intensiv bunte Fassaden an Stadthäusern gab, sondern auch hier im Westen, in Düsseldorf, das Grau und Braun in sämtlichen, vorstellbaren Nuancen* neben grau-, sand-, oder beigefarbenen oder tatsächlich auch weißen Fassaden überwog, *(welches wir noch besser von vielen Fotos aus der Zeit der DDR kennen) wird es auch bei mir gestalterisch sehr in diese Richtung gehen.


    Also habe ich am Gebäude alle Fenster und die Türe vorsichtig entfernt:

    comp_20230515_1154599wesf.jpg


    Dann habe ich das Erdgeschoss und das Dach abgeklebt und wieder beherzt die Braun und Grautöne in den Farbnapf der Airbrush gekippt, gemischt, gesprüht und so sieht das vorläufige Ergebnis nun aus:

    comp_20230517_131301r7ckb.jpg


    Der zusätzliche Ausschnitt in der Fassade hat einen Zweck, den ich erst zeige, wenn es fertig ist. :P


    comp_20230517_1313200wi07.jpg


    Das mag, besonders auf den Fotos sehr dunkel wirken, trifft aber die Realität der 50er, 60er und 70er Jahre.

    Es gab viele Gebäude die wirklich heftig und schlimm aussahen und es gibt einzelne Häuser hier die bis heute so aussehen. Auch hier wird es noch ein bisschen farbliches Feintuning in Sachen Verwitterungen geben.

    Das Dach wird nicht so rot, der Kamin nicht so weiß bleiben.

    Die Fensterrahmen zumindest der Gaststätte werden noch auf Holz umgefärbt und noch mit Aufteilungen versehen.


    Die m. E. viel zu hoch sitzende Eingangstüre "um die Ecke" will ich, wenn es sich machen lässt, tiefer setzen.

    Warum so viele Gebäudeanbieter, gerade bei Stadthäusern die Türen so hoch ansetzen, ohne sie ausreichend tief in der Fassade zu versenken damit 2-3 Stufen ohne Überstand eingesetzt werden können ist mir schleierhaft.

    Stadthäuser haben nur selten Treppen die mit mehr als der untersten Stufe über die Fassade vorstehen, aber wir bauen halt alles solange um bis es (uns) passt, nicht wahr? 8)


    Das war es dann für heute. Bis demnächst wieder an dieser Stelle, wenn Ihr mögt....

  • Hallo Dirk,


    das Eckhaus sieht so prima aus. Da ich aufgrund der angedeuteten Bleiverglasung auf eine Eckkneipe im Erdgeschoß tippe könnte man die Tür auf das Bürgersteig-Niveau herunterziehen und darüber ein kleines Fenster, oder ein Schild mit dem Namen der Kneipe, anbringen.


    Gruß, Klaus

  • Höma mein Freund und Hallo an alle zusammen,


    in sone Bierschwemme gehören Nikotinvergilbte Gardienen rechts und links an die Fenster, dat war früher nicht nur in D-dorf so.

    Durch die Bleiverglasung sieht man ja den Stammtisch garnicht ;)

    Ich kann mich da noch gut an meine 40 Liter Bluse erinnern 8) 8)

    Und ich könnte wetten, was in den Ausschnitt der Fassade kommt. Aber ich möchte da nicht vorpreschen ;)

    Schöne Sachen, die Du da wieder machst. Weiter so.

  • Ein freundliches Hallo liebe Hobbykollegen aus der "Sommerpause",


    die es bei mir ja eigentlich nicht gibt.

    Das ich seit meinem letzten Beitrag nicht viel getan habe was wert wäre gezeigt zu werden lag eher daran, dass mir neben einem zündenden Gedanken wie bestimmte Dinge ausgeführt werden sollen, auch die Motivation etwas gefehlt hat.

    Gestern habe ich mich aufgerafft und mich nach langer Zeit mal wieder meinen Anlagensegmenten der "Rheinischen Celluloidwerke AG" zugewandt. Dort wartet noch einige Arbeit.


    Nachdem ich alles Baumaterial welches ich darauf abgelegt und daran angelehnt hatte mal abgeräumt und damit mein Modellbahnzimmer ins Chaos gestürzt habe, Bilder erspare ich mir und Euch, fiel mein Blick auf den immer noch provisorisch am äußeren Segmentrahmen angeschraubten Batteriekasten für den Antrieb meiner Eigenbau-Segmentdrehscheibe.

