Meine Module für den Teppich

  • Hallo alle zusammen!
    Ich war lange in diesem Forum, aber erst jetzt entschied ich mich für ein persönliches Thema.
    Im Voraus entschuldige ich mich bei allen für meine schlechte deutsche Sprache - ich lese und schreibe in Englisch und übersetze dann mit dem Google Übersetzer Online-Übersetzer ins Deutsche.


    Ich lebe in der Republik Moldau (das ist zwischen Rumänien und der Ukraine). In unserem kleinen Land mögen nur wenige Menschen Modelleisenbahnen. In der Hauptstadt des Landes sind wir nur 10 Personen.
    Anfangs war ich ein Sammler einer Eisenbahn der Skala N und der Autos 1/43. Eines Tages wollte ich ein (nur ein) Auto der Größe 0 kaufen, um ein Diorama für das Fotografieren von Automodellen zu machen. Wenn Sie nur ein Modell haben, sollte es sehr hochwertig sein. Die Wahl fiel auf den Waggon Oppeln von Brawa. Die Wahl wurde auch durch die Tatsache beeinflusst, dass im Laden http://www.modellbahnshop-lippe.com zu dieser Zeit eine Aktion stattfand und der Preis viel günstiger als üblich war.



    Ich habe zwei Autos und mehrere Schienen bestellt. Oh Gott, warum habe ich das getan? Nach den N-Modellen beeindruckte mich die Qualität und das Detail der Modelle 0 so sehr, dass ich sofort beschloss, diese Skala zu sammeln. Teuer in Bezug auf Kosten. Nun zu meinem Glück (und dem Unglück meiner Brieftasche), habe ich zum Zeitpunkt des Verfassens dieser Zeilen bereits 37 Wagen und 2 Lokomotiven. Und ich bin der Einzige in meinem Land, der Modelle der Größe 0 sammelt.


    Lange habe ich mein Rollmaterial auf Schienen gerollt, die ich auf dem Teppich ausgebreitet habe. Aber ich wollte immer ein Layout haben. Ich habe keinen Platz für ein stationäres Layout, daher ist die einzige mögliche Lösung für mich Module. Mit dem Übergang von der Größe N auf 0 wurden jedoch auch die erforderlichen Abmessungen für die Module stark erhöht. Wiederum stellte sich die Frage nach dem freien Platz in der Wohnung für ihre Lagerung.
    Und nun über die Module nachgedacht und im Internet surfen, stieß ich auf die Illustrationen auf den folgenden Seiten:
    https://forum.beneluxspoor.net/index.php?topic=16212.90
    http://s1gf.de/index.php?page=Thread&threadID=31662
    http://www.kazmedia.de/bahn/teppichbahn-gleisverlegung.html
    http://www.ig1.de/index.php?op…module&catid=18&Itemid=61
    http://www.buntbahn.de/modellbau/viewtopic.php?t=9346


    Alle in dieser Nachricht verwendeten Fotos gehören mir oder stammen von den Seiten in den aufgeführten Links.







    Die Illustrationen auf diesen Seiten haben mich zu einem einfachen, aber brillanten Gedanken gebracht! Module sollten kompakter Teppich oder auf Wunsch Desktop sein!


    So habe ich das Konzept meiner Zukunftsmodule in meinem Kopf bekommen.
    1) Module für Lenz-Schienen aus Starter-Kit.
    2) Module sollten schmal sein und ein Ballastprisma mit wenig Gras darstellen.
    3) Das Modulprofil muss FREMO-0 entsprechen
    4) Module sollten nicht zu hoch sein und müssen gleichzeitig eine gewisse Höhe haben, um die Elektronik bei Bedarf aufnehmen zu können.
    5) Elektronische Kommunikationsmodule sollten an Anschlüssen sein und diese Anschlüsse sollten kein Mangel sein.


    Als Ergebnis der Analyse dieser Anforderungen kam ich zu dem Schluss, dass Module mit einer Breite von 220 mm und einer Länge von geraden Abschnitten von 914 mm (gleich den Radien) die bequemste Option wären. Gekrümmte Abschnitte sollten in Abschnitte von 45 Grad unterteilt werden.
    Als Stecker habe ich mich für RS-232 entschieden. Diese Steckverbinder sind sehr gebräuchlich, kostengünstig und sehr zuverlässig.


    Fast zwei Wochen habe ich die Details geplottet und verschiedene Optionen im Programm CorelDraw kombiniert.
    Die Höhe der Module vom Boden betrug 55 mm (vom Boden bis zur Oberseite der Schienen).



