Rheinische Celluloidwerke AG (Ep.III) "goes" Hafenbahn

  • N’Abend zusammen


    Zum Brünieren bereits verlegter Gleise würde ich gern wissen, welche Brünierung gut ist und wie die anschließende Reinigung abläuft?

    Ein Foto wäre auch super um mal den Farbton der Schienen zu sehen.


    Danke ,

    Grüße

    Andreas

  • Hallo Andreas,


    welche Brünierung gut ist und wie die anschließende Reinigung abläuft?

    ich nutze die Schnellbrünierung von Ballistol. Ich trage die Brünierung mit einem Pinsel auf und streiche so lange das Gleisprofil, bis es dunkel genug ist. Anschließend reinige ich die Schienen mit Wasser, d.h. Pinsel in Wasser tunken und das Profil reinigen. Wenn alles trocken ist, schleife ich den Schienenkopf mit 1000er Schleifpapier. Alternativ Roco Rubber.


    Foto siehe mein Beitrag #135.


    Gruß

    Djordje

  • Hallo liebe Hobbykollegen,


    es gibt noch immer keine nennenswerten Baufortschritte muss ich zu meiner Schande gestehen.


    Dieses Wochenende werde ich aber zumindest die letzte, bei der Hafenbahn fehlende Weiche samt Antrieb (Cobalt Digital) einbauen und anschließen, von welcher die beiden Ladegleise in das geplante Kühlhaus, welches links auf dem Hafengelände entstehen wird, ausgehen.

    Den Entschluss ein Kühlhaus als Ladepunkt zu bauen habe ich erst gefasst, als ich völlig überrascht feststellte =O , dass ich bereits 9 Kühlwagen besitze und eigentlich keinerlei Verwendung in Form eines passenden Gleisanschluss und Bahnkunden vorgesehen hatte. ;(

    Im Gleisplan den ich nachstehend nochmal einbinde, sind diese Gleise in einem transparent, bläulich markierten Bereich oben links zu finden. Dies aber nur nebenbei.


    Wo mir meine bisherige Planung noch nicht so gefällt, ist der Erweiterungsbereich der "Rheinischen Celluloidwerke AG",

    im Plan unten links bis zur orange dargestellten Verbindung (heraus nehm- oder klappbar) zur Hafenbahn.

    Die nur einseitig angebundenen Stumpfgleise mit dem großen Lagerschuppen vor dem ganz hinten liegenden, langen Ladegleis mit Lagerhaus der "Celluloidwerke" sind schwer ansprechend zu gestalten und rangiertechnisch schwer zu erreichen. Auch auf Grund der fehlenden, längeren Umfahrung und Ziehgleise.


    Also habe ich mich mal wieder eine Weile mit Anyrail amüsiert und zeige nun mal was mir so eingefallen ist.


    Der rechte Teil bis zur Bogenweiche und der dahinter liegenden Rechtsweiche ist "FIX", daran ist nichts mehr zu ändern.

    Ich habe anstelle der harfenförmig angelegten Ladegleise, eine Wagondrehscheibe (Schnellenkamp) vorgesehen und

    finde, dass sich auf diese Art nicht nur die Rangiermöglichkeiten verbessern (Umfahrung und Aufstellgleis für ankommende und abgehende Wagons), sondern auch eine ansprechendere Gestaltung möglich wird.


    Alle Ladeplätze sind mit einer gelben Fläche unter dem Gleis markiert.

    Ein Gleis endet im Lagergebäude um die Waren vor Nässe geschützt ver- bzw. entladen zu können.

    Die beiden anderen Ladetore sind im vorderen Bereich des Lagers.


    Die beiden markierten Ladestellen im rechten Bereich der "Celluloidwerke" behindern zwar das Rangieren wenn diese belegt sind, dies wäre aber hinnehmbar.

    Das Wagen abgezogen werden müssen um zu rangieren ist nicht ungewöhnlich.

    Außerdem würden diese Ladestellen nicht täglich angefahren, somit stellt sich das Problem nur zeitweise.


    Ob der neue, linke Bereich ebenfalls zu den "Celluloidwerken" gehören würde, oder eine weitere Fabrik umfassen sollte, darüber bin ich noch unentschlossen.

    >> Sorry hatte eben das falsche Bild verlinkt, jetzt die korrekte Version<<

    Genug erklärt, hier der neue Gleisplan für den genannten Bereich, links der "Celluloidwerke":



    und hier nochmal der ursprüngliche, gesamte Plan:

    Oben sieht man das Kühlhaus mit zwei Gleisen, unten der Bereich mit den harfenförmig angelegten Ladegleisen.


    Wie ist Eure Meinung zu dem neuen Entwurf für die Erweiterung der Segmente der "Celluloidwerke" ?


    Das ich noch nicht so richtig wieder in Schwung gekommen bin, liegt auch an der noch bestehenden Unzufriedenheit mit der ersten Planung für den Bereich. Dies könnte sich ja nun ändern.


    ~Bis bald wieder an dieser Stelle! Dann hoffentlich mit sichtbaren Fortschritten.

  • Hallo liebe Hobbykollegen,


    wie ich gerade feststelle, sind es auf den Tag 4 Wochen das ich hier zuletzt Etwas von mir gegeben habe.


    Also will ich mal einen Beitrag zum Stand der Dinge hierlassen:


    Ich habe auf der Hafenbahn begonnen die Gleise einzufärben.

    Es kam per Airbrush als "Grundierung" dunkles, angemischtes Schwarzgrau mit etwas Braun auf die Schienenflanken und die Schwellen. Benutzt habe ich dafür Vallejo Acrylfarben.

