Was Kleines mit 2 Weichen - ein Segmentbahnhof auf 3,5 x 0,54 m

  • Was Kleines mit 2 Weichen - so titelte Willy Kosak im HP1 Heft 47 einen Beitrag über den Hp Kuhbier. Ein wunderbares Plädoyer für Minimalismus (nämlich nur 2 Weichen) bei gleichzeitig hohem Spielspaß. Dieser Beitrag hat mich nicht mehr losgelassen und war bei der Planung meines 0 Regelspur Bahnhofes aktueller denn je. Der Platz nur 3,5 x 0,54 m! Was tun wenn der Platz eingeschränkt ist und trotzdem ein einigermaßen realistischer Eindruck entstehen soll? Da geht nur Reduktion - Reduktion - Reduktion. Viele Ideen und Planungen wurden verworfen - alles zu eng und zu viel drauf. Also wieder eine neue Runde und wieder etwas rausschmeißen.


    Herausgekommen ist letztendlich ein Entwurf mit 3 Weichen - mir gehen immer noch die Pferde durch und auf einige Dinge (wie z.B. die Seiten-/Kopframpe) wollte ich dann doch nicht verzichten. Der Entwurf hat Anleihen beim Spur1 Bahnhof Arneburg genommen, ein Beitrag über den Endbahnhof Haussömmern stand mit Pate und auch Details aus dem wunderbaren Buch: Damals bei der Schleswiger Kreisbahn aus dem EK Verlag wurden verwertet. Übrigens beinhaltet das genannte Buch eine große Sammlung an Vorbildideen für Modellbahner mit reduzierten Platzverhältnissen.


    Der letzte Entwurf des Bahnhofs Stexwig ist in Schleswig-Holstein unweit der Schlei angesiedelt. Er ist der angenommene Endpunkt einer Stichbahn, welche aufgrund historischer Einwirkungen nie fertig gebaut wurde. Der entstandenen Endbahnhof, der ursprünglich mal als Durchgangsbahnhof geplant war bietet lediglich kurzen Zügen Platz, Wagen müssen über das Ladegleis umfahren werden (siehe auch Haussömmern), was zu sehr vielen Rangiertätigkeiten führen wird. Naheliegende Schweinemastbetriebe, ein namhaftes Pferdegestüt, eine Bootswerft, Milchwirtschaft und nicht zuletzt ein nacheliegendes internationales Internat sorgen für ausreichend Betrieb mit VT98, GmP und kurzen Güterzügen.


    Meine Modelle werden alle mit Originalkupplungen gefahren und auch ein Umbau auf die magnetischen Bremskupplungen von Andreas Schuster steht an, um einfach noch mehr Aktivitäten zu generieren. Doch dazu später mal mehr.


    Hier also nun erst einmal die Gleisplanskizze. Der Bau hat begonnen und in Kürze werden erste Fotos gezeigt werden.

  • Garnicht schlecht den Kosak als Vorlage zu nehmen. Wie immer mein unmaßgeblicher Vorschlag die Gleise etwas im Bogen zu verlegen und die Gastwirtschaft über Eck zu platzieren.
    Weiter so.
    Husbert

  • Hallo,


    Etwas speziell, aber nicht länger ist der Bahnhof St. Andreasberg Stadt. (...und das sogar maßstäblich!)



    Kopf- und Seitenrampe, Ladestraße, Güterschuppen und sogar ein Lokschuppen und das EG gibt es sogar (in etwas abgewandelter Form) in 1:45 von Jaffa.


    Vielleicht als Anregung oder Alternative.


    Nähere Infos gibt es bei Wikipedia und im Nachbarforum. Dort ist auch der Ausführungsplan und ein Foto zu finden. Gegenüber der Planung wurde die zweite Weiche gegen eine DKW getauscht und so der Güterschuppen direkt angeschlossen.
    Das Ausziehgleis ist später wohl noch verlängert worden.


    Durch das vorhalten einer Ranigerlok ist sogar ein Umsetzen möglich und eben der Einsatz einer zweiten Lok auf engstem Raum.



    Gruß
    Joachim

    Edited once, last by JoachimW: Link eingefügt. Text ergänzt. ().