    Eigentlich war überhaupt nicht geplant dieses Thema anzupacken, aber ich dachte mir komm, das nervt, das Ding setze ich jetzt mal eben hinter den Segmentrahmen und gut ist es.


    Um den Batteriekasten unter das Segment, bzw. hinter den Segmentrahmen montieren zu können, musste eine Befestigung her die es erlaubt ihn zum Austausch der Batterien abnehmen zu können.

    Ich hatte vor einiger Zeit mal Rundmagnete mit Schraubloch und entsprechende Gegenplatte gekauft, die dabei zum Einsatz kommen.

    Von einem O11 Wagen von KM1 habe ich die Bodenplatte mit den eingefrästen Rillen für die ich keine Verwendung habe und deren Stärke optimal zwischen die Schraubnasen des Batteriekastens passt ein wenig gemetzelt und mit zwei Stücken einer weiteren Leiste die Schraubmagnete an dem Batteriekasten befestigt.


    comp_20230616_181606ercve.jpg


    comp_20230616_181802zacwb.jpg


    Dann wurde die Öffnung in den 12mm starken Segmentrahmen so eingebracht, dass der Schalter versenkt (geschützt) im Rahmen sitzt.

    Da er über zwei "AN" Positionen (mittig "AUS") verfügt von denen nur die obere Position benötigt wird, soll das versehentlichen Verschieben auf die untere, lediglich stromverbrauchende Position (LED leuchtet) verhindert werden, was durch die enge Fassung des Ausschnitts im Holz geschieht.


    Dazu benutzte ich wieder mal die kleine "Kettensäge" fürs Grobe und habe dann die Öffnung auf das gewünschte Maß gefeilt.

    Wie ich auf den Fotos gesehen habe, muss ich unten rechts wo die Kante der Öffnung abgeschrägt ist um den etwas tief sitzenden Schalter mit dem Finger erreichen zu können, noch ein wenig nacharbeiten.


    comp_20230617_08571813e5t.jpg


    Dann wurden unter dem Segmentkasten die Gegenplatten für die Magnete angeschraubt.

    Somit sitzt der Batteriekasten nun abnehmbar hinter dem Segmentrahmen:


    comp_20230617_085916ggfnx.jpg


    Obwohl eine simple Sache, ging dafür mehr Zeit drauf als ich gedacht hätte, was unter anderem an den beiden ollen, kleinen Schrauben für die Gegenplatten der Magnete (Chinaware) lag, die sich trotz Vorbohrens ! partout nicht in das wasserfest verleimte Multiplex des Segmentrahmens schrauben lassen wollten. Geradezu lächerlich eigentlich.

    Ich hatte jedoch keine anderen passenden Schrauben da um sie ersetzen zu können.


    Leider gab es neben, ober- und unterhalb der Bedienknöpfe der Segmentdrehscheibe, bedingt durch die Kabel und das Gehäuse für die Bedienknöpfe keinen ausreichenden Platz mehr um den Batteriekasten dort unterzubringen, wo er von der Bedienung her besser hingepasst hätte.

    So sieht es unten drunter aus jetzt:


    comp_20230617_085935hielg.jpg


    Dank der Kontakte auf den Verbindungssteinen der Kabel, kann ich dort noch Strom für eine Beleuchtung des Gehäuses der Bedienknöpfe der Segmentdrehscheibe abnehmen, da ich auch Betrieb im Dunklen mit Beleuchtung auf der Anlage machen möchte:


    comp_20230617_090002quith.jpg


    Wenn ich dann in 1 - 2 Jahren zum letzten Mal umgezogen sein werde, werden auch die Segmentkästen lackiert und die Öffnungen für die Bedienelemente aufgehübscht.

    Vielleicht sogar durch ein aus silbern durchgefärbtem Polystyrol, passend zum Lenz LA152, zusammen geklebtes Rähmchen.


    Vielleicht etwas zu viele Worte für diese kleine Bastelei wie mir im Nachhinein auffällt... :saint:

    Aber man kann ja auch bloß die Bilder anschauen. ^^


    Weiterhin habe ich gestern noch unter den Segmentkästen die bekannten Beinhalterungen von Rainer Becker-Siemes, RBS Modellbau angebracht.

    Bisher haben die Segmente noch einen nur sehr pragmatischen "Unterbau".. dazu vielleicht mehr beim nächsten Mal.


    Bis dahin!

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