Rollos Fahrzeugbasteleien

  • Der Zug


    Hallo,


    habe nun mal die Drehgestelle zur Probe an den Wagenkasten montiert und den Steuerwagen an den Rübezahl angehangen. Der Zug zeigt nun schön, wie sich der Triebwagenbau in relativ kurzer Zeit vom urigen ET zum modernen ES entwickelt hat.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Der Rübezahl


    Hallo,


    aus 1mm Draht und zurecht gestutzten N-Treibstangen entstanden die neuen Griffstangen.

    Hallo Roland,


    ich halte deine Griffstangen im Beitrag 406 mit 1,0 mm für zu dick. das wären ja in "echt" 45,0 mm Durchmesser. Da wären meiner Ansicht nach 0,8 mm Griffstangen besser gewesen.


    Gruß Alfred

  • Hallo Alfred,


    darüber kann man trefflich streiten. Gehe mal in ein Straßenbahnmuseum und messe an den historischen Straßenbahnen die Griffstangen an den Türen. Diese waren aus Holz (zumindest in Dresden). Aus welchem Material die Griffstangen des ET 89 waren, konnte ich in der Literatur nicht finden. Ich bin davon ausgegangen, dass sie wie bei den alten Straßenbahnen, aus Holz waren. Ist bei den langen und schneesicheren kalten Wintern im Riesengebirge sicher auch besser gewesen, als Metallgriffstangen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo Roland,


    ich bin z.Z. noch bis September in Italien und kann daher meine Unterlagen nicht einsehen. Für mich sehen sie jedenfalls zu dick aus. Ich kann ja verstehen, dass du sie nicht mehr ändern willst. Stell dir mal die Hand eines z.B. sechsjährigen Kindes vor, dass sich an solch einer Stange hochziehen/festhalten soll. Ich bin als Kind auch noch mit der Straßenbahn gefahren, aber solche "Brügel" waren da nicht verbaut. Und eine Straßenbahn mit der Eisenbahn zu vergleichen, halte ich schon für sehr (zu) weit hergeholt.


    Gruß Alfred

  • Ach Alfred,


    hätte ich doch nicht geschrieben, dass ich für die Griffstangen 1mm Draht genommen habe, dann müsstest Du dir jetzt in deinem Italienurlaub keine Gedanken machen, ob ein sechsjähriges Kind sich an den Griffstangen festhalten kann.

    Mein fünfjähriger Enkel kann sehr gut mit dem Spaten umgehen, und messe dessen Stieldurchmesser doch mal.

    Wünsche Dir einen schönen Urlaub und mache Dir bitte keine weiteren Gedanken, wegen der Griffstangen an meinem Triebwagen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo Roland,


    auch wenn du es nicht geschrieben hättest, es wäre mir aufgefallen und ich hätte sicher nachgefragt. Nun, es ist ja dein Modell und du musst damit zufrieden sein, nicht ich.


    Dafür hat mir dein Modellbahnfreund Jörg (Onlystressless) den Daumen nach unten gezeigt, wobei ich meine Meinung in dieser Sache immer noch vertrete, egal wie viel Daumen nach unten gehen.


    Mit allerbesten Grüßen an Jörg und Gruß an dich


    P.S. Grundsätzlich bin ich ja mit deinen Arbeiten einverstanden, aber wenn ich der Meinung bin es passt etwas nicht, dann schreibe ich es auch. Ich denke mal dafür ist ein Forumsbeitrag ja auch da. Du hast zwar den Vergleich mit der Straßenbahn gebracht, was ich davon halte habe ich ja schon geschrieben. Im Klartext: Nichts.

  • Der Rübezahl


    Hallo,


    nachdem nun die Arbeiten am Dach des Steuerwagens abgeschlossen werden konnten, wurden die beide Dächer silbern gespritzt. Die Isolatore wurden grün, die elektrischen Leitungen und die Gelenke der Pantos rot angemalt. Und so sieht es nun aus, der überarbeitete Rübezahl.


    Da ich zurzeit noch keine Oberleitung, aber bereits die Fahrleitungsmaste stehen habe, muss ich mir etwas einfallen lassen, um den Triebwagen nicht mit abgesenkten Pantos über die Anlage zu fahren.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Lieber Roland,


    was Du hier "treibst" ist nur noch mit offenem Mund und Bewunderung zu kommentieren. Respekt!


    Zur (noch fehlenden) Oberleitung: Spanne doch einen Dampfer oder Diesel vor die "Rübe" und lasse diese ins nächstgelegene BW z. B. zur Innenreinigung oder Ausschmückung mit Girlanden ect. für die "erste Fahrt" eines von Eisenbahnfreunden restaurierten, historischen Fahrzeugs schleppen.