    Als alles fertig war, ging ich zu einer lokalen Werbefirma und laserte Details aus Sperrholz aus. Sperrholz Ich verwendete eine Dicke von 4mm und 8mm für verschiedene Details. Alle Teile wurden mit Klebstoff verklebt und zusätzlich mit kleinen Schrauben befestigt.








    Das Design war sehr leicht und langlebig. Der gerade Abschnitt wiegt nur 1350 Gramm.


    Als nächstes plane ich die Verlegung von Schienen und die Gestaltung der Landschaft an den Hängen der Böschung.


    Fortsetzung folgt!

  • Hallo,
    finde deine Idee und die Umsetzung sehr gelungen.
    Allerdings würde ich persönlich über die nicht vorhandene Absturzsicherung, auch wenn die Modelle bei einem Unfall nur im Teppich landen, ein Kritium nochmals über das Konzept nachzudenken.
    HL

  • Hallo Gaerlind,
    herzlich willkommen in dieser Modellbahnerrunde. Ich bin sehr beeindruckt von deinem Schaffen! Du hast dir viele Gedanken gemacht um die Konzeption und Konstruktion deiner Modellbahn in Baugröße 0. Da kann ich noch etwas von dir lernen. Ich hoffe, du hast weiter viel Spass mit der Spur-0-Bahn und berichtest von deinen Baufortschritten.
    Vielen Dank und viele Grüsse aus dem Südschwarzwald


    Dieter

  • Hallo ???,


    was Du bisher geschafft hast finde ich gut und solide gelöst. Klasse.


    Bei den elektrischen Modulverbindern via RS 232 Stecker/Buchse bin ich mir nicht so sicher ob das eine dauerhafte und für die (elektrische) Belastung optimale Lösung ist. Stabilere Steckverbinder könnten besser geeignet sein.


    Gruß aus dem Süden,
    Bernd

    Schreibt mir ruhig bei Fragen und Anmerkungen. Ich bin meist recht umgänglich... :P

  • Vielen Dank, Freunde, für Ihre Aufmerksamkeit zu meinem Thema und für Ihre Antworten.
    Mir ist es sehr angenehm. Ich hatte nicht erwartet, dass mein Thema bei den Kollegen so großes Interesse hervorrufen würde.


    Allerdings würde ich persönlich über die nicht vorhandene Absturzsicherung, auch wenn die Modelle bei einem Unfall nur im Teppich landen, ein Kritium nochmals über das Konzept nachzudenken.

    Dieter, ich habe schon darüber nachgedacht, aber in diesem Stadium entwickle ich diese Gelegenheit nicht. Für solche Fälle, sowie für die Teilnahme an gleichberechtigten Ausstellungen mit großen Modulen, hindert Sie nichts daran, ein zusätzliches Palettenmodul zu bauen, das von unten getragen wird und an dem ein Seitenschutz aus Glas angebracht werden kann. Dieser untere Teil kann beliebig groß sein.




    Ich würde die schwarzen Laser-Schnittflächen anschleifen.
    Nach meiner Erfahrung hält auf diesen Kanten weder Leim noch Farbe besonders gut.

    Danke für den Rat, Heiner. Das ist ein guter Rat.
    Ich denke, die Kanten zu polieren und mit einer speziellen Spiritusfarbe für einen Baum zu streichen, der tief in die Struktur des Holzes eintaucht und es durchmalt (Holzbeize).
    Der Baum, der mit einem solchen Werkzeug bearbeitet wird, behält seine Farbe und schleift nicht ab.


    Bei den elektrischen Modulverbindern via RS 232 Stecker/Buchse bin ich mir nicht so sicher ob das eine dauerhafte und für die (elektrische) Belastung optimale Lösung ist. Stabilere Steckverbinder könnten besser geeignet sein.

    Leider sind in unserer Region nicht alle Arten von Steckverbindern verfügbar. Ein Versandauftrag aus der EU, den USA oder China macht den Kauf sehr unrentabel (wegen der Kosten der Post).

  • Hallo Gaerlind,


    tolle Sache, toll gemacht, Respekt.


    Eine Frage: Das sind aber reine "Streckenmodule", wie sieht es bei komplexeren Dingen aus, wie Weichen, DKW, Bogenweichen oder gar ein kleiner Bahnhof oder Betriebshof?


    Danke für diesen interessanten Bericht und viele Grüße,


    Christoph


    PS: Das mit dem Übersetzen klappt doch sehr gut :thumbup:

  • Natürlich können Sie mit diesem modularen Layout auf Wunsch neue Abschnitte hinzufügen. Eine kleine Station (5-6 Weiche) plane ich auch in Zukunft. Aber zuerst habe ich beschlossen, mit einem einfachen zu beginnen - mit einfachen Modulen. Außerdem habe ich noch nicht alles, um eine Station zu starten. Müssen ein paar mehr Weiche, Semaphoren, das Bahnhofsgebäude und so weiter kaufen.

