Kleine Anlagenplanung freut sich auf Anregungen

  • Hallo zusammen,


    nachdem ich vor langer Zeit fast alles hingeworfen und verkauft hätte, da ich einfach kein Fortkommen sah, habe ich mich nun zu einem Neuanfang entschlossen. Daher möchte ich euch jetzt gerne meinen aktuellen Entwurf vorstellen. Mein großes Problem war von Anfang an der geringe Platz von 3,07 m x 2,25 m für eine Anlage in der Spur 0. Auf eine kleinere Spur zu wechseln, kam aber für mich nicht in Frage.


    Aufgrund der zuvor genannten Raumvorgaben habe ich mich für eine Art Kreisbahn entschieden, da ich meine Züge lieber länger in Bewegung sehen möchte als nur kurz von A nach B und wieder zurück. Was den inneren Teil der Anlage mit der Segment - Drehscheibe angeht, bin ich mir nicht so sicher, ob dies der Weisheit letzter Schluß ist?


    Ich bin nun sehr gespannt auf eure Kommentare und Anregungen.



    Viele Grüße


    Mario

  • Moin Mario,


    trotz der Tatsache, das Du Dein Platzproblem mit den meistens Spur Nullern teilst, finde ich es vorab ganz toll, das Du nicht alles hingeschmissen hast, sondern versuchst, einen für Dich interessanten Plan zu verwirklichen. :thumbsup:


    Du bittest jetzt um Kommentare und Anregungen und ich habe lange überlegt, ob ich Dir überhaupt schreiben soll, denn ich bewege mich mit dem, was ich eigentlich sagen möchte, auf ganz dünnem Eis, da ich Deine Bemühungen nicht "als Besserwisser abkanzeln möchte". :huh: Verstehe mich bitte deshalb nicht falsch wenn ich Dir jetzt rate, diesen Anlagenentwurf noch einmal einige Tage lang zu überdenken, denn der Dir zur Verfügung stehene Platz ist für Dein angestrebtes Ziel in meinen Augen viel zu klein.
    Es geht dabei jetzt nicht um die Tatsache das Du im Kreis fahren möchtest - jedem so, wie er es mag, aber wenn Kreisverkehr, dann wirklich einfach nur ein Kreis, den ich ganz klassisch wie damals in den sechzigern bei meiner Märklin Bahn, ausreichend "Übertunneln" würde, um den Kreis optisch schöner wirken zu lassen. Eine Weiche mit einem Abstellgleis (z.Bsp. Holzverladung, kleine Industrie, Laderampe oder ähnliches) und dazu eine kleine Köf mit maximal 3 kurzen Güterwagen, die durch eine schön gestaltete Berg-/Waldlandschaft an saftigen Wiesen vorbei zuckelt und vielleicht noch einen kleinen Graben überqueren muss, finde ich bei Deiner Zimmergröße das höchste der Gefühle. Die Köf dann beim "spielen" immer eine Zeitlang im Tunnel stehen lassen, und schon ist auch der Kreisverkehr nicht gleich als dieser zu erkennen.


    Dein jetziger Plan ist einfach total überfrachtet, zudem kannst Du darauf einen Zugverkehr bei der von Dir geplanten Gleisanordnung nur mit Köf und einem kurzen Güterwagen bzw. mit einem einteiligen VT durchführen.


    Nur meine Meinung und bitte nicht falsch verstehen.


    Allen einen schönen Sonntag
    Hans-Jürgen

  • Hallo Mario,


    wie heißt es noch: Platz ist in der kleinsten Hütte. 8)
    Es ist deine Anlage, deine Ideen und auch letztendlich deine Ausführung, Dir soll die Anlage gefallen.
    Das ist aber nur meine unmaßgebliche Meinung. :whistling:


    Ich stand vor dem gleichen Problem mit Raumgröße 3,6m x 2,5m. Schau dir mal meine Lösung an:


    [DB Regelspur] Der Neue von der Ruhr.
    Beitrag 11


    Gruß
    Alfred, der "vonne" Ruhr


    Noch eine Anmerkung nachträglich.
    warum führst du die alten Themen nicht fort, da waren doch genügend Vorschläge.


    kleiner Gleisplan 3 m x 2 m sucht Hilfe
    Spur 0 Planung braucht Hilfe


    Eine Erklärung dafür, würde ich begrüßen.


