Lenz BR 89 T3 in Aktion

  • Der angesprochene Tipp bezieht sich ausschließlich auf ESU-Dampferzeuger.


    Der Tipp mit dem Schmiermittel gilt ausschließlich für ESU-Raucherzeuger, die Funktion der Raucher von Lenz ist mir nicht bekannt.


    Null-Problemo: Dass die Verwendung von Raucherzeugern nur in gut belüfteten Räumen erfolgen darf, gehört doch zum modellbahnerischen Allgemeinwissen ;)

  • Auch ich habe meine T 3 jetzt eingefahren und schon kräftig dampfen lassen.
    Natürlich werde ich sie auch patinieren. Aber vorher musste ich die Radreifen und die Achsen noch rot lackieren. Auch wenn das auf einigen Bildern von Originalmaschinen nicht so ist, sieht sie nach meinem Geschmack jetzt viel wertiger aus. Die Federpakete werde ich aber vorerst rot lassen.



    Weiterhin habe ich die Beleuchtung gedimmt und die Lautstärke noch etwas angehoben.
    Von meinen Fuffzigern habe ich die Einstellung übernommen, um den Dampferzeuger bereits nach 2 Sekunden im Stand abzuschalten. Wenn ich dann nach längerer Standzeit mit viel Dampf losfahren will, mache ich einfach mehrmals den Regler auf und zu (Fahrstufe eins, dann wieder null).
    In meinem Template habe ich versucht, alle F-Tasten mit den zugehörigen Geräuschen/Aktionen zu beschreiben. Es kann hier heruntergeladen werden.
    Mit dem CV-Editor kann man auch ohne Programmer die Einstellungen einsehen und muss sie nicht zwangsläufig auch einspielen. ABC ist noch deaktiviert im Moment, da ich anscheinend eine Linkshänderversion erhalten habe. :D

  • da gibt es weder den Heizwiderstand noch ein Fließ. Mit dieser veralteten Technik (aber billig) kann man weder die lange Laufzeit, noch die Dampfintensität bei nur 300 mA Stromaufnahme erreichen.


    Der Rauchgenerator der LENZ 50 und T3 benötigt keine Schmierung


    Nachdem wir nun gelernt haben, wie die von der Fa.Lenz verbauten Rauchgeneratoren im Vergleich zu denen von ESU nicht funktionieren, würde mich die Arbeitsweise dieser neuen Varianten, die sogar mit nur 300 mA Stromaufnahme auskommen, sehr interessieren. Die bisher gezeigten Videos der 50er und T3 vermitteln ja ein eindrucksvolles Bild der Rauchentwicklung und des Ausstoßes. Vielleicht kannst Du, geschätzter Oliver meine Neugierde befriedigen und die Frage kurz beantworten?

  • Quote

    Vielleicht kannst Du, geschätzter Oliver meine Neugierde befriedigen und die Frage kurz beantworten?


    Das Geheimnis liegt in der Kombination von auf 12 Volt optimierten Seuthe Raucherzeugern und ausgeklügelter Steuersoftware, die sogar die Betriebszustände Stand, Beschleunigung, gleichmäßige Geschwindigkeit und Verzögerung berücksichtigen. In Verbindung mit den hervorragenden Dietz-Sounds entsteht dann eben dieses schöne Klang- und Rauchbild. Die Seuthe Rauchentwickler nutzen die Kapillarwirkung zur Zuführung des Destillates statt eines Dochtes (z.B. ESU, Dietz). Der ganze Ablauf ist kontrollierter als bei anderen Raucherzeugern. Ob Dir das jetzt hilft, kann ich natürlich nicht beurteilen. :whistling:


    Null-Problemo :thumbup:

  • Hallo Rauchfreunde,


    wer kann sich hierzu äußern und hat diese Rauchtechnik schon mal live erlebt? Wie stark ist der Rauch und wie gut sichtbar ist der Wasserdampf bei Märklin, H0?


    „Neue Dampfgeneratoren von Märklin mit Wasserdampf statt Rauchöl.


    Auf Piezo-elektrischem Wirkprinzip. 3 stufig, digital schaltbar, Betrieb mit destilliertem Wasser“


    Wirkt doch auch erstmal interessant.


    https://www.dropbox.com/s/lmlm…C%2020%2038%2041.png?dl=0


    In einer Modell-Dampflok habe ich das aber noch nie gesehen. Bin über eine Werbung aufmerksam geworden für die neue Märklin Ludmilla.


    Nebelmaschinen und Rauchgeneratoren für Feuerwehr, Bühnentechnik etc. Funktionieren ja mit „wasserbasiertem“ Glykol-Aerosol / Fluid.

  • Hallo Wolfgang,


    danke für Deine Hilfe, scheint aber der falsche Link zu sein, Ist eine Elektrolok BR 102, Videlänge 3´34“.


    Vielleicht magst Du nochmal den Link zu den Märklin Verdampfern zeigen.

  • Hoi,


    habe mal selbst gesucht in youtube und folgende Vorstellung gefunden.


    https://youtu.be/CFlAZKxVIIY


    https://youtu.be/BiEfLHNMlKY


    Das ist der Vorgänger, Märklin 36431, als Bauzuglok.


    Nach meiner Einschätzung ist der Wasserdampf deutlich blasser als Rauchöl. Die Rauchfahne steigt ziemlich weit hoch. Das herunterfallende Wasserkondensat hüllt die Lok und Umgebung mit leichten „Nebelschlieren“ ein. Wenn es sich um reines destilliertes Wasser handeln sollte, müsste es auch geruchsneutral sein. Aber das lässt sich über das Video nicht wirklich beurteilen.
    Auffällig für mich: Die Rauchfahne kommt ziemlich gleichmäßig raus, die Drehzahlabhängigkeit konnte ich nicht gut feststellen.


