3D-Figuren in Jaffas Moba-Shop

  • Hallo Jürgen,


    sehr schöne Figuren, ich sehe gleich mal in Deinem Shop nach.


    Mir ist in meinem Urlaub eingefallen, wie wäre es mal mit ein/zwei Figuren die auf einem Kissen aus dem Fenster schauen. Das könnte so manche Fassade beleben.
    Denk mal darüber nach. Vor allem ältere Semester schauen oft in ihrer Straße nach dem Rechten.


    Gruß Jörg

  • Schöne Anregung, Jörg! Das nehme ich auf jeden Fall in unseren Ideenpool auf.



    Ansonsten: Die ersten Figuren-Sets sind inzwischen ausgeliefert.



    Deshalb noch einige allgemeine Anmerkungen zu den Figuren und zur Technik.


    Wie ja unschwer zu erkennen ist, haben wir keine simplen Figuren kreiert, sondern feine, filigrane Figuren, die naturgemäß auch eine gewisse Empfindlichkeit aufweisen und wegen der herausragenden Strukturen beim Druck eine größere Anzahl an Stützstreben erfordern. Das hat unter anderem auch etwas mit dem Photopolymer-Druckverfahren zu tun, das zwar feinste Strukturen erlaubt, bei dem die Drucke aber über Kopf hängend aus dem »Resin-Sumpf« herausgearbeitet werden.


    Diese Streben belassen wir an den Figuren. Das hat zwei Gründe: Die Figuren sollen bezahlbar bleiben und sie sind beim Transport besser geschützt.
    Da das Resinmaterial aber relativ spröde ist, ist beim Abtrennen der Supports Vorsicht geboten, damit nicht ungewollt Teile brechen können.
    Wir haben uns Mühe gegeben, möglichst präzise Anweisungen für dieses Thema zu geben ... guggst du hier: so trenne ich Stützstreben richtig ab.



    Unter anderem gibt es dort auch ein geätztes, extrem feines Sägeblatt von TAMIYA, das zu den Figuren mitbestellt werden kann:




    Wenn man einer Nagelschere oder einem Elektronikseitenschneider Supports abzwickt, entsteht Druck auf die Enden der Supports, die an den kritischen Stellen ein erhöhtes Bruchrisiko darstellen. Die Stellen, an denen besondere Vorsicht geboten ist, sind in den entsprechenden Grafiken markiert. Die Anzahl des sensiblen Stellen hält sich aber sehr in Grenzen.
    Das Fahrrad ist in dieser Hinsicht ein bisschen das Sorgenkind, ebenso ist bei der Telefonkurbel Vorsicht geboten.





    Gruß --- Jürgen

  • Hallo Jürgen
    sehr guten Erfolg bei der Trennung solcher feinen Stützzstrukturen vom 3D Druck habe ich auch mit Rasierklingen für Großvaters "alten" Rasierhobel (scheint immer noch hochaktuell zu sein).
    Extrem dünn und sehr scharf. Wenige Bewegungen schneiden die Druckstützen äußerst sauber und reproduzierbar.
    Dabei vermeidet ein Handhalter für die Rasierklingen ein größeres Blutbad und ungewollte Roteinfärbungen :).
    Beste Grüße
    Hendrik

  • Dann lege ich mal nach: Das Besondere an einigen der Figurensets von Christian und mir ist das aufeinander abgestimmte Konzept von Lasercut und 3D-Druck. So braucht man nicht für eine bestimmte Szene sich mühsam Ausstattung und Figuren zusammensuchen, sondern bekommt das komplette, stimmige Gesamtpaket aus einer Hand.


    Im Prinzip ja ... aber: Die Schreibtische hatte ich bereits konstruiert, bevor es unsere Kooperation gab. Bei der Feinabstimmung stellte sich dann heraus, dass der Abstand zwischen Stuhloberkante und Schreibtischschublade nicht ausreichte, um dort eine Figur vernünftig zu platzieren. Das hatte mehrere Gründe: Zum einen hatte ich tatsächlich den Abstand zu knapp kalkuliert, zum anderen sind die Figuren an die anderen marktüblichen Figuren angepasst, während ich immer meine individuell abgenommenen Maße auf 1:45 umgerechnet habe.


