Pekay’s AW Krögelstein

  • „Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“
    Übertragen auf meinen ersten Personenzug aus 2011 heißt das, dass er seit geschätzt 9 Monaten auf einem Abstellgleis stand und gealtert werden sollte. Es kam aber ständig etwas dazwischen, seien es Veränderungen in der Arbeit, familiäre Umstände oder eben andere Projekte. Jetzt war es aber endlich so weit.


    Also fix die Räder entfettet, schwarz lackiert und mit Rostwash angehaucht.



    Bevor es an die Dächer ging, wurden die Wagen aber noch geöffnet und entsprechend einem Bastelvorschlag von Michael (minicooper) der Strompuffer mittels weiterer Elkos vergrößert. Damit fahren die Wagen jetzt endlich flackerfrei auch an schwierigen Stellen. Die Zugschlußlaternen hatte ich ja bereits vorher mit eigenen Decodern und Strompuffern an-, bzw. eingebaut.
    Die Dächer wurden im ersten Schritt mit Zeichentusche und Isopropylalkohol gealtert.



    Im nächsten Schritt habe ich die Blechstöße und Nietreihen mit Painliner nachgezogen.



    Abschließend wurde um die Lüfter herum erst mit dunkelgrauem Mattlack, später nochmals mit schwarz lackiert, da mir das grau zu sehr ins bläuliche ging.



    Danach wurden die Nietreihen der Seitenwände mit schwarzem Wash hervorgehoben.



    Die Fahrwerke erhielten die gleiche Behandlung, wie schon in meinen bisherigen Beiträgen beschrieben. Also mit Rostwash und dann mit einem schönen staubig-trockenem grau. Bremsbacken, Federpakete und die hölzernen Trittbretter wurden natürlich vorher bemalt.





    Ein leichter „Schmutznebel“ mit stark verdünntem schwarzem Mattlack wurde noch mit der Airbrush über die Wagenkästen und Dächer gezogen. Kurze Zeit später habe ich all das noch mit einer Schicht mattem Klarlack versiegelt und grifffest gemacht.





  • In meinem Om12 und Omm52.


    Dafür sind die Böden und Seitenwände von Moebo schon mal montiert, um auch leer zu fahren.




    Auch ist ein Off52 Päarchen schon vorbereitet für die Alterung.
    Ich hoffe über die Feiertage damit endlich mal voranzukommen.


    Ich wünsche allen Freunden und Fans des Forums ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2020 mit hoffentlich viel Rangier- und Fahrspaß mit unserer Spur 0!

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    Gruß aus Hof


    Peter 8)


    Das Neueste aus dem und über das AW Krögelstein kann man hier finden. Galeriebilder gibt es auch.
    Über die Entstehung meiner kleinen Spur 0 Welt berichte ich in einem weiteren Thread.

    Edited once, last by pekay ().

  • Auch das AW Krögelstein war während der Forumspause nicht untätig.


    Es wurde doch noch etwas Kohle aufgetrieben und ein paar große Stücke mit Weißleim auf den Böden der beiden offenen Wagen verklebt. Feinere Stücke und Kohlenstaub wurden erst auf den Boden gestreut und dann mit Klarlack fixiert. Danach brachte Haarlack nochmals mehr Halt. Schwarzes Pigmentpulver sorgte für die restliche Verschmutzung.
    Der Om12 wurde außen mit schwarzem Wash vorbehandelt, wobei der Großteil wieder mit Wattestäbchen abgerieben wurde.
    Beim Omm 52 entfernte ich den einen aufgesteckten Zettelkasten und fräste den zweiten bündig ab. Dafür gab aus neue Messingteile von Petau, natürlich selbst gekantet und lackiert..


