Nördlinger Bürger protestieren gegen Rauchfahnen

  • ....das erinnert mich an meine aktiven Grasbahn- und Speedway-Jahre. Das Bad Hersfelder Grasbahnrennen wurde sowohl Samstag als auch Sonntag lange unterbrochen weil ein (EIN!!!!) Anwohner per Gericht seine Mittagsruhe durchgesetzt hatte. So geschehen in den späten 80ern bis in die frühen 90er. Es ging um ein einziges Wochenende im Jahr......


    Man denke an die Reaktivierung der Hunsrückbahn als Zubringer für den Flughafen Hahn. Mehr Protest als Sonstwas! Und es ging nicht um Dampf, sondern um moderne Triebfrahrzeuge. Aktuell verfolge ich kopfschüttelnd die Reaktivierungspläne bei der Horlofftalbahn. Das Gleiche in grün.......


    Null-Problemo :thumbup:

  • Es wurde mir erklärt, daß man wenn die Dampflok hin und zurück fährt man nicht im freien sitzen und grillen oder den Tag im Garten oder auf dem Balkon verbringen kann !
    Aber ich habe nur wiedergegeben was mir ein Nördlinger gesagt hat !
    In Deutschland darf ein LKW auf der Autobahn 80 fahren sollte jeder wissen und ich wohne auch in einer Einflugschneiße eines Flughafens.


    Ich wollte nur einen Beitrag dazu geben, weil ich in der nähe wohne und einen Kollegen aus Nördlingen habe .
    Ich will nicht der Feind sein .


    Mir geht das hinten vorbei und wenn ich ins Museum fahre , nehme ich meinen SUV oder meinen Oldtimer mit H - Kennzeichen Euro 6 oder die Fahrkarte in Gunzenhausen nach Nördlingen und zurück solange es noch geht.
    Danke für für die 4 Unterstützer zu meinem Beitrag !
    Rudi E.
    Bis zum Sonntag ! Früh im Bahnhof Gunzenhausen bei der Abfahrt des Zuges nach Nördlingen .

  • Möchte noch anmerken, daß man die Bahnstrecke Nördlingen nach Gunzenhausen wieder aufleben lassen will !
    Ich habe den großen Teile eines Bahnhofes gekauft und man möchte jetzt das wieder zurückkaufen !



    Nur zur Info.

  • und übrigens
    unser Stefan K. hat seine Jugend an der Bahstrecke verbracht !
    =============


    Nördlingen - Gunzenhausen König Ludwig Bahn !

  • Hallo Rudi .


    das ist ja eine interessante Nachricht und Stefan hat es sogar überlebt. Im Gegensatz zu den Protestlern , die sehen Ihr Ende ja schon kommen wenn da nichts geändert wird. Aber so ist das Heut zu Tage, vieles verstehe ich auch nicht mehr und will es auch nicht mehr verstehen. Ich lebe auf dem Lande und auch unser Dorf wächst aber nicht immer zum Guten der Einheimischen die alle miteinander sehr gut seit Genrationen auskommen.


    grüße


    Hein

    Ich baue nach dem Grundsatz " meine Anlage wird nie fertig " :thumbup:

  • Und hier in Flensburg gibt es ein Baugebiet an einem unbeschrankten Bahnübergang,
    an dem der Zug immer hupt, 2 mal in der Stunde, nachdem sie ihre Häuser gebaut haben,
    beschweren sie sich, es muss unbedingt eine Schranke hin, denn der Zug hupt viel zu laut.
    Ja, weiß ich das nicht schon, bevor ich mein Haus dort baue?
    Laut hupend grüßt

    Meinhard,
    der wohl immer noch nördlichste Nuller Deutschlands

    und nun endlich in Rente

  • und übrigens
    unser Stefan K. hat seine Jugend an der Bahstrecke verbracht !
    =============


    Nördlingen - Gunzenhausen König Ludwig Bahn !


    War heute an der Bahnstrecke und habe aus meinem Hof den 16.30 Güterzug mit 2 Dieselloks abgelichtet !
    eine davon
    295 093-9
    Bilder versuche ich einzustellen !

