Lenz Weichenantrieb

  • Moin,


    ich erwarte morgen 11 Stück von den Dingern im Briefkasten, vor 2 Jahren bestellt :-). Damit wären alle Weichen im Tal der Ihmse digital angetrieben.


    Eigentlich wollte ich die Antriebe anschrauben, das Kabel anstecken, Adresse einstellen und los. Jugend Forscht hatte ich nicht im Sinn - aber bitte, es gibt schlimmeres. Mal sehen.
    Viele Grüße,
    Johann

  • Moin Johann,



    Eigentlich wollte ich die Antriebe anschrauben, das Kabel anstecken, Adresse einstellen und los.


    Das klapp so wie Du es beschrieben hast sehr gut, wenn Du die Antriebe an der richtigen Seite einbaust.


    Gruß
    Stefan



    .

    Im Namen des Vereins mit freundlichsten Grüßen!
    Rainer B.
    2. Vorsitzender des Spur-0-MEC Niederrhein e.V.


    Achtung: Fahrtag an jedem ersten Freitag im Monat ab 15:00 - Gäste sind herzlich wilkommen, Fahrzeuge auch! Entsprechend der Verfügung des Landes NRW dürfen wir derzeit Corona-bedingt keine Fahrtage durchführen.


    Spur-0-MEC Niederrhein e.V.

  • Hallo Ian,


    ich habe mir erlaubt, Deine Zeichnung so anzupassen, dass sie der Situation entspricht:



    Bei eingezogenem Antrieb steht die Weichenlaterne quer zum Gleis, zeigt also den abbiegenden Pfeil.


    Bei ausgefahrenem Antrieb steht die Weichenlatern längs zum Gleis, zeigt also den schmalen, weißen senkrechten Balken.


    Je nach Einbaulage müsste es aber umgekehrt sein.


    Nun verständlich, wo das Problem liegt?


    Und zur Klarstellung:
    Die Weichenlaternenkörper sind rechteckig und lassen sich nur entsprechend dem Sockel aufsetzen
    Der Laternensockel ist mechanisch mit dem Stellstift gekoppelt und kann nicht manuell um 90 Grad verdreht werden
    Die Anleitung regelt nur die Zuordnung der Antriebsstellung zur digitalen Lagedefinition


    Ich hoffe, nun ist es endlich für alle verständlich, wo das Problem ist.



    Anmerkung: Das beschriebene Problem ist keines mehr, da zum Zeitpunkt des Schreibens nicht bekannt war, dass die Weichenlaterne einfach entnommen und gedreht werden kann - siehe Beitrag Nummer 37 von Herrn Rapp!


    Gruß
    Stefan




    .

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    Edited 3 times, last by S0MEC ().

  • Hallo Stefan,


    in der allgemeinen Aufregung habe ich prompt Deinen Beitrag #12 überlesen.
    Du stellst das Problem richtig und natürlich präziser dar. Genau so sehe ich das auch. Vielen Dank.


    Jetzt würde mich eine Stellungnahme von 0-Problemo interessieren.
    Er stand mal auf Platz 1 meiner Eisenbahner-Beliebheitsskala, als Retter meiner Trümmer-Donnerbüchsen.
    So schnell kann sich alles ändern.


    Ich werde also wirklich meine alte China-Weiche an dieser Stelle einsetzen. Zum Glück waren nur meine 3 Linksweichen schrottwertig
    (Extreme Höhenunterschiede im Herzstückbereich)
    Bei all meinen anderen Peco-Weichen ist der Platz für den Einbau am geraden Strang vorhanden.


    Zum Schluss noch eine kleine Frage: Wie befestige ich das Laternengehäuse sicher, ohne etwas zu zerstören?


    Vielen Dank und viele Grüße


    Berni

  • N'abend Stefan,


    sehr schön, warum sollte ich sie auch an der falschen Seite einbauen? :D


    Aus der Bedienungsanleitung zu Digitalbetrieb: … Beim Weichenstellbefehl „+“ wird der Stellhebel in den Weichenantriebskasten zurückgezogen. Ein auf der Abzweigseite montierter Weichenantrieb stellt die Weiche somit auf „Gerade“. Sollte der Weichenantriebskasten jedoch um 180° gedreht auf der gegenüberliegenden Seite montiert sein, bewirkt der Weichenstellbefehl „+“ die Weichenstellung „Abzweig“. Um diesem Umstand zu begegnen lässt sich die Stellrichtung umgekehrt einstellen.


