Kehrschleifenmodul - Empfehlung?

  • Hallo zusammen,
    ich hänge mich mal an den Beitrag ran, so können eventuell andere Teilnehmer später davon profitieren.


    Bei mir geht es auch um eine Kehrschleifenlösung für eine Drehscheibe. Mittlerweile kostet ein LK200 über 70,00€ im Fachhandel.
    Kann mir jemand den Unterschied zwischen einem LK100 und LK200 erklären? Sollten es Schaltimpulse oder Ströme sein?
    Nur vorab zur Info, wenn Kehrschleifenmodul, dann Lenz- ich möchte meine Produkte nicht mischen.


    So sieht es bisher aus:




    Der Modulrahmen ist mittlerweile in dem Grauton der bereits vorhandenen Module lackiert.
    Leider sind die Anschlussgleise schon voreilig montiert, verklebt und verkabelt, sodass nachträgliche Trennstellen nur mit Zerstörung möglich sind:


    Weiterhin bleibt bei mir die Frage nach den „Sensorgleisstücken“ offen, siehe ab Beitrag 5. Muss ich wirklich vor jeder Zufahrt eine extra beidseitige Trennung vornehmen? Warum reicht es nicht, einfach die Drehscheibe einzubinden? Was ist der Unterschied zw. das Fahrzeug fährt auf die Scheibe und schaltet oder sie tut es kurz vorher auf einem Stummel?
    In der Installationsanleitung auf der Lenzseite ist dies auch so eingezeichnet, nur erschließt sich mir der Sinn nicht ganz.



    Viele Grüße
    Jörg

  • Hallo Jörg,


    da ich diesen Eintrag gerade sehe, versuche ich mal zu erklären.


    Der Unterschied zwischen dem LK100 und dem LK200:
    Das LK100 hatte ein Relais, beim LK200 erfolgt die Polaritätsumschaltung elektronisch und dadurch wesentlich schneller (und verschleißfrei).


    Zum Bild in der Betriebsanleitung:
    Ob die doppelseitige Trennung an den Zufahrten nötig ist, hängt immer von der Konstruktion der Drehscheibe ab (Viele handelsübliche Drehscheiben haben oft spezielle Zufahrtsgleisstücke, bei denen dann diese Trennung notwendig ist). Wenn ich mir die Bilder Ihrer Drehscheibe anschaue, dann erübrigt sich das, denn das Gleis der Drehbühne ist wohl immer doppelseitig von den Zufahrten getrennt, die in der Anleitung geforderte doppelseitige Trennung also konstruktionsbedingt schon vorhanden.


    Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen und wünsche einen schönen Abend.


    Peter Rapp

  • Deine Drehscheibe kommt mir irgendwie bekannt vor ..., bei mir sieht das z. Z. so aus:



    Das ist - war der Antrieb der Verriegelung, der heute dran glauben musste. Doch auch Antrieb und Steuerung der Scheibe sind im Umbau begriffen, die Story ist also noch heiß!
    Aber ich bin seit September letzten Jahres noch eine Antwort zum Drehscheiben-/Kehrschleifenmodul schuldig: das erworbene Dietz-Modul ist seitdem eingebaut und in Betrieb, wenn man das überhaupt sagen kann. Und es funktioniert fabelhaft, hätte ich so als Bauernelektroniker nicht vermutet! Ohne Zicken und Probleme, also voll empfehlenswert! Ich hoffe, die weiteren Umbauten sind ebenso erfolgreich. Das gibt dann einen neuen Bericht.


    Gruß Reinhold


    p.s.: Nochmal vielen Dank an die Kollegen und Herrn Rapp für die Empfehlungen und Erklärungen!

  • Hallo Reinhold,
    jetzt gehen wir zwar etwas vom eigentlichen Thema ab und müssten eigentlich neu starten bzw. uns woanders einbinden. Wenn es Stefan K. sinnvoll erscheint, bitte verschieben.


    Meine Scheibe ist von Kitwood Hill. Ich habe sie nicht selber gebaut, sondern von einem Forumskollegen, von dem ich schon viele Modlle erworben habe, gekauft. Soweit sieht das gut aus, bin recht zufrieden, wirkt sehr stabil.
    Ich habe noch keinen Praxistest durchgeführt, jedoch befürchte ich auf das selbe Problem wie mit meiner N-Detail Segmentdrehscheibe zu treffen. Gerade bei besonders schweren Maschienen, zu denen ich die Lenz-Modelle mittlerweile zähle, gibt es Probleme bei genauen positionieren der Scheibe. In meinem Fall hat die Bühne etwas Spiel. Wenn ich nun die Scheibe auf einen Abgang fahre, bewegt sie sich beim Verlassen eines Fahrzeuges von der Bühne weiter, weil noch zu viel Vorspannung besteht. Wahrscheinlich müsste ich eine Verieglung einbauen. Nun bin ich ein absoluter DCC Diletant und weiß nicht richtig weiter. Eventuell müsste man das über einen Miniservo bewerkstelligen.


    Dazu müsste ich nach an die Unterseite der Bühne kommen. Lässt sich die Bühne im eingebauten Zustand vom Grubenboden lösen?


    Viele Grüße
    Jörg

  • Hallo Experten,

    ich möchte für meine Frage keinen neuen Beitragsbaum eröffnen, darum hänge ich sie mal hier hintenan. Vielleicht liest ja noch jemand mit.

    Also: ich habe eine kleine Drehscheibe von Kitwood Hill. Sie ist zu meiner vollsten Zufriedenheit mit einem Lenz LK 200 ausgestattet.

    Nun habe ich mir noch eine Minidrehscheibe für meinen Klv12 gebastelt um ihn in den Schuppen zu bringen und auch mal zu drehen. So klein sie ist, sie braucht trotzdem eine Polwendeschaltung. Da ich niemals beide Scheiben gleichzeitig drehe, müßte man doch die kleine Scheibe mit dem gleichen, vorhandenen Modul betreiben können. Oder habe ich einen Denkfehler?


    Beste Grüße in die Runde

    Thomas


  • Hallo Thomas,

    wenn Du die beiden Drehscheiben nur alternierend verwendest, also entweder die eine oder die andere, sehe ich kein Problem darin, die Ausgangskabel des LK 200, die an die Drehscheibe führen, parallel beiden anzuschließen.

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