    Die Schienenflanken habe ich dann mit einer Mischung aus Vallejo Acryl, 2 Rosttönen aus h0Fine Pigmenten und einer Arylfarbe deren Namen ich gerade nicht erinnere (Fläschchen ist gerade auch nicht greifbar), teilweise mit der Airbrush, überwiegend aber mit einem Pinsel rostfarben gefärbt.

    Auf dem Foto unten ist ein Zwischenstand zu sehen, da sind die Weichenbereiche noch unbearbeitet.

    Diese habe ich inzwischen komplett mit einem Pinsel gefärbt um zu vermeiden das bewegliche Teile verkleben.

    Auch die Schwellen sind wie auf dem Foto aktuell farblich noch nicht fertiggestellt.

    Der Faktor Beleuchtung ist hier übrigens ein ganz erheblicher Faktor.

    Auch "sieht" die Kamera etwas deutlich Anderes, als es meine Augen sehen.

    Dazu gelegentlich noch ein paar Worte mehr.


    Hier das Foto:

    Um doch noch bis Jahresende die Verbindung der beiden Anlagenthemen zu schaffen, müsste ich etwas Gas geben.

    Daher habe ich heute endlich das Meiste des noch benötigten Multiplex Holzes (12mm/Pappel) gekauft und die Gleise entsprechend der letzten Gleisplanänderung für diesen Bereich mal ausgelegt:


    Dort wo ich die roten Pfeile eingezeichnet habe, beginnt ab der Weichenspitze eine Streckenneigung, die 2 bis max. 2,5 cm je Meter Strecke betragen wird.

    Diese setzt sich in der Verbindung rüber zur Hafenbahn fort, bis 11 cm vor die Spitze der Einfahrweiche des dortigen Bahnhofs.

    Welchen Höhenunterschied ich letztlich erreichen kann habe ich noch nicht ausgerechnet.

    Ist eigentlich auch nicht notwendig. Dieser ergibt sich von selbst.

    Die Höhe der Celluloid Werke AG Segmente wird am Schluss entsprechend über die Beine der Segmente eingestellt.



    Blick in Richtung entlang der zukünftigen Hintergrundkulisse:

    (Die hinten liegende Dreiwegweiche ist nur ein Platzhalter, da ich leider nach der Gleisplanänderung eine elektrische CHINA Rechtsweiche zu wenig habe. Die werde ich mir noch organisieren müssen.)


    Die probeliegenden, zu sehenden Segmentdeckel werden entlang der hinteren, roten Linie abgesägt.

    Die davor abfallende Trasse entsteht dann unabhängig von den Segmentdeckeln, aus zwei 12 cm breiten, 145 cm langen Trassenbrettern des gleichen Materials, welche der diagonalen Lage an ihren Enden entsprechend, abgesägt werden.


    Auch das Holz für den zweiteiligen Segmentkasten, welcher auf dem silbernen Schrank seinen Platz findet und Teil der Verbindung zur Hafenbahn sein wird, liegt bereits teilweise hier.

    Da sind jedoch noch einige Messungen nötig, damit es am Ende alles zusammen passt und ich die noch fehlenden Holzteile entsprechend zusägen lassen kann.


    Mit etwas Einsatz könnte der Brückenschlag noch klappen bis Silvester.

    Ich habe zugegeben ein wenig den Schwung verloren zwischendrin.

    Aber so ist das halt manchmal.


    Ich berichte dieses Jahr noch ob es geklappt hat. ;)

    ~Bis demnächst wieder an dieser Stelle!

  • Ja, Er lebt noch, lebt noch, lebt noch....

    Der alte Gleismichel aus D-dorf, Er lebt noch :) :) :) :) :)

    Schön, dass es bei Dir weitergeht. Das freut mich mein Freund.

    Guten Abend übrigens und trotz der vielen Gleisarbeit eine schöne Adventszeit. :)

  • hast Du überlegt um die Schwellen, die standard scharfe Kanten haben, mit z.B. eine Feile zu bearbeiten, damit Sie etwas weniger scharf wirken?

    Hallo Walter,


    nein, ich habe nicht vor die Schwellen so zu bearbeiten. Meiner Ansicht nach ist der Effekt nur auf Fotos zu erkennen.

    Ich habe das auf der anderen Seite bei einigen Gleisen im Bereich der Celluloid Werke AG versuchsweise schon mal gemacht und konnte einen mit bloßem Auge erkennbaren Effekt aus der Perspektive des Betrachters nicht feststellen.

    Da ich meine Gestaltung so anlege das sie mir gefällt wenn ich vor der Anlage stehe und nicht wie sie auf Fotos wirkt, spare ich mir die zusätzliche Arbeit.


    Ich stelle die Schwellen im Bereich der Strecke auch farblich nicht sonderlich ausgeblichen, oder gar im Verfall begriffen dar. Bei mir sind sie noch gut mit Teeröl getränkt und in entsprechend gutem Gesamtzustand.

    Lediglich bei den Stumpf- und Ladegleisen werde ich sie in einem etwas weniger gutem Zustand (farblich) darstellen.


    @Alle: Vielen Dank für die vielen positiven Reaktionen! :)

  • In den 50er und 60er wurden oft Industriegebiete neu erschlossen, z.B. in meiner Heimat das Industrie-Gebiet Neuburg-Grünau. Die Farbgebung der Gleise im Beitrag #144 passt meiner Meinung nach prima zu dieser Situation. Jetzt noch schöner Schotter darauf, dann sieht das wirklich authentisch aus. :) Ich hätte so jedenfalls nichts daran auszusetzen.


