Kleine Rangieranlage

  • Hallo Thorsten,


    versuche doch einmal Husbert´s Vorschlag planerisch umzusetzen
    und zusätzlich die R 1 durch R 10 zu ersetzen; das würde m.E. ein
    gefälligeres Gleisbild ergeben und auch auf der Dir vorgegebenen
    Fläche noch zu platzieren sein. Und überdenke noch einmal, ob
    Du alles nicht lieber auf 3 Segmente mit jeweils max. 1,20 m ver-
    teilst. dann läßt sich ein "späterer Umzug im Haus" bedeutend
    leichter bewerkstelligen

    meint mit den besten Grüßen

    Arnold

  • Moin Thorsten,


    Deine Prämisse, bei dem Platzangebot von ca. 3,50x0,60m "nur" ein Rangier-Thema auf Segmenten zu gestalten, finde ich sehr gut. Allerdings vermisse ich bei Deinem Gleisplan ein schlüssiges Konzept. Was soll dargestellt werden? Kleiner Bahnhof und/oder kleiner Fabrikanschluss, oder wirklich nur eine wenig ausgestaltete Rangieranlage ala John Allen's TIMESAVER oder Allan Wright's INGLENOOK?


    Bei meinem eigenen Projekt Kleinreuth-Nord hat es mir sehr geholfen, mich mit Vorbildsituationen auseinanderzusetzen und dann diese Anregungen/Ideen auf mein Projekt zu übertragen. So recherchierte ich zu Vorbildbeispielen von Fabrikanschlüssen, Industriebahnen u.ä.. Nachstehende Links waren für mich äußerst hilfreich und brachten mir eine Menge an Informationen:



    Meine Anregung: Wenn Du also eine durchgestaltete Kleinanlage mit hohem Spielwert bauen möchtest, bleibt Dir vor einer Gleisplanung ein wenig konzeptionelle Arbeit nicht erspart. Aber es lohnt sich.


    Gruß Rainer :thumbup:

  • Planung überarbeitet. Mit einer DWW wird die Anlage länger.
    Die DKW ist recht schwierig einzuplanen, daß es auch paßt.


    Das linke kurze Gleis (G2) kann entfallen da das G1 für eine Lok zum umsetzen reicht und Du auch noch die DWW vorne einplanen kannst. Alternativ anstatt der linken Weiche eine Schwenkbühne.
    Husbert

  • Zunächst soll es eine reine Rangieranlage werden. Eine Zuordnung zu Gebäuden (fiktivem Gewerbe)
    könnte ev. zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Holzverladung an einem Freiladegleis, Stückgut
    an Lagerhäusern oder Rampen, etc. ist momentan angedacht.


    Die grün unterlegten Gleise sind vorhanden.


    Bezgl. der Segmente hatte ich am Anfang an 1m Teile vorgesehen. Eine Teilung der Segemente ist
    z.B. unter den Weichen problematisch. Daher war die letzte Überlegung, mittig zu teilen und
    auch "zickzack"-Kurs zu sägen, genauso wie Gleise aufeinandertreffen. Wie gesagt, ist es für
    einen ev. Umzug in andere Räume, da die Anlage auf dem Spitzboden steht und sonst nicht
    mehr nach unten über die Sambatreppe zu transportieren ist.

    Gruß aus Oldenburg
    Thorsten

  • Hallo Thorsten,


    Rangieranlage auf kleinem Raum finde ich als Einstieg gut. Aber bei deinem Plan fehlt mir etwas der Sinn.


    Willst du nur Wagen von links nach rechts und von hinten nach vorne umsetzen? Zum Austausch der Fahrzeuge dann den 5-Finger-Kran nehmen?
    Ersteres dürfte, trotz der Faszination der guten Fahreigenschaften und des Sounds, schnell langweilig werden. Mit dem Zweiten kannst du natürlich etwas Abwechslung in den Betrieb bringen, ist aber auch etwas mühselig.


    Ich würde 70 cm der Länge für eine Schiebbühne opfern (reicht für Köf und 2 G-wagen), oder den Anschluß einer Kassette vorsehen, damit die Fahrzeuge auch mal ohne großen Aufwand getauscht werden können.


    Hier im Forum und im weltweiten Netz gibt es viele Anregungen in dieser Richtung. Schau dich noch einmal um, ich würde mit einer solchen Lösung nicht lange glücklich. Rainer hat es schon gesagt, auch (oder gerade) bei einer kleinen Anlage solltest du schon ein Konzept haben, damit sie lange interessant bleibt. Dabei spielt es keine Rolle, welcher Betrieb sitzt an welchem Gleis. Das kann ich beliebig austauschen, je nach vorhandenen oder gewünschten Fahrzeugen.

    Gruß


    Jürgen (K)


    Spur 0 - fast wie im richtigen Leben.



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  • Hallo Thorsten,


    ich weiß, das es am Anfang schwer ist, die richtige Lösung für sich zu finden.


    Hier, als Anregung, ein Bild eines Industrieanschlusses, der bei meiner geplanten Anlage für Betrieb sorgen soll. Er ist zwar nur ein Teil der um etliches größeren Anlage, aber ich habe den Gleisplan darunter mal auf die dir zur Verfügung stehende Fläche "umgebogen". Ich habe lange (Jahre) geplant und bin nun an einem Punkt, wo ich sage, so soll es werden. Dieser Teil der Anlage ist mit Peco-Weichen und Flexgleisen geplant um einen "flüssigen" Gleisverlauf zu bekommen.


