Neues aus der Euregio

  • lange Zeit nichts mehr über den Verein "Euregio Spur Null" gelesen? Ja, stimmt. Der letzte Beitrag liegt schon eine Weile zurück. Daher heute mal ein kleines update, dass keiner denkt, wir hätten uns zur Ruhe gesetzt. Meine Beiträge zur Diskussion um die Lenz-94 zeigen ja auch, dass wir noch da sind.
    Was hat sich in den letzten Wochen getan? Nun, an der Anlage ist die Stützmauer im Werden: Entsprechend einigen bekannten Vorbildern wird sie in groben Natursteinblöcken ausgeführt, die creativ24 geliefert hat und die Udo nun versucht aneinander anzupassen. Immerhin vier Matten breit ist das Mauerwerk, das Ausfüllen der Zwischenräume erinnert an Sysiphos.



    In räumlicher Nähe (so dass sich die Erbauer gelegentlich auf den Füßen stehen) wächst der Gewerbebetrieb bzw. sein Gelände und die Zufahrt. Jürgen hat in den vergangenen Monaten nicht nur einen Pappdummy der Fabrik gebaut, um die Proportionen zu prüfen, sondern er hat auch den gesamten Betriebshof gestaltet: Pflaster selbst geprägt in Hartschaum, einen kleinen Schuppen für einen Breuer gebaut und das Gelände mit einer Umfassung versehen mit Torflügeln, durch die die Güterwagen für die Möbelfabrik kommen werden. Alles Selbstbau! Geht halt in Spur Null! Die Rahmen der Tore und Zäune bestehen übrigens aus den Röhrchen von Wattestäbchen, mit denen man also ganz umweltfreundlich auch noch was anderes tun kann als...





    Die kleine Drehscheibe hat Helmut entworfen und konstruiert und dann in 3D drucken lassen. Sie lässt sich drehen, so dass der Breuer, der den werksinternen Verschub regeln muss, in seine Hütte kommt.


    Ebenfalls in der gleichen Ecke der Anlage steht ein provisorisches Stellwerk. Schon länger steht es dort auf seinem Sockel, wurde aber m.W. hier noch nicht gezeigt. Die Basis des von Jürgen umgewandelten Modells wird wohl jeder hier erkennen. Dort wird der Betrieb über die eingleisige Behelfsbrücke überwacht.



    In der Mitte unseres Anlagenraumes schreitet die Gestaltung des Bahnhofsbereiches von "Ober-Widdersheim" voran: Der Gleisbau ist schon lange abgeschlossen (und zum ersten Mal auf unserer Anlage kamen zwei Weinert-Weichen zum Einbau - einfach eine Klasse für sich). Der Bahnsteig ist fertig, die Gleise geschottert. Eine BR 94 (noch nicht die Lenz'sche) wartet auf die Ausfahrt.



    Sie käme dann vorbei an der von Ulrich im Selbstbau realisierten und einem Vorbild nachempfundenen WC-Anlage des Bahnhofs



    sowie wenige Meter später am Behelfsschuppen an einem der Ladegleise: Hier hat Rolf-Peter ein altes G10-Modell von RaiMo verarbeitet.



    Der BR 94 begegnen wir heute noch einmal am Stellwerk "Abzweig Wandberg". Der Berichterstatter hofft, dieser Lok (auf Falschfahrt!) nächste Woche eine Lenz-94 gegenüberstellen zu können.



    Bei der Mitgliederversammlung am kommenden Mittwoch wird es dann aber auch wieder um die Vorbereitungen zum 2. Linnicher Modellbahntag am Sonntag, 06.10.2019 gehen. Programm wie letztes Jahr, aber mit anderen Börsianern und anderen Anlagen sowie der Möglichkeit, unsere Vereinsanlage besichtigen zu können.


    Gruß
    Wolfgang

  • Freunde des Flügelrades,


    mir ist im deutschsprachigen Raum keine, von einem Club betriebene Großanlage bekannt, die dermaßen realistisch vom Betriebskonzept ist und gestalterisch wie aus einem Guß erstellt wurde. Diese Anlage, ich meine das Jahr 1958 zu erkennen, begeistert mich immer wieder.