    Gruß

    Djordje

  • Waltershausen


    Hallo Walter,


    da hast Du Recht, letztlich ist es Geschmacksache wie man Manches darstellen mag.

    Da soll auch jeder das machen was ihm am besten gefällt.

    Ich habe durchaus Verständnis dafür wenn man Schwellen in einem anderen Zustand zeigen möchte.


    @Tschokko


    Hallo Djordje,


    danke Dir für Deine Einschätzung. Du als ausgemachter - positiv gemeint! - "Gleis-Fetischist" hast sicher viele verschiedene Varianten im Sinn wie ein Gleis aussehen kann. Mal sehen ob meine Wahl was den Schotter angeht Dir zusagen wird. ;)

    Ich hatte weiter vorne im Thread ja schon gezeigt was da kommen wird.

  • Mal sehen ob meine Wahl was den Schotter angeht Dir zusagen wird.

    Hallo Dirk,


    solange deine Schotterfärbung nicht zu monoton, rostig rot ausfällt (siehe Bilder in deinem Beitrag #134) machst du nichts falsch. Bring ein bisschen Farbe in die Steine. :) Bei so neuen Schwellen und Gleisen würde ich tatsächlich den Anteil an hellem Grau sichtbar erhöhen.


    Rein rostig roter Schotter ist schwierig zu verorten. Vielleicht an Stellen wo viel gebremst wird. Keine Ahnung. Gesehen habe ich es bisher nicht. Eine beliebige Mischung aus braun, hellgrau, dunkelgrau und rostig, roten Steinchen, das habe ich überwiegend gesehen.


    Gruß

    Djordje

  • Sorry es gab ein doppeltes Bild, ist nun korrigiert

    Hallo liebe Hobbykollegen,


    für dieses Jahr ist dies der letzte Beitrag in meinem Faden zum Bau meiner Segmentanlage.


    Bevor es losgeht..


    @Tschokko

    Hallo Djordje,

    ich komme später, also nächstes Jahr, wenn der Schotter wieder ein Thema wird, auf Deine Antwort noch zurück.

    Grüße, Dirk


    Nun denn...

    Ich habe bei den beiden Erweiterungssegmenten für die Rheinische Celluloid Werke AG die Abdeckplatten zugesägt und auf den Segmentrahmen verschraubt.

    Das auf die Länge, entsprechend Segment 2a/b und 3, zweigeteilte Trassenbrett vorne zur Anlagenvorderkante ist ebenfalls soweit fertig, als das es in der Länge nur noch an die noch zu ermittelnde Neigung der Strecke angepasst werden muss. Die Ausschnitte in den Segmentrahmen zur Fortsetzung der niedrigen Ebene wie bei Segment 1a/b der Rh. Cell. Werke AG sind auch weitgehend angebracht.

    Bei Segment 3 der Rh. Cell Werke AG hängt es von der Gestaltung im Bereich vor dem Streckengleis ab, ob und wenn wieviel davon weggenommen würde.


    Das 5te Segment (irgendwie auch ein 5tes Element in meinem Anlagenpuzzle) existiert bisher zunächst in Form zweier

    122,5 x 50 cm großen, 12 mm starken Pappel Multiplexplatten. Segment 5a/b

    Diese, sonst als Abdeckplatte AUF dem Segmentrahmen angebracht, werden hier UNTER den aus gleichem Material noch zu beschaffenden Teilen zur Erstellung der Trasse, des Verbindungsrahmens zu Segment 1 der Hafenbahn (rechts) und der Landschaftsbasis (wahrscheinlich Styrodur, oder dünnes Sperrholz) positioniert.

    Auf diese Art bildet sich gleichzeitig der "Grund" für den Wasserdurchlass, also die Hafenzufahrt, welche sich zwischen Segment 5b der Celluloidwerke und Segment 1 der Hafenbahn materialisieren wird.

    Segment 5a muss noch dem Winkel der Türöffnung entsprechen zur Wand hin abgeschrägt werden und wird noch eine "besondere" Funktion erhalten. Dazu später mal mehr.


    Die Kabel zur Herstellung der Verkabelung der Segmente liegen bereit und werden als nächster Schritt in bewährter Methode und mit der Verteilerplatine für die Spannung für die Beleuchtung unter den Segmenten montiert werden.


    Ich weiß nicht, ob ich es dieses Jahr tatsächlich noch schaffe auch die Gleise endgültig - zumindest die der verbindenden Strecke - zu verkabeln und zu verlegen. Ich bin da eher skeptisch.

    Zumal die Herstellung der Rampe auf Segment 1 und 2 der Hafenbahn, die Schaffung der Brückenköpfe auf Segment 5b für die Hafenbrücke auch noch erfolgen müssen. Viel Arbeit die ich wohl nicht bis zum Jahresende schaffen werde.


    Hier nun ein paar Fotos:


    Segmente 2a/b und 3 der Rh.Celluloid Werke AG hochkant zur Verkabelung hingestellt:


    Segment 5b, die Verbindung zwischen den beiden Segmentanlagen mit der Hafenbrücke:


    Die zukünftige Hafenbrücke höchstselbst:

    Die Schienenoberkante, wird in der Rampe am Brückenkopf ca. 4,5 cm über der Basisplatte des Segmentkastens 1 der Hafenbahn rechts liegen.

    Die Brücke wird mit einer leichten Steigung verbaut, die sich im Verlauf der Strecke bis ca. 10 cm vor die Spitze der Einfahrweiche des Bahnhöfchens bei den Rheinischen Celluloid Werke AG fortsetzt.