    Die Auffahrrampen der Off 52 habe ich alufarben lackiert und anschließend mit Zeichentusche patiniert. Naja, sieht eh niemand mehr wenn sie seitlich verladen sind. Ebenso wurden die Riffelbleche neben den Rastschienen mit Tusche behandelt. Auf das Trennen der Radvorleger habe ich (vorerst) verzichtet.
    Und so lag dann alles bereit……



    …um in altbewährter Weise im Fahrwerksbereich mit der Neo lackiert zu werden.



    Danach wurden mit der Infinity und 0,15 Uhr Düse die Konturen schwarz nachgezogen. Ein leicht wolkiger Auftrag in Schwarz und im Falle des Omm 52 auch mit Burnt Umber rundete das Bild ab. Abschließend erfolgte ein Auftrag von mattem Klarlack.












    Hier rangiert meine V60 der ersten Bauserie, die mit gereinigten Rädern übrigens auch seidenweich und ruckfrei läuft, das Wagenpäarchen voll beladen Richtung Güterbahnhof in Krögelstein.



    Im Bahnhof wartet der Autotransport auf die Weiterfahrt. Gerüchten zur Folge soll ein findiger Autohändler, für den der Chef des AW Krögelstein drei Jahre lang als Logistikleiter gearbeitet hat, wieder einen Coup gelandet haben. :thumbup: Es handelt sich anscheinend um die alte Flotte der Vertreterautos eines bekannten Herstellers von Creme zur Hautpflege, weil dieser jetzt auf den VW Typ 3 setzt. Da hat es sich gelohnt, diesen Spezialtransport zu organisieren. Die Werbung ist schon ab und demnächst geht’s in alle Himmelsrichtungen.



    Ich bin jetzt wirklich gespannt, auf welchen Anlagen der Forumianer diese günstigen Gebrauchtwagen zu finden sein werden. Postet doch einfach mal euere Bilder. :thumbsup:

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    Gruß aus Hof


    Peter 8)


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  • ….. habe ich nicht, der Garten ist nicht ganz mein Ding. Dafür kommt hier aber mein erstes Päarchen 3yg, dem ich einen neuen Look verpasst habe.


    Los ging es wieder ganz klassisch: Räder ausbauen, entfetten, Radreifen außen mit dem ölbasierten Marker vormalen und anschließend die Scheibenräder Matt Schwarz lackieren.
    Am Fahrwerk habe ich dann die Blattfedern und die Bremsbacken mit Vallejo Basic Rust vorgemalt.


    Das leuchtende Silber der Dächer gefiel mir überhaupt nicht, also wurden diese mit Vallejo Medium Sea Grey komplett lackiert, zuvor jedoch der Rest des Wagens abgedeckt.



    Nachdem dieser Farbauftrag über Nacht getrocknet war, ging es weiter mit einem Gemisch aus Zeichentusche in den Farben Sepia und Sienna. Aufgetragen mit einem breiten Pinsel und mit reichlich Isopropanol-Wasser Gemisch verdünnt und ausgestrichen, bis es optisch passte bzw. gefiel.
    Auf die Seitenwände vom Wagen Nr. 38072 habe ich dann mit dem Pinsel True-Earth Worn Patina dünn aufgetragen. Auf den Wagen Nr. 89558 True Earth Light and Fading 3 (Light and Fading habe ich noch in Stufe 1 und 2, das werde ich mit den nächste Wagen mal ausprobieren).
    Da dieser Auftrag recht „streifig“ erschien, wurde er anschließend mit einem Stück Papierputztuch von oben nach unten verrieben. Die Trocknung erfolgte wieder über Nacht.
    Hier ein Vergleich mit meinen zwei unbehandelten Wagen.



