Lenz BR94

  • Hallo zusammen,


    ich muss noch einmal das Thema "Führerhaus öffnen" aufgreifen. Jürgen und Thomas hatten das ja schon mal in den Beiträgen 69 - 71 andiskutiert, dann kehrte wieder Ruhe ein...


    Kann hier jemand die Aussage mit den drei Schrauben pro Seite bestätigen? Kurze Bestätigung wäre super, sicherlich nicht nur für mich. Besten Dank schon mal,


    Michael

  • Hallo in die Runde,


    je Seite 3 Treibschrauben ganz rausdrehen, die im Kunststoff des Führerhauses Halt finden. Dann das Führerhaus gut an den oberen Türöffnungen anfassen und gearde nach oben abziehen. Das geht etwas schwer, da hinten eine Steckverbindung mit 6 Polen ordentlich festhält. Darum wichtig, nach oben abziehen! Im Kohlekasten sitzen dazu die 6 ! Speichernkondesatoren nebst Platine dafür und das 3. Spitzenlicht.
    Dann lässt sich auch bei Bedarf, wie bei mir, der Fussboden mit dem Personal leicht herausnehmen, der sitzt nur in 4 Löchern leicht klemmend im Boden. Darunter sitzt dann die Hauptplatine - Vorsicht also.


    Wer wie ich eine nicht ganz passgenau eingesetzte Führerhausvorderwand hat, macht sich durch einen Spalt und Versatz sowie leicht verzogenen Umlauf bemerkbar, muss dann noch 2 Schrauben in die Wasserkästen geschraubt - die halten die Vorderwand in Position - heruasdrehen, einige Anstellstangen abnehmen, die manchmal schon recht fest im jeweiligen Ventil eingeklebt sind. Bei der Gelegenheit habe ich gleich mal die eine ins Nirvana führende 2. Anstellstange zum Ventil der Gegendruckbemse ausgebaut. Als nächstes das nicht ganz in der Flucht stehende hur marginal nachgebildtete Sicherheitsventil vom Kollegen Ramsbottom abgerissen (anders gehts nicht, da sehr fest eingeklebt bei mir, Kunststoff).


    Nur Mut, nichts geheimnisvolles... 8o


    Ansonsten macht die sehr schwere Brockenhexe richtig viel Fahrspass, besonders der wirklich tolle Sound ist eine akustische Leistung! Und sie zieht richtig was weg! Die 3 gefederten mitlleren Kuppelachsen zusammen mit der 1. Kippachse verleiht der Lok eine gigantische Zugkraft.


    Grüsse aus dem Sandkasten Brandenburgs,
    Dirk

  • Servus in die Runde,


    anbei ein paar Impressionen zum Sound der Lenz BR 94.
    Zunächst ein paar F-Tasten jenseits der 12, zwischendrin auch mal der Sound der Gegendruckbremse.
    Alles in allem bietet diese Lokomotive ein sehr umfangreiches Sound-Angebot:



    https://youtu.be/qE3Jwq5bSh0


    :)

    Gruß Thomas


    " Damit das Mögliche entsteht,muss immer wieder das Unmögliche versucht werden" Hermann Hesse

  • Guten Tag,


    und nicht zu vergessen:


    Der Rauch ist ultra-gut. Kein Rauchtopf, sehr starke und beeindruckende Rauchentwicklung im Betrieb. Das ist wirklich ein ganzes Pfund. Ich spreche hier von der Lenz BR 94 1538, aber das wird bei der Lenz BR 94 1514 nicht anders sein.


    Sound: Da kann ich Staudenfan nur zustimmen :)

  • Hallo Freunde, :)


    die 94er von Lenz ist ein wahres Schmuckstück! Und der Sound:Einsame Spitze! Mit diesem Modell der 94er ist Lenz ein großer Wurf gelungen!


    LG
    Erwin

  • Hallo Forum,


    gestern habe ich meine Lenz BR 94 erhalten, die 4-domige BR 94 1514 vom Bw HH-Rothenburgssort. Bei einer schnellen äußeren Gegenüberstellung mit meiner 3-domigen vom Bw HH-Wilhelmsburg mit etwas zuviel Glanz in meiner Hütte ;( gefällt mir die angenehm matte Lackierung der Lenz-Lok sehr gut.


    Erste Fahrprobe: Erste Sahne. Ohne Sound hört man deutlich, dass man nichts hört. Mit eingeschaltetem Sound wir's bei mir zwiespältig. Mein persönliches Empfinden: Beim Beschleunigen verwandelt sich der Klang der Dampfstöße eher in die kurzen und harten Schläge eines digitalen Schlagzeugs - was mir übrigens auch schon bei der Lenz T3 aufgefallen war. So habe ich den Klang der Dampfloks nicht in Erinnerung.


    Und nun zum "Segeln", dem Leerlaufklang. Den finde ich super. Was da so alles klappert und scheppert! Aber: Wie von der BR 24 und BR 64 standardmäßig auch bei Langsamlauf durch unmerkliche Rücknahme weniger Fahrstufen erreichbar und bei den BR 50ern nach mühevollen Recherchen eingestellt: Bei der BR 94 besteht leider auch wieder Handlungsbedarf. Hat da schon jemand Hand angelegt?


    Apropos Hand anlegen: Ich wollte mir von der Lenz Web Site die "Informationen Decoder BR94" herunterladen - und habe nichts gefunden. In der Betriebsanleitung zur BR 94 wird ein Link angegeben, den ich dann per Hand eingetippt habe. Im geöffneten PDF seitenlang die üblichen allgemeinen Erklärungen zum digitalen Basiswissen. Zufällig sehe ich (auf Seite 17) die F-Tastenbelegung: "Funktion 8 Rangiersignal / Ansage / Bremsenquietschen" - Moment mal, F8 ist doch der Dampferzeuger? Was habe ich denn da falsches eingetippt? BR 94? Ja doch, aber es erscheinen die "Informationen Decoder BR 64"! Ist die BR 94 bei Lenz noch so neu, dass es die Informationen noch nicht gibt? Trotz Link?