    Wie Ihr erkennt eine für Radius R2 als Fertigmodell erhältliche Brücke von Rainer Swajda.

    Diese bleibt aber nicht so traurig grau, sondern bekommt noch - "passend" zu meiner Bühne der

    Segmentdrehscheibe, einen Luftpinsel "Anstrich" in Resedagrün samt leichter Verwitterung bevor sie verbaut wird.

    Auch die beigefügten Bretter für die seitlichen Laufstege werden dann natürlich angebracht und farblich behandelt.


    Hier Segment 1 der Hafenbahn mit dem provisorisch ausgelegten Trassenbrett (R2)

    So, und damit Ihr nicht denkt das es nur bei Euch während der aktiven Bauphasen chaotisch zugeht, hier mal ein aktueller Überblick über die Hafenbahn Segmente:



    ohaa! 8)

    Aber bekanntlich muss es ja erst schlimmer werden bevor es besser wird. ;)


    Nebenbei:

    Ich würde mich über mehr Anlagenbauberichte hier im Forum freuen.

    Egal ob vom "Anfänger", "Fortgeschrittenem" oder "Profi" Spur Nuller!


    Was ist aus all den Planungen der letzten Jahre die hier entstanden sind nur geworden? Nichts?

    Kann doch nicht sein, oder?

    Also - zeigt her Eure Werke!

    Und wenn dann hier jemand, auch ungefragt - dazu etwas sagt, anregt, kritisiert oder irgendwas anders schöner findet, dann nehmt es einfach locker.

    Sind wir nicht hier um uns auszutauschen, anstatt eine "One-Man-Show" abzuliefern, zu der vielleicht nur "Applaus" willkommen ist?

    Soviel Selbstbewusstsein, dass wir auch mit natürlich sachlichen, kritischen Anmerkungen und Anregungen zu unserem Schaffen umgehen können, dürften wir doch wohl alle haben.

    Doch wenn wider Erwarten nicht - dann tut doch einfach nur so! ;) :P


    In diesem Sinne!

    ~Bis nächstes Jahr wieder an dieser Stelle, wenn ihr wollt. :)

  • Bilder Update

    Hallo und Mahlzeit liebe Hobbykollegen,


    ich hoffe Ihr habt die Feier- und Futtertage gut überstanden!


    Meine in den letzten Tagen mir zugeführten, überschüssigen Kalorien versuche ich aktuell mit dem Bau der Rampe zur Hafenbahn ein wenig zu neutralisieren.


    Quasi aus der Mittagspause ein schnelles Foto, um Stefan K.´s Aufruf nachzukommen:

    Der erste Rampenabschnitt ist erstellt. Nun muss der Ausschnitt im vorne sichtbaren Rahmen des 4ten Segmentkasten erstellt werden.

    Die Ringleitung ist unter den Segmenten 3 und 4 bereits vorbereitet für das Verkabeln mit den Anschlüssen zu den Gleisstücken.

    Letztere müssen jedoch erst noch fix (mit Schrauben) verlegt, angepasst und mit Anschlusskabeln versehen werden.

    Ich überlege, ob ich die Wagendrehscheibe von Schnelli vorher komplett fertigstellen muss um die Gleise korrekt an diese anzuschließen, oder ob es ausreicht den maßgeblichen Ring, auf welchem die Gleise enden, als Maß zu benutzen.

    Habt Ihr da Erfahrungen mit? Wenn ja wäre eine Info sehr nett.


    Ob die Verbindung der Anlagenteile bis 31.12.22 0Uhr tatsächlich zustande kommt ist immer noch sehr unsicher.


    So, Essen wird kalt, ich muss los... ;) bis bald wieder hier!


    Statt Nachtisch:


    Gesägt, geschraubt, soweit so gut... nächster Schritt kann begonnen werden:


    ~Nun ist aber wirklich Schluss für heute... ;)

  • Hallo liebe Hobbykollegen,


    ich wünsche Euch ein frohes und gesundes neues Jahr!

    Noch nicht zu spät denke ich, aber so langsam war es Zeit.


    Heute gibt es nur einen kleinen Appetithappen von der anderen Seite der im letzten Baubericht gezeigten Rampe.


    Ich habe das nötige Holz sägen lassen und nun parat liegen um das "Sondersegment" für die Hafenbrücke und damit den letzten Segmentkasten vor dem mobilen Verbindungsteil zwischen den beiden Segmentanlagen zu bauen.


    Die Durchfahrt in das Hafenbecken (Kamerastandort) ist zwischen den geplanten Widerlagern 17 cm breit.


    Damit ist es völlig ausreichend um z.B. einem 120 Tonnen Rheinkahn der Epoche 3 Durchlass zu bieten.

    Diesen habe ich mir als Vorgabe genommen um die Brücke zu kaufen und die Durchfahrt zu bauen.

    Diese 120 t Kähne, werden bei Wikipedia mit einer typischen Breite von 5,80 m und einer Länge von 28,0 m angegeben.

    5,80 m entsprechen in 1:45 > 12,9 cm. Die Länge von 28 m in 1:45 einem Maß von 62,22 cm.


    Die Durchfahrtsbreite beträgt bei 17 cm umgerechnet 7,65 m.

    Es bleiben dem Kahn also 0,92 m im Original und im Modell 2,25 cm an beiden Seiten Freiraum zu den Widerlagern.

    Das ist recht üppig wenn man sich beim Vorbild die für heutige Schiffsbreiten sehr knappen Schleusen ansieht.