    Jetzt konnten die Räder mit einem Hauch stark verdünntem Rostwash aus der Airbrush fertiggestellt werden, wie immer in die Zange aus der SNM-Beilage geklemmt und somit abgedeckt. Auch beim Fahrwerk wurden damit verschiedene Teile des Fahrwerks eingefärbt, abschließend erfolgte noch ein Durchgang mit stark verdünntem Neutral Grey Wash.
    Mit feiner Düse und Nato Black von Vallejo habe ich abschließend die Stöße der Dachblech nachgezogen und am Wagenkasten noch einigen Stellen leicht ergrauen lassen.
    „Pufferfett“ mit einem Wattstäbchen auf die Teller und schon kann es auf die Anlage gehen.











    Ok, Rasenmähen geht bei mir im Garten schneller, aber mehr Spaß macht das hier. :thumbsup:

  • Die war in den 60ern noch lange nicht in Sicht und CO2 Emissionen oder Feinstaub waren wohl auch kein Gesprächsthema.
    Also muss auch in Krögelstein für ausreichend Vorrat an Diesel und Benzin gesorgt werden.


    Dafür wurde ein Shell Kesselwagen aus seinem Dornröschenschlaf in einer Vitrine geholt und bei meinem „Dealer“ einer der neuen Lenz Kesselwagen als selbst gemachtes Weihnachtsgeschenk erstanden.
    Die Kessel, Räder und ein paar Anbauteile wurden vom Fahrgestell getrennt und dieses in altbekannter Manier patiniert.



    Die beiden Kessel habe ich dann ganz dezent mit schwarzen Farbpigmenten und aromatenfreier Verdünnung vorbehandelt. So verschwand bereits der plastikhafte Glanz. Weiter ging es mit der Airbrush, beim DEA mit Black von Vallejo beim Shell mit Black Grey, da mir der Kontrast mit Black zu hart erschien. Danach kam noch etwas Rust zum Einsatz.



    Hier und da ein paar Tupfer mit Wash und schon konnte alles mit Mattlack versiegelt werden. Zum Abschluss ließ ich noch die „Plörre“ auf beiden Seiten der Einfüllstutzen in Form von schwarzem Glanzlack nach unten laufen.








    So und jetzt sind es fast auf den Tag zwei Jahre, seit das AW Krögelstein mit der Patinierung von Spur 0 Modellen begonnen hat. Kinder, wie die Zeit vergeht. 8o

  • … zumindest bin ich mit der Patinierung meiner Personenwagen nach zwei Jahren durch.


    Nach dem Muster der ersten beiden 3yg haben ich ein weiteres Pärchen 3yg und meine beiden 4yg patiniert. Es wurden allerdings abweichende Farben für die Dächer und True Earth Light and Fading Stufe 1 und 2 für die Seitenwände verwendet.


    Nachfolgend habe ich (fast) alles zusammengetragen, was für meine Patinierung zum Einsatz kam.



    Und hier ist das Ergebnis:






















  • …..eigentlich ein Schweineschnäuzchen, hatte ich schon immer.


    Bereits auf der LGB in Haus und Garten verkehrte bei meinen Söhnen ein Wismarer Schienenbus. Auch in Spur N hatte ich zwei dieser niedlichen Fahrzeuge und zur Unterstützung meiner aus einem Bausatz entstandenen Bemo sä. VI-K rollte ein weiterer VT 133 in H0e über ein paar Gleise.
    So sollte das in Spur 0 eigentlich auch sein. Das Modell von Schnellenkamp ist aber erstens nicht mehr lieferbar und zweitens gefällt mir der breitere und höhere Aufbau nicht so gut. Letztes Jahr in Gießen ist es dann passiert, bei Henke in der Vitrine stand ein Modell, meine Frau hatte sich gleich in dieses Schweineschnäuzchen verliebt und wollte es am besten gleich mitnehmen. Allerdings war es aber in 0e und als Fertigmodell nicht gerade ein Schnäppchen. So reifte in mir der Plan einen Bausatz zu bestellen und diesen auf Regelspur umzuspuren, auch wenn es diesen Aufbau vielleicht nie mit 1435 mm Spurweite gab. Aber bei meiner Bahnverwaltung in Krögelstein ist alles möglich.