    Alfred, der "vonne" Ruhr

    Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir alt werden.

    Wir werden alt, weil wir aufhören zu spielen.

    G. B. Shaw

    Edited 2 times, last by Alfred: Ich habe mal gesucht. ().

  • Hallo Mario,
    ein Plan ist nur ein Plan....ich würde einfach mal einige Weichen und Gleise auslegen. Dann wird schon ersichtlich, dass es sicherlich geometrisch möglich aber praktisch nicht wirklich gut aussieht. Auch würde ich hinsichtlich der möglichen Streckenlänge wegen der Steigungen mal einfach ein wenig experimentieren. Bei wenig Platz ist weniger dann doch mehr...geht mir nicht anders.
    Gruss, Dirk

  • Hallo Mario!
    Am besten ist die Weichen und Gleise, Oder nur Schablonen auf Boden belegen und dann sicher werden, ob Plan realistisch
    Ist. Mein !Private! Meinung ist, das Dein Platz genuegt fuer HO, Oder fuer O ist Zu viele Gleise. Noch dazu sind umfahrmoeglichkeiten
    Begrenzt und Unlogisch. Eine Kleine, Aber tatsaechlichkit Folgende Station mít rundsrecke waerre genaue das, was sagen Wir in Tschechien,
    "Weniger ist oft Mehr."
    Das will Ich Kein billige Kritiker Sein, moechte Ich in Kurze Mein Plan zeigen. Nach Umzug muste Ich das ueberarbeiten.
    Gruesst
    Vladimir

  • Hallo Mario,


    ich finde Dein Konzept prima! Für mich gibt es 2 (Haupt-)Kriterien für eine Anlage:
    1. Sie muss funktionieren und
    2. Sie muss dem Erbauer gefallen!


    Beides scheint hier gegeben, klasse. also ran an den Speck!
    Auf die kleinen Radien und kurzen Gleise wirst Du sicherlich mit entsprechenden Fahrzeugen reagieren.. ich stelle mir das ganz schnuckelig vor!


    Gruß
    Thomas

  • Hallo Mario,


    schau Dir mal diesen Entwurf an:
    https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=145648


    Das wären in 1:45 zwar ca. 3,5 x 3,5 m, aber vielleicht kann der Plan als Anregung dienen. und man kann ihn, wenn man ein paar Gleise weglässt, vielleicht auf 3 x 2,2 m quetschen.


    Rolf Knipper oder Ivo Cordes hatten, glaube ich, auch mal einen ähnlichen Entwurf einer Kleinstanlage veröffentlicht. (Kann auch sein, dass ich den Entwurf in irgendeiner Veröffentlichung vom Alba-Verlag gesehen habe.)



    Gruß
    Joachim

  • Moin Mario,
    um es gleich vorweg zu sagen: Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dein neuer Plan aufgeht.


    Vielleicht ist es technisch hinzukriegen, d.h. dass die (sehr kurzen) Züge tatsächlich ihre Runden drehen können, aber wie willst du das gestalten?
    Kein Platz zum Hintergrund, gegenläufige steile Strecken, fieses Stück vor der Tür, sehr knappe Höhe im Untergeschoss, wenig Platz für Dich,...


    Du hattest deine (ursprünglichen) Ideen ja schon mehrfach hier zu Debatte gestellt und ich möchte jetzt nicht das Ganze wieder aufrollen.
    Deshalb nur eine kleine Skizze, wie du Kreisverkehr und Baubarkeit unter einen Hut bekommen könntest:


    Alles eine Ebene, Kreisverkehr mit der Möglichkeit im "Schattenbahnhof" durchzufahren oder den Zug zu wechseln oder einen NG aufzulösen oder zu bilden.
    Ob der "Schattenbahnhof" eine Schiebebühne, Kassetten oder ein Paternoster ist, ist im Prinzip egal.


    So oder so, nicht aufgeben und Spaß haben,
    Johann

  • Hallo Mario,


    ich finde das kleine BW nicht so gelungen. Betrieblich bringt dir das nur wenig, dann besser das BW (Lokschuppen + Kohlekran) in die Ecke mit "Rohr".
    Ansonsten fehlen im Bahnhof Gütergleise falls du nicht mal nur einen fahren lassen willst.
    Durch Verwendung von Flexgleisen kannst du die Übergänge in den engen Bögen etwas sanfter gestalten.