    Auf den Fotos liegt eine der Segmentrahmenseiten in der Durchfahrt, da diese 13 cm hoch = breit in diesem Fall sind und optimal veranschaulichen, wie ein Rheinschiff in dem Durchlass wirkt.


    Der ungefähre Verlauf der linken Kaimauer ist mit einzelnen Holzteilen angedeutet.

    Es soll also nach links noch das sich öffnende Hafenbecken angedeutet werden.


    Die Liegeplätze für die Schiffe werden der Anlagenvorderkante der Hafenbahn, bis auf einen Abschnitt zum rechten Ende hin, durch vor die Segmentkästen ansteckbare "Holzwinkel" entstehen.

    Jeder wird so lang wie ein Segmentkasten, die Kaimauer wird ebenfalls die 13 cm Höhe wie im Durchlass haben und 20 cm in den Raum hineinragen. Die werde ich wohl erst bauen wenn ich mit der Gestaltung auch schon angefangen habe. Mal sehen.

    Anders ist das Wasser des Hafenbeckens und sind die 2 bis 3 Liegeplätze für Schiffe nicht darstellbar.

    So nun ist erst mal genug erzählt, hier die drei Fotos:




    Bevor die Position und Höhe der Widerlager samt Brücke endgültig festgelegt werden werden können, muss ich erst die Rampe die aus dem Bahnhof der Hafenbahn links heraus führt, fertig haben.

    Also noch ein Menge zu tun.


    Soviel für heute.


    ~Bis demnächst wieder hier, wenn Ihr mögt!

  • Hallo liebe Hobby Kollegen,


    nun ist der Januar bereits rum und ich habe im vergangenen Monat tatsächlich keinen Handschlag an der Anlage getan.

    Eine private "Baustelle" die natürlich Vorrang hat und dann dazu eine heftigere und hartnäckige Erkältung, die jetzt allmählich überstanden zu sein scheint, haben dafür gesorgt. Nun gut.


    Aber, ich habe mich wieder aufgerafft und kann heute wenigstens einen kleinen Baubericht vorzeigen.


    Bevor ich an der Anlage weiter bauen konnte, musste zunächst am vergangenen Samstag der Unterbau der Hafenbahn Segmentkästen, bestehend aus Ikea Faktum Küchenunterschränken, an einer Stelle verstärkt werden.

    Die vorderen, oberen Querriegel der Schränke sind für Lasten nicht ausgelegt.

    Also musste eine Vierkantleiste aus Buche zur Stabilisierung montiert werden:

    2 Segmente runter nehmen, messen, sägen, vorbohren und von oben, unten und den Seiten verschrauben war angesagt.

    Nun ist alles wieder im Lot. Die Anlage hatte vorher an der Stelle einen Durchhänger bekommen:


    Da ich noch keine Lust hatte am Verbindungssegment mit der Hafenbrücke weiter zu machen und ich das 5te Segment, rechts am Fenster endlich auch mit den beiden Gleisen, den RBS Gleisendstücken und der Verlängerung der Rampe für das hinten liegende Anschlussgleis zu einer, in ihrer Bestimmung noch nicht definierten Fabrik, ausstatten wollte, habe ich dort weiter gemacht.


    Aus einem 4 mm starken MDF Brett (100 x 20 cm (gibts bei TEDOXX für kleines Geld) habe ich die Trasse und zwei Wangen für die Rampe, welche nur eine geringe Steigung von 2,2 cm auf 3 cm überwinden muss, mit einem Cuttermesser geschnitten. Zwischen diese Wangen werden 2-3 Holzklötzchen aus der Holz-Grabbelkiste gesetzt

    und dann miteinander verklebt. Dieser Schritt fehlt noch. Heute habe ich die Rampe in allen Dimensionen erst einmal lose an die Gleise links und die gelbe Styrodurplatte rechts angepasst.


    Bevor ich die Rampe erstellt habe, hatte ich die 3 cm starke Styrodurplatte zurecht geschnitten.

    Diese bildet die Ebene auf welcher die Fabrik in diesem Bereich zugleich Anlagenhintergrund und nach rechts zur Wand (Fensterseite) den Anlagenabschluss bilden wird. Siehe Gleisplan im Faden.


    Was die Angelegenheit etwas aufwendiger macht ist der Umstand, dass links ein Bahnübergang, für die Kfz Zufahrt zum Hafenbereich entstehen wird.

    Diese Straße kommt dann aus einer Unterführung heraus und wird zwischen den Gleisen - Anschluss- und Streckengleis vorn - ein an die Gleise angepasstes Gefälle haben.

    Gleichzeitig neigt sich die Zufahrtstraße, wie das Gelände leicht nach links.

    Ein hübsches 3-D Puzzle. Aber wird schon klappen.


    Hier ein paar Eindrücke, auch wenn noch nichts wirklich Spannendes zu sehen ist:




    Hier ist das Gefälle und die Fläche für die Hafenzufahrt markiert:

    Die dafür freigehaltene Fläche ist 20 cm breit.

    Die Fahrbahnen - einspurig in beide Richtungen, werden vorbildgerecht breit erstellt.


    Aber ich möchte hier auch den Rohbau fertig bekommen, sowie die Gleise fest verlegen, damit ich dieses Segment diesbezüglich auch abhaken kann bald.


    Mit dem Segment der Hafenbrücke werde ich mich auch weiter befassen in den nächsten Tagen.


    ~Bis dahin!

  • Hallo liebe Hobbykollegen,


    es geht nur in kleinen Schrittchen weiter bei mir momentan, aber auch so kommt man ein bisschen weiter.