    Was also tun? :wacko:


    Ich habe den Schreibtisch neu konstruiert, so dass nun alles perfekt passt. Und die, die den alten Schreibtisch bereits bei mir gekauft haben und nun die Bürofiguren- und Zubehörsets kaufen wollen, sind gekniffen und stellen fest, dass das nicht zusammenpasst!?


    Nein, natürlich nicht!


    Wenn das Set in den Shop kommt, können Besteller der Bürofiguren, die in der Vergangenheit bei mir den Schreibtisch bestellt haben, für einen begrenzten Zeitraum einen Schreibtischbausatz neuer Art kostenlos dazu bestellen. :thumbsup:


    Solche aufeinander abgestimmten Sets wird es nicht nur fürs Büro, sondern z.B. auch für eine Café-Szene geben und Figuren, die genau auf meine Parkbänke abgestimmt sind. Letztere befinden sich bereits im Prototypstadium:




    Dieses Set ist ein ganz schöner Beleg für die Akribie, mit der Christian die Figuren konstruiert: Bei diesem Set stört ihn, dass die Hand des jungen Mannes in der Luft schwebt und nicht auf der Lehne aufliegt ... das wird natürlich geändert. :thumbup:


    Gruß --- Jürgen

  • ....... aber die Hand schwebt doch nur in der Luft, weil er gerade dabei ist, seine Angebetete in den Arm zu nehmen und abzubusseln ........ ;)

    Gruß Thomas


    " Damit das Mögliche entsteht,muss immer wieder das Unmögliche versucht werden" Hermann Hesse

  • Kleiner Bildnachtrag zum Bürothema: Da gibt es nach den 3D-Grafiken schon einmal ein Zubehör-Set als 3D-Druck (1:32 und 1:45 im Vergleich):

    Die Serienproduktion für die erste Auflage läuft jetzt.
    Gruß --- Jürgen


    P.S.: Achtung, der Bürolocher ist ohne Funktion! :D

  • Passend zur aktuellen wetterlichen Situation...




    Und wer es sich richtig geben möchte, der kann ja versuchen, dem Ventilator einen Antrieb zu verpassen 8|
    Nur besser mit wirklich kühlem Kopf!



    (sorry für die bescheidene Schärfe)



    Wurde einem alten Orginal, ca. 1950er Jahre, empfunden.



    In Kürze also bei Jürgen zu bekommen.



    Frohes Schwitzen!

  • Moin,
    Klugscheißmode: /
    eigentlich muss das Gitter dichter sein, damit man mit den Fingern nicht an die Flügel kommen kann.
    /
    Wenn das machbar ist dann "Machet Jung", wie der Kölner sagt. :thumbup:

  • Hallo Christian,


    Ich find es schone figuren aber sind die figuren gein zeitperk V Oder VI . Dar ich ein epoche III B Fahrer bin sehen ich aus nach epoche III B figuren . Wie beispiel figuren fur in eine offen auto . Ein frauline mit ein Kopftuch um zu vorkommen das die wind durch ihren hair geht als sie im eine offen auto sitz.


    oder sitzenden reizenden fur im personenwagens. Stelwerk arbeiders epoche III B


    Mit freundliche grusen,


    bernhard 1967

  • Hallo Olli,


    von wegen, "eigentlich muß das Gitter dichter sein,.........." ?(
    .....dann empfehle ich Dir mal in der "Bucht" den Begriff "Antike Ventilatoren" einzugeben.
    Da wirst Du schnell sehen, welcher Sicherheitsstandard damals angesagt war und daß der
    Ventilator von Christian ja schon fast "heutigem Sicherheitsstandard" entspricht.