    Zwei Wochen später traf der Bausatz ein (meine Frau gab einfach keine Ruhe), einen Loksound 5 mit PowerPack hatte ich auch schon besorgt, denn dafür gibt es den passenden Sound inkl. Wechsel des Führerstands.


    Dann folgte aber die Ernüchterung: Die Pilzkontakte waren direkt an den schmalen Achsträgern angebracht, weit entfernt von den Rädern bei Regelspurbreite. Zu allem Überfluss war die nicht angetriebene Achse pendelnd gelagert. Als ich eine der beiden zusätzlich beigelegten Achsen unter den Rahmen legte, sah das aus, als würde der Platz nicht ausreichen. Also müsste ich das Gehäuse auch noch ausschneiden. Das sieht nicht so toll aus dachte ich, somit Planänderung: Ich baue eine Schmalspurstrecke. Dafür hatte ich auch gleich einen Pack 0e Flexgleise und zwei Weichen geordert.


    Da ich aber nicht recht wusste, wie und wo diese Strecke in meine Anlage zu integrieren wäre, wurde das Vorhaben zugunsten der weiteren Alterung meines Fuhrparks vorerst auf Eis gelegt.
    Als jetzt bei eBay ein Schnellenkamp Modell für über 1000 Euro den Besitzer wechselte und zeitgleich zumindest alle meine der Personenbeförderung dienenden Wagen patiniert waren, kramte ich den Karton wieder her.


    Schnell war ein Durchschlagdorn auf die passende Größe abgedreht und die Räder konnten von den kurzen Achsen getrennt werden. Nachdem das erste Rad auf die lange Achse gedrückt war, stellte ich zu meiner Freude fest, dass die Achsen ja viel zu lang waren. Ich nahm das maximale Radsatzinnenmaß nach NEM 310 und maß die Dicke der Räder. Da konnte ich doch glatt 8 mm abstechen, somit wäre genug Platz zwischen den Seitenwänden, selbst mit den Achslagern.


    Um ein seitliches Verrutschen der Radsätze zu verhindern, habe ich noch jeweils passende Messingbuchsen gedreht, die links und rechts auf die Achsen geschoben werden. Für die pendelnd gelagerte Achse ohne Antrieb lag dem Bausatz ein 0m Halter bei, somit konnten dort die Buchsen kürzer ausfallen.



    Das Kunststoffzahnrad für den Antrieb war mit einer angegossenen Passfeder in einem Senkloch auf der Achse arretiert. Beim Abziehen ist diese abgerissen, somit konnte ich es nicht mehr verwenden. Glücklicherweise hat da Herr Gutschow mitgedacht und gleich ein Messingzahnrad beigelegt. So musste ich nur eine kleine Messingscheibe anfertigen und zwischen Zahnrad und Buchse auf die Achse schieben. Sie dient als Anschlag für das Zwischenrad, da es sonst aus dem Gehäuse rutschen könnte.



    Von Vorteil war auch, dass die Pilzkontakte nur in die geschlitzten Bohrungen auf den Achsträgern gesteckt waren. Die Bohrungen habe ich auf 3 mm aufgebohrt und passende Messingrohre 3 x 0,45 mm abgelängt. Innen wurden diese dann auf der EMCO Unimat auf 2,5 mm aufgebohrt. Jetzt musste ich nur noch die Kabel längs statt quer an die Stößel der Pilzkontakte anlöten und diese in die Rohre stecken. Die Rohre wurden einfach auf die Achsträger geklebt.




    Hier sind die Achslager schon mit meiner kleinen Dekupiersäge ausgesägt und probehalber seitlich neben die Radsätze gelegt. Es muss natürlich noch einiges abgefräst werden, bevor ich diese auf die innere Bodenplatte aufkleben kann.