    Ich habe mal die Styrodurplatte, welche um den Bahnübergangsbereich in mehrere Abschnitte geteilt wurde,

    grob in die Form gebracht, die es ermöglicht die Straße für die Zufahrt zum Hafenbereich zu gestalten.

    Darauf wird dann die eigentliche Straße samt BÜ Bereich noch gestaltet.


    Außerdem ist das Ladegleis hinten auch verkabelt, die Strippen müssen nur noch an die Ringleitung angeklemmt werden.

    Vorher will ich aber die Schwellen und Gleisprofile noch mit der Airbrush farblich entsprechend den anderen Gleisen anpassen. Dann kann es auf die RBS Gleisendstücke gelötet und endgültig verlegt werden.


    Es hat sich damit nun quasi das erste, grundlegende "gestalterische" Element auf der Anlage entwickelt:





    An das vorne verlaufende "Streckengleis" (in " weil Strecke kann man die rechts vom zukünftigen BÜ verlaufenden 1 - 2 Meter kaum nennen, aber sie stellen eben die Strecke dar) mache ich mich dann als Nächstes ran.


    Ach eine Frage hätte ich an Euch:

    Ich würde den BÜ, der ein Anschluss- und ein Streckengleis sichert, mit Andreaskreuz mit Blinklichtanlage (von Null-Problemo) sichern wollen. Eine Schranke erscheint mir dort unpassend, da ja keine Durchgangsstraße über diese Gleise führt, sondern nur eine Hafenzufahrtstraße.

    Gibt es da irgendwelche Einwände dagegen? ( Eine Schranke wäre mir auch ehrlich gesagt zu teuer für diesen Platz :saint: )


    Dies mal wieder als kleinen "Tätigkeitsnachweis", auch wenn der heute sehr überschaubar ausfällt. ;)


    ~Bis zum nächsten Mal!

  • Hallo Dirk,


    Aus meiner Sicht spricht nichts gegen Andreaskreuze, ob nun mit oder ohne Blinklicht hängt von der Zeit ab, da kenn ich mich nicht aus, ab wann die Blinklichtanlagen verbaut wurden.


    Im Dortmunder Hafengebiet gibt's beides, Andreaskreuze mit und ohne Blinklicht.


    Und bei manchen Gleisen findet sehr lebhafter Bahnverkehr statt, über einen BÜ, der von bestimmt 100 LKW pro Tag genutzt wird.

    Über den BÜ fährt regelmäßig der Containerzug (mind. 750m lang) zum neuen Containerterminal.

    Der hält dann dort immer, Rangierlokführer runter, Straße sperren, Zug per Fernsteuerung los und auf die Lok aufsteigen....


    Letzte Woche morgens standen in der Gleisharfe an der Westfaliastraße 15 Eanos für den Schrotthandel, heute morgen 5 Shimmns mit Plane für Coils und 5 4achsige Rungenwagen Rbns 646, die mit den Doppelrungen und Niederzurreinrichtung.

    Seit einiger Zeit auch vereinzelt wieder Stahlbrammen auf Samms.


    Also, denke auf die Schranke kannst du getrost verzichten.


    Gruß

    Matthias

  • Hallo DirkausDüsseldorf,

    Ach eine Frage hätte ich an Euch:

    Ich würde den BÜ, der ein Anschluss- und ein Streckengleis sichert, mit Andreaskreuz mit Blinklichtanlage (von Null-Problemo) sichern wollen. Eine Schranke erscheint mir dort unpassend, da ja keine Durchgangsstraße über diese Gleise führt, sondern nur eine Hafenzufahrtstraße.

    Gibt es da irgendwelche Einwände dagegen? ( Eine Schranke wäre mir auch ehrlich gesagt zu teuer für diesen Platz :saint: )


    Diese Frage war Thema meiner ersten Klausur im Studium vor mehr als 30 Jahren... Kurz gesagt: Es hängt von den Verkehrsverhältnissen vor Ort ab. Also gemeint sind die Stärke des Straßenverkehrs, die Sichtverhältnisse am Bahnübergang und die Wertigkeit der Eisenbahnstrecke. Bahnübergänge auf Hauptbahnstrecken müssen immer eine technische Sicherung (Blinklichter, Schranken, Lichtzeichenanlagen oder Kombinationen daraus) haben. Auf Nebenbahnen sind auch technisch nicht gesicherte Bahnübergänge nur mit Andreaskreuz zulässig. Wenn aber der Straßenverkehr zu dicht ist oder die Sichtverhältnisse am Bahnübergang (sogenannte "Sichtdreiecke") es nicht erlauben, dass die Straßenverkehrsteilnehmer die sich annähernden Züge rechtzeitig zu erkennen, dann sind technische Sicherungen vorgeschrieben - vereinfacht gesagt.


    Meine Empfehlung für Dich: Definiere doch einfach die Eisenbahnstrecke als Nebenbahn und zähle mal die Autos, die da pro Stunde über Deinen Bahnübergang fahren ;) - wenn das Ergebnis so ist, dass da nur eine sehr geringe Verkehrsdichte herrscht und die Sicht des Autofahrers auf den annähernden Zug gewährleistet ist, dann "reichen" Andreaskreuze und es sind keine Blinklichter, Halbschranken, Schranken oder Lichtzeichenanlagen erforderlich (und das, obwohl die Blinklichter von null-problemo sehr schön sind...). Es liegt also nun an Dir - Du weißt ja, Deine Eisenbahn ist Dein Reich und Du bestimmst da!


