Lenz BR94

  • Hallo Robby,


    diese hier hat ein Modellbaufreund von mir gebaut und mir seine Unterlagen für einen Modell-Bau gegeben. Ich habe zusätzlich das Original in Schwarzenberg ausgiebig fotografiert und vermessen.


    Gruß Alfred

  • Hallo zusammen,


    deswegen bin ich vom Kauf einer BR 94 zurückgetreten und habe mich anderweitig umgesehen.
    Gruss
    Stefan
    P.S.:
    EInmal werde ich eine Lenz Lok noch versuchen, die BR 55. Mal sehen, ob das was wird!!

  • Modellbahnspezi:


    ich habe bei Deinem Beitrag keinen "Bedanken"-Button (wieso eigentlich?), deshalb mein Dankeschön auf diesem Weg. Begründete Kritik ist ok, aber vieles scheint mir doch weit übertrieben und, wie Du auch schon schreibst, hart an der Grenze zu Geschäftsschädigung.

  • Fairerweise muss man sagen, dass Lenz zusammen mit meinem Händler reagiert hat. Die E-Probleme wurden gelöst. Das andere Problem wird auch gelöst.


    Und natürlich, lieber Herr Schmidchen, bewerte ich Produkte, für die ich gutes Geld bezahlt habe, so wie ich das möchte. Sachlich und fair (siehe oben). Und ich tue das ganz offen (und nicht anonym wie Sie), ehrlich und mit einem gewissen Sachverstand.

  • Hallo Gemeinde,


    Ich habe die Lok trotz des Wissrns um die Fehler/Probleme gekauft. Warum?


    Ich habe die Lok auf unserer Bachbahn gesehen und getestet. Sie hatte nur den einen bekannten generellen Mangel der Zylinderabdeckung/Leitungen.. Ansonsten lief alles toll.


    Der 2te Grund war das Vertrauen in die Firma Lenz. Ich dachte mir das Lenz all die anderen kleinen Macken, die vereinzelt aufgetreten sind, wie sonst immer, richtet bzw. korrigiert.


    Und siehe da, meine 94er war, wie die unseres Bachbahnkollegen, ohne Mängel.

  • Hallo,


    Also ich fahre Lenz und Fiat und bin mit beiden sehr zufrieden !


    Der Beitrag passt jetzt eigentlich nicht mehr, da der Vorige verschoben wurde.
    Ich bleibe aber dabei, das ich mit Lenz sehr zufrieden bin und habe übrigens gestern eine 94 bestellt ! :)


    Gruß


    Hannes

  • Ich lese nur noch sehr viel in den Anlagen Planung, in den Ausgestaltungs Themen, gelegentlich Fahrzeugbau.


    Daher kann ich mir jetzt hier aus den geschriebenen kein Urteil bilden, aber schaut doch mal ein bißchen über den Tellerrand.


    Da ich ja weiterhin TT Bahner bin und Spur 0 gerade wieder etwas nach hinten gerückt ist (Fertigstellung der TT Anlage im Vordergrund) gibts da weitaus gravierende Fehler als bei einem Spur 0 Produkt.


    BR 50.40 DR Maschine von Tillig. Ja mein Gott die Lok ist aufgrund des verwendens des Fahrwerks der Einheits 50´er zu lang. Muss ich diese kaufen? Nein wenn ich nicht will kann ich die auch beim Händler stehen lassen.


    Also was hindert euch generell denn daran die 94´er nicht zu kaufen?


    Im Umkehrschluss kauft euch das Messing Modell, baut das Lokmodell selber, oder aber was die Beste Möglichkeit ist lebt doch einfach mit den Fehlern oder behebt sie selber.


    Fazit der ganzen Sache, alle Kritiker seid doch alle Froh das es ein bezahlbares Modell gibt.

  • Guten Abend Freunde der 94.5,


    es ist ein paar Tage her als meine Maschine der DR 94 1292 den Weg zu mir fand. Wie ich in Beitrag 134 schon leise angekündigt hatte, hier nun die "verostete" Lok in der Reichsbahn-Variante mit leichten Veränderungen. Da Ihr alle die 94 1292 habt :P , werde ich die 94 1329, ex Essen 8677 auf die Räder stellen.

    An dieser Stelle, ich suche noch gute Bilder von DR-94.5-ern mit Gegendruckbremse...