  • Ich danke euch für eure Vorschläge und Rückmeldungen. Nun habe ich auch erste Baufotos geschossen. Die beiden Segmente sind noch im Rohbau und noch nicht verbunden, das Ladegleis ist nur lose aufgelegt. Wie vorgeschlagen (und in der Gleisplanskizze nicht ersichtlich), sind die Gleise im leichten Bogen verlegt. Die Gaststätte lässt sich leider nicht anders platzieren, denn es handelt sich um das Giebelhaus No. 18 von Real Modell. Überhaupt sind alle Gebäudemodelle von Real Modell: Bahnhof Wüstmark, Posten 28 als kleine Werkstatt und die Gartenwirtschaft umgebaut zur Schweinebucht als Unterstand (allerdings noch ohne Dach). Der Prellbock ganz am Ende stammt von Bergswerk ebenso wie die halbhohe Mauer.


    Das Gleismaterial kommt komplett von Lenz. Und ja, ich würde mir schon vorbildgerechtere Weichen hier wünschen, allein der Platzbedarf für schlankere Weichen ..... . Dafür plane ich, die Weichen ortsgestellt mit dem Weichenhebel zu bewegen. Für die Gleissperre von Wenz bin ich noch am experimentieren und auch an drehbaren Weichenlaternen bastele ich noch. Davon zu gegebenem Zeitpunkt mehr.

  • Hallo sthieman - einen anderen Namen kennen wir nicht


    Ich finde das sieht sehr schön aus.


    Besonders bei der Gartenwirtschaft, wo ja noch Platz ist, ein schöner kleiner Biergarten unter Kastanienbäumen, würde das schön auflockern.


    Bei mir in der Gegend würde man vielleicht einen Buschenschank oder Heurigen machen ......


    LG aus der Südsteiermark


    Gerhard

    Grüße aus der Steiermark

    :) Gerhard :)


  • Hallo,


    der Gleisplan gefällt mir sehr gut - getreu dem Motto, weniger ist mehr.


    Wenn ich das richtig sehe, hast Du am Ende der Strecke eine Dreiwegweiche verbaut.
    Passt die Länge vom Ende der Dreiwegweiche bis zum Prellbock, um auch mit einer größeren Lok als die Köf einen "langen" Lenz Güterwagen an die Rampe zu drücken?
    Falls nicht, würde ich mir diesen Platz auf jeden Fall jetzt schaffen, denn es bleibt mit Sicherheit auf Dauer nicht nur bei einer Köf und einem "kurzen" X 5.


    Viel Spaß weiterhin beim Basteln wünscht
    Hans-Jürgen

  • Hier noch was zu den Nutzlängen.


    - Bahnsteiggleis: 1,1 m
    - Ladegleis: 1,2 m
    - Rampengleis: 0,3 m
    - Stumpfgleis am Ende: 0,6 m


    Auch die EInfahrweiche ist für das Bahnsteiggleis befahrbar und addiert somit noch mal gut 0,4 m zur Nutzlänge (macht 1,5 m gesamt). Also genug für kurze Züge auch mit längerer Lok. Und ja, Hans-Jürgen, auch das Stumpfgleis am Ende ist lang genug, um eine VT/VB Einheit aufzunehmen oder eine Tenderlok inkl. einem längeren Lenz Wagen. Das Rampengleis nimmt gerade so eben einen Lenz Rungenwagen auf. Und vor der Einfahrweiche liegen auch noch ca. 04 m, wodurch hier ein Umsetzen der Lok auch ohne angeschlossenen Fiddleyard oder Streckensegment möglich ist.


    Viele Grüße aus Lübeck


    Steffen

  • Moin,


    die große Bahn hätte bei einem Endbahnhof die ganze Sache gespiegelt gebaut oder um 180° gedreht. Kritisch ist die Bedienung des Ladegleises/Rampe über das Stumpfgleis, auch wenn es für ein einzelnes Umsetzen der Wagen ausreicht. Dieses würde sich die "echte" Bahn ohne Zwang nicht antun bzw. nur, wenn das Ziehgleis die gleiche Länge wie das Rampengleis hätte.


    Darüber hinaus böte das Verlegen des Bahnsteigs in Richtung Stumpfgleis eine längere Fahrstrecke von einem Meter (wow! ;) ) Bei unseren kleinen Heimanlagen ist aber ein Meter eben schon einmal wieder ein Meter :rolleyes: .


