Suche Anleitung für Biegevorrichtung

  • Hallo Selbstbauer,
    vor längerer Zeit konnte ich günstig ein Biegegerät von Trumpeter bekommen: Biegegerät
    Das macht soweit einen stabilen und präzisen Eindruck.
    Allerdings habe ich ein Problem:
    Ich weiss nicht so genau, wie man damit Messingbleche biegt.
    Kann mir jemand ein paar Tipps und Hinweise geben?
    Vielen Dank und schöne Ostern!
    Heiner

  • Moin Heiner
    Viel zu beachten gibbet nicht!
    Dat Ding ist aber vor allem zum biegen und abkanten von geätzten Blechen geeignet.
    Diese haben an geplanten Biegekanten geschwächte Materialstärken.
    Diese legt man parallel zu den Biegenasen und biegt den entsprechend gewünschten Winkel.


    Durch eventuell verwinkelte Teile sind schmale und breitere Biegenasen vorgesehen.
    Es müssten auch Kunststoffkeile beiliegen, mit denen kommt man gut unter die bereits gespannten Bleche.
    Ostergrüße aus dem Bärliner RAW,
    Dirk

  • Hallo Heiner,


    wenn Dir die Informationen in der Ndetail Beschreibung nicht ausreichen sollten,


    findest Du auch bei "Nafets" eine Handhabungsbeschreibung.


    https://forum.spurnull-magazin…er-folge-2263/index2.html


    Es ist eigentlich ganz leicht:


    Die Schraubgriffe etwas lösen, das Messingblech einlegen/einschieben, festschrauben und über die vorgesehenen und passenden Biegekanten dann das Blech biegen. Geht wunderbar. Habe es im Messing-Lokbau sehr zu schätzen gelernt. Aber auch Messing Masten, Signale, alles, was eben gebogen werden muss. Wenn man eine Reihenfolge einhält, kann man auch quasi Würfel oder Rechtecke fertig biegen. Das müsstest Du bei Stefan alias Nafets sehen können, wenn ich mich richtig erinnere.
    Frohes Biegen.

  • Hallo Kollegen,


    ein wichtiges Detail fehlt bisher noch. Wenn man Bleche biegen möchte, bei denen die Biegekante von einer Seite halb durchgeätzt ist, muss das Blech so eingelegt werden, dass die Ätzlinie vollständig zu sehen ist, also nicht unter dem oberen Teil der Biegevorrichtung verschwindet. Wenn man das nicht beachtet, kann man keinen kompletten 90° Winkel biegen.
    Je nach Herkunft des Blechs kann es notwendig sein, die geätzte Nut mit einer Dreikantfeile zu erweitern. Als Daumenregel kann gelten, dass die Nut mindestens so breit wie das Blech dick sein muss.


    Bei Biegearbeiten ohne Ätzlinie ist probieren angesagt, um die genaue Lage der Biegung zu bestimmen.


    Michael

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