  • Meinhard,


    Du schriebst:
    > Und hier in Flensburg gibt es ein Baugebiet an einem unbeschrankten Bahnübergang,
    > an dem der Zug immer hupt, 2 mal in der Stunde, nachdem sie ihre Häuser gebaut haben,
    > beschweren sie sich, es muss unbedingt eine Schranke hin, denn der Zug hupt viel zu laut.


    *hihi*
    Und weißt Du, wie der Film in meinem Kopf weitergeht?
    ...Kurz nachdem nun doch ein Bahnübergang gebaut wurde, gingen die ersten Beschwerden wegen des "minutenlangen Gebimmels in der Nacht" ein...


    Gruß, Matthias

  • Mich würde mal interessieren wie die reagieren würden, die hier für soviel Toleranz den Eisenbahnliebhabern gegenüber fordern, wenn in sich in Ihrer Straße die örtliche Tuningszene treffen würde und ihre schönen Sportauspuffanlagen, Stereoanlagen etc präsentieren würden. Das ganze garniert mit diversen Beschleunigungsvorgängen.


    Dat geht so aber nicht mein Gutster!
    Du vergleichst dabei Äpfel mit Pflaumen!
    Ohne den Verkehrsträger Bahn hätte es keine solche Entwicklung gegeben wie sie sich heute darstellt.
    Die meisten der "Herrschaften" könnten sich noch nicht einmal das Häusle leisten in dem sie wohnen.
    Denn erst die Dampfkraft ermöglichte die industieelle Revolution und damit auch den Wohlstand in unserem Land.
    Das bitte sollten "solche Herrschaften" nicht vergessen.
    Und wenn sie von Tradition sprechen, die auch essentieller Bestandteil unserer Kultur ist, sollten sie eben nicht vergessen, wodurch sie einst ermöglicht und begründet wurde!
    Da sollte man froh und auch dankbar sein daß es Menschen gibt, die die letzten Zeugen der Entwicklung, zumeist in ehrenamtlicher Arbeit, am Leben und Laufen halten.
    ... so, daß musste ich unbedingt mal loswerden!

  • 7-Kuppler
    Mit der Tradition ist das immer so eine Sache wie war das nochmal mit dem Bewahren der Asche und der Weitergabe des Feuers???
    Gerade unser Hobby is doch ein Musterbeispiel wie schnell das festehalten an traditionellen, alten Dinge zu einer Überalterung führen kann weil der Nachwuchs dur das Traditionelle verschreckt wird.
    Es sagt sich so leicht man muß das Alte ehren und preisen, darf aber nicht vergessen das die Jugend für die Zukunft verantwortlich ist.

  • Hallo Zusammen
    Seltsam, das ein Aspekt noch gar nicht so erwähnt wurde:
    Der Sprecher der Gruppe ist lt. Augsburger Allgemeine ein CSU Stadtrat...
    Und sind im Herbst nicht Wahlen in Bayern ? ;)X(;)
    Viele Grüße und einen schönen Sonntag
    Thomas / Bwloehne1

    Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.(Ringelnatz) :thumbup:

  • Guten Abend zusammen,
    da frage ich mich doch, wie es die Bürgerinnen und Bürger an der Mollistrecke zwischen Kühlungsborn und Bad Doberan aushalten. Der Molli fährt dort ja bekanntermaßen täglich im Stundentakt hin und zurück mit Dampf und das zum Teil auf der Straße und mitten durch Wohngebiete. Oder auf Rügen mit dem rasenden Roland....


    Mit nachdenklichen Grüßen aus Hamburg
    Jan Giese

    Viele Grüße aus Hamburg
    Jan

  • Guten Abend,


    das ganze erinnert mich doch sehr an unsere amerikanischen "Freunde".
    Wir übernehmen ja nur allzu bereitwillig alles was da über den Teich schwappt.


