Projekt Grummhübel

  • Hallo Dietmar


    Vielen Dank , ja genau ein Gleis lebt, ich hatte in Spur 1 dies einmal im Bereich eines W Signal simuliert .

    Ähnlich sah es bei uns auf Arbeit in Aufstellanlagen aus entweder am Bock oder Signal.


    Mit freundlichen Grüßen


    Lothar

    Spur Null Galerie aus Rheinsberg


  • Weitere Überarbeitungen


    Hallo,

    im Zuge des Aufbaus der Anlagenausleuchtung werden die Segment jetzt fest mit der Kulisse verbunden. Dabei zeigen sich gelegentlich auch Baufehler, welche jetzt mit beseitigt werden. So hatte ich die Beleuchtung des Güterschuppens mittels Microstecker mit der Anlage verbunden. Das mag in kleinen Nenngrößen gehen, wo man in einer Hand das Gebäude hält und mit der zweiten Hand den Stecker einsteckt. Bei der Größe der 0-Gebäude geht das nicht mehr, da man das Gebäude nicht mehr mit einer Hand halten kann.

    Alte Steckerverbindung:

    mdqtdi2a.jpg


    Anstelle dieser Verbindung wurde auf den Unterbau ein Stück Leiterplatte geklebt und aus 3mm Forex ein kleines Kästchen hergestellt, in welches zwei Federstifte eingeklebt wurden. Dort wurden dann die Kabel angelötet.

    gr5fn5u5.jpg

    Jetzt kann das Gebäude einfach abgenommen und auch wieder aufgesetzt werden, ohne das man eine dritte Hand braucht.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Weitere Überarbeitungen


    Hallo,


    auch das Ausfahrtsgleis, wo die Personenzuglok längere Zeit steht, musste noch einigen Schmotter aus Fett, Öl, Staub und Bremssand erhalten.

    9skga67s.jpg


    3kdkr9xz.jpg


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hi Roland,

    Deine Gleisgestaltung macht echt was her. Wie der DstV HK in meinem Lieblingsbuch schreibt, waren die Gleisbetten früher wesentlich verdreckter als heute. Im alten Anhalterbahnhof wurden zum Auffangen des Sandes sogar Bleche installiert.

    Ich verfahre bei mir so wie in diesem Kurzvideo von James Demu gezeigt.


    Mit welchen Materialien machst Du die tolle Verschmutzung?


    Grüße. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Hallo Jay, the K.


    für das Herstellen der Verschmutzung nehme ich mit folgendem Material:

    -Molto Holz Reparatur Spachtel

    -Revell Matt Aqua Color

    -Quarzsand

    -Lack glänzend schwarz für frische Ölflecke

    -farbloser Lack glänzend für Wasserpfützen


    Zuerst den Holzspachtel auftragen, trocknet etwas 4-6 Stunden, gegebenfalls einige Stellen nachschleifen. Danach mit Revell schwarz matt streichen. Durchtrocknen lassen. Dann Quarzsand aufbringen, mit Spülmittelwassergemisch und anschließend verdünntem Holzleim einsprühen. Wenn wieder alles trocken ist, mit glänzendem schwarzen Lack Ölflecke und mit dem Klarlack die Pfützen machen. Die Pfützen erfordern Geduld, habe da bestimmt bis zu 10 mal "aufgefüllt".


    Der Molto Holzspachtel hat nach dem spachteln bereits eine rauhe Oberfläche, er eignet sich so auch zur Gestaltung von Sandwegen.


    Danke für das interessante Video.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo Roland,


    also mich würden da echt Vorbildfotos interessieren - ich kenn das so echt nicht - was auch eine Bildungslücke bei mir sein kann - es erscheint mir zu viel "dunkle Pampe" am Bahnsteig während mir das Gleis sonst wirklich gut gefällt ... im Besonderen mit den schwarzen bzw. sehr dunklen Schatten ab da wo das Rotkäppchen steht.


    Viele Grüße,

    Stefan

  • Vielen Dank für Deine ausführliche Beschreibung Roland. Ich werde Deine Tipps in mein Repertoire übernehmen, die sind wie bei allen Deinen Berichten einfach Klasse.


    Die Materialien habe ich auch in meinem Bastelfundus.


    Für Pfützen ist das Zeug hier perfekt, das Fläschchen ist für 5,60€ erhältlich. Da spart man sich das einfärben und es levelt sich selbst aus und kann bis 3mm Dicke pro Schicht aufgebracht werden...



    Sonnige Grüße. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Hallo Stefan,


    hier zwei Bilder vom Ausfahrtsgleis der Selketalbahn in Quedlinburg. Beachten sollte man dabei, dass dort täglich nur morgens ein Dampfzug fuhr. Wichtig für die Nachbildung in den Epochen I bis III ist der Bereich unmittelbar vor den Gummimatten. In den genannten Epochen fuhren die meisten Züge mit Dampflokbespannung. Dagegen ist mein Ausfahrtsgleis noch richtig sauben, die Schwellen sind da in der Mitte noch zu erkennen.

    gdwg9dsj.jpg


    Im Bereich der Gummimatten hatte sich noch nicht viel angesammelt, ich vermute aber, dass dort öfters gereinigt wird.

    frciol9y.jpg


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo Roland,


    danke, jetzt wird es klarer - das ist der Bereich, wo der Heizer noch mal mit der Ölkanne unterwegs ist und noch mal die Schmierstellen versorgt...


    Ich denke, dass sieht man dann vermutlich eher an den End- bzw. Startbahnhöfen an denen der Zug bereit gestellt ... und die Zeit bis zur Abfahrt noch genutzt wird.


    Viele Grüße, Stefan

  • Hallo Stefan,


    genau so ist es. Da mein Bahnhof ein Endbahnhof ist, gibt es 3 solche Stellen. Dort wo die Rangierlok wartet (am Wasserkran), am Bahnsteig, wo die abfahrbereiten Personenzüge warten und am Abstellgleis, wo die Lokomotiven der Güterzüge warten.

    Man findet solche Stellen aber auch auf Durchgangsbahnhöfen. Meist hielten die Lokomotiven doch an der gleichen Stelle und wenn es die Zeit zuließ, dann wurde auch schon mal einige Stellen geschmiert. Asche fiel aus dem Aschekasten und öliges Wasser verloren die Dampfloks auch, auch wenn sie nur einige Minuten standen.


    Es gehört allerdings schon etwas Überwindung dazu, wenn man vorher ein schönes Gleisbett hergestellt hat, dieses dann zu "versauen".


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!