Projekt Grummhübel

  • Hallo,



    nachdem nun die Lieferung weiterer Zaunslatten angekommen ist, konnte der Jägerzaun fertig gestellt werden. Vom abgefertigen "unendlichen" Zaun wurden die benötigten Längen abgeschnitten und an der Ober- und Unterkante beschnitten. Aus 2mm Rundmessing entstanden die Zaunriegel.

    Danach wurden die einzelnen Zäune mit Schwellengrau gespritzt, und da mir dass etwas zu dunkel erschien, noch ein Hauch Elefenbein übergespritzt. Nachdem die Farbe trocken war wurden die Zäune an die Pfosten angeklebt.


    Wegen der Gartenstühle und -tische habe ich bei Preussenmodelle angefragt, diese werden nicht mehr hergestellt. Aber mein Freund Robby hat noch einen Bausatz da und gibt ihn freundlicherweise an meine Mitropa ab. :)



    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo,
    nun hat die Mitropa den Betrieb aufgenommen. Die ersten Gäste haben Platz genommen und der Kellner nimmt die Bestellungen auf. (Mal sehen, wenn die Küche von Real-Modell dann liefert ;) ).
    An den Stühlen und Tischen wurden unten kleine Drähtchen angelötet, welche in Bohrungen eingeklebt wurden, Damit ist gewährleistet, dass die Teile nicht mehr abfallen können.


    Auch auf dem Bahnsteig herrscht mittlerweilen ganz schön Betrieb, es wird wohl in nächster Zeit ein Zug zur Abfahrt zusammen gestellt.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo,
    es freut mich, dass euch meine Mitropa so gut gefällt.



    Fast jeden Tag hat mir der Postbote Nachschub zur Gestaltung gebracht. Neben der Lieferung von Real-Modell kam auch noch aus dem Reich der Mitte die Bahnhofsuhr. Diese wurde sofort am Bahnsteigdach befestigt, damit die Reisenden sich besser an den Abfahrtzeiten orientieren können.


    Jetzt zur Esskultur. Für die speisenden Gäste werden auf den einfachen Holztischen Platzdeckchen benötigt, und natürlich auch Besteck. Das wurde fotografisch hergestellt, indem ich einfach ein Gedeck aufgelegt und fotografiert habe. Das ganze wurde dann im Bildbearbeitungsprogramm auf 0-Größe gebracht und ausgedruckt. Hier die unbearbeitete Vorlage.


    Die von Realmodell gelieferten Teller sind natürlich leer, was meine Mitropa ihren Gästen so nicht anbieten kann. 3 Gäste haben sich Bratwurst mit Bratkartoffeln und 2 Gäste Klöse mit Sauerbraten bestellt. Also musste der Koch etwas zaubern. Verwendung fanden: Bratwurst=Kümmelkern, Bratkartoffeln=grauer Pfeffer, Klöse=Senfkörner, Sauerbraten=Haferflocke mit brauner Farbe als Soße.


    Nach abtrenne der Teller stellt ich fest, das sind eher Schüsseln, also noch unten abschleifen. Das ging am besten, in dem eine kleine Dreikantfeile in den Schraubstock eingespannt wurde, und darauf die Teller durch hin und her schieben, abgeschliffen wurden.

    Dann konnte serviert werden.
    Die Damen haben noch Rotwein bestellt, die Gläser und Flasche sind schon da, nur der Rotwein (Glühlampen-Tauchlack) ist noch auf dem Postweg.


    Auch das Bier ist noch auf dem Postweg unterwegs, dann können auch weitere Gäste mit Getränken versorgt werden.



    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo,
    auf meinem Segment 4 des Bahnhofes ist es noch dunkel. Es müssen unbedingt Lampen aufgestellt werden. Bei ebay unter Spur N habe ich etwas zu groß geradene Lampen gefunden, welche gut in die Epoche II passen. Der Ring um die Lampe hat einen Durchmesser von 17mm. Der Lampenkörper hat einen Durchmesser von 5mm. Also für N viel zu groß.


    Jetzt kann sich meine Bahnverwaltung nicht entscheiden, ob sie die Lampen auf ein Messingrohr auflöten.....


    ....oder einen Gittermast auflöten sollen.


    Was ist eure Meinung?