    Insgesamt spiegelt Dein Entwurf ein tolles Kleinbahnfeeling wieder. Super!


    Ciao
    Dirk

  • Moin zusammen,


    solch kompakte Anlagenentwürfe können schon ihren Reiz haben, allerdings sollte man dann auch die eigenen Vorgaben nicht im ersten Ansatz schon über Bord werfen:


    ... Was tun wenn der Platz eingeschränkt ist und trotzdem ein einigermaßen realistischer Eindruck entstehen soll? Da geht nur Reduktion - Reduktion - Reduktion. ...


    Würde man sich an diese Vorgaben halten, würde der "Bahnhof" wahrscheinlich nur noch eine Weiche aufweisen, denn eine Kopf- und/oder Seitenrampe mit separaten Gleisanschluss wäre für das zu erwartende Verkehrsaufkommen finanziell zu aufwendig gewesen. Das Stumpfgleis würde dann (sofern erforderlich) eine kleine Rampe erhalten, ebenso Einrichtungen für die Viehverladung und die Funktion der Ladestraße übernehmen. Güter- un Gepäckabfertigung wären direkt über das EG abzuwickeln, besser über einen kleinen Güterschuppen, auf das EG verzichten und maximal eine kleine Wartehalle darstellen. Es war gerade in der Anfangszeit der Bahn durchaus üblich, das der Betreiber der Dorfgaststätte den Fahrkartenverkauf übernahm, was hier bei der Nähe zum Bahnhof durchaus vorbildnah wäre.


    Um im Modell einen Umfahrmöglichkeit zu haben, ist die zweite Weiche essentiell, alles andere aber obsolet. Ebenso haben lange Güterwagen wie der Dresden oder auch eine Donnerbüchse auf solchen Kleinstanlagen Nichts zu suchen, denn sie machen das Platzdilemma doch erst so richtig deutlich. Ein Betrieb mit einer Köf oder T3, einer handvoll möglichst kurzer Güterwagen und eventuell einem alten 2-achsigen Preußen-Personenwagen wäre das Maximum. Neben der Beschränkung im Platz hätte man so übrigens auch die Möglichkeit sich bei der Gestaltung der Landschaft und Detaillierung der Fahrzeuge ordentlich "auszutoben", ein Rangieren mit Originalkupplung ist bei solch Anlagen schon fast ein Muss ...


    Insgesamt überzeugt mich das Konzept nicht, denn es ist (leider mal wieder) zu viel (Bahn), auf zu wenig Platz. Das genannte Konzept von Willy Kossak hat da schon mehr Hand und Fuß oder auch der Vorschlag von Joachim hat seinen Reiz. Ebenso könnte der Bahnhof als ehemaliger Durchgangsbahnhof dargestellt werden, da würden sich weitere interessante Möglichkeiten bieten ...



    Gruß


    Thomas


    Betriebsleitung der Werkelburger-Industriebahn



    _____________________________________________________________________________________________________________________________________________


    Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. (Noël Coward)

  • Mir ist beim erneuten studieren des Gleisplans aufgefallen das daß Ladegleis an die Einfahrt angebunden werden müßte da bei einer solchen Konstellation die Güterwagen am Schluß sind. Somit kann die Lok abkuppeln , den GW hinten abziehen und in das Ladegleis drücken. Zweckmäßigerweise liegt bei solchen Kleinanlagen die Ladestraße hinter/an der Rampe.
    Zur Verlängerung würde ich das Endgleis unter die Straße führen. Die gewonnene Gleislänge an die Bahnhofgleise anhängen.
    Husbert

  • ... besser gesagt, zwei Dinge:


    1.) Das Streckengleis sollte rechtwinklig auf den Anlagenrand treffen, so dass Du es auch für Modultreffen nutzen kannst. Bleibt die Anlage nur zu Hause und stationär, kannst Du Dir das natürlich schenken.


    2.) Das Rampengleis sollte natürlich auch so lang sein, wie auf der Skizze. Ein so kurzes Rampengleis, wie Du es im Moment gesteckt hast, sieht mir persönlich zu verspielt aus. Ich würde Gleislänge nicht unter 80 cm bauen.