    Alles in allem: Für Dampfloks eher nicht geeignet. Wenn ich den Lenz T 3 Rauch resp. BR 50 Rauch damit vergleiche, ist es für mich doch ein ganz anderer Effekt. Der Seuthe Rauch erinnert mich doch viel mehr an eine Dampflok.

  • Der Seuthe Rauch erinnert mich doch viel mehr an eine Dampflok.


    Seuthe-Rauch ist offenbar nicht gleich Seuthe Rauch. Während die kleinen Raucherzeuger (z. B. in Kiss BR 98.8 ) nur wenige Tropfen Destillat aufnehmen und auch nicht synchron arbeiten, gibt es offenbar noch eine andere Sorte Rauchgeneratoren von Seuthe, die ein wesentlich größeres Fassungsvermögen aufweisen und mittels spezieller Technik angesteuert werden.
    Mit wieviel Seuthe-Destillat soll/darf denn die T3 eigentlich befüllt werden?

  • Quote

    ....gibt es offenbar noch eine andere Sorte Rauchgeneratoren von Seuthe, die ein wesentlich größeres Fassungsvermögen aufweisen und mittels spezieller Technik angesteuert werden.


    Nein, Seuthe liefert nur den eigentlichen Raucherzeuger, den Rest macht LENZ selbst........


    Quote

    Mit wieviel Seuthe-Destillat soll/darf denn die T3 eigentlich befüllt werden?


    2 ml, das reicht für 15 bis 20 min (je nach Fahrweise)


    Null-Problemo :thumbup:

  • Sorry, habe wohl den nachfolgenden Link kopiert, hier nun der richtige Link, speziell bei Minute 5:00:


    https://youtu.be/XG2PyeISrDo


    Ob das mit dem Wasser so toll ist? Im Beispiel suppt alles von der Oberleitung auf die Lok. Irgendwas undicht bzw. durchbrochene Lüfter und das Wasser hängt auf dem Decoder.

  • Sehr schön,


    klärt sich alles weiter auf.


    Michael, die 2 ml hat TomHorn in Kommentar 55 schon verraten gehabt.


    Na ja, doppelt hält aller Erfahrung besser - aber nicht, daß jemand jetzt 4 ml einfüllt! Haha :P:rolleyes:

  • Ob das mit dem Wasser so toll ist? Im Beispiel suppt alles von der Oberleitung auf die Lok. Irgendwas undicht bzw. durchbrochene Lüfter und das Wasser hängt auf dem Decoder.


    Spannende Frage bzw. Beobachtung: Ob der Effekt wirklich so eintritt, wie Du das beschreibst, müsste man mal im Dauerbetrieb an einem Modell verfolgen.


    Aus der Geruchsperspektive, also der natürlicheren Umweltbetrachtung, die heute ja in diesem Land teilweise Blüten treibt, wird es aber möglicherweise in geschlossenen - kleineren - Räumen von Vorteil sein können, wenn man viel dampfen will.


    Ob der feine Wasserdampf tatsächlich zu sichtbaren Tröpfchen kondensiert, ein eigenes Projekt für eine endgültige Bewertung. Im Augenblick würde ich mir diese Beobachtung ohne eigene Erfahrung mit dem Märklin Verdampfer noch verkneifen wollen.
    Rein physikalisch müsste bei Abkühlung in der Außenluft um die Lokomotive in der Tat wieder Wasser entstehen.
    Das wird auch der Grund sein, dass professionelle Nebelmaschinen für Bühnentechnik kein reines destilliertes Wasser verwenden sondern nur ein wasserbasiertes Fluid/Aerosol. Sonst würde es auf der Bühne wohl auch recht naß zugehen...


    In einem Link weiter oben kann man allerdings Wassertropfen erkennen, ob auf der Linse der Kamera oder auf dem Ludmilla Dach.


    Sollte man mal weiter beobachten. Vielleicht könnte ja auch mal jemand mit H0 Loks darüber Auskunft geben.


    Es sollte dafür aber dann ein neuer Thread aufgemacht werden, hat ja nichts direkt mit Lenz Rauchgeneratoren zu tun.

  • Hallo


    gehört zwar nicht direkt zum Thema aber:


    wir haben schon vor 15 Jahren die ersten Experimente mit Piezo Zerstäubernn gemacht. Richtig gelesen, das Wasser wird nicht verdampft sondern zerstäubt. Viele Luftbefeuchter arbeiten mit dieser Technik. Sieht aus wie Dampf aber die Tropfen sind größer. Der Dampf steigt auch nicht so hoch, die Tropfen werden durch die Ultraschallschwingung nach oben geschleudert. Es wird recht feucht in der näheren Umgebung und nicht alles, was sich dort befindet, verträgt eine Durchfeuchtung. Wir haben das Prinzip, wie man sieht, nicht weiter verfolgt.


    B.L.

  • HALLO,


    meine 89er is jetzt auch da. SUPERTOLLE LOK !


    @ Hendrik Ich habe nach 30 Minuten den Verdampfer getestet. Hat meine Erwartungen voll übertroffen. Insgesamt die interessanteste Lok von Lenz.


    Noch diese Woche gibt es ein Dauertest auf der Bachbahn mit den bayr. Wägelchen.

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