    Also zur Sache; ich habe die Rauchkammertür als Erstes mal ordentlich und ohne Spalt angebracht. Das geht ganz einfach durch lösen des geschraubten Schornsteins, der hält innen das Balastgewicht im Kessel, Rauchkammertür randrücken und Schornstein wieder mit den Fingern festdrehen - fertig. Einige gezeigte Bilder der Lenzschen 94.5 hier im Forum haben das gleiche Symptom 8o

    Dann habe ich die vorderen Rangierertritte entfernt, die DR Loks hatten diese nicht und zugleich die 2. ins Nirvana führende Anstellstange der Gegendruckbremse. Weiterhin wies meine Lok einige mich stöhrende Unzulänglichkeiten in der Montage des Führerhauses auf; sprich die unteren Kanten wiesen keine gerade Linie auf und danit wurde die Kante des umlaufenden Rahmenbleches verbogen (auch dieses Manko ist auf einigen der hier im Forum gezeigten Bilder deutlich zu sehen), siehe Bild 1.

    Also wie bereits beschrieben Führerhaus abnehmen (von unten 6 Treibschrauben lösen, Füherhaus gerade !! nach oben abziehen), die Füherhausvorderwand lose schrauben (mit 2 Schrauben in die Stiornseiten der Wasserkästen geschraubt) und ggf. neu ausgerichtet neu verschrauben. Bei meiner Lok war das so nicht möglich, ich musste also alle Anstellstangen ins Führerhaus abnehmen und einen Gussgrat auf dem linken Wasserkasten abschaben. Vorher lässt sich der Füherhausboden mit dem Personal noch abnehmen, Plastik, nur eingesteckt). Wie das dann ausschaut siehe Bild 2.


    Mir gefiel das etwas grobe Ramsbottom-Sicherheitsventil nicht, also wollte ich es einfach austauschen. Da das Teil aus Kunststoff ist genügte ein kräftiger Ruck zur Seite und ab wars. Diese Idee brachte aber ein kleines Probem zutage...das Plastikteil hat eine glatte Grundfläche, der Kessel ansich aber nicht und mein beschafftes Messinggussteil auch nicht. Ich musste also die ebene Ansatzfläche auf dem Kessel erst "rund" fräsen. Kurzum, gründlich !! abgeklebt (diese Druckgussspäne beim Fräsen sind sonst extrem scharfkantig und klein und sitzen in allen möglichen Ecken auf em Modell verflixt fest, wenn man hier schludert -leidige Vorerfahrungen). Hierzu siehe Bild 3.


    Dann das neue Ventil eingklebt, vorher matt lackiert und alles in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammengebaut. Hier unbedingt, wie bei jeder Demontage des Füherhauses, selbiges vorsichtig wieder aufsetzen ohne jede Gewaltanwendung! Ansonsten läuft man schnell gefahr, die 8 Pins der Steckverbindung des Füherhauses zu verbiegen oder gar abzunkicken.
    Dann noch etwas Farbe für die Elektroteile und die Lok war wieder fahrfertig. Am Ende steht eine Lok mit geraden Umläufen und ohne Rangierertritte auf dem Gleis und versieht zur vollsten Zufriedenheit des Besitzers und des Personals ihren Dienst, siehe Bilder 4 und 5.


    Schlussendlich werde ich noch eine neue Kesselspeisepumpe der Bauart Tolkien anbauen, diese wies die von mir gewählte 94 1329 auf allen mir verfügbaren Bildern auf.Und wenn ich schon dabei bin vielleicht auch noch die Luftpumpe austauschen....


    Alles kein Teufelszeug aber die Lok schaut nun einfach besser aus und kann in den harten Alttagsbetrieb übernommen werden.


    Grüsse aus dem Sandkasten Brandenburg,
    Dirk

  • Hallo Dirk,


    bzgl. der grünen sichtbaren Platine im Führerstand.
    Kann man die schwarz lackieren oder kommt man nicht dran oder oder?
    Für mich ist das Teil ein echtes Manko, weil grün und weil es Elektronik schreit.


    Tips?
    Ich warte noch auf meine 94, ...
    Gruß, Bernd

  • Hallo Bernd,


    die Platine kannst du locker ignorieren...wie du auf dem 3. Bild siehst, sitzt über der Platine der Führerstandsfussboden mit Personal und was darüber hinten hinaus ragt deckt das Füherhaus mit dem Kohlekasten ab. Bei der montierten Lok siehst du von der Platine garnichts.


    Gruss, Dirk

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