    Grüße


    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Hallo Mario,


    ich finde das gut gelöst für eine nette Nebenbahn - eine 50 wirst Du da ja kaum fahren lassen wollen :D


    Die Segmentdrehscheibe passt durchaus in die Szenerie, ich würde nur überlegen, auf das am vorderen Anlagenrand liegende Gleis zu verzichten, mir wäre das zuviel Gleiswüste, aber das ist Geschmacksache. Ich hab mir mal erlaubt, das in Deinen Plan einzubauen. Außerdem hab ich die Bogenweiche weiter nach unten gesetzt, so hast Du mehr zweigleisige Strecke im Bahnhofsbereich und mehr Platz für Bahnsteig. Die räumliche Trennung zur grünen Abfahrt kannst Du mit einer Mauer gut gestalten


  • Hallo zusammen,


    zunächst einmal vielen Dank für die vielen Tipps und Anmerkungen. Natürlich werden auf der Anlage nur kleinere Zugeinheiten verkehren ( z.B. Schienenbus oder T3 - Lok, BR64 mit 2 kleinen Anhängern ). Eine BR50 passt da nun wirklich nicht hin. Alte Planungen habe ich nicht verwendet, um wirklich gedanklich ganz neu anzufangen zu können.


    Ich habe den Bahnhofsbereich wie von LeoLinse vorgeschlagen vergrößert. Vielen Dank für den Hinweis. Sofort kam bei mir die Idee eines Abstellgleises im Bahnhofsbereich auf, was ich dann noch eingefügt habe. Sorry, wenn die Gleisdichte damit nicht abnimmt. Anstatt der Segment - Drehscheibe habe ich einmal ein Beispiel mir der 24 cm Drehscheibe von Schellenkamp dargestellt.


    Das Abstellgleis am unteren Rand könnte als Programmiergleis, Kassettengleis oder auch als Teil der Anlage dienen. Hier bin ich mir noch nicht so sicher. Die Steigungen sind mit ca. 3,0% - 3,3 % angelegt. Hier werde ich noch einiges testen müssen, ob alles wirklich wie gewünscht dann klappt. Ich werde dann weiter berichten.


    Ich denke, ich habe am meisten Freude an meinen Modellen, wenn ich sie auch ein wenig fahren sehen kann. Daher habe ich etwas mehr Gleis der Anlage zugestanden. Sollte die Umsetzung nach dem Testen so nicht möglich sein, werde ich natürlich über eine Reduzierung nachdenken.


    Gruß


    Mario

  • Moin Mario,
    auch wenn ich nach wie vor von der Sache nicht überzeugt bin, muss ich zugeben, dass es so schon viel besser aussieht. Insofern wage ich einen anderen Gedankenanstoß:


    Zum dargestellten Bahnhof passt kein Bw und in diesem Umfang erst recht nicht, zumal die Zufahrt nur per Sägefahrt über die Strecken möglich wäre.
    Es könnte natürlich eine Bw-Aussenstelle für einen anderen Bahnhof sein, der selbst nicht sichtbar ist.


    Oder, und das würde meiner Meinung nach viel mehr Sinn ergeben, statt des Bws ein kleines Industrie/Gewerbegebiet bauen, wobei der Gleisplan vielleicht sogar so bleiben kann.
    Und wenn das Indusriegebiet eine eigene Rangierlok vorhält, wäre sogar der Lokschuppen motiviert.


    Viele Grüße,
    Johann

  • Hallo Mario!


    Diese Spirale, die deine Anlage darstellt, kommt mir einfach nur absurd vor, besonders, da du eine direkte Verbindung zwischen Auffahrt und Abfahrt eingeplant hast. Wenn du sagst, meine Anlage ist eine reine Spielbahn (so, wie sie Kinder - und das ist NICHT!!! abwertend gemeint - aufbauen würden), dann ist das okay. Aber wenn du irgendeinen Anspruch auf Realitätsnähe hast, dann geht das so nicht. Dann würde ich entweder die oben genannte Verbindung weglassen und das Ganze zu einer wirklichen Spirale (Bahnhof an höchster Stelle, BW auf halber Höhe) umbauen, oder den inneren Teil der Spirale vom Schattenbahnhof direkt wieder zum Schattenbahnhof führen und den äußeren als Steilstrecke zu einem kleinen Endbahnhof gehen lassen. Dann hast du sowohl lange Fahrstrecken, auf denen du deine Züge beobachten kannst, als auch einen Bahnhof, der irgendwie Sinn macht.
    Tut mir leid, Mario, aber ich bin einfach zu fixiert auf Logik und logische Zusammenhänge, auch bei der Modellbahn :(


    Tschüß
    Utz

    My Private Idaho - die Camas Prairie Railroad

  • Hallo Mario,


    du planst nun schon seit Jahren, das ist natürlich auch ein schönes Hobby, aber eventuell auf die Dauer nicht zufriedenstellend ;)


    Eine Entscheidung, was dir gefällt, wird dir keiner abnehmen können.


