Große Fahrt für kleine Lok

  • Hallo 0 Fans, da hier einige Heinz Erhard zitiert haben, sage ich zwar nicht "noch' Gedicht", aber noch eine Geschichte.


    Gehen wir noch mal in den Sommer 1967. Im Bhf. Nullingen ist man gerade dabei, die Bahnhofs Köf. zu pflegen, als plötzlich der Fahrdiestleiter vor den beiden Mitarbeitern steht. "Männer, das könnt ihr später weiter machen, ich habe Arbeit für euch. Ihr müsst mal nach Lenzhausen und dort einen Wagen holen. Wegen eines techn. Defekts in der Förderanlage des Silos konnte der nicht rechtzeitig beladen werden und deshalb auch nicht in den, dafür vorgesehenen Zug eingestellt werden. Ich habe schon alles vorbereitet, ihr könnt gleich los fahren". Die beiden sind ganz begeistert. Endlich mal etwas Abwechslung und außerdem schaut ihnen da nicht ständig jemand auf die Finger.









    Kleine Lok, trifft kleines Auto.




    Nach 45 Min. ist Lenzhausen erreicht.



    Kurze Besprechung mit dem Rangierleiter, der auch froh ist, mal jemand zum Quatschen zu haben. Man kennt sich, hat sich aber ewig nicht gesehen.Dann geht es aber auch gleich an den Wagen.




    Dann über Gleis 1, auf die andere Seite des Wagens.



    Wenn dann endlich das Signal gezogen wird, kann es auch los gehen.






    Nach über 3 Std. sind die beiden nun wieder in Nullingen und bekommen gleich noch einen neuen Auftrag. Mehr dazu evtl. morgen.



    Gruß Micha :)

  • Hallo 0 Fans, das Wetter war heute so Traumhaft, das die Fortsetzung erst jetzt kommt.


    Auf dem letzten Bild seht ihr auf Gleis 3 einen Staubkesselwagen. Der soll ja auch noch zur Mühle, damit die Fa. Brandt weiterhin Zwieback herstellen kann. der Wagen muss aber als erster auf das Mühlengelände. Also abkuppeln und den Wagen umsetzen.



    Der Zug ist abfahrbereit.



    Ankunft an der Mühle.



    Die Wagen werden hier für kurze Zeit, auf dem Streckengleis abgestellt, was bei der geringen Streckenbelegung kein Problem ist und die Köf fährt auf das Mühlengleis.



    Hier wird rasch noch eine Luke geschlossen.




    Nun können die Wagen vom Streckengleis geholt werden.





    Der Wagen ist noch gar nicht richtig an seinem Platz, da ist der fleißige Mitarbeiter schon bei der Arbeit.



    Der Zug zieht nun bis zum Stellwerk vor.




    Die Schranken sind geschlossen und der Abfahrauftrag kann erfolgen.




    Wieder in Nullingen, können die Wagen dem nächsten Zug beigestellt werden.



    Puuh, endlich Feierabend.


    Gruß Micha :)

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