Projekt St.Andreasberg

  • Hallo Reinhold,


    Bezüglich des Vorgehens bei den Fenstern habe ich eine Idee:


    Hmmm ... Es könnte gemeint sein, dass du die Ausfräsungen mit Farbe füllen sollst, diese Farbe dann antrocknen lassen und dann das ganze wieder quasi abziehen so dass nur die Farbe in der Vertiefung stehen bleibt, analog wie wenn Du die Fugen einer Backsteinwand färben würdest. Ein „Cluster“ ist im weitesten Sinne eine Ansammlung von irgendwas und bezieht sich mMn auf den Spritzling/Fräsling der die (gesamte) Verglasung enthält.


    Vielleicht hilft das als Interpretationsversuch weiter?


    Viele Grüße,

    Stefan


    Ps: wie lautet denn der ganze französische Satz?

  • Hallo Stefan,


    sehr nett von Dir, mir helfen zu wollen!

    So ungefähr, wie du schreibst, habe ich das auch verstanden, es ergibt für mich jedoch keinen Sinn. Vielleicht hilft der Originaltext weiter:


    9- repérez le positionnement des vitrages. remplissez les gravures de gouache de lacouleur de votre choix.

    laissez sécher quelques minutes, grattez l'excédent avec une chute de la grappe de vitrage, puis nettoyez la surface avec un

    Chiffon doux imbibé d'alcool. collez les à l'intérieur du batiment à l'aide de la colle plastique liquide.

  • Hallo Reinhold,


    habs mal durch einen anderen Übersetzer gejagt:


    9-finden die Positionierung der Verglasungen auf. füllen Sie die Gravüren der Guasch lacouleur Ihrer Wahl.


    lassen einige Minuten trocknen, kratzen Sie den Überschuss mit einem Fall der Verglasungstraube ab, dann reinigen Sie die Oberfläche mit einem


    Der süße mit dem Alkohol durchtränkte Lumpen. kleben Sie innerhalb des Batiment mit Hilfe flüssigen plastischen Klebstoffes.


    Ähhh...???


    Gruss, Dirk

  • hallo Reinhold,

    laut meinem Schulfranzösisch von vor mehr als 40 jahren würde ich so übersetzen :


    überprüfe die positionen der Verglasung. Fülle Temperafarbe deiner Wahl in die Gravuren.

    einige Minuten trocknen lassen. Kratze den Überschuß mit einem übrigen (Abfallteil) Teil der Verglasung weg.

    reinige dann die Oberfläche mit einem weichen in Alkohol getränkten Lappen.

    klebe sie mit Plastikkleber auf die Innenseite des Gebäudes


    nicht perfekt aber hilft vielleicht.

    Grüße aus dem Odenwald


    Andreas :)

  • Hallo Zusammen, Mein Schulfanzösich kombiniert mit Google u.a. ergibt:


    9- repérez le positionnement des vitrages.

    Markieren Sie die Positionierung der Verglasung.


    remplissez les gravures de gouache de lacouleur de votre choix.

    Füllen Sie die [Gouache-] Gravuren mit der Farbe Ihrer Wahl.


    laissez sécher quelques minutes, grattez l'excédent avec une chute de la grappe de vitrage, puis nettoyez la surface avec unChiffon doux imbibé d'alcool.

    Einige Minuten trocknen lassen, den Überschuss mit einem [übrig gebliebenen] Rest der Verglasung abkratzen und die Oberfläche mit einem weichen, in/mit Alkohol getränktem Tuch reinigen.


    collez les à l'intérieur du batiment à l'aide de la colle plastique liquide.

    Kleben Sie sie [die Fenster] an das innere des Gebäudes mit Hilfe von flüssigem Kunststoffkleber.


    Viele Grüße,

    Stefan


    PS: Das mit dem "chute de la grappe" ergibt sich echt nur aus dem Kontext von "[runter/herab-] fallen und Cluster [als Gruppe, Häufung, Ansammlung Verstanden].


    PPS: Vor ein paar Jahren war ich mit meiner damaligen Freundin (Eine halb-Französin) ein Woche ihre Mutter in der Nähe von Lyon besuchen ... mann hab ich mir einen abgebrochen mit meinem Französisch bis gegen Ende der Woche raus kam, dass die Dame auch Deutsch konnte ... und das gar nicht mal so schlecht... aaargllhhhh ...