    Auch ich weiß noch nicht, was an den einzelnen Anschlüssen letztendlich für Firmen angesiedelt werden, aber denke, das ich allein mit diesem Anlagenteil viel Freude haben werde. Was man aber nicht übersehen sollte, ich habe nach links noch den Anschluß an die große weite Welt, der bei dir natürlich so nicht machbar ist.




    Gruß


    Jürgen (K)


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  • Hi Jürgen,
    Dein Gleisplan ist eine Granate. Ich würde aber nicht mehrere Firmen ansiedeln, sondern eine einzige Firma daraus machen. Zum Beispiel eine Papierfabrik, eine Metallwarenfabrik oder einen Maschienenbauer. Damit können viele unterschiedliche Güterwagentypen eingesetzt werden. Wenn dann noch eine zugige Schüttbahnsteigkante mit Wartehäuschen für die Beschäftigten an einer Seite eingerichtet kann sogar Personenverkehr stattfinden.
    Die Fabrikgebäude ließen sich relativ einfach bauen. Dazu gibt es hier im Forum Klasse Beispiele, der Moselbauer oder das Westfälische Güter- und Kühlkontor von Bernd.
    Grüße. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Hallo Jay,
    schön, das dir der Plan gefällt. Ich werde die geplanten Anlagenteile später in einem eigenen Thread vorstellen. Es wird aber noch Jahre dauern, bis ich an den Bau komme. Deine Anregung werde ich gerne in Betracht ziehen, aber der Plan soll hier im Thread nur eine Anregung sein, ich möchte Thorstens Thread nicht aufbauschen.

    Gruß


    Jürgen (K)


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  • Hallo Thorsten,


    um deinen Beitrag nicht zu zerstückeln, zeige ich mal ein paar Eindrücke zur Entwicklung dieses Gleisanschlusses in einem eigenen Thread. Daran kannst du gut sehen, das es seine Zeit braucht (und die sollte man sich nehmen) bis man einen passenden Gleisplan erstellt hat.


    Hier geht's zu dem Thread über die Planung des Gleisanschlusse "Hoffnung"


    Auch wenn es verlockend ist, vorhandenes Gleismaterial als Ausgangsbasis zu nehmen, sollte man, meiner Ansicht nach, nicht zu sehr daran festhalten. In meinen Augen führt das, gerade bei beschränktem Platz, immer wieder zu starren und sich ähnelnden Gleisplänen. Der Tipp mit den leicht gekippten Gleisachsen ist gut aber auch nur beschränkt einsetzbar. Für mich ist die Verwendung von Flexgleis das A & O, um einen "fließenden" Gleisplan zu bekommen. Wir haben in der Regel nicht den Platz, um lange, gerade Gleise nachzubilden und in meinen Augen fällt diese Längenbeschränkung bei geraden Gleisen viel stärker auf als bei sanft geschwungenen Gleisverläufen.


    Nur meine persönliche Meinung, letztendlich muss jeder für sich seine Schwerpunkte setzen.

    Gruß


    Jürgen (K)


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    Edited once, last by jk_wk: Link eingefügt ().

  • Hallo Jürgen


    je länger ich mir den Plan "Industriegebiet Hoffnung" ansehe um so genialer finde ich ihn.


    Ich stell mir das um 180 Grad gedreht vor und sehe viele schöne Halbreliefgebäude vor mir. Vielleicht noch eine Wagon Drehscheibe und und ??


    Rangieren bis der Arzt kommt - toll


    LG Gerhard

    Grüße aus der Steiermark

    Gerhard

  • So, die beiden Segmente sind gebaut. In Erwartung von
    weiterem Gleismaterial kann der Aufbau der Strecke
    langsam beginnen. Ich überlege, ob die Gleise noch
    einen Bahndamm bekommen sollen oder nicht.


    Dagegen spricht, daß es eine Rangieranlage ist,
    also eher nicht. Auf der anderen Seite ist damit


    etas mehr Spielraum für kleine Höhenunterschiede
    zwischen den Gleisen.

    Gruß aus Oldenburg
    Thorsten

  • Hallo Thorsten,


    da ich in Urlaub war, habe ich erst jetzt deinen Thread gelesen.
    Auf meiner Hafenanlage habe ich beim Westhafen eine ähnliche Größe (3,75m x 0,65m) und dort eine Traktorenfabrik (Halbrelief) sowie einen Kai realisiert. Mein Plan ist leider bei einem Computercollaps abhanden gekommen, deshalb zur Anregung hier einfach ein paar Bilder des Westhafens:






    Die Steigungen betragen ca. 4%, meine Köf kann zwei Waggons darauf bewegen, meine V36 mindestens sieben (über eine Steigung der gesamten Zuglänge, die am Ende auf die Schmalseite der Anlage führt).
    Da bei mir noch der Endbogen mit drin ist, den man weglassen kann, käme man auch auf etwa 3,50m. Und vorne könnten ebenfalls noch fünf Zentimeter abgeknapst werden, um 60 cm Tiefe zu erreichen (ohne die zwei Schattenbahnhofsgleise hinter der Fabrik).


    Tschüß
    Utz

    My Private Idaho - die Camas Prairie Railroad

  • Hallo Utz,
    Deine Anlage sieht gut aus. Besonders gefallen mir die Relief-Gewerbebauten.
    Einen Gleisplan kannst Du mit "Scarm" wirklich ganz einfach (und kostenlos)
    erstellen,wenn gewünscht. Ich habe meinen soweit fertig und stelle ihn
    anschließend mal vor.
    Wie machst Du eine "Umfahrung", wenn der Güterwagen einmal vorne, bzw.
    hinten angehängt werden soll ?

    Gruß aus Oldenburg
    Thorsten

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