    Mein Vorschlag: Ein paar provisorische Platten in dem Raum anbringen und den Bahnhof ohne Schattenbahnhof und Steigungen aufbauen. Die Drehscheibe kannst du aus einem Stück Gleis mit einem Loch in der Mitte und einem Nagel als Drehpunkt improvisieren. Die restlichen Gleisstücke kannst du ab und zu mit doppelseitigem Klebband oder mit Spax und Unterlegscheibe fixieren.
    Und jetzt machst du mal etwas Betrieb. Wenn es dir gefällt: Super, egal was hier alle schreiben! Ansonsten den Gleisplan verändern und eventuell hier um Rat fragen.


    Aber bitte nicht noch mehr Pläne, einfach mal machen!


    Grüße


    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Hallo,


    ich habe lange überlegt, ob ich hier antworte ... Einerseits möchte hier nicht klugsch#, auf der anderen Seite wurde hier schon das Meiste völlig korrekt dargestellt ... Aber: Wenn jemand fragt, möchte er eigentlich auch Antworten ... Gut ... manche auch nur Bestätigungen ...


    Also: Mein Feedback an Dich


    Ich lasse auch gerne meine alte Märklinbahn kreisen :rolleyes: ... Wenn Du so etwas machen möchtest, ist der Gleisplan okay ... Hauptsache Spaß ;)


    Für alles andere fehlt mir eigentlich bei Dir ein Konzept bzw. ist mir nicht klar, was Dir bei einer Spur 0-Anlage wichtig ist. Denn alles geht nicht ... Auch nicht bei der doppelten Zimmergröße ...



    Was willst Du also eigentlich?

    • Lange Strecke? - Dann ist die Idee mit einer Spirale gut; es sieht nur eben nach Spielbahn aus


    • Kreiseln oder Point-to-Point? - Das eine dient der Entspannung, das andere bringt eine Beschäftigung


    • Bw? - Bei dem kleinen Raum mit dem kleinen Bahnhof kaum zu begründen ... Lokstation wäre nur bei einem Endbahnhof oder ein Köfschuppen bei entsprechenden Gütergleisen begründbar. Lieber einen Fiddleyard mit Lokabstellgleisen bauen ...


    • Mehrere Betriebsstellen/Bahnhöfe/Haltepunkte? - Bei dem kleinen Raum nur schwer vorstellbar ... Wenn, dann solltest Du höchstens zwei im Zimmer auf sich gegenüberliegenden Seiten plazieren ... Haltepunkte ohne Gütergleis sind generell spiel-/betriebstechnisch fast ohne Wert ... :(


    • Welche Mindestradien? Welche im sichtbaren Bereich? Welche im nicht sichtbaren? Unter Lenz-R1 solltest Du nicht gehen ... und der sieht schon nicht so prickelnd aus, sobald man Fahrzeuge/Wagen von über 20 cm hat. Du wirst aber kaum darum herumkommen


    • Im Untergrund nur durchfahren oder auch Hand-anlegen? Hiernach richtet sich, wie groß der Abstand zwischen den Ebenen sein muss ... du benötigst dann entsprechend lange Rampen.


    • Soll die Anlage logisch und realistisch sein? - Dann musst Du bei dem Entwurf hier wirklich den großen Rotstift herausholen ...


    Erst wenn Du dies kund getan hast, kann man hier eine fundierte Rückmeldung geben. Vielleicht kommst Du dann aber auch von allein auf eine andere Lösung.


    Übrigens: Die nutzbare Gleislänge im Schattenbahnhof bestimmt die Zuglänge genauso, wie die Gleislänge im sichtbaren Bahnhof! - Ich würde eher mit einem Fiddleyard mit Schiebebühne arbeiten - geht auch bei dem kleinen Raum als Durchfahrt (max. Fiddleyard-Länge = Raumlänge - 2x (R1 + 10 cm); die Bühnenlänge wäre also ca. 100 cm, was für sehr kurze Züge (V 20 + 3 Güterwagen, BR 64 + 2 Donnerbüchsen ...) ausreicht.