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Moin Roland,


    da ich, während meiner Ausbildung bei der Deutschen Bundesbahn, selber mehrmals auf einen 12m-Gittermast steigen "durfte", um das Leuchtmittel zu wechseln (das Seil an der Kurbel, zum herunterlassen der Leuchte, war gerissen) ... :wacko:


    ... nun ja, bei einem einfachen "Rohrmast" müsste man jedesmal eine ziemlich lange Leiter haben, um an die Leuchte zu kommen. :whistling:


    Ich würde den Gittermast verwenden.



    Tschüß aus Leese


    Frank-Martin


    Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!! ;)

  • Hallo,
    also werde ich die Lampen auf die Gittermaste setzten, damit Frank-Martin auch mal wieder klettern kann. ;)


    Muß mir nur erst einmal was einfallen lassen, wie ich diese Gittermaste umbauen kann, damit ich sie wie die anderen Lichtmasten nur aufzustecken brauche.


    Heute Nachmittag wurden nun alle Lichtmaste angeschlossen und man sieht nun, dass es links noch ganz schön dunkel ist. Dort sollen dann die zwei Gittermaste aufgestellt werden.

    Der Ausfahrtsbereich des Bahnhofes ist auch noch etwas dunkel, sollte aber vorerst so bleiben und wird dann sicher etwas heller, wenn der angrenzende Bahnübergang beleuchtet ist.

    Zumindest sitzt der Schrankenwärter nicht im Dunklen.

    Und das Bier in Form von Glühlampentauchlack ist auch angekommen. Allerdings ist es mir nicht gelungen die Gläser innen halbvoll damit zu füllen, so habe ich den Lack dann außen halbhoch auf die Gläsen gepinselt.


    So, jetzt mache ich mir auch ein Bier auf und gehen Krimi guggen.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Und das Bier in Form von Glühlampentauchlack ist auch angekommen. Allerdings ist es mir nicht gelungen die Gläser innen halbvoll damit zu füllen, so habe ich den Lack dann außen halbhoch auf die Gläsen gepinselt.


    Hallo Roland,


    ein gelungener Biergarten am Bahnhof!!! Habe leider keinen "Grünen" zur Verfügung.
    Aber, Bier ohne Schaum? ;) bei noch halbvollem Glas :?:
    Abhilfe mit Window-Color, Kontur-weiß.


    Gruß
    Alfred, der "vonne" Ruhr

    Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir alt werden.

    Wir werden alt, weil wir aufhören zu spielen.

    G. B. Shaw

  • "Kann ich bitte ein Glas Rotwein haben ? - schaut sehr schön aus"


    Hallo Gerd,



    dann setze Dich zu den zwei üppigen Damen, sie haben sich Rotwein sevieren lassen.



    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo,

    Schnellis Schrankenbausatz ist nun fertig gestellt und eingebaut. Jetzt muss ich noch einen Antrieb dafür bauen. Aber auch das Umfeld der Schranke muss noch ergänzt werden, denn die Fußgänger können an der Schranke vorbei laufen, wenn sie den Bauch einziehen. ;)



    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo,
    ein Bahnübergang besteht nicht nur aus Gleisen, einer Straße und den Schranken, da gehört noch einiges mehr dazu. In den jeweiligen Epochen hat sich da manches geändert. In der Epoche II war man noch sehr umsichtig, wenn eine Straße eine elektrische Bahnlinie kreuzte. Die durchschnittliche Bevölkerung kannte die Gefahren der elektrischen Oberleitung nicht. Also wurde darauf hingewiesen, indem Schilder über Straße in einer Höhe angebracht wurden, welche verhindern sollten, dass höher geladene Fahrzeuge die Oberleitung berührten. Deutlich stand dort zu lesen" Hochspannungsleitung, berühren lebensgefährlich". (Dieser Hinweis fehlt heute, dann würden vielleicht wenigere Verückte auf Güterwagen unter der Oberleitung klettern)

    Statt der später üblichen Andreaskreuze hat mein Bahnübergang noch die bis Ende der 20er Jahre Warnschilder. Diese Schilder waren 40cm breit und gibt es auch von einem Kleinserienhersteller. Ich habe sie mir aber selbst gemacht. Auf dem Computer erst einmal geschrieben. Mit der kleinsten Schriftgröße kommt man da auf eine Schildbreite von 24mm, also viel zu groß.


    Dann abfotografiert und im Bildbearbeitungsprogramm auf 10mm Breite verkleinert. Nach dem Ausdrucken wurde das Papier mit farblosem Lack behandelt und auf 0,5mm Polystyrol aufgeklebt. Angebracht wurden die Hinweistafeln an den Stützen mit der vorgenannten Warnanschrift.