    Das reicht nicht, weil mechanisches Problem? Oder "nur" analog nicht? Wat nen Sch....


    Ergänzung: Sehe eben deinen parallel eingegangen Post. Danach wäre digital ja alles i.O. - D.h. dann aber auch, dass die Analogfahrer die für "falschen" Seite vorgesehenen Antriebe einmal kurz digital umprogrammieren müssten. Wäre doch eine nette Dienstleistung von einschlägigen Spezialisten.

    Ergänzung 2
    : Oder doch nicht...
    Viele Grüße,
    Johann

  • Hallo Johann,


    richtig erkannt, Du kannst digital einstellen, dass der Antrieb bei "+" immer geradeaus einstellt - egal auf welcher Seite der Antrieb montiert wird. Das bedeutet, dass entweder ausgefahren "+" und geradeaus ist oder eingefahren eben "+" und geradeaus ist. Was Du nicht ändern kannst, ist die Drehung/Stellung des Laternensockels, der bei eingefahrenem Antrieb immer quer zum Gleis steht - auch wenn er längs zum Gleis stehen müsste.


    Gruß
    Stefan (immer noch in der Hoffnung, eine Umstellmöglichkeit übersehen zu haben...)


    Anmerkung: Das beschriebene Problem ist keines mehr, da zum Zeitpunkt des Schreibens nicht bekannt war, dass die Weichenlaterne einfach entnommen und gedreht werden kann - siehe Beitrag Nummer 37 von Herrn Rapp!




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  • Dreht sich die Laterne mit wenn man die Weiche per Hand umstellt? Ansonsten vielleicht mal die Weiche per Hand umstellen und dann wieder digital schalten? Nur eine theoretische Idee, da meine Antriebe noch auf dem Postweg sind...


    Viele Grüße
    Andreas

  • Hallo Berni,



    Zum Schluss noch eine kleine Frage: Wie befestige ich das Laternengehäuse sicher, ohne etwas zu zerstören?


    Ich habe den Laternenkörper mal kräftig angedrückt, da saß er recht fest. Endgültig würde ich den Laternenkörper mit einem Tröpfchen Kleber sichern.


    Gruß
    Stefan



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  • Dreht sich die Laterne mit wenn man die Weiche per Hand umstellt? Ansonsten vielleicht mal die Weiche per Hand umstellen und dann wieder digital schalten? Nur eine theoretische Idee, da meine Antriebe noch auf dem Postweg sind...


    Die Laterne dreht sich bei Bedienung der Weichenzungen mit.


    Gruß
    Stefan



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  • Hallo Johann,


    Danach wäre digital ja alles i.O. - D.h. dann aber auch, dass die Analogfahrer die für "falschen" Seite vorgesehenen Antriebe einmal kurz digital umprogrammieren müssten.


    Nein, analog reicht es, die beiden Anschlussleitungen zu kreuzen, also umgepolt anzuschließen...


    Aber das Anschlussproblem löst nicht das Problem der galschen Stellung des Weichenlaternensockels.


    Schau es Dir Morgen nach Eingang Deiner Antriebe einfach mal an...


    Gruß
    Stefan



    .

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  • Hallo Johann,


    … was passiert denn, wenn man digital die Richtung umstellt und zusätzlich Links/Rechtsweiche-Laterne tauscht?


    Das Problem ist nicht die Richtung des Laternensignals, also ob das Signal für die Links- oder die Rechtsweiche angesetzt wird, sondern die Position des Laternensockels, der fest mit dem Antrieb verbunden ist und bei eingezogenem Antrieb quer zum Gleis und bei ausgefahrenem Antrieb längs zum Gleis steht. Schau es Dir Morgen mal live an...


    Anmerkung: Das beschriebene Problem ist keines mehr, da zum Zeitpunkt des Schreibens nicht bekannt war, dass die Weichenlaterne einfach entnommen und gedreht werden kann - siehe Beitrag Nummer 37 von Herrn Rapp!


    Gruß
    Stefan



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  • Hallo zusammen,


    ich habe eben den Antrieb an eine uralte Weiche aus Chinaproduktion verbaut, das alte Gehäuse abgeschnitten und den Antrieb angepasst.
    Er passt somit auch an meine DKW (China) :-)
    Die Laterne ist wirklich verdreht ,ich habe den Antrieb aufgemacht und die Laterne um 90° gedreht ,passt.



    Beste Grüße
    Helmut



    Abzweig


  • Hallo Helmut,



    Die Laterne ist wirklich verdreht ,


    danke für die Bestätigung! Habe Gestern wirklich nach verschiedenen Anmerkungen hier schon an mir gezweifelt!