  • Na prima,


    ich bin so klug als wie zuvor! Aber um konkret zu werden: Es handelt sich ganz offenbar um die rechteckigen Füllungen im unteren Bereich der Eingangstüren, die linienförmig eingraviert sind. Vermutlich ist gemeint, dass diese Flächen zuvor (dunkler) bemalt werden sollen, sodann abgeschabt, damit die Linien optisch übrig bleiben. Nach der Endlackierung der Türen (obenrum folgt irgendwann die Verglasung) zeichnen sich diese Linien (dunkel) ab. Alternativ kann man sie nach dem Lackieren mit einem spitzen Gegenstand nachziehen. Anders kann ich mir das im Moment nicht vorstellen.

    Ob ich die Verglasung aus dem glasklaren Fenstermaterial schneiden soll rsp. kann, muss ich noch prüfen.


    p.s.: Mit französischen Freundinnen (wer hat die in seiner Jugend nicht gehabt?) versteht man sich gemeinhin auch ohne Sprachkenntnisse ...

  • Der Güterschuppen von St.Andreasberg


    Man könnte meinen, die von mir vor über 4 Monaten angekündigte Dynamik des Projektes St.Andreasberg wäre wieder schnell im Sande verlaufen. Ähem, ganz ist dem natürlich nicht so, immerhin habe ich den kleinen Franzosen dazwischen geschoben und das Projekt B4 angefahren! Wieso jetzt ausgerechnet das Bahnhofsgebäude von St.A.? Schuld daran hat Jay mit seinem Harlekinschuppen, der hat mich psychologisch genötigt, so daß es mich juckte zumindest den Schuppen in Angriff zu nehmen. Habe noch nicht genug Baustellen ....


    Also habe ich erstmal recherchiert, was ich am liebsten tue, Fotos von ähnlichen Bauwerken gesammelt, Fachbücher gewälzt, Farben ausgesucht etc. Der Bausatz (ich hatte ihn kurz vorgestellt) ist tatsächlich recht einfach gehalten. So ist z. B. das beim Vorbild recht markante Gebälk des Schuppens nur angedeutet, was mich natürlich herausfordert. Doch zuerst werden die offensichtlichen Mängel beseitigt, wie z. B. die geringen Wandstärken. Vorab habe ich den Schuppen vom Hauptgebäude getrennt und die Sockel abgeschnitten, weil die Bahnsteighöhen meiner Privatbahn vom Bausatz abweichen. Den Sockel wird eine Styrodurplatte bilden, woduch alles auch leichter zu händeln ist. Beim Bausatz werden die 2mm starken Wände mit 1mm starken Fenster- und Türgewänden und -sockeln beklebt; das ist auch OK und vereinfacht den Anstrich. Zur plastischeren Wirkung der Fenster- und Türlaibungen beklebe ich die Innenseiten mit 6mm dicken Depron-Platten, was mit dem Tipp von Jay (zuerst Papier mit Plastikkleber auf die Wände kleben und danach die Schaumkunststoffplatten mit Ponal aufkleben, vielen Dank dafür!) auch gut klappte! Die so erzielten Wandstärken betragen umgerechnet ca. 40cm, was den Vorbildbauwerken mit 45cm bis 50cm schon recht nahe kommt. Aber hier die ersten Fotos:



    Hier haben sie schon ihre Papierlage, die wirklich bombenfest klebt, wie man bei der unteren Wand sieht, der Leim klebte sogar beidseitig (ich hatte dummerweise die Wände mit Büchern beschwert gestapelt). So ist gleich der erste Bauschaden programmiert, aber ich denke, Putzflecken tragen zur Authentizität bei.



    Hier die Papierseite.



    Hier habe ich mal die Masken für Gewände und Sockel aufgelegt, im nächsten Foto sieht man schon den Unterschied, den einigermaßen vorbildgerechte Wandstärken ausmachen.



    Der Effekt wird sich natürlich noch durch die Farbgebung verstärken.


    Fortsetzung folgt!

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!