  • Hallo allerseits,


    Ich war gestern bei meinem Freund Roland und konnte den Rübezahl ausgiebig bewundern. Der Triebwagen ist allererste Klasse.

    Es wird ja auch nicht mehr lange dauern , da ist der Steuerwagen fertig.

    Die Garnitur wird und ist jetzt schon eine Augenweite.



    Viele Grüße Robby

  • Hallo Robert,


    also, den Rübezahl mit "Vorspann" fahren, das geht nicht. Er soll schon selbst fahren, eine Lösung mit den Pantos habe ich theoretisch schon gefunden, muss nur noch umgesetzt werden.


    ES 89


    Aus Draht wurden die Griffstangen und Türklinken hergestellt. Die Laternenhalter stammen von Wenz.


    Auf dem Dach wurden die Schlußleuchten aus Glühlampenhalter von Minitrix-Signalen angefertigt, sowie die Lüfter eingebaut.


    In der Gesamtansicht sieht der Steuerwagen jetzt so aus.


    Die Trittbretter werde ich bei ihm an den Drehgestellen befestigen müssen. Weiterhin sind auf den Zeichnungen keine Details zwischen den Drehgestellen am Wagenboden zu erkennen. Auf den Fotos sind nur Kästen zu sehen, es werden wohl Batteriekästen sein.

    Die Bremsanlagen werden sich wie bei den Schnellzugwagen in den Drehgestellen befinden. Einen Generator wird er nicht gehabt haben, da die Stromversorgung durch den Triebwagen erfolgt sein wird.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo Roland


    Ein sehr schönes Modell hast du gebaut, Kompliment.

    Ich binde die Pantos mit einer einzelnen Kupfer Litze auf vernünftiger Höhe fest. Sie ist so flexibel, dass ich die Pantos zum Transport absenken kann.


    Viele Grüsse

    Donald

  • ES 89


    Hallo,


    Kleinzeug dauert meist und man sieht nicht viel, muss aber auch sein. Die Fahrgastaufstiege entstanden wieser wie beim Rübezahl aus Draht und Messingeprofilen, wobei diese wegen der Kurfenläufigkeit an den Drehgestellen befestigt werden mussten.


    Auf die Winkelprofile wurden dann wieder dünne Holzbrettchen geklebt.


    An den Fronten mussten die Bremsschläche (Kleinserie) und Übergangsbleche aus Polystyrol mit Scharnieren aus Messing angebracht werden.


    Aus Decoderlitze, Isolierschlauch und Polystyrolrohr entstanden die Stromkupplungen.


    Ebenfalls aus dickem Klingeldraht und dessen Isolierung wurde die Signalpfeife hergestellt.


    Und das einzige Bauteil, welches auf den Bildern zu erkennen ist, ist der Batteriekasten. Er wurde aus Polysytyrol und 0,35mm Draht zusammen gebaut.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • ES 89


    Hallo,


    der Steuerwagen hat nun seine Inneneinrichtung erhalten. Die 3. Klasse hat Holzsitzbänke und die zweite Klasse Polstersitzbänke erhalten. Hinter dem Führerstand wurde das Postabteil eingebaut. In diesem wird die gesamte Elektrik mit dem Decoder untergebracht. Fahrgäste haben auch bereits Platz genommen.


    Die junge Dame in der zweiten Klasse genießt ihre Fahrt ins Riesengebirge.


    Blick auf den Führerstand....


    ...und auf das Fahrzeug noch ohne Anschriften.


    Und weil es gerade Thema in einer anderen Beitragsreihe ist, die Zierstreifen sind aus Selbstklebefolie aus der Werbung hergestellt. Diese Folien werden für die Außenwerbung benutzt, haben daher eine sehr hohe Klebekraft. Ich hole mir da immer Reste aus einer Werbefirma, die bekommt man dort umsonst aus der Abfallkiste.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Draisine


    Hallo,


    im Beitrag #338 vom 9.November 2018 hatte ich schon mal die Anfänge meiner Draisine vorgestellt.