    ...ich habe den Antrieb aufgemacht und die Laterne um 90° gedreht ,passt.


    Diesen "Workaround" hatte ich mir auch schon überlegt und wollte das heute Abend nach Feierabend prüfen - nun weiß ich, dass das geht! Danke nochmals!!!


    Anmerkung: Das beschriebene Problem ist keines mehr, da zum Zeitpunkt des Schreibens nicht bekannt war, dass die Weichenlaterne einfach entnommen und gedreht werden kann - siehe Beitrag Nummer 37 von Herrn Rapp!


    Mit freundlichem Gruß
    Stefan




    .

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  • Guten Morgen zusammen.
    Gleich zuerst: Ja, es kann der Eindruck entstehen, dass bei Montage des Antriebs auf der Abzweigseite der rechten Weiche die Weichenlaterne nicht in die korrekte Stellung gebracht werden kann. Aber es gibt Abhilfe.

    Man kann den "Lampenstock" einfach nach oben aus dem Antrieb heraus ziehen und dann um 90° versetzt wieder einsetzen.



    Leider haben wir es versäumt, dies in der Betriebsanleitung zu beschreiben. Das wird sofort geändert, so dass zumindest die Online-Version auf dem aktuellen Stand ist.
    Viele Grüße
    Peter Rapp

    Lenz Elektronik GmbH

    Edited once, last by Rapp ().

  • Hallo Herr Rapp,


    danke für die Klarstellung! Dann ist ja alles klar und gut! Ich hatte mich nicht getraut, so einfach mit mehr Kraft am Laternensockel zu ziehen - da sind noch einschlägige Erfahrungen mit den ersten Weichensignalen vorhanden...


    Mit freundlichem Gruß
    Stefan

    Im Namen des Vereins mit freundlichsten Grüßen!
    Rainer B.
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  • Ich hoffe, ich bin jetzt rehabilitiert.


    Für 1-Problemo gilt in abgewandelter Form:

    Das Lesen ( ...und Verstehen!) der Anleitung bringt hier den Erfolg!

    Das Lesen (...und Verstehen!) des Hilfesuchenden könnte zu einer Lösung führen!


    Nochmals besten Dank an Stefan.


    Gruß


    Berni

  • Hallo zusammen,


    ich habe heute eine Dreiwegweiche mit 2 Antrieben ausgerüstet, aus Platzgründen beide auf der rechten Seite.
    Dabei zeigte prompt die Laterne des 1. Antriebs nicht korrekt an.
    Ich habe diesen aufgeschraubt und festgestellt, dass der Lichtleitstab nicht fest mit einer Mitnehmerscheibe verbunden ist, so dass man diesen um 90° verdrehen kann. Der von Herrn Rapp aufgezeigte Weg ist natürlich noch einfacher. Allerdings zeigt auch sein eingestelltes Foto, dass dieser Stab völlig glatt ist. Ich befürchte daher, dass durch denn Schlupf die Laterne bei jedem Stellvorgang ein wenig weniger als 90° dreht und damit auf Dauer schief steht.


    Außerdem wünsche ich mir ein längeres Kabel. Bei der Montage des 2. Antriebs in der Mitte der DWW kann die Anschlussplatine nirgendwo richtig eingeschoben werden. In diesem Bereich gibt es nirgendwo 2 gleich lange Schwellen. Die T-förmige Ausbuchtung am Ende stößt an der am weitesten herausragenden Schwelle an und verhindert den letzten Zentimeter.


    Und noch ein ganz anderes Problem: beim Versuch, die CVs am Programmiergleis mit LH 101 oder LH 90 auszulesen oder zu ändern (Leuchtstärke, Stellgeschwindigkeit), bekomme ich jedes mal eine Fehlermeldung (Error 01 oder 98). Hat jemand eine Erklärung oder weiß Abhilfe?


    Ist die Motorstellzeit (CV 3) gleichzusetzen mit der Motorgeschwindigkeit oder gibt es noch eine andere,in der Anleitung nicht genannte CV ?
    Die Hinweise im Kapitel Fehlerbehebung legen nahe, dass hier nur die Arbeitszeit (und nicht die Geschwindigkeit) festgelegt wird, was auch die Warnung vor Überhitzung erklärt wenn der Motor weiter arbeitet obwohl die Zunge bereits an der Backenschiene anliegt.


    Ein schönes Wochenende
    Uli

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