    Leider hat sich der probehalber angeschlossene Decoder geweigert, den Motor zu drehen. Ich konnte ihm noch die zwei Standard-Sounds entlocken, dann hat er seinen Dienst eingestellt. Er ist jetzt im AW esu.


    Trotzdem wollte ich vor dem Weiterbau eine Testfahrt machen. Zum Test des Profils der Räder kam dazu eine Kombination aus Weiche und einfacher Kreuzung, noch dazu mit einem 4 mm Spalt an den Schienenstößen, zum Einsatz. Ich glaube der Kleine hat diese Aufgabe mit Bravour gemeistert.



    Ich werde natürlich weiter berichten.

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    Gruß aus Hof


    Peter 8)


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    Über die Entstehung meiner kleinen Spur 0 Welt berichte ich in einem weiteren Thread.

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  • So ging es diese Woche weiter mit dem Schweineschnäuzchen:


    Am Gehäuse wurden für die Anbauteile diverse Löcher mit dem 0,5 bzw. 0,7 mm Bohrer auf der kleinen Ständerbohrmaschine gebohrt. Da keine Griffstangen beilagen, habe ich mir eine einfache Biegelehre angefertigt und diese aus 0,5 mm Stahldraht gebogen.
    An der Decke habe ich die drei angedeuteten Lampen abgefräst, da ein Rest des LED-Bandes zur Beleuchtung meiner Spur 0 Welt eingeklebt werden soll. Das machte ich mit der kleinen Oberfräse, was aber nicht verhindern konnte, dass ich in einem unachtsamen Moment, mit zu wenig Druck auf den Maschinentisch, ein Loch ins Dach fräste. Glücklicherweise aber im Bereich der Holzimitation, also konnte das Loch schnell und unauffällig zugespachtelt werden.



    Das Fahrwerk habe ich komplettiert und mattschwarz lackiert, die Alterung folgt noch.



    Gehäuse komplett grundiert.



    Erste Decklackschicht mit Weinert RAL 1001.



    Zweite Decklackschicht Weinert RAL 3005, zuvor wieder alles schön abkleben und maskieren.



    Maske ab – geht doch schon.



    Versuche die Leiste sauber und gerade zu lackieren scheiterten, also habe ich nochmal abgeklebt, Beige lackiert und die Leiste aufgeklebt.



    Ich hoffe, dies ist die letzte Kante, die ich abkleben muss. Es folgt die Lackierung der unteren Leiste am Wagenkasten und der kompletten Motorträger. Vorher müssen aber die Gepäckkörbe noch festgeklebt werden.



    Unten mit Tamiya Schwarz seidenmatt lackiert. Mal wieder „Schwein“ gehabt, eine saubere Kante ist das geworden.



    Ehrlich gesagt ist das Patinieren weniger stressig, da gilt es fließende Übergänge zu schaffen und keine harten Kanten.
    q.e.d

  • …wollte ich ja nicht gerade, aber mein Schweineschnäutzchen fahrbereit auf den Spur 0 Stammtisch Oberfranken am heutigen Samstag mitbringen. Auch wenn das Thema eigentlich „Bayerische (Dampf-)loks Epoche I-IV“ gewesen wäre. Naja, zum Ausgleich hätte ich zumindest meine 98.8 mitgebracht. Aber leider muss der Stammtisch ebenso wie Gießen ausfallen, Gesundheit geht vor.
    Tagtäglich wurde in kleinen Schritten am VT weitergebaut. Zunächst galt es, die Decals auf das Gehäuse zu transferieren und mit Klarlack zu schützen.



    Die Lampen wurden lackiert und mit Mini-LEDs bestückt. Die Kabel habe ich durch ein 0,6er Loch einfach nach hinten herausgezogen.



    Die Fenster galt es mit dem Skalpell auszuschneiden und einzukleben. Den nötigen Anpressdruck bis zum Aushärten des Klebers an den stirnseitigen Fenstern lieferte meine 3. Hand.



