Modellbau „Made bei Alfred, der „vonne“ Ruhr.“

  • Teil 29
    Papier, Karton und Pappe sind nicht nur für die Papiertonne.


    Glashandel Fuchs


    Hallo,


    vorab ein herzliches Dankeschön an alle die Mitleser die meine letzten Basteleien positiv und grün bewertet haben.


    Mich hatte der Aufräum-Ausmist-Virus gepackt. Rest oder keine Reste? Ab in die Tonne oder…?
    Es ist für einen Bastler schon ein großes Problem, vor Allem wenn der Lagerplatz klein ist, oder habe ich nur das Problem? Dann bin ich das Problem, da ich mich von diversen Teilen nicht trennen kann! (philosophischer Exkurs Ende)
    Da muss man (Mann) durch. Aufgeräumt, Abfalltonne voll. Nun ja, Bastelmaterial ist trotzdem noch genug vorhanden.
    Aber… da waren auch noch Päckchen Kunststoffprofile aus Fernost. Für den bestellten Zweck unbrauchbar, da sie zu labil waren, aber…zu schade für… Mülltrennung ist ja „in“
    Habe sie mal wieder fortgelegt und als brauchbar klassifiziert.


    An einem der darauffolgenden Tage hielt ein Fahrzeug bei unseren Nachbarn um eine Glasscheibe auszuwechseln und da hatte ich die Idee für die Verwendung der geretteten Profile.
    Im Fundus ein 5 € Auto gefunden und die Profile wieder vorgekramt und dann ging es los. Profilstäbe schneiden, kleben und trocknen lassen. Nach 2 Abenden sah die Sache schon passabel aus und mit etwas Farbe fand ich es dann recht gelungen.
    Die Beschriftung der Firma Fuchs erst einmal am PC gestaltet, skaliert, auf Papier ausgedruckt und auf dem Fahrzeug aufgeklebt. Den Glasträger, ich glaube Reff ist der Fachbegriff, ganz profan ans Fahrzeug angeschraubt.
    Bei Gelegenheit muss ich die Schrift noch mit anderen Teilen als Schiebebild anfertigen lassen und die jetzige entfernen.


    „Habe fertig“
    Fuchs Glashandel ist im Einsatz.


    Gruß
    Alfred, der „vonne“ Ruhr


    PS. Nach so einen spontanen Modellbau stellt sich mir doch die Frage: was ist von allen anfallenden Resten aufhebenswert?

  • Hallo,


    da bin ich aber verblüfft über soviel Anerkennung zu meiner kleinen Bastelei! Danke, Danke. 8o


    Die Frage beschäftigt wohl einige, was ist das für ein Fahrzeugtyp?
    Auflösung: das ist ein Renault Estafette , Baujahr ca.1965, nach meinem Wissensstand.
    Also kein Barkas B 1000, der hatte noch ein Fenster hinter der Tür.


    Gruß
    Alfred, der "vonne" Ruhr

    Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir alt werden.

    Wir werden alt, weil wir aufhören zu spielen.

    G. B. Shaw

  • Teil 30
    Papier, Karton und Pappe sind nicht nur für die Papiertonne.


    ??? Neues Projekt


    Hallo,
    neulich abends, ich saß beim Lindenwirt auf ein Glas Bier, setzte sich Emil mit seinen Mannen zu mir an den Tisch. Nachdem das Flüssige geklärt war kam Emil gleich zu seinem Anliegen.
    Kleine Erklärung, Emil ist der Bahnmeister für den Großraum Ruhringen-Scheehövel und seit geraumer Zeit auch der Fahrer eines KLV 12 für den er bei der Bezirksverwaltung in Schwebetal lange gedrängt hatte.
    Um diesen KLV 12 ging es Emil nun wieder. Er stelle abends den Wagen
    immer im Zufahrtsgleis der Firma Claro ab. Das ging auch problemlos aber seit dem letzten Fahrplanwechsel käme öfter ein Kesselwagen für Claro schon mit dem Frühzug mit, so dass sein Gefährt im Wege steht und er nun eine Stunde eher zum Dienst müsste um seinen KLV umzusetzen.
    „Dat jet nu abba ganich aufse Dauer“ meint nun Emil.
    Und er hätte da so eine Idee… ob wir uns nicht morgen am Stahlhandel treffen könnten? Seine Mannschaft hat nur noch die Augen verdreht, hat Emil aber nicht gesehen.
    Ich habe zugesagt und wir haben uns dann vor Ort getroffen. Na denn Prost
    Emil ging mit mir in Richtung Prellbock vom Ausziehgleis.
    Was siehst du meinte Emil? Einen Prellbock, eine verwilderte Fläche mit Resten eines Gebäudes war meine Antwort. Genau, war Emils Kommentar, und das Beste, es liegen auch noch Gleise bis in die Ruine. Ich habe mir das schon näher angesehen, und von den alten Brettern und Balken lässt sich noch vieles wiederverwenden.
    Ich verstehe nur Bahnhof, Emil was soll das hier werden?
    „Ey dat ist doch nu jans enfach da soll men KLV-Kabäusken hin“.
    Sprachlosigkeit meinerseits,… weißt du wieviel Arbeit das wird?
    „Nu beruich dich ma, de Kumpels von mich hab ich schon belaschert die wolln och mit malochen“
    Na denn, legt mal los.