    Ach ja, das Anschlussgleis: Das, was mattes56 da aus der Jetztzeit geschildert, galt im Prinzip auch schon in der Epoche III - nur dass es damals keinen "Bauchladen" für die Lokfernsteuerung gab. Also saß der Lokführer auf der Lok und er hatte einen Rangierer, der die Straße absperrte und dem Lokführer Rangiersignale gab - für das Anschlussgleis selber wären die Andreaskreuze also ausreichend.


    So viel zur Theorie, bin gespannt, was Du daraus machst!


    Viele Grüße

    EsPe

  • ...wenn das Ergebnis so ist, dass da nur eine sehr geringe Verkehrsdichte herrscht und die Sicht des Autofahrers auf den annähernden Zug gewährleistet ist, dann "reichen" Andreaskreuze

    Hallo Herr EsPe,

    das ist ja furchtbar 8| wo doch Blinklichter immer so schön blinken :saint:

    Ich würde eine Verkehrszählung so durchführen (lassen), dass es genügend Autos für Blinklichter sind, aber zu wenig für Schranken ;)


    Gruß Thomas

  • mattes56 EsPe


    Hallo Matthias, hallo EsPe,


    vielen Dank für Eure ausführlichen, interessanten und mir hilfreichen Antworten auf meine Frage nach der Absicherung des Bahnüberganges!


    Nun wird es ziemlich textlastig, aber so ist das mit der Theorie nun mal. ;)


    Bevor ich auf die geplante, bauliche Situation eingehe, kurz zur zeitlichen Plausibilität der Warnkreuze mit Blinklichtanlage:

    Die Einführung der Warnkreuze mit Blinklichtanlage soll, lt. Wikipedia ab 1953, laut anderen Aussagen die ich im Web gefunden habe, "Mitte der 50er Jahre" erfolgt sein.

    Da ich mich, ohne mich auf ein Jahr festzulegen, gestalterisch "um 1960" herum bewegen möchte, würde das so passen.


    Zur Frage nach der Verkehrsintensität von Straße und Bahn:

    Der Straßenverkehr wird, angesichts des Umstandes, dass man lediglich das Kai-Gleis und die Fabrik (rechts davon) anfahren kann, eher gering sein.

    Ich habe mal angefangen die Fahrzeuge zu zählen, bin aber leider darüber eingenickt.. :saint: ;)


    Aber im Ernst, es steht noch nicht ganz fest, was genau an diesem Kai vom Schiff auf die Bahn, ggf. LKW und ggf. umgekehrt umgeladen wird.

    Das hängt mit dem (an sich zu) geringen Platz zusammen, der für den Güterumschlag zur Verfügung steht.


    Vermutlich werden wohl unterschiedliche Güter, die aber keine Lagerhäuser benötigen, umgeschlagen.

    Denn Platz für einen grö0eren Hafenschuppen, oder gar ein Lagerhaus ist einfach nicht da.

    Es wird einen fahrbar dargestellten Hafenkran auf Schienen geben.

    Ich würde auch mal davon ausgehen, dass auch nicht täglich ein Frachtschiff am Kai liegt.


    Der - natürlich völlig fiktive - HAFEN OST, wie ich ihn bezeichnen werde, ist gedacht nur "ein sehr kleiner Teil" des gesamten, realen Düsseldorfer Binnenhafens am Rhein.


    Nun zurück zum Straßenverkehr:

    Nehmen wir maximal 10 - 30 LKW Fahrten pro Tag an, wenn z. B. Sand, Kies, Kohle, großes Stückgut (Maschinenteile z. B.), oder Ähnliches umgeschlagen würde.

    PKW dürften sich hierher ganz deutlich weniger einfinden.

    Auch der guten Anbindung per Bahn wegen. Insofern, eher sehr geringer PKW Verkehr.


    Beim Bahnverkehr sieht es so aus, dass die Strecke, die nun als Nebenstrecke gedacht ist, zwischenzeitlich sogar nur als Industriestammgleis von mir eingestuft werden sollte, einen geringen Personenverkehr in Form von kurzen Vorortzügen aufweist um Arbeiter u. Angestellte, ausgehend von Düsseldorf HBF (Fiddleyard) in die Peripherie der Stadt und darüber hinaus ins nahe Umland (ähnlich dem heutigen S-Bahn Verkehr) zu bringen.

    Bzw. umgekehrt aus dem nahen Umland (kleiner "Schattenbahnhof" hinter einer Trennkulisse auf den Segmentkästen mit der kleinen Hafenbrücke) über die Peripherie zum HBF.


    Dazwischen Güterzüge als ÜG von Düsseldorf Güterbahnhof "X" (Fiddleyard) - es gab mehrere, den tatsächlich passenden muss ich noch mal rausfinden irgendwann - bis D-HAFEN OST (mit drei Gleisanschlüssen: Kaigleis, Kühlhaus und Fabrik - Thema noch offen), so wird der Stadtteilbahnhof am Kai heißen und weiter über die abzweigendende Stichstrecke zum winzigen Endbahnhof (mit zwei Gleisanschlüssen: RCW AG und Fabrik - Thema noch offen) - vorläufig noch mit - "Rheinische Celluloiderke AG" bezeichnet. Dort enden alle Züge.


    Bei den Güter ÜG werden sowohl im D-HAFEN OST, wie auch am Endbahnhof der Stichstrecke "RCW AG", Wagen ausrangiert, eingestellt bzw. diese aufgelöst und neu gebildet.

    Diese neuen ÜG werden über, bzw. ab D-HAFEN OST Richtung Düsseldorf Gbf. (FY) abgefahren.