    Letzte Woche Freitag erhielt ich von ESU kostenlos einen neuen Decoder samt Powerpack im Tausch gegen die defekten Teile. Damit konnte ich endlich auf meiner Anlage Testfahrten machen. Leider hat sich dabei herausgestellt, dass die 0e Radsätze die Weichenzungen der alten Lenzweichen aufschneiden und der VT entgleist, wenn man von der Spitze gegen die Wurzel fährt. Ich habe trotzdem weitergebaut, werde aber andere Räder anfertigen lassen.
    Den Decoder habe ich unter zwei Sitzbänken verschwinden lassen, die Dame im roten Kleid verdeckt diesen geschickt. Gegenüber habe ich in die Sitzbank eine Nut für die Platine des Powerpack gefräst, so verschwand dieses auch vollends.



    Balsaholzreste als Bodenbelag verdecken noch gar die Kabel. Apropos: Die Steckverbindung für die Beleuchtung des Gehäuses besteht aus der Hälfte des Schnittstellensteckers und dem abgesägten Teil eines IC-Sockels.



    Die Beleuchtung ist eingebaut, die IC-Sockels an das Gehäuse geklebt und die Kabel unter einer Holzabdeckung verschwunden.



    Und so sieht das dann von außen aus.




    Eigentlich fertig, Stecker anschließen und Gehäuse aufsetzen. Allerdings fehlt noch die (dezente) Patinierung, es ist ja schließlich ein Museumsfahrzeug. Die seitlichen Leitern, Fahrradhalter und Bretter auf dem Dach werde ich erst danach montieren.



    Lichttest:



    Ja geht, auch hinten.



    Hier noch ein Schnappschuss der nächtlichen Probefahrt in Krögelstein.


  • Danke Peter für den excellenten Modellbau, gefällt mir sehr gut.


    Ich weiß, wie schwer bei diesem Fahrzeug diese Lackierung anzubringen ist. Habe vor Jahren mal einen Beiwagen (ohne Motorvorbauten) in 0m gebaut und lackiert, mit noch 2 weiteren Seitenstreifen. Dein Baubericht wäre ein Ansporn meinen 0m Triebwagen Bausatz auch in der Normalspur zu bauen.


    Tolle Arbeit und tolles Modell, mein Lob an Dich. Weiter so.
    Norbert

  • Danke an alle,


    denen das kleine Schmuckstück gefällt und danke auch für die vielen Grünen in meinem Thread.
    So habe ich das nicht erwartet :)


    Norbert: Danke für dein Lob, das weiß ich zu schätzen. Du bist hier einer der Profis im Forum. Ich werde nächste Woche dem qualifiziertesten CNC-Deher in meiner Arbeit die Maße geben und er soll versuchen, mir passende Räder aus Edelstahl zu drehen. Wenn das klappt, könnten da durchaus auch 4 Stück mehr vom Stangenlader fallen.

  • So ging es weiter diese Woche:


    Gleich am Montag wurde die „Produktion“ der neuen Räder in meiner Arbeit aufgenommen. Es bedurfte allerdings ein paar Versuchen, und Erklärungen bis die Schrägen und Radien der Lauffläche und des Spurkranzes passten. Die Bohrung für die Kunststoffbuchse musste auch angepasst werden, obwohl die Werte der Bügelmessschraube und des Innendurchmesser Feinmessgerätes eigentlich gestimmt haben sollten. Hier ist das Ergebnis der gemeinsamen Optimierung: Kaum zu glauben, dass diese 15,7 mm (+ Spurkranz) „großen“ Teile aus einer tonnenschweren und 4 x 2 x 2 m großen CNC-Drehmaschine mit angetriebenen Werkzeugen fertig „herausfallen“. Für die nächsten Räder werde ich mal feinere Fräser für einen schrägen Einstich besorgen. Aber hier sieht man später nichts mehr hinter den Achslagern.