    Erstaunliches tut sich auch bei der Programmierung auf dem Programmiergleis (mit Intellibox, neuste Software): Mal lässt sich die CV auslesen, aber nicht ändern ("keine Lok"), zumindest nicht beim ersten Anlauf. Oder es erscheint die Meldung "Fehler". Immerhin ist es mir gelungen, die Lokadresse zu ändern. Nach der Anschaffung diverser Full-Metal-Loks, die ich einfach mit dem ESU-Programmer konfiguriert habe, quäle ich mich zur Abwechslung mal wieder mit der antiquierten "EDV zu Fuß"-Methode ab.


    Und noch etwas, was mich ärgert - eigentlich eine Kleinigkeit: Die amputierten Bremsschläuche an den Pufferbohlen. Früher hatte Lenz komplette Bremsschläuche zum Austausch beigelegt. Auch bei Verwendung der Lenz-Kupplung stören sie nicht, da die Kupplung gar nicht soweit ausschlägt. Deswegen hatte ich vor langer Zeit an Lenz geschrieben und vorgeschlagen, doch bitte gleich die vollständigen Bremsschläuche zu montieren. Der Montageaufwand ist für den Hersteller derselbe, und der Modellbahner muss nicht wieder rumbasteln. Schade ...


    So viel zu meinen ersten Eindrücken. Etwas ungewohnt, mich nach längerer Zeit mal wieder mit einer Lenz-Lok zu beschäftigen.


    Und als Antwort auf die hk-80 Frage: Nein, die BR 94 1514 hat keine Gegendruckbremse. Die brauchen wir in Norddeutschland nicht. Aber Lenz hat verständlicherweise auf das Aufspielen eines modifizierten Sounds verzichtet.

    Gruß
    ha-null Jörg

    Edited 2 times, last by ha-null ().

  • Hallo Spur-0-er,


    ich verstehe gerade den ganzen Jubel hier um diese beiden "neuen" oder besser gesagt die "alte BR 941538" nicht. Beide Loks sind mit einigen wenigen Änderungen die alte "BR 941538". Bei der 94 1292/1514 hat man wie versprochen die Abdeckhauben geändert, leider ohne das Rautenblech mit den beiden Scharnieren oben drauf. Bei der 94 1292 neue Beschriftung (Schilder) dran und fertig.


    Bei der 94 1514 hat man die äusserlichen Teile der Gegendruckbremse entfernt und neue Beschriftung (Schilder) montiert fertig. Dabei hätte man aber das Loch auf der rechten Rauchkammerseite für den Trommelschieber besser verschliessen können. Der "Stopfen" rechts steht deutlich über. Links hat man ja die Ansaugöffnung auch gut "verschlossen".


    Gruß Alfred

  • Meine 94 erzeugt sofort einen Kurzschluss in der Lenz-Zentrale und die Räder sind stümperhaft mit der Hand nachlackiert. Absolut enttäuschende Qualität. Ich bin sehr froh, dass ich auch eine wunderschöne Messing-94 von MBX hier habe.


    Morgen geht die Lenz-94 wieder zum Händler.

  • Hallo Michael,


    dass die Fa. Lenz nicht jede Lok der Serie BR94 neu erfinden muss verstehe ich von Herstellerseite schon. Aber man sollte doch wenigstens die augenscheinlichsten Dinge für die entsprechenden Lok-Nummern ändern. Auch z. B. die diagonalen Nietreihen auf den Wasserkästen. Die gab es nun mal nur bei der 94 1538 vorne rechts. Bei den anderen beiden Loks nicht.


    Gruß Alfred

  • Hallo,


    ich für meinen Teil bevorzuge das Lenz Modell auch wenn jetzt kleinere Details nicht stimmig sind wegen des Preises.
    Sie wird mir im Betrieb hervorragende Dienste leisten. Die Abweichungen sind für mich akzeptabel.



    Als Sammler und wenn mir 2300 Euro nicht weh tun ist natürlich eine Messing 94er in Handarbeit die erste Wahl.



    Gruss Michael

    Meine Ausstattung - ESU Ecos, ESU Belegmelder, Roco WlanMaus, Steuerrung mit iTrain Software.

  • Meine 94 erzeugt sofort einen Kurzschluss in der Lenz-Zentrale und die Räder sind stümperhaft mit der Hand nachlackiert. Absolut enttäuschende Qualität. Ich bin sehr froh, dass ich auch eine wunderschöne Messing-94 von MBX hier habe.


    Morgen geht die Lenz-94 wieder zum Händler.


    Hallo Jörg,
    das ist kein "Kurzschluss". Die Lenz-Zentrale ist nur mit dem Laden der Speicher überfordert. Das gleiche Problem habe ich bei meiner 94er auch. Ich muss bis zu 4x den Knopf zum einschalten drücken, bis die Speicher endlich voll sind und die Zentrale anspringt.

  • Hallo Ingo,


    das kann aber so nicht sein. Noch mehr ärgere ich mich über die stümperhaft nachlackierten Räder. Wie kann soetwas das Haus Lenz verlassen? Entweder ist diese Lok gar nicht durch die Qualitätsprüfung gegangen, oder man hat gehofft, dass das der Kunde nicht merkt.


    Ich mag das Finish der Lok durchaus. Das hat meinen Händler und mich vielleicht von den Fehlern abgelenkt, als wir die Lok zusammen ausgepackt haben.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!