Der neue LENZ Handregler LH 101 ist da

  • Hallo Bernd, zu Kommentar 78


    ja, da hast Du gewissermaßen Recht, bei 128 Fahrstufen kann man schon in‘ s Kurbeln geraten.


    Mir ging es bei manchen Loks auch so, habe dann ganz schnell im Menü die Fahrstufen auf 28 eingestellt.
    Wie: Loktaste, dann M Taste, Drehen bis Fahrstufenmodus erscheint, durch Drücken auf Drehregler auswählen.


    „Drücken Sie die 'Lok' - Taste. Wechseln Sie zu den Lok-Einstellungen
    Drehen Sie den Knopf bis zur Anzeige der Option "Fahrstufenmodus"
    Nach Druck auf den Drehknopf wird der gegenwärtig eingestellte Fahrstufenmodus angezeigt.“


    Damit fährt es sich dann mit dem Endlos-Drehregler deutlich besser.
    Der Schieberegler bei ZIMO ist nach meiner Wahrnehmung dem Drehregler überlegen, aber das nur mal so am Rande und ohne eine neue Diskussion aufmachen zu wollen. Muß jeder für sich ausprobieren.


    Nur meine unmaßgebliche Meinung.

  • Moin "Bahnboss",


    vielen Dank! Das mit den 28 Fahrstufen habe ich dann "aus Verzweiflung" ;) auch gemacht, nur eigentlich, wenn ich das richtig erinnere, sind ja 28 und erst recht 128 Fahrstufen mal als großer Fortschritt gegenüber den 14 gefeiert worden , warum also einen Schritt zurückgehen, zumal manche Motor/Getriebekombinationen "dankbar " auf 128 Fahrstufen "abfahren" :)
    Aber mit dieser Antwort solls dann auch genug sein.
    Viele Grüße
    Bernd

  • Hallo,
    zufällig mal reingesehen und gleich Korrekturbedarf registriert.


    128 gegen 28 Fahrstufen.


    Grundsätzlich arbeiten unsere Decoder intern mit 256 Fahrstufen oder ein vielfaches davon.


    Bei 128 Fahrstufen ist gemäß Standard die Geschwindigkeitskennlinie linear. D.h. von 1 auf 2 hat man eine Verdopplung der Geschwindigkeit (erkennt das Auge sehr deutlich), während bei einer Erhöhung von 100 auf 101 gar nichts zu bemerken ist.
    Deswegen verteilen wir die 28 F.st. auf die mind. 256 Stufen so, dass wir bei den untersten Geschwindigkeiten sehr kleine Abstufungen haben und bei hohen Geschw. entsprechend größere Unterschiede.
    Sie fahren also mit 28 Fahrreglerstufen deutlich besser.


    Hoffe es war verständlich genug. Im übrigen kann ich natürlich nur für unsere Decoder sprechen. Abgesehen vom Standard können andere Hersteller das bei den 28 Stufen auch verschieden machen.


    MfG
    B.L.

  • Hallo,


    ich bin kein Lokführer, stelle aber die Frage an das Forum welcher Führer einer Modelllok kann diese insbesondere mit einigen Wagen die maximale Geschwindigkeit über eine etwas längere Zeit auf seiner Anlage oder einer Gastanlage eigentlich fahren?


    Die von einigen Forumsmitgliedern gestellte Frage hinsichtlich Fahrstufen wird dann sich als überhaupt nicht relevant klassiert werden müssen.


    Wenn man sich vorstellt, dass ein 1:1 Fahrzeug mit 100 km/h fährt, so sind das umgerechnet ca 61 cm/s bei Spur 0. :D8):rolleyes::wacko::huh::huh::huh:

    Grüße aus Regensburg


    Heinz ;)

  • Guten Morgen zusammen,


    lange habe ich gewartet, bis ich den neuen LH 101 ausprobiert habe. Vorgestern und gestern war es dann soweit.
    Enttäuschung macht sich breit.
    Dieses Teil ist in seiner Bedienweise viel zu umständlich.
    Warum bekommt die Fa. Lenz es nicht hin, wenn schon ein Drehregler eingebaut wird, diesen auch sinnvoll zu nutzen ?
    Z.B. Drehung nach links, Fahrt nach links, Drehung nach rechts, Fahrt nach rechts. Drehregler mittig, gleich Stop.
    Immer muß man eine zusätzliche Tastenbedienung vornehmen, will man die Fahrtrichtung ändern, sowas umständliches.
    Bisher habe ich noch keinen fliegenden Richtungswechsel gesehen, also muß die Lok immer erst stehen, bevor es in die andere Richtung geht.
    Warum verschenkt man hier einfachste Bedienmöglichkeiten ?
    Und die Programmierung ist so etwas von umständlich ....... und die Bedienungsanleitung genauso.......
    Fazit: leider enttäuscht.


    Gruß
    Dieter Malkus

    Freundschaft ist ein zerbrechliches Gut

  • Guten Tag,


    schade Dieter, dass Dein Resümee so ausfällt.