    Leider hat nach dem Zusammenbau unter der Last des Gehäuses der Spurkranz eines angetriebenen Rades am Motor geschliffen. Die Bronzebuchsen für die Achsen haben etwas Spiel, als habe ich einfach einen 0,2 mm Messingstreifen gebogen und zur Erhöhung des Abstands aufgeklebt.
    Das Dach hat dann einen Hauch schwarz mit der Airbrush erhalten, ebenso das Gehäuse an der Unterseite. Noch etwas Wash auf die Lamellenöffnungen der Motorhauben und die Dachkanten – fehlt nur noch die „Beladung“. Die ist glücklicherweise gestern hier eingetroffen. Also wurde noch schnell etwas gelötet und gepinselt.







    Und wenn man genau hinsieht, dann entdeckt man meinen Enkel Paul mit seiner Mama gleich ganz vorne im Schweineschnäutzchen. :love:



    Ach ja, ein Filmchen gibt es hier

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    Gruß aus Hof


    Peter 8)


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  • Nach Abschluss des Projekts „Schweineschnäutzchen“ wurden die parallel angefangenen Arbeiten an drei weiteren Wagen meiner Sammlung abgeschlossen.


    Das SNM Sondermodell Kesselwagen der Bauart Deutz war fest in der Planung, da ich annahm, schon den einen oder anderen gealterten Wagen im Forum zu sehen.
    Der Kessel wurde vom Fahrwerk getrennt und die Leiter mit Tritt entfernt. Das Fahrwerk und die Räder wurden nach bewährtem Muster gealtert. Den Kessel habe ich mit schwarzen Farbpigmentene vorbehandelt und von oben nach unten mit aromatenfreier Verdünnung „verwaschen“. Nach der Trocknung wurde mit mattem Klarlack fixiert.
    Nach der Montage auf das Fahrwerk, jedoch ohne Leiter und Tritt, erhielt er noch einen Hauch schwarz mit der Airbrush. Das übergelaufene Dieselöl deutete ich mit etwas Klarlack an. Pufferfett aufgetupft, Räder rein und schon konnte er losrollen.






    Der X05 war wohl einer der ersten Wagen in Krögelstein, damals habe ich jede Menge Traktoren verladen. Mit Wash und Airbrush wurde er passend zum Rest auf der Anlage gealtert.





    Der OOTZ 50 stand in der hinteren Reihe auf dem befahrbaren Board im Wohnzimmer, jetzt ist Schluss mit Glanz.


    Zuerst habe ich den Wagen zerlegt und die beiden Hälften an der Stirnseite verspachtelt, verschliffen und mit RAL 8012 lackiert. Trocken aufgepinselte Farbpigmente wurden leicht verrieben und dann sofort mit mattem Klarlack fixiert. Dabei brachten kleine Ansammlungen von Pigmenten in den Ecken auf dem Umlauf oberhalb der Klappen, einen gewissen 3D Effekt. Das wie immer gealterte Fahrwerk wurde wieder montiert und anschließend mit der Airbrush ein feiner schwarzer Farbnebel auf den Wagen aufgesprüht.






    Den Aufdruck „Glück Auf!“ nehme ich heute mal als Motto, um euch allen viel Glück in dieser schwierigen Zeit zu wünschen, auf dass wir gesund aus der Corona Krise herauskommen. :thumbsup:

  • Ja auch im AW Krögelstein läuft der Betrieb weiter, alle soweit gesund.


    Diesmal werden zwei Rungenwagen und zwei Gedeckte patiniert.
    Räder und Fahrwerke sind schon bemalt und lackiert, das Dach des Gr20 mit dem getrocknet und gebügelten Feuchtreinigungstuch versehen und das des Glr22 hat eine Vorbehandlung mit Zeichentusche erhalten.



    Jetzt ist eine Zwischentrocknung angesagt....