    Also, Finger möglichst weit weg von dem alten Zeugs, meint grüßend mit einem Zwinkern
    Arnold,
    der zu dieser Zeit aufgewachsen ist und trotzdem noch alle Finger hat :)

  • Hallo Olli,


    Moin,
    Klugscheißmode: /
    eigentlich muss das Gitter dichter sein, damit man mit den Fingern nicht an die Flügel kommen kann.
    /


    Nichts für ungut, aber wenn dem so wäre, dann dürfte sowas wie unten angehängt gar nicht als Neuware verkauft werden - siehe Bild.


    So einen habe ich mir vorletzte Woche erst gekauft.... Und die Finger sind alle noch da, wo sie hingehören!



    Freundlicher Gruß
    EsPe


    P.S.: Die 3D-Drucke sind toll!!!!

    Images

    Nur weil ich den einen oder anderen Fehler an manch einem Modell zwar bedauere und gelegentlich kritisiere, aber mich dennoch über perfekte Fahreigenschaften usw. und einen gelungenen Gesamteindruck freue, bin ich noch längst kein Spielbahner (was übrigens abwertend klingt).


    Und nicht jeder, der von sich selbst behauptet, ein ernsthafter Modellbahner zu sein, muss es deshalb auch wirklich sein.
    (frei nach Blaukäfer)

  • schone figuren, aber sind die figuren gein zeitperk V Oder VI


    Dass die bisher gezeigten Figuren in Epoche V oder VI angesiedelt seien, halte ich für ein Gerücht. Sie sind, was Habitus, Frisuren und Mode angeht, bewusst so ausgesucht, dass sie ab Epoche III einsetzbar sind. Lediglich für Epoche II und früher sind die Unterschiede in Frisuren und Mode doch so markant, dass unser derzeitiges Figurenspektrum kaum einsetzbar ist.
    In dem Wissen, dass die Anlagenmotive vieler Spur-Nuller in Epoche III und IV angesiedelt sind, achten wir natürlich darauf, dass die Figuren dort auch einsetzbar sind.


    Dass wir etwas ausgefallenere Personen und Situationen auswählen, geschieht ganz bewusst: Wir sind ja nicht die ersten, die Figuren auf den Markt bringen; da schien es uns wichtig, dass wir uns im Spektrum der Figuren (und teilweise auch in der Qualität) von anderen Anbietern deutlich unterscheiden.


    Die Diskussion um Epochenzuweisung und den Ventilatorkorb zeigt: Jeder hat seine Vorstellungen und Bilder im Kopf. So sehr wir uns bemühren, werden wir es nie allen recht machen können. Aber ihr könnt sicher sein, dass wir uns die Entscheidungen nicht leicht machen und sorgfältig prüfen, bevor wir Figuren für den Shop entwickeln.
    Gruß --- Jürgen

  • Hallo Zusammen,


    Figuren, auch die von Jürgen und Christian lassen sich mittels der zeittypischen Farbgebung von Kleidung dem gewünschten Jahrgang innerhalb der Epochen III bis IV weiter anpassen. Dazu kann sich zum Beispiel bei mangelnder Erinnerung, oder mangels eigenem Miterleben dieser Zeiten, zwecks Recherche auf die Suche im Web begehen, oder auf Flohmärkten alte Modehefte aus den gewünschten Zeiten ergattern. Alte Fotos - Drehscheibe online, Bildbände und Online Bildarchive von Städten sind dafür auch eine Fundgrube. Oder man kann auch einfach mal ins eigene Familien Fotoalbum schauen...