    Gruß
    Alfred, der „vonne“ Ruhr

  • Teil31
    Papier, Karton und Pappe sind nicht nur für die Papiertonne.


    Hallo,
    Einige Wochen sind in Land gegangen und ich hatte zwischendurch einmal Zeit bei Emils Aktion KLV-Kabäusken vorbeizuschauen. Da ging es ja richtig zur Sache. Es waren schon einige Fortschritte erkennbar.
    Kommentar von Emil:“lassma datt wird scho. Wenn de Urwald hier man weg is, gehtet ma ers richtig los. Dem Otto muss noch en paar Bretta noch liefern. Dat Dach muss ja ma neu werden un de Tore muss ja och noch neu.“
    Emils Mannschaft hörte ich im Hintergrund ganz schön schimpfen und fluchen.
    Meine Befürchtung, mit einigen Brettern ist es nicht getan! Da wird wohl eine größere Bestellung bei Otto Bretter erfolgen müssen.


    Gruß
    Alfred, der „vonne“ Ruhr

  • Teil 32
    Papier, Karton und Pappe sind nicht nur für die Papiertonne.


    Hallo,
    Emil hat mich dann an einen Abend beim Lindenwirt erwischt. Ich befürchtete schon, seine erste Frage wäre nun, warum hast du nicht mal mitgeholfen?! Er grinste aber nur über das ganze Gesicht und meinte, „bist auch für nen kleinen Umtrunk am Samstag am KLV-Kabäusken eingeladen“


    Wie, dein KLV- Schuppen ist fertig?! Wie lief das denn so in der letzten Zeit?


    „Naja nich ganzso wie ik mich dat vorgestellt hatte. Dat war volle Maloche. Nu abba Schwamm drübber is bald fettig, en pa Bretter noch erneuern un viel Farbe brauch ich noch vorm Winter“


    Es war schon erstaunlich was Emil und seine Helfer da vollbracht haben und wieviel sie aus dem alten Gebäude recycelt haben. Aber Otto Bretter hat auch einiges geliefert. Das Dach und das Tor sind erneuert.
    Sieht aber alles noch sehr aufarbeitungsfähig aus.


    Emil: „dat wird schon, kommt Zeit kommt Farbe. Ers ma noch en pa Bretter wechseln un dann schaunmermal.“


    Na denn mal Prost.


    Gruß
    Alfred, der „vonne“ Ruhr

  • Hallo,

    :)

    zu meinem neuen Benutzerrang.8)

    Bei der Arbeit...


    …aber bald ist Feierabend.

    Gruß

    Alfred, der "vonne" Ruhr

    Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir alt werden.

    Wir werden alt, weil wir aufhören zu spielen.

    G. B. Shaw

    Edited once, last by Alfred ().

  • Willkommen im Club Alfred,

    nach meiner Degradierung vom Lokführer zum Schrankenwärter bin ich inzwischen auch wieder zum Heizer befördert worden... ;)


    Grüße vom Tender. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Teil 33


    Papier, Karton und Pappe sind nicht nur für die Papiertonne.


    Hallo,


    Der KLV Schuppen ist erstmal abgehakt und vollendet! Emil und seine Mannschaft sind schon mit anderen Aufgaben betraut.

    Ich vermute da gab es in Schwebetal für Emil einiges zu erklären. Der Inspektor war auch schon mal wieder zu Besuch.

    Diese Bilder habe ich dann noch einiger Zeit immer wieder mal auf dem Weg nach Brödlscheid zur nächsten Baustelle bei einem Halt am KLV-Karbäusken noch aufgenommen. Die restlichen Bretter an den Wänden hatte Emil schnell gewechselt.


       


    Einige Tage später erstrahlte der Schuppen in neuem Glanze, irgendwie kam mir die Farbe bekannt vor, dieses Weinrot…? Emil meinte nur: „da musse dich irren, de Farbe is wie de Sommerhäuskes innet Schweden, musse ma da ankukken.“


     


      


     



    Ob ich Emil noch ein Schild für sein Karbäusken spendiere?