  • Nach der Behandlung mit Pinsel und Black Wash wurde noch etwas Black, gebrochen mit 10% Burnt Sienna (alle von Vallejo), mit der Airbrush aufgenebelt. Nach einem matten Klarlacküberzug konnten so die nächsten 4 Wagen fertiggestellt und meiner Bahnverwaltung werden.


    Hier die zwei Gedeckten:





    Für die Rungenwagen habe ich vor ein paar Jahren die Ladung, bestehend aus sechs Lanz Bulldogs, günstig als Beilage der Erstausgabe eines Sammelhefts erstanden.




  • Von Ziegeln, Splitt und Brammen….


    …kann das AW Krögelstein heute zum Abschluss der alten Forensoftware berichten, bzw. vom Transport dieser Güter.


    Vorab aber noch ein Detail, das am Ommi 51 verbaut wurde:
    Der Bremslösezug von Paul Petau nämlich. Und damit der nicht so alleine ist bei meiner Patinierungsserie von heute, hat der Om neue Petau Zettelkästen erhalten und dem SSym 46 wurde mit Petau Gleitplatten das Kippeln genommen.


    38328384st.jpg


    Auferstanden aus Ruinen ist der Om der DR zwar nicht, aber seine Ladung könnte glatt von einer solchen stammen. Verwendung findet die Ladung sicherlich noch.


    38328385ys.jpg


    38328386ar.jpg


    Eine staubige Angelegenheit ist die Splittladung des Ommi 51, auch im Modell. Ich habe hier mit Pigmentpulver gearbeitet, das war die reinste S..erei, eigentlich war alles weiß, sogar der SSym 46 auf den ersten Fotos.


    38328387ew.jpg


    38328388tu.jpg


    38328389cc.jpg


    Den SSym 46 habe ich auch mit Pigmenten gealtert, diesmal aber mit Rost. Die Brammen (100 mm geht gerade noch durch, um die Ladung als solche zu bezeichnen) wurden mit Citadel Thyphus Corrosion auf alt getrimmt.


    38328392yq.jpg


    38328393rq.jpg


    38328394wh.jpg


    Den Rest meiner Vorgehensweise kennt ihr ja, bzw. könnt ihr in meinem Thread nachlesen.


    Bleibt alle schön gesund und man sieht sich auf der neuen Forenplattform :thumbsup:

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    Gruß aus Hof


    Peter 8)


    Das Neueste aus dem und über das AW Krögelstein kann man hier finden. Galeriebilder gibt es auch.
    Über die Entstehung meiner kleinen Spur 0 Welt berichte ich in einem weiteren Thread.

    Edited once, last by pekay: Überschrift wieder eingefügt ().

  • Weiter geht’s (endlich)


    Mit Altglas, Kabeltrommeln, Mineralwasser und einem G20.


    Zwischen dem ersten Bild und den nachfolgenden Bildern liegen 5 Monate, in denen ich mehr oder weniger an meiner Gesundheit „gebastelt“ und nebenbei meinen BMI auf unter 23 „geschraubt“ habe. Jetzt wird es Zeit, das Training und die Hobbies wieder ins Haus zu verlagern.


    Noch im Mai haben die beiden Gedeckten ein neuen Dachbelag aus feuchten Reinigungstüchern – natürlich wurden diese vorher getrocknet – erhalten. Anschließend erfolgte ein erster Farbanstrich in Grau bzw. Schwarz.


    39608899sh.jpg


    Der Rest erfolgte in altbekannter Weise, wie in meinem Thread mehrfach beschrieben. Trotz meines mittlerweile fortgeschrittenen Alters konnte ich mich nach der langen Pause noch daran erinnern, wie ich das immer gemacht habe. Hier ist das Ergebnis:


    39608900xz.jpg



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    39608908al.jpg

    Natürlich stand meine Spur 0 Welt nicht still in der ganzen Zeit, Betrieb wurde schon gemacht.

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