    Ciao
    Dirk Netzker

  • Ja, betrachtet man den Gleisplan unter dem Auge der Vorbildnähe, so würde vieles gegen einen solchen Entwurf sprechen.
    ...aber es gibt ja nichts, was es nicht gibt und vielleicht sind ja die Gleisanlagen der traurige Rest eines größeren Bahnhofs, der im Laufe der Zeit immer weiter zurück gebaut wurde.


    Wenn Du es etwas vorbildlicher angehen willst, schau Dir mal den Gleisplan von Streitwald an.


    Durch den Anschluss des Rampengleises am Ende des Bahnhofs muss das Stumpfgleis länger sein, als eigentlich nötig, was letztlich Platz frisst.
    Wenn Du bei dem Entwurf bleiben möchtest, solltest Du mindestens das Rampengleis nach vorne setzen.
    ...und die Idee der Module vielleicht im Hinterkopf behalten.



    Gruß
    Joachim

  • Hi Steffen,
    mir gefällt Dein Gleisplan richtig gut. Zwei Anmerkungen hätte ich aber:
    1. Den Anfang des Rampengleises würde ich leicht gebogen machen und das Gleis insgesamt Richtung EG verlängern.
    2. Den Bahnhof zu einem ehemaligen Durchgangsbahnhof machen. Dazu als Prellbock unmittelbar vor der Straße gekreuzte Schwellen benutzen und einen aufgelassenen Bahnübergang darstellen.


    Somit hättest Du eine plausible Erklärung für den Gleisplan und den dadurch ungewöhnlichen Betriebsablauf....


    Ich freue mich auf weitere Berichte und Bilder.
    Grüße. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Gude,


    NYCJay meint mit dem gebogenen Rampengleis wohl dies:



    Man kann dann in Gleis 3 zwei weitere Wagen unterbringen und braucht das Umfahrungsgleis nicht mehr regelmäßig als zusätzliches Ladegleis (nur noch bei erhöhtem Wagenaufkommen). Das generelle Problem beim Kopfmachen, sowie dass jeder Wagen einzeln über das Stumpfgleis zugeführt werden muss, bleibt aber bestehen.


    Die Darstellung eines aufgelassenen Bahnübergangs am Streckenende auf gleicher Anlagenfläche würde allerdings zur Verkürzung der sowieso schon geringen Gleisnutzlängen führen.


    Ich habe mal provisorisch 3 Alternativgleispläne für die gleiche Fläche gezeichnet. Dabei wurden die drei Weichen (eine DWW sind zwei komplette ineinander geschobene Weichen - es handelt sich also von Anfang an um was Kleines mit 3 Weichen). Die Übergänge zum Streckenansatz wurden jeweils senkrecht gestaltet, wie weiter oben schon vorgeschlagen (muss aber nicht unbedingt sein). Das Umfahrungsgleis dient nur noch als Reserveladegleis, falls mehr als drei Güterwagen gleichzeitig abgefertigt werden sollen.


    Bei der ersten Variante wurde das Rampengleis umgekehrt angeschlossen und so verlängert, dass es bis zu drei Wagen aufnehmen kann, sowie mit kleinem Schuppen mit angeschlossener Kombirampe ausgestattet. Gleichzeitig dient es als Ladegleis.
    Bei der zweiten Variante wurde das Ortsgütergleis auf die gegenüberliegende Seite verlegt.


    Die umfahrbare Wagenzuglänge beider Varianten ist auf 122cm ausgelegt.



    Bei der dritten Variante ist die DWW wieder vorhanden, allerdings als Einfahrweiche. Diese Version bietet im Ortsgütergleis sogar Platz für bis zu fünf Wagen und die umfahrbare Wagenzuglänge ist 132cm.


  • Hi zusammen,
    so wie es Nick im ersten Gleisplan gezeichnet hat meinte ich‘s.


    Für den aufgelassenen Bahnübergang würde ich lediglich den Gehweg mit Randstein und Kandel auf der Anlage darstellen. Durch ein Andreaskreuz, das neben dem Fußweg steht ist klar was an dieser Stelle einmal war. Der Platzbedarf wäre so auch nicht größer als mit einem Lenz-Prellbock.


    Bei so einer kleinen Anlage empfinde ich die Einzelwagenzustellung gegen die Fahrtrichtung nicht als störend, sondern als das betriebsbelebende Element.