    Das riesige Zahnrad auf der Hinterachse wollte ich mittels kleinem Motor und Stirnradgetriebe antreiben, was allerdings nicht gelang. So lag das Projekt eine Weile auf Eis. Kurz vor einem Treffen der Nuller in Dresden habe ich dann das Projekt begraben und die Anfänge in der Mülltonne versenkt. Bei diesem Treffen stellte einer der Teilnehmer ein kleines Winkelgetriebe vor. Da fiel mir meine in der Tonne versenkte Draisine wieder ein, ich holte sie wieder heraus. Dann bestellte ich mir beim großen C solch einen Bausatz. Allerdings war der Motor nur für 4,5 V, also mußte ein 12-V-Motor her, und zwar der kleinste. Dieser stammt von Maxon und hat einen Durchmesser von 8 mm. Dieser Antrieb musste nun mittels eines Stück ausgedienten DVD-Schreibers für die Aufnahme des größeren Motors angepasst werden. Das Ganze war einfacher gedacht, aber mit Hürden umgesetzt. Erst einmal hielt die Schnecke nicht auf der Motorwelle. Nach Erwerb von Loctite 648 wurde die Schnecke nun endlich fest. Es sollte aber trotzdem nicht klappen. Jetzt löste sich das Zahrad auf der Achse. Ein erster Versuch mit Loctite 648 hielt nicht. Also wieder alles gereinigt, die Achse mit der Feile aufgerauht, die Bohrung im Zahnrad mit einem Laubsägeblatt aufgerauht, wieder mit Loctite angeklebt, und das Zahnrad hält nun (erst einmal). Sollte es sich wieder lösen, muß gelötet werden. :(

    Und nun den Motor mit der angetriebenen Achse ins Fahrgestell eingesetzt. Unterm Motor sitzt als Auflage ein Stück Ballastgewicht aus Grauguß (aus einer alten H0 Piko-BR 81). Der kleinste Decoder von D&H fand auch noch Platz.


    Gewichtsmäßig reicht dieses Gewicht nicht aus, um ordentlich Strom abnehmen zu können, also muß das bisschen Gehäuse aus schwerem Material gebaut werden. In der Blechkiste befand sich noch ein Streifen Kupferblech, 0,6mm dick. Das liegt schon seit Jahren und wurde von mir immer verschmäht, weil es sich mit dem Lötkolben hundsmiserabel löten lässt. Auch das Aussägen mit der Laubsäge macht nicht gerade Freude, da dieses Blech das Sägblatt verschmiert. Aber da musste ich jetzt durch. Gelötet habe ich dann letztendlich mit dem Gaslötkolben, dass ging ganz gut, war nur zeitweise etwas sehr warm an den Fingern. Dort wo es ging, wurden die Teile vor dem verlöten mit Haarklemmen zusammen gehalten.

    Und so steht die noch unvollständige Draisine nun in der Werkstatt meiner Bahn und wird vom Personal in Augenschein genommen.




    Das Original wurde bei Linke-Hoffmann in Breslau gebaut.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Draisine


    Hallo,


    habe heute einen Kreis aufgebaut und die Draisine mal "eingefahren". Nach paar Runden blieb sie stehen und es roch nach verbrannter Electronik. Ergebnis: Meinen ersten Decoder getötet. Also Decoder ausgebaut, Kabel analog an den Motor angeschlossen und wieder los gefahren, aber nicht weit, komisches Zischen und die Draisine blieb stehen. Getriebe geöffnet und Überraschung festgestellt: Die Stahlschnecke hat das Messingzahnrad abgefräst. (Das habe ich das letzte Mal bei der BR 05 von Arnold gesehen). Das Zischen kam aus dem sterbenden Motor. Fazit: Diese Getriebe sind für H0-Autos mit Akku ausgelegt, für ein Fahrzeug mit Stromabnahme über die Gleise wohl ungeeignet, da diese zwecks sicherer Stromabnahme doch etwas schwerer gebaut werden müssen, als ein H0-Auto. Fürs Nebengleis als Hinkucker kann die Draisine nun noch verwendet werden.


    Halt, etwas Lehrgeld gezahlt, irgend wo liegen doch Grenzen. ;(


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo Roland,

    das ist ja blöd, ich wollte nämlich gerade mal nach dem Link fragen, denn ich überlege, einen Kran damit beweglich zu machen, also drehen, heben und senken, ob das wohl länger als dreimal funktionieren würde?

    Grüße von

    Meinhard,
    der wohl immer noch nördlichste Nuller Deutschlands

  • Hallo,


    zwischenzeitlich musste erst einmal ein anderes Projekt fertig gestellt werden, nämlich unser "Gästehaus" mit hervorragender Aussicht auf unser Grundstück.


    Weiterhin wurden 4 Güterwagen beschriftet und farblos überlackiert.

    Eine Ladungssicherung muss noch erfolgen.





    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo Roland,


    wie immer, wunderschöner Modellbau.

    Woher ist denn der schöne DRG "Magdeburg 19654 Gw" ?

    Der spukt mir schon lange als "Colonialwaren-Wagen" im grünen Outfit der K.bay.Sts.B. im Kopf herum.


    Mit den besten Grüßen

    Arnold

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