    Eure Betriebsleitung der
    Naugarder Kleinbahn

  • Danke! Ja, 1958 sollte es sein. Bei den Zügen halten wir uns nicht so sklavisch an diese Vorgabe, denn wenn wir alle Mitglieder bei der Stange halten wollen, muss man auch akzeptieren, dass mal Züge anderer Bahnepochen fahren in einer Umgebung, die 1958 darstellen will.
    Gruß
    Wolfgang

  • In den vergangenen Wochen ist - überwiegend in Heimarbeit - die Möbelfabrik durch ihren Erbauer, Jürgen, fertiggestellt worden und so steht sie nun an ihrem Platz. Ein paar Figuren noch und die Innenbeleuchtung und dann ist sie ganz fertig. Ein paar Bilder mögen Euch zeigen, was in Heimarbeit möglich ist.


    Natürlich hat die Fabrik ihren eigenen Gleisanschluss, der als Sperrfahrt demnächst bedient wird. Fährt man drauf zu, so schaut es so aus:



    Nahezu alles ist selbst gebaut, Mauerplatten, Fenster von Bünnig, Styrodur, Wattestäbchen. Direkt hinter der Einfahrt steht rechts das kleine Häuschen der Werksaufsicht.



    Ach ja, Wattestäbchen: Das war das Ausgangsmaterial für die Zaun-und Torelemente.


    Gegenüber im kleinen Schuppen (mit Grube!) parkt normalerweise der Breuer Rangiertraktor, der die Güterwagen im Werksgelände verschiebt. Er kann auf der Scheibe gedreht werden.





    Neben dem "Lokschuppen" befindet sich ein kleiner, überdachter Lagerplatz für Bretter. Die Fritz alle in Kleinarbeit gestapelt hat!



    Nun richten wir den Blick aufs Gebäude: Linker Hand die Produktion und die An- und Auslieferung, rechter Hand das Heizhaus. Das Hauptgebäude ist entstanden in Anlehung an ein Vorbild in Düsseldorf.




    Der Blick von oben zeigt gut die Gestaltung der Flächen: Das Pflaster ist von Hand in Styrodur geprägt.




    Auch die Dächer sind ausgestaltet. Die meisten Bauteile entstanden von Hand, nicht aus Bausätzen, auch der Kamin ist Handarbeit. Bandagen und Steigeisen inclusive.



    Ein Blick noch in die Verladestelle: Im Gebäude stehen Regale, gefüllt.



    Verlassen wir nun das Werksgelände:



    und schauen, was sich sonst noch getan hat.


    Am nahegelegenen Überführungsbauwerk ist die Abmauerung des Steilhanges fertig und das anschließende Gelände hat Udo begrünt.



    Am entgegengesetzten Ende des Raumes ist die Häuserzeile praktisch fertig, im Augenblick werket Rainer an der Fabrikfassade, die diese Ecke gestalten soll.



    Luftlinie zwei Meter weiter geht die Bewaldung eines Hügels weiter. An einer Stelle ist vor einiger Zeit einmal gerodet worden, aber da noch nicht wieder aufgeforstet wurde, machen sich jetzt die ersten kleinen Fichten wieder breit.



    Fast alles, was Ihr hier seht, ist in Heimarbeit entstanden, und dies bevor dieses blöde Virus sich breit gemacht hat. Wir haben nun den Betrieb in Tetz eingestellt, denn bei aller Liebe zum Hobby wollen wir diesem Virus dort den Zutritt verwehren. Und wie man sieht: Man kann auch zu Hause einiges tun, so dass es im Grunde doch weiter geht.


    Nehmt es ernst und bleibt gesund!


    Wolfgang

  • Wozu bauen wir eigentlich eine große Modellbahn? Seit mittlerweile acht Jahren werkeln wir jeden Mittwoch. Und je weiter die Gestaltung fortschreitet, desto größer wird der Wunsch, mit bzw. auf dieser Anlage auch zu spielen. Da kann man munter im Kreis, genauer gesagt im Oval, seine Lok, seinen Zug fahren lassen. Oder sich durch die Nebenstrecke schlängeln. Oder aber, was wir in letzter Zeit verstärkt machen: Nach Fahrplan fahren!

    Letzten Freitag fand ein solches Spiel nach Plan wieder einmal statt. Sechs Leute, sechs Züge. Anderthalb Stunden Spielspaß pur.


    img_9588.jpg?w=640


    Wer mehr erfahren will, findet den gesamten Beitrag auf unserer Homepage.

    Gruß

    Wolfgang

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!