Projekt St.Andreasberg - mein PKS

  • Liebe Kolleginnen und Kollegen,


    heute möchte ich Euch einmal mein PKS = Prozess-Kontroll-System vorstellen. Bei meinem Projekt (Projekt St.Andreasberg) arbeite ich noch mit recht bescheidenem Equipment, trotzdem kommt einiges an Geräten und Verkabelung zusammen, was ich von der Anlage getrennt installieren wollte.


    Grundlage für mein PKS ist ein gebrauchtes Rack aus der Bucht, in der Trafos und Lenz-Zentrale untergebracht sind. Die vorhandene Gravur auf der Frontplatte gab ihr dann den Namen PKS; sie hätte auch anders heißen können.



    Vorne der Hauptschalter sowie LZ100 und LV100, die in dem vorhandenen Fenster eingeschraubt wurden. Darüber der XBUS-Anschluss und daneben eine Buchse für das Programmiergleis.



    Die Rückseite sieht etwas unprosaischer aus, die meisten Bohrungen und Aussparungen waren vorhanden. Links der Hauptstromanschluss, rechts ein 10-Poliges Kabel mit Normstecker als Verbindung zur Anlage.



    Die Draufsicht auf das offene Rack - das wird natürlich im Betrieb mit Lochblechdeckel verschraubt - sieht recht aufgeräumt aus: links Märklin-Trafo, Mitte Lenz-Zentrale, rechts der Trafo für besondere Zwecke; bisher ist die Drehscheibe dort angeschlossen.



    Nochmal ein paar Bilder von der Verdrahtung, leider viel bunt und wenig Farbensystem, aber noch überschaubar:





    Und man kann raten, möglichst viel Handy-Fotos zu machen, wenn mal etwas repariert werden muss ("Wie war das denn nochmal ..."). Hier stellte ich auch fest, dass die Litzen für das Programmiergleis, das sind die im Vordergrund des letzen Fotos, noch nicht angeschlossen waren. Im Fall der Fälle hätte ich erstmal einen Herzkaspar bekommen, bevor die Suche los geht.


    Ich muss sagen, ich bin recht zufrieden mit meinem PKS, das steht i. d. R. auf einem Rollwagen und kann bei Bedarf an- und wieder abgestöpselt werden. Das kommt einem zugute, wenn man auf Teilstücken schonmal fahren möchte, obwohl noch gebaut wird. Zwischenzeitlich habe ich auch die meisten Provisorien beseitigt, die sonst immer für Verdruss gesorgt haben (Stichwort Kabelbrüche bei der Verwendung von altem Klingeldraht!).


    Gruß Reinhold

  • Hallo Reinhold,


    ich weiß zwar nicht, wo du das Rack aufstellst, aber vielleicht sollte man über etwas Kühlung nachdenken!?!


    Gruß

    Hans
    der Altenauer


    - unterwegs im schönsten Mittelgebirge Deutschlands - sowohl Regelspur als auch auf der Meterspur... ;)

  • Hallo Hans,


    Kühlung wird vermutlich kein Problem sein, Boden und Deckel bestehen aus Lochblech, die Aufstellung auf einem Metallrollwagen, ebenfalls mit Lochblechböden, ist ebenfalls unkritisch. Obwohl - mir ist mal der Prozessor eines CAD-Computers explodiert, ob das aber an Überhitzung lag, konnte schwer beurteilt werden. Wäre vielleicht eine Idee, noch ein Thermometer einzubauen; ein Ventilator kann leicht nachgerüstet werden, noch ist ja genug Platz. Danke für den Hinweis! Überhaupt, das bringt mich auf den Gedanken, noch ein Amperemeter einzubauen, das könnte echt Sinn machen!


    @ Jens: oh, jemand von der Kripo! Aber einen Namen muß das Kind doch haben. Rechts auf der Front ist noch PAS (für Prozess-Automatik-Steuerung) eingraviert. Könnte auch verwendet werden, z. B. für Papas Anlagen-Steuerung, PASst vielleicht noch besser ...


    Gruß Reinhold

  • BTW,


    muss beim Einbau von Messgeräten im DCC-Bereich etwas beachtet werden, ich meine wg. evtl. zu erwartender Störungen der Elektroniksignale? Oder kann man freiweg jedes Billigteil aus Fernost oder von woanders her in den Stromkreislauf einschleifen?


    Danke für Tips,


    Reinhold

  • Hallo,


    das Thema war schon des öfteren hier im Forum.


    Das DCC-Signal (Spannung oder Strom) ist nur mit einem Effektivwert-Meßgerät (TRUE RMS) richtig zu messen. Am schönsten lässt sich ein DCC-Signal mit einem Oszilloskop darstellen, dann wird es aber etwas teurer, ein Effektivwert-Meßgerät (TRUE RMS) ist da etwas preiswerter.


    Hierbei ist zu festzustellen, dass die allermeisten User bei Ihren Bauten lediglich den Wechselstrom oder die Wechselspannung vom Ausgang des Trafos zum Eingang der Steuerzentrale mit einem Dreheisenmeßgerät messen. Dieses kann aber auch kein DCC-Signal messen, weil die DCC- Steuersignale dafür eine zu hohe Frequenz aufweisen.

    Grüße aus Regensburg


    Heinz ;)

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!