    Gruß

    Alfred, der „vonne“ Ruhr

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    Wir werden alt, weil wir aufhören zu spielen.

    G. B. Shaw

  • Teil 34

    Papier, Karton und Pappe sind nicht nur für die Papiertonne.


    Hallo,


    Ein kleiner Nachtrag, zum Karbäusken wie es einmal entstanden ist.

    ich habe ja schon einige Modellhäuser gebaut aber die Ruine vom KLV Schuppen war schon eine gewisse Herausforderung. Ein bestehendes Gebäude nachzubauen da hat man eine Vorlage. Um das verfallene und verwitterte Gebäude einigermaßen glaubwürdig darzustellen waren dann doch einige Versuch nötig.


       



    Hat aber Spaß gemacht und das ist für mich die Hauptsache.


    Gruß

    Alfred, der „vonne“ Ruhr

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    Wir werden alt, weil wir aufhören zu spielen.

    G. B. Shaw

  • Hi Alfred,

    die verfallene Bude ist Dir richtig gut gelungen.


    Wenn Du mal Anregungen suchst, die Kollegen der Modellbauer-Dioramenfraktion haben in dieser Hinsicht meisterliches drauf. Sowohl in den Materiallien, als auch bei Farben und Anleitungen.

    Bei YouTube wirst Du da fündig https://youtu.be/w6mwVKaWl-o das ist so ein Beispiel...


    Grüße. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Teil 35

    Papier, Karton und Pappe sind nicht nur für die Papiertonne.

    Hallo,


    es tut sich was in Brödelscheid. Eines der letzten Grundstücke steht nun auch zur Bebauung an. Die Vermessungsarbeiten sind im Gange. Den Auftrag von Kalle zur Bebauung habe ich schon.

    Da hoffe ich mal, dass die Vermessung mit Kalles und meinen Vorstellungen auch übereinkommt.









    Kommt Zeit kommen auch noch Ideen.


    Gruß

    Alfred, der „vonne“ Ruhr


    PS. am Nummernschild muss ich noch was ändern;)


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    G. B. Shaw

  • Teil 36

    Papier, Karton und Pappe sind nicht nur für die Papiertonne.


    Kalles Autoschrauber Gelände.


    Hallo,

    wie auch schon in Beitrag 33 geschrieben, hatte ich die nächste Baustelle in Brödlscheid direkt neben Metallbau Hauke in der Planung und so war ich an den Auftrag gekommen.

    Kalle hatte mich eines Abends, nein nicht beim Lindenwirt, zu Hause aufgesucht.“ Du hömma ich hab nu dat Grundstück neben dem Hauke und da will ich mich sonne kleine Werkstatt habn. Ich weiß, du hast da noch sonne Vorrat an Gebäude. Kannse die nich für meine Werkstatt ma nehmen?“ Nach 4 „Pilsken“ waren wir uns schon einig.

    Inzwischen liegen alle Genehmigungen und Pläne vor. Aber grau ist alle Theorie. Ich habe dann doch mal mit einer Pappschablone mir die Geländefläche erstellt.

    Die Ausschachtungsarbeiten für die Baugrube waren durch den günstigen Unterbau zügig abgeschlossen.



    Um nicht ständig an der Anlage zu arbeiten, hat so eine Schablone mehrere Vorteile: ich kann bequem im Sitzen am Arbeitstisch die Gestaltung weiter machen und das Geländeteil kann durch drehen von allen Seiten bearbeitet werden. Auf diese Grundplatte habe ich dann die Baugrubenmaße übertragen.



    Die schon vorhandenen Gebäude ausgemessen und diese Maße auch auf die Platte übertragen. Die restlichen Flächen habe ich nach meinen Vorstellungen, wie es aussehen könnte, dann noch voll durchgestaltet.




    Die erste Anprobe auf der Anlage sah schon zufriedenstellend aus.



    Aber irgendwie… der Übergang zum Gelände nach links…. Zu den Gleisen…

    Gefiel mir noch nicht. Erleuchtung. Ich werde das Gelände um 15mm nach hinten zu den Gleisen anheben. Der Übergang zum Gelände des Nachbarn Hauke war nun wie aus einem Guss. Kleiner Nebeneffekt, die Grubentiefe wurde auch optimaler.

    Großer Nachteil, die Gebäude werden dadurch nun schräg stehen. Da werde ich noch die Bodenplatten ändern müssen.


    So, nun muss ich erstmal die Baugrube füllen.


    Gruß


    Alfred, der „vonne“ Ruhr

    Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir alt werden.

    Wir werden alt, weil wir aufhören zu spielen.

    G. B. Shaw

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