    Grüße. J. the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Wow, was für eine Menge an Ideen und tolle Rückmeldungen. Ihr habt euch ja unendlich viel Mühe gegeben und es ist einoller Fundus für Bahnen auf solcher Fläche entstanden. Dafür ganz herzlichen Dank. Ich habe im Vorweg des Baus auch schon etliche davon durchgespielt, Gleise zur Probe verlegt, das EG nach links und wieder nach rechts geschoben, gegrübelt .... . Letztendlich habe ich mich für die gezeigte Variante entschieden. Was nicht so richtig zu sehen ist - das Stumpfgleis am linken Ende läuft in eine Dachschräge hinein. Da ist zwar noch Platz nach oben aber das EG fühlt sich dort für nicht richtig an. Und ich habe auch noch einige Gestaltungsideen im Kopf, die umgesetzt werden wollen. Der Gleisplan ist das eine, die anderen Punkte kommen halt für mich noch hinzu. Und auch die Einfachweiche sowie die 3-Wege Weiche aus Lenz/Peco Produktion waren vorhanden. Also ist es für mich der dargestellte Plan geworden und die Gleise liegen ja bereits.


    Als Begründung für den ausgefallenen Gleisplan mag dienen, dass die Stichstrecke 1913 begonnen wurde, der Bahnhof Stexwig konnte noch 1915 fertig gestellt werden. Aber der Weiterbau unterblieb kriegsbedingt. Somit wurde auch die kreuzende Straße am linken Ende, die 2 m über Bahnplanum liegt, nicht mehr niedriger gelegt. Es blieb bei der Stützmauer am Ende (bisher noch nicht richtig zu sehen). Das Rampengleis war ursprünglich ein Anschlussgleis zu einer benachbarten Ziegelei. Dieses wurde aber schon 1926 wieder entfernt, die Ziegelei hatte ihren Betrieb eingestellt. Zurück geblieben ist ein kurzer Gleisstummel, an dem später die Rampe entstand. Ich weiß, das ist sicherlich eine schwache Begründung, das Rampengleis ist auf jeden Fall ein großer Kritikpunkt an meinem Plan. Auf jeden Fall wurden seit dem Bau keine Erweiterungen mehr aufgenommen, die gesamte Stichbahn wurde nicht mehr fertig gestellt und endet seitdem im Kopfbahnhof Stexwig.


    Heute ist davon nichts mehr zu sehen. Der Personenverkehr wurde 1967 eingestellt, die Einstellung des Güterverkehrs folgte dann 1974. Gleich nach Einstellung wurden die Gleise zurück gebaut. Das EG verfiel und wurde in den 80er Jahren abgerissen. Lediglich die Gaststätte hat überlebt und erfreut sich heute einer großen Beliebtheit aus Ausflugslokal für die Sommergäste.

  • Beim Bau der Stichbahn wurden angenommenermaßen Gleisjoche mit 15m Länge verwendet. Das macht in 1:45 gut 30 cm pro Joch. Da Lenz Flexgleis genutzt wurde war es recht einfach, hier die entsprechenden Schwellenverbinder einfach abzuknipsen und zu befeilen, danach einfach 2 Schwellen zusammenkleben und schon hat es eine Doppelschwelle. Nun noch den Schienenkopf mit der Trennscheibe einritzen und natürlich mit dem Cutter die Holzschwellen bearbeiten. Die Schienenlaschen hier stammen von Wenz Modellbau. Noch sind sie unbehandelt. Wenn erst mal Farbe drauf ist, sieht man mit bloßem Auge nicht mehr sehr viel.


    Aber machmal ist es wichtiger einfach zu wissen, was alles da ist ....

  • Hallo Null Problemo, ja, absolut richtig. Aber wie immer gibt es nichts, was es nicht gibt. Siehe u.A. bei Willi Kosak in ""Der Purist"" die Beispiele mit 2 Rp16 anstelle Rp18. Nicht ganz vorschriftsgemäß aber genau das ist hier passiert :rolleyes: . Die Wenz Laschen habe ich aus Kostengründen genommen. Ich weiß, dass z.B. auch Ralph Steinhagen hier plastischere Versionen anbietet. Die haben allerdings auch ihren (sicherlich berechtigten) Preis und da kommen selbst bei einer so kleinen Anlage schon einige Schienenstöße zusammen.

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