    Somit bist Du ein Roco Multimaus Kandidat, dann würde ich empfehlen, auch dabei zu bleiben, wenn die Nullstellung in der Mitte sein muss und nur nach links und rechts gedreht werden darf, um die Lok zu fahren.


    Lenz hat den Rangiermodus neu eingeführt, was bedingt, dass man einen Endlos-Drehregler braucht, ansonsten kann man die Lok nicht stoppen aus der Fahrstufe 1. Dafür muss es also eine weiteren Bedienschritt geben, um den Fahrbefehl auf 0 setzen zu können. Natürlich könnte man sich auch eine Extra Taste wieder vorstellen, aber dann bleibt es möglicherweise nicht bei der Kompaktheit des Gerätes.


    Im Lenz System war die Bedienung und Menüführung noch nie so einfach wie beim LH101 - der LH 100 ist aber ähnlich einfach zu verstehen. Das ist schade, dass das für Dich offensichtlich so nicht zutrifft.


    Aber jeder ist sein eigener Glückes Schmied....
    Oben wurden sogar Lokführer aufgerufen, zu 128 Fahrstufen Stellung zu nehmen. Also das Bedienen und Fahren einer echten Lok unterscheidet sich fundamental von unseren “Spiel-Handreglern” mit vor und zurück wie beim klassischen Analog-Regler. Was die Lokführer zu dem Regelbereich von Modell-Loks beitragen sollen, ist mir völlig unklar, aber what shall’ s.


    Ich bin gerade mal zum Genuss wieder mit den fotorealistischen Führerständen der Z21 gefahren. Auch da gibt es nicht nur vor und zurück. Wäre für Dich dann auch nichts, weil immer mehr als nur vor und zurück Drehen erfolgt, und dann noch sogar mit verschiedenen Bremshebeln und separatem Fahrtrichtungsschalter, oh Gott oh Gott.... Das kommt ja schon dem Original nahe, Teufelszeug....
    Jeder ist sein eigener Glückes Schmied.... hatten wir schon mal.


    https://www.dropbox.com/s/ela0…C%2022%2041%2019.png?dl=0


    https://www.dropbox.com/s/v9y4…C%2023%2008%2024.png?dl=0


    Mir ist das Vor- und Zurück über Mittelstellung wiederum auch wieder viel zu einfach und unpräzise. Siehe Multimaus, der Regelbereich ist viel zu “kurz”.


    Alles eine Frage der Vorlieben und Bedürfnisse, somit haben wir hier mal wieder den Bogen von ungenügend bis sehr gut aufgespannt,
    c’ est la vie.

  • Ich kann beim LH101 nicht mitreden, aber die WLAN-/Multimaus ist ätzend, sobald man von einer fahrenden Lok auf eine andere fahrende Lok schaltet.
    Nur bei einem Endlos-Drehregler kann die exakte Geschwindigkeit auf den neuen Regler übernommen werden.
    Der fest definierte Regler (ROCO) wird bei Übernahme immer irgendwas mit der übernommenen Lok anstellen was man nicht unbedingt möchte.

  • Hallo Hans-Jürgen,


    genau richtig, da könnte man noch das ein oder andere mehr als nicht ideal hervorholen.


    Aber es muss immer klar sein: Die Unterschiede, in dem, was Handregler so können und was nicht, sind eklatant groß.


    Hier hilft nur die eigene genaue Bedürfnisanalyse.
    Wenn ich nur mal so nebenbei eine Lok fahren will, geht das mit der Roco Multimaus natürlich auch. Lokübernahmen, Doppeltraktion, etc. dann wieder alles weniger gut. Aber man kann diese gewissermaßen “einfachen” Handregler nicht mit denen vergleichen, die wiederum viel mehr können, qusasi als eigene Minizentralen funktioniernen, wie zum Beispiel das ZIMO Fahrpult MX32. Da liegen Welten dazwischen. Natürlich sind die dann auch teurer. Und auch da gibt es Möglichkeiten für Kritik.


    Am besten sind wohl Eigenbau-Fahrregler, dann ist jeder für seine “Kreation” selbst verantwortlich...


    Einen interessanten Baubericht gibt es ja im SNM Heft Nr. 33.


    Hier geht es aber um den LH101. Mein Fazit ist ziemlich positiv nach genügend langer Testphase und täglicher Bedienung. Ich denke, die Firma Lenz hat hier etwas gutes auf den Markt gebracht.


    Aber jeder ist seines eigener Glückes Schmied, die Steuerungsfreuden werden dann gut bedient, wenn man sich mehrere verschiedene Geräte gönnt.