    P Züge machen im Endbahnhof "RCW AG" Kopf und fahren zurück über D-HAFEN OST Richtung Düsseldorf HBF (FY), oder werden auch in D-HAFEN OST die Fahrtrichtung ändern und Richtung näheres Umland (kleiner "Schattenbahnhof" hinter einer Trennkulisse auf den Segmentkästen mit der kleinen Hafenbrücke) fahren können.

    Auch kann ein P Zug ggf. in D-HAFEN OST enden und dort Kopf machen um ins Umland, oder Düsseldorf HBF zurück zu kehren.


    Ich habe mir zur Anzahl von Zugfahrten bisher noch gar keine konkreten Gedanken gemacht, aber so könnte der Verkehr aussehen:


    Personenverkehr:

    Morgens am ehesten 2 evtl.! auch 3** P Züge.

    Vormittags ggf. ein PmG der Bedarfsgüterwagen bringen, oder frühzeitig beladene Wagons nach Bedarf mitnehmen kann.

    Am späten Nachmittag dann 2, evtl.! 3** und abends nochmal 2 bis 3** P Züge. **Falls sich der Bedarf ergibt.


    Güterzüge:

    Zwischen den P Zügen als kurze ÜG, da die nutzbaren Gleislängen beschränkt sind.

    Daher kann es sein, dass zwei statt einer Zugfahrt nötig werden.

    Morgens ein bis zwei, abends ein bis zwei.

    Ggf. tagsüber Bedarfs- ÜG, falls der PmG nicht ausreicht.


    Der Bahnverkehr fällt demnach üppiger als der Straßenverkehr aus.


    Nun aber kommt das Thema das EsPe angesprochen hat zum tragen:


    Die Einsehbarkeit des BÜ, der Strecke und des Anschlussgleises für die Richtung Kai fahrenden Kfz.


    Der Witz hierbei ist, dass quasi unmittelbar hinter dem BÜ (gesehen von der AnlagenVorderKante) die Straße einspurig werden muss!

    Grund ist ein Durchlass der unter der Straße, welche hinter dem Bahnsteig und hinterstem Gleis, eine Ebene höher entlangführt und rechts vom Tunnel, im Bogen zum Hintergrund - gedacht - abfallend als Schleife nach unten führt und somit auch die Hafenzufahrtstraße darstellt.

    Dieser kleine, alte Tunnel unter dieser Straße stammt aus früheren Epochen und ist daher nur für eine Fahrspur geeignet.


    Aus diesem Grund sehen die Richtung Hafen fahrenden KFZ Fahrer den BÜ samt Sicherungen erst - natürlich stehen die vorgeschriebenen Warnbaken vor (aus Betrachter Sicht unsichtbar HINTER) dem Tunnel - wenn sie aus diesem heraus kommen!

    Es gilt dort daher auf der Straße bereits vorher schon ein Tempolimit von 30 (ggf 20) km/h!


    Außerdem haben die Fahrzeuge welche aus dem Hafenbereich heraus fahren Vorfahrt an dieser Engstelle.*

    (*Gedacht: Vor dem Tunnel steht mit etwas Abstand zu diesem eine Ampel die Rot zeigt, wenn der BÜ geschlossen ist, um bei Freigabe des BÜ zu verhindern, dass sich vor und im Tunnel Richtung Hafen und auf den Gleisen aus Richtung Hafen, ein Stau entwickelt. Diese Ampel zeigt daher auch erst mit Verzögerung nach BÜ Freigabe wieder Grün.)


    Auf Grund der geschilderten, für KFZ Lenker schlecht einsehbaren Situation, halte ich Warnkreuze mit Blinklichtanlage für gerechtfertigt. Außerdem sind die einfach schön, da hast Du Recht EsPe! ;)

    Wäre die Zufahrtstraße frei von diesen Einschränkungen, würde ich auf die Blinklichter verzichten.


    Die Streckengeschwindigkeit für die Züge wird vor dem BÜ von 50 auf 30 (ggf. 20) km/h reduziert!

    Entsprechende Zeichen werden aufgestellt.

    Weiterhin muss vor dem Befahren des BÜ aus beiden Richtungen zweimal gepfiffen werden.


    Soweit meine bisherigen Überlegungen zu der Thematik BÜ und dem dortigen Betrieb dort.


    Ich hoffe ich konnte meine Gedanken einigermaßen nachvollziehbar darlegen und liege, mit diesen Grundideen nicht völlig außerhalb einer möglichen Realität.

    Sprich, ich hoffe das die bisher angedachten Parameter glaubhaft wirken könnten.


    Anpassungen sind natürlich immer möglich. Daher bin ich für Anregungen dankbar!


    Jetzt lass ich das mal sacken und lese es mir morgen nochmal durch.. mal sehen ob ich es dann auch noch so sehen werde. :P ;)


    Nachtrag 22.38 Uhr:

    Noch eine Frage ist mir gerade eingefallen:

    Muss, da zwei Gleise die Straße queren, ein Hinweis darauf an den Warnkreuzen angebracht sein?

    Ich meine es gab für mehrgleisige BÜs entsprechende Hinweise, finde aber dazu gerade Nichts an Infos.

    Danke im Voraus für entsprechende Hinweise.


    moba-tom

    Hallo Tom,


    ich muss Deinen Beitrag vorhin "überscrollt" haben, danke dafür und bitte entschuldige!

    Wie die Verkehrszählung ausgesehen hat steht ja oben, aber auch was sich in Sachen Blinklichter heraus gestellt hat. ;) :thumbup:


    Einen schönen Abend euch Allen und bis bald!

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!