    Aus 1,5mm Messingdraht entstanden noch verschieden Absperrgeländer, welche sichern, dass sich die Preiserlein nicht verlaufen bzw. verletzen.


    Hinter dem Bahnübergand wird der "Jaffa"-Kiosk seinen Standort erhalten. Dort werden dann die Eisenbahner nach Dienstschluss ihr Bierchen trinken können.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • "Mich wundert, dass es 1920 schon diese Gitter gab!"


    Hallo Tom,


    Du meinst sicher die Geländer. Die gab es schon viel früher, u.a. auf dem Bahnhof Lötzen(in Ostpreußen), 1916 fotografiert. Von diesem Bild habe ich auch die Farbgebung übernommen, also die senkrechten Elemente vollständig Rot. Ob damals die Farbgebung Rot/Weiß war, geht leider aus den Schwarzweißbildern nicht hervor, ich habe es mal so angenommen, da die Schrankenbäume auch diese Farben haben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo,
    erst einmal Danke für die lobenden Worte.


    Husbert,
    Oberleitung ist vorgesehen, wird aber erst in Angriff genommen, wenn alle Fahrleitungsmaste vorhanden sind. Einige spezielle Maste müssen noch angefertigt werden. Allerdings will ich dann auch Draht dafür verwenden.


    Micha,
    gerade wegen den vielen Möglichkeiten Details nachzubilden ist die Baugröße 0 ideal. Viele Dinge kann man selbst anfertigen, ohne Feinmechaniker sein zu müssen. Und die Epoche II habe ich mir heraus gesucht, da man beim Bau viel Geschichtliches erforschen muss, was mir sehr viel Spass macht. Und nicht zu vergessen; die Stangen-Elloks! Damals erkannte man noch an der Bauform der Lok ihre Aufgabe. :)



    Eigentlich wollte ich die Schranke mittels einfacher Kurbel hoch und runter bewegen. Das fand ich dann aber doch zu einfach, also musste ein Elektroantrieb her. Dafür wurden ein paar Zahnräder, Rundmaterial, Aluwinkel, Angelschnur, Plastikrohr,ein Taster, ein Polwendeschalter und ein kleiner Getriebemotor benötigt. Alles Kleinkram mit Gesamtkosten von ca. 10€.


    Der Getriebemotor treibt mittels einer Schnecke eine kleine Welle an, auf welcher das Schneckenrad und ein kleines Zahnrad mit Rutschkupplung sitzen. Dieses kleine Zahnrad greift in ein großes Zahnrad ein, welches auf einer langene Welle sitzt. An dieser Welle sind beide Angelschnuren zu den Schrankenbäumen befestigt. Dreht sich die Welle, wickelt sie die Schnur auf oder ab und die Schrankenbäume heben oder senken sich. Das funktioniert sehr gut, da die schweren Metallschranken die Angelschnur straff halten.
    Gesamtansicht:

    Der Antrieb im Detail. Die Rutschkupplung funktioniert ganz einfach, in dem das Zahrad locker auf der Achse sitzt und mittels einer Spiralfeder gegen einen Anschlagring auf der Achse gedrückt wird. Wenn die Schranken oben sind und der Schrankenwärter weiter auf den Taster drückt, tritt die Rutschkupplung in Funktion und verhindert so, dass eventuell die Angelschnur reißen könnte oder andersweitige Schäden an der Schranke entstehen.



    Das Plastikrohr wird für die Durchführungen der Angelschnur und (neuerdings) auch für die Kabelführungen verwendet. :thumbup:



    Für die Bedienung der Schranken wurden ein Taster und ein Polwandeschalter am Modulrand eingebaut. Mit dem Polwendeschalter wird die Drehrichtung des Motors eingestellt und mit dem Taster der Motor in Betrieb gesetzt.


    Das Ganze läuft schön langsam ab und da es fast unmöglich ist, beide Angelschnuren 100%ig genau aufzuwickeln, senken und heben sich die Schrankenbäume etwas zeitlich versetzt, also wie beim Vorbild. Nur etwas laut ist der Antrieb. (die Getriebemotore gibt es bei ebay für reichlich 2€ inclusive Versand)


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo Rollo,
    klasse gemacht, bedenke bitte entsprechend der Epoche den Schrankenbaum zu lackieren. Diese Bemalung gab es erst ab Ende der 50 Jahre. Davor waren die Schranken wie folgt gemustert: 1/3 weis, 1/3 rot, 1/3 weis. Wobei das Rot sich noch einmal drittelte in rot/ weis/ rot.



    Thomas

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