  • Hey,


    Sehr schöne Sache, Modul in Modul diese Idee finde ich super!


    Ich persönlich würde die Stecker wohl anders machen, aber hey, das kann jeder machen wie er es mag!


    Wäre für die inneren Module nicht sogar ein Verbindung mit Stiften zur Zentrierung und starke Magneten zur Arettierung ausreichend?


    Grüße,
    Manuel

    Das Licht am Ende des Tunnelss könnte ein entgegenkommender Zug sein... 8|

  • Für Module benötige ich Ballast. Schöne Farbe. Viel Ballast, da mein Oval aus den Modulen eine Weglänge von 8 Metern hat. Und in der Zukunft, wenn ich die Station machen werde, wird der Ballast wieder benötigt.
    Von Deutschland nach Moldawien zur Bestellung per Post war der Ballast nicht sinnvoll, da das Gewicht des Paketes mit einer solchen Ballastmenge sehr hoch wäre und daher die Post teuer ist.


    Aber ich habe einen Ausweg gefunden!
    Ich ging zu einem lokalen Unternehmen, das in einem dekorativen Stein in Eingriff ist, und kaufte einen 10 kg schönen Bazalt Krümel von geringer Größe, die ich gefunden hat. Zu Hause durchsuchte ich ein paar Küchensiebe und erhielt 4 Krümelgrößen.


    Sagen Sie mir, welche Größe Ihrer Meinung nach am besten für das modul-anlage ist?



  • Hallo Serge,
    damit der Schotter an den Enden der Module nicht abfällt habe ich folgende Lösung der Gleisverlegung gewählt:


    Es wurde immer eine Schwelle an der Modulkante verlegt. Damit ergeben sich an den Modulschnittstellen dann immer zwei aneinander liegende Schwellen. Diese Bauart nennt man "ruhender Schienenstoss". Diesen ruhenden Schienenstoß sollte man dann aber auf der gesamten Strecke durch verschieben der Schwellen anwenden. Beim Vorbild waren in Deutschland die Gleisjoch 9,00m, 12,00m und 15,00m lange, also gab es diese ruhenden Schienenstöße in diesen Abständen.


    Ich habe mit Flexgleis gebaut und an diesen ruhenden Schienenstößen die Schienen oben eingeschnitten, dann kann man auch das bekannte Geräusch der Räder beim überfahren hören.
    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo Serge,


    Kompliment für Dein Modul-Konzept, solche quasi Minimax Module, oder Segmente für Spur Null könnte für Manchen mit Platzproblemen nützlich sein und als Kombi-Segment mit Unterbauverbreiterung erst Recht. Auch als Verbindung zwischen Segmenten mit Bahnhof oder Betriebsstellen mit größerer Tiefe.


    Zum Ballast, oder auch Schotter ..ich würde Größe Nummer 4 nehmen. ;)


    Danke für Deine Berichte die wir mit Interesse verfolgen werden, Googel Übersetzer passt gut. :thumbup:


    Viele Grüße,
    Dirk :)

  • Danke, ich werde versuchen, weiter über die Arbeit an den Modulen zu sprechen.
    Wenn die Idee am Ende von jemandem gefällt und er es wiederholen möchte - werde ich eine vollständige Beschreibung meiner Module mit genauen Maßen und Zeichnungen machen. Aber zuerst müssen wir sicherstellen, dass die Idee erfolgreich und geeignet ist.

  • Hallo Gaerlind,


    ich möchte mal von dem normalen Bedanken abweichen.
    Ich habe auf einer soliden Platte (5,0 x 1,0) einen Kopfbahnhof geplant und lose aufgelegt. Daran soll eine Strecke als Kehrschleife angebaut werden.
    Auch die ist geplant, aber ich bin nicht von der Genauigkeit überzeugt. Ein paar kleine Fehler und nichts passt mehr.
    Jetzt habe ich das dritte Bild Deines ersten Beitrages gesehen und sofort stand fest, das ist die Lösung:
    So werde ich vorgehen: Zuerst grob auf einfachen Platten und preiswerten Holzböcken aus dem Bauhaus die Gleise verlegen.
    Wenn die Kehrschleife sich geschlossen hat, in Ruhe die einzelnen Abschnitte durch qualitativ hochwertiges Material ersetzen und ausgestalten.
    So hast Du einem verzweifelten Mitstreiter unbewusst sehr geholfen.


    Vielen Dank und viele Grüße


    Berni

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