    In Ammiland heißt das Phänomen NIMB - not in my Backyard - also "nicht in meinem Garten"


    klar will man die Touristen, und dafür braucht man die Dampfloks, aber doch bitte nicht hinter meinem Haus, so geht das doch mittlerweile mit allem,
    Gefängnisse ja - aber nicht bei mir,
    Flughafen - toll kurze Anfahrtwege - aber bitte nur in meiner Nähe wenn ich ihn gerade brauche
    Stromtrassen - klar will ich Ökostrom - aber die Freilandleitung hinterm Haus, nein Danke
    Transrapid - hätte den innerdeutschen Flugverkehr überflüssig gemacht - aber nicht bei mir vorbei bitte


    Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen....


    Gruß
    Matthias
    p.s. Und wer meint ich könne da nicht mitreden, weil ich nicht betroffen bin, dem kann ich eine Geschichte von ettlichen Festivals pro Jahr keine 500m entfernt erzählen - mit Ausnahmegenehmigungen teilweise bis 5 Uhr morgens...

  • 7-Kuppler


    Es sagt sich so leicht man muß das Alte ehren und preisen, darf aber nicht vergessen das die Jugend für die Zukunft verantwortlich ist.


    Hi Doly
    Nun, Tradition und Respekt vor der Leistung der Altvorderen ist unbedingt angebracht!
    Gründet unsere Gesellschaft doch auf eben jenen Werten.
    Stell Dir vor, die Leistung der älteren Kollegen wird weder durch Respekt noch durch bessere Bezahlung gewürdigt.
    Meinst Du denn, sie würden Ihre Erfahrungen und ihr Wissen noch weitergeben?
    Ich würde es nicht tun und mir so ein etwas leichteres Leben verschaffen.
    Gruß aus Bärlin,
    Dirk

  • Dirk
    Ich kann nur von meinem Arbeitsplatz reden. Da sind alle Kollegen grundsätzlich in der selben Lohngruppe.


    Ich schätze sowohl den Austausch mit älteren Kollegen die mich an ihren Erfahrungen teilhaben lassen als auch den Austausch mit jungen, frisch ausgebildeten, Kollegen die neue Erkenntnisse und Methoden einbringen können. Bei uns ist zum Glück niemand so egoistisch und behält sein Wissen für sich.
    Wenn alle nur "die Alten" gehuldigt hätten und nie was Neues versucht hätten würden wir heute noch auf den Bäumen leben und den Kühen auf den Kopf kacken.


    Gruß
    Doly

    Edited once, last by Doly: Rechtschreibfehler ().

  • Es gibt schon Unterschiede bei der Wahrnehmung von Belästigungen. Wer in Bayern neben einer Kirche wohnt bekommt gratis alle 15 Minuten die Zeit angezeigt. Eine Kirche wurde deswegen noch nie abgeschafft. Nebenbei erhält man nachts noch einen Nachweis seiner privaten Fähigkeiten.
    Scherz beiseite. Ich habe mehrere Jahre direkt (3 m) neben der Strecke Jübeck-Husum gewohnt. Pünktlich um 4.30 Uhr kam der Frühgüterzug und hat für das BW-Depot rangiert. Alltäglich fuhr ein Regio alle Stunde vorbei. Man gewöhnt sich dran.
    In meinem Urlaub in Trebgast lag der Gasthof direkt an einer Ypsilonkreuzung durch die der gesamte Umleitungsverkehr durchrollte da einige Straßen von Stadtsteinach bis Himmelkron gesperrt waren. Zusätzlich fuhr alle Stunde der Regio vorbei mit Schrankengebimmel und tuten. Das nervt schon da sehr viele Autos anhalten mußten und bei freier Fahrt ordentlich Gas geben. Ergo: Fenster zu, auch bei 25 Grad im Dunkeln.
    Wie froh waren wir als wir zu unserem kleinen Dorf nahe Flensburg zurückkehren konnten.
    Wir reagieren auf Belästigungen anders als vor 40 Jahren die sich doch stark verändert haben. Mich nerven auch laut geführte Handygespräche oder Dauerbeschallung.
    Für mich deutet sich aber schon eine Verbesserung an. Mit zunehmendem Alter höre ich nicht mehr alles bzw. kann ich einiges abstellen.
    Meint Husbert