    Beim Betrachten vieler Modellbahnanlagen, auch in unserer Baugröße, fällt auf, dass bei den Figuren oft die gleiche Liebe zur Epoche gerechten Farbgebung wie bei den Fahrzeugen fehlt. Da gibt es doch Möglichkeiten. Das fängt schon beim mattieren der oft viel zu glänzenden Kleidung an. aber das ist schon fast wieder OT hier. ;)


    Ach und kleine Ventilatoren gab es auch ganz ohne Gitter, auch noch in den 50 u. 60ern Link zu Rumpelstilzchen. So ein sehr ähnliches Exemplar aus den 50ern brummt noch bis heute fröhlich bei mir, und eins bei meinen Eltern herum und auch alle unsere Finger sind noch da. Die kann man mit den Fingern stoppen, auch wenn das schon ein bisschen "zwiebelt" :D

  • Moin,
    wenn Ihr meint Ihr dürft jetzt auch Klugscheißen, habt Ihr Euch aber geschnitten. :rolleyes:
    Nur wer weiß wie man es richtig macht, kann auch Pfuschen. :!:
    Der oberste Klugscheißer darf mal zitieren:
    "
    Ventilatorflügel, ausgenommen die von Ventilatoren zur Anbringung in größerer Höhe (gemeint sind Deckenventilatoren, Anm. des obersten Klugscheißers), müssen geschützt sein, es sei denn, ihre Flügelenden und -vorderkanten sind abgerundet und
    – die Flügel haben eine Härte kleiner als 60 Shore D; oder
    – die Umfangsgeschwindigkeit ist kleiner als 15 m/s, wenn das Gerät mit Bemessungsspannung versorgt
    wird; oder
    – der Ventilator hat mit Bemessungsspannung eine Abgabeleistung nicht über 2 W.
    ANMERKUNG Eine Kante mit einem Radius von mindestens 0,5 mm gilt als abgerundet.
    "


    So! Ätsch. :D


    Da die Ventilatorflügel bei Jaffa dünner als 1 mm sind, haben Sie einen Radius unter 0,5 mm.
    Aus die Maus.
    Ich hoffe wenigstens die Bedienungsanweisung ist vollständig und beigelegt.


    Nur weil ich hier Klugscheiße dürft Ihr das noch lange nicht. :thumbup:


    Wo kommen wir grummelgrummel noch hin, grummel, wenn jeder grummelgrummel meint, grummel was sagen zu müssen..grummelll.
    Diese Nuller alle grummelgrummel
    :)

    Gruß
    Olli

    Edited once, last by Olli: Hinweis, steht so in der EN60335, Teil-2-80 ().

  • Hallo Olli -ACHTUNG OT,


    wäre jetzt interessant zu wissen, ob die ganzen Ventilatoren ohne Schutz (ich kenne da sehr viele in meinem Leben) das auch heute schon oder noch wissen, dass sie dann keine Zulassung (von wem auch immer) haben oder hatten. Liegt wahrscheinlich an der Tatsache, dass ich auch keine Ahnung von Seilbahnen in Mecklenburg-Vorpommern habe... :)
    Aber die Quelle und der Zeitpunkt würden mich jetzt schon interessieren... 1986 hatten wir im Werk Wierthe der Braunschweiger Zucker AG mehrere Ventilatoren ohne Schutz am Laufen und die haben schön viel Luft herumgewirbelt... Man sollte nur nicht die Finger reinhalten, aber wenn, dann hat es trotzdem keinen abgehackt... nur die Geschwindigkeit kurzfristig nach unten gefahren! Bei großen Standventilatoren war das anders, die hatten immer ein Gitter davor, auch wenn man da fast alles zum Stoppen reinstecken konnte, hat im Prinzip nur irgendwie dahinwehende Papiere oder Kleidungsstücke abgehalten, in den Ventilator zu gelangen... damals wars halt... ganz viel damals... aber da waren wir ja alle noch Witzbolde :thumbsup:


    Gruß von einem 1957er... und übrigens Jürgen Hans: Ich finde die Figuren und das Zubehör einfach Super!!!

    Hans
    der Altenauer


    - unterwegs im schönsten Mittelgebirge Deutschlands - sowohl Regelspur als auch auf der Meterspur... ;) -

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