    Nur meine unmaßgebliche Meinung

  • Hallo bahnboss, hallo Hans-Jürgen,


    Es ist alles richtig, was ihr schreibt, ich bezweifele dies auch nicht.
    Meine Meinung ist halt so, dass der LH 101 bedienungsunfreundlich ist.
    Bei mir gibt es ROCO Multimäuse und Zentrale, TAMS Regler und Zentrale und eben auch jetzt Lenz Regler und Zentrale. Einfacher in der Bedienung sind die anderen Systeme auf jeden Fall.
    .... und Rangiergang gibt es über den Decoder... brauche nur einen Tastendruck, z.B. 6 , und schon kriecht die Lok dahin. Dies brauche ich nicht extra im Handregler als Rangiermodus.
    Ich bin Beamter, kein Techniker, dafür gab es andere Kollegen.
    Wenn ich mir die Bedienungsanleitung durchlese, liest sich alles viel zu kompliziert; einfach denken kann scheinbar niemand mehr, es muß um die Ecke gehen.


    Wünsche allen ein schönes Wochenende und vor allem Spaß mit der Spur 0, ohne komplizierte Denkvorgänge.
    Wie hieß es doch einmal: aufs Gleis stellen und losfahren .........


    Gruß
    Dieter Malkus

    Freundschaft ist ein zerbrechliches Gut

  • Guten Tag zusammen.


    Es ist interessant zu verfolgen, wie hier über unseren neuen Handregler diskutiert wird. Die Meinungen sind vielfältig, das ist auch gut so.Ich möchte allerdings hier etwas inhaltlich korrigieren, bevor bei anderen Lesern Missverständnisse entstehen:

    .... und Rangiergang gibt es über den Decoder... brauche nur einen Tastendruck, z.B. 6 , und schon kriecht die Lok dahin. Dies brauche ich nicht extra im Handregler als Rangiermodus.


    Der "Rangiermodus" des LH101 ist etwas vollkommen anderes als der "Rangiergang" in einem Lokdecoder. Der "Rangiergang" im Lokdecoder reduziert die Geschwindigkeit.Der Rangiermodus des LH101 funktioniert hingegen so:

    • Im Normalmodus (Werkseinstellung) können Sie mit dem Drehknopf bis auf Fahrstufe 0 zurückregeln.
    • Im Rangiermodus regeln Sie mit dem
      Drehknopf bis zur Fahrstufe 1 zurück. Angehalten wird die Lok durch
      Druck auf den Drehknopf. Lassen Sie die Lok also bis zur gewünschten
      Stelle „herankriechen“ und drücken Sie dann zum Anhalten auf den
      Drehknopf. Der Vorteil dieses Modus beim Rangieren: Sie können, ohne auf
      den Regler bzw das Display schauen zu müssen, die Lok auf die kleinste
      Geschwindigkeit zurückregeln und laufen nicht Gefahr, dass die Lok zu
      früh stehen bleibt.


    Einen schönen Tag noch.
    Peter Rapp

  • Hallo Christoph,


    Um mit der Lokmaus auf Stufe 1 zurückzudrehen, musst Du aber aufs Display schauen, wann Fst 1 erreicht ist. Wenn ich das richtig verstehe, drehst Du beim LH101, wenn der Rangiermodus eingeschaltet ist, einfach ohne aufs DIsplay zu schauen zurück, mit ein wenig Dreh-Übung klappt das ganz einfach. Da es keine Mittenstellung gibt, kannst Du einfach mehrmals rundrum drehen, die niedrigst erreichbare Fahrstufe im Rangiermodus ist eben 1, dazu brauchst Du nicht aufs Display zu schauen, kannst Dich also ganz auf die Rangierfahrt konzentrieren. Find ich schon recht praktisch.

  • Warum müsst ihr eigentlich ständig eure gemachten Kaufentscheidungen verteidigen? Dieses Verhalten macht völlig blind für Neues. Fleischmann-Trafo- oder Lokmaus-Fans werden den neuen Regler nicht mögen. Es sei denn, sie geben ihre Gewohnheiten auf. Für andere ist der neue Regler das Maß aller Dinge. Und die Drahtlos-Freaks bevorzugen wieder was anderes. 8o


    Nirgends steht geschrieben, das jetzt alle mit dem neuen Regler fahren müssen. Jeder, wie er will :!:






    Null-Problemo :thumbup:

  • Hallo Oliver,


    ich bin total offen für Neues, wenn es denn besser ist. Deshalb habe ich eine Roco Z21 mit WLAN Mäusen und nicht mehr die Lenz LZV100 mit LH90 aus der Startpackung. Handregler mit Kabel sind nicht mehr State of the Art und auch an einer Clubanlage mit 400 m² nur lästig. Deshalb auch dort alles über WLAN. Viellecht probiere ich mal die LH101 mit Funk, wenn der sich mal materialisiert.


    Gruß


    Christoph

  • Wenn der Handregler mit Kabel an der Anlage steckt, muss ich ihn wenigstens nicht suchen... ^^

  • Was müßt ihr doch alle für große Anlagen zuhause haben.....
    Hat denn jeder von euch eine Turnhallengröße zur Verfügung ?
    Ich z.B. muß meine Regler nicht suchen...


    Wünsche ein schönes Wochenende.


    Gruß
    Dieter

    Freundschaft ist ein zerbrechliches Gut

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