  • Aber aber... das ist doch alles nicht so tragisch, das wird sich doch in Kürze von selbst erledigen, wenn man den Herrschaften vom PIK (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e.V.) glauben darf. Da schwappt nämlich eine menschgemachte (aha!) neue, nein, erste "Heisszeit" auf uns zu: die Erderwärmung (aha? wird dann der Boden, auf dem wir laufen, heißer?) steigt um ca. 6°, der Meeresspiegel steigt (hier ist man mal großzügig in der Spanne) um 10 bis 60 Meter. Goodbye Holland (jaja, ich weiß, es sind die Niederlande und Holland nur ein Teil davon). Lassen wir mal großzügig außen vor, dass das PIK sich (großzügig ) aus Steuermitteln finanziert und dass die Aussagen von "Wissenschaftlern" wie Schelnhuber oder Latif sich inzwischen als wissenschaftlich nicht haltbar erwiesen haben (ohne solche im ihrer Dramatik stets steigenden Aussagen allerdings wäre das PIK sinn- und arbeitslos, somit auch ohne Finanzmittel). Tun wir so, als wäre die Prognose richtig - na, dann macht doch das bisserl Dampf von ein paar ollen Loks nichts mehr aus. In Relation zum CO2-Ausstoß anderer Staaten ist der Anteil Deutschlands am CO2-Gehalt der Erdatmosphäre doch eher zu vernachlässigen, er beträgt so ungefähr ca. 0,0004712 %. Auch hier ist der Anteil der Dampf-Veteranen nicht mess- oder nachweisbar. Steigt der Salzgehalt des Meeres, wenn man ein Salzkorn reinwirft? REchnerisch schon... Apropos Meer, das steigende Meer: Nun, in den letzten 100 Jahren ist der Meeresspiegel um durchschnittlich (je nach Quelle) 1,5 bis 1,7 mm jährlich gestiegen. Seien wir auch hier großzügig und rechnen mit 2 mm. Ok, dann droht den Niederlanden wirklich der Untergang, denn in etwa 5.000 Jahren (also ungefährt 165 Generationen) ist der Meeresspiegel um 10 Meter angestiegen. Das ist wirklich besorgniserregend. Ok, wir lassen dabei außer Acht, dass der Meerespiegel sich im Laufe von Millionen Jahre Erdgeschichte auch ohne "menschverursachte Luftverschmutzung" um wirklich viele Meter schwankte, diese sogenannten eustatische Meeresspiegelschwankungen betragen einige hundert Meter. Und sie sind völlig normal, genau so, wie das sich permanent, auch ohne den Einfluss von Dampfrössern, teilweise dramatisch wandelnde Klima (selbst in der jüngeren Geschichte nachweisbar: man denke an die mittelalterliche Warmzeit von ca 950 bis 1250 und die folgende kleine Eiszeit vom 15. bis 19. Jahrhundert). Also, die Dampfloks sind weder an Klimaveränderungen schuld noch an schlechterer Luft. Man sollte ihre gelegentlichen Fahrten als Zeitzeugen schätzen, ich fürchte allerdings, dass es einige Zeitgenossen und Zeitgenossinnen (wir wollen doch politisch korrekt bleiben) gibt, denen das am Allerwertesten vorbeigeht, die sich aber überhaupt nicht beschweren über den Dreck, den zig Tausend Diesel-LKW (ein erheblicher Teil aus dem Osten, ohne Ruß- oder Partikelfilter) von A8 und A7 bei West- bis Südwind nach Nördlingen schicken. Wer hat eigentlich das Wort "Toleranz" aus dem deutschen Sprachschatz gestrichen?


    Husbert: ich wohne nicht in Bayern, darf aber das Gebimmel auch genießen, ich höre es schon gar nicht mehr ;)

    Edited once, last by LeoLinse ().

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