    Fazit: Wenn Du spielen möchtest, dann baue es. :thumbup: Wenn Du auch etwas für das Auge haben möchtest, dann würde ich an Deiner Stelle mächtig entrümpeln und dann kann man auch noch Ideen dazu äußern.


    Ciao
    Dirk

  • Da bereits fast alles gesagt ist noch ein Hinweis: Bedenke das Kuppeln im Bogen immer mit Schwierigkeiten verbunden ist.
    Eine private Privatmeinung: Du hast die Metamorphose vom Spielbahner zum Modellbahner noch nicht abgeschlossen. Für Dich wäre 0e eher die geeignete Spurweite.
    Husbert

  • Moin moin,
    ich muss mal eine Lanze für die Planung brechen, weil das hier jetzt mehrfach kritisch gesehen wurde.


    In den Bau einer Anlage wird viel Zeit und Geld investiert und es wäre doch blöd, wenn (z.B.) nach einem Jahr Bauzeit und ausgeben von tausenden von Euros alles für die Katz war. Auf der anderen Seite ist es auch nicht so prickelnd, wenn man vor lauter Planung den Sinn dafür aus den Augen verliert. Irgendwann muss man mal den Mut aufbringen zu sagen: "So, und das baue ich jetzt". Die Kunst ist eben, genau diesen Zeitpunkt zu treffen.


    Für Marios Projekt (!) ist, meiner Meinung nach, dieser Zeitpunkt noch nicht erreicht.


    Mario, eine Einschränkung schiebe ich allerdings gleich hinterher: Wenn dies dein erster Bau einer Modelleisenbahnanlage sein sollte, dann wäre das Vorhaben dafür schon zu umfangreich und mein Rat wäre: Was ganz keines planen, bauen und bespielen. Auch wenn es anschließend den Weg allen Irdischen gehen sollte.


    Viele Grüße,
    Johann

  • Moin Mario,


    während ich darauf warte, dass eine Malaktion auf meiner Anlage trocknet, habe ich mal versucht einen Mittelweg zu skizieren. So als Denkanstoß.



    2-3 Personenzüge können manuell oder automatisch die Strecke abfahren und dabei in den Bahnhöfen auch kreuzen.
    1 Schienenbus kann immer mal zwischendurch für Auflockerung sorgen.
    1 NG, z.B. V20 + 3 kurze Wagen kann sichtbar aber logisch "unten" aufgestellt werden. Ziele das gerade Güterschuppengleis/Ladestraße sowie der Gewerbebereich.


    Ich finde das ist ein ganz schönes Programm und nicht zu sehr spielzeughaft und relativ einfach zu bauen.
    Die Skizzen sind maßstabsgerecht.


    Viele Grüße,
    Johann

  • Moin moin,
    Mario, eine Einschränkung schiebe ich allerdings gleich hinterher: Wenn dies dein erster Bau einer Modelleisenbahnanlage sein sollte, dann wäre das Vorhaben dafür schon zu umfangreich und mein Rat wäre: Was ganz keines planen, bauen und bespielen. Auch wenn es anschließend den Weg allen Irdischen gehen sollte.


    Viele Grüße,
    Johann


    Stimmt ...


    Wenn dies der Fall ist, dann schlage ich vor, baue erst einmal das eine oder andere Modul ... z.B. einen kleinen Bahnhof mit Ausweichgleis und einem Abstellgleis (= drei Weichen) nach NEM-Norm. Der besteht soundso aus zwei (bis vier) Segmenten. Da kann man einmal etwas ausprobieren, bekommt ein Gefühl für das Ganze und kann mit ihm auch zu einem Modultreffen fahren. Oder baue einfach einmal ein Streckenmodul von einem Meter Länge; das ist von den Kosten und dem Aufwand überschaubar und schafft Erfolgserlebnisse. Da weiß man anschließend, für was man plant ... ;)


    Wenn ich das richtig überschaue, baut von uns Stammtischkollegen aus Nordhessen im Moment niemand an seiner Heimanlage, sondern alle an den Modulen für die Fahrtreffen. :rolleyes:


    Einen schönen Abend
    Dirk

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