Modellbau „Made bei Alfred, der „vonne“ Ruhr.“

  • [size=10]
    Da hatte ich auf einer Internetseite ein Modellbild gesehen mit der Bezeichnung Schaltkästen für Lokbehandlung.


    Hallo Alfred,
    die CEE Steckvorrichtungen nach IEC Standard wurde in der Deutschland ab 1975 eingeführt. Vorher gab es Flachsteckvorrichtungen nach deutscher Norm.



    Gruß
    Kpt. Blaubär

  • Teil 19
    Papier, Karton und Pappe sind nicht nur für die Papiertonne.


    CLARO


    Hallo,


    einige Betriebe in Ruhringen sind, wie schon geschrieben, auch mit der Zeit gewachsen. Hierzu zählt an erster Stelle das nun älteste Unternehmen vor Ort, die Schnapsbrennerei Claro mit ihren Obstbänden. Die Unternehmung ist in erheblichen Umfang gewachsen. Nur noch ein Gebäude aus den Anfängen der Firma steht noch.
    Alkohol ist eben etwas, was sich immer verkaufen lässt. Das Logo der Firma hat sich zwar etwas verändert, aber sie sind ihrer Produktion treu geblieben, ihre Werbeaussage:
    “Bei uns hat Obst nur eine Farbe, Klar wie Claro“


    Für die Werksbesichtigung hatte ich mich schon länger angemeldet und als die neue Lagerhalle eingeweiht wurde, hatte ich die Einladungskarte in der Post.
    Na, da war einige örtliche Prominenz aufgelaufen. Der Inhaber, Carl von Isenberg hielt eine längere Rede über die Geschichte der Firma von den Anfängen seit 1802 bis in die Gegenwart. Im Anschuss das Büffet auch mit der Hausmarke in diversen Ausführungen war wieder etwas aufmunternder. Der Rundgang durch die Produktion hat sich gelohnt. Das einatmen der Dämpfe in manchen Bereichen….. oder waren das Nachwirkungen vom Büffet? Das neue Hochregal-Lager, ein imposante Sache. An der neuen Kühlanlage im Hof waren noch Arbeiter mit der Abnahmeprüfung zugange.
    Der Abschussumtrunk und ein kleines Souvenir beendete die Werksbesichtigung.
    Und ich bin dann zu Fuß nach Hause, die Fotos habe ich dann einige Tage später noch einmal nachgeholt. Die Fotos von der Werkseinweihung waren nicht brauchbar. :whistling:
    Zudem hätte ich die Zustellung der Güterwagen verpasst. Es schob der hauseigene Breuer-Traktor zwei Güterwagen vor die Rampe. Der BTs 30 mit den Behältern von Südzucker und der Kesselwagen von der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein BfB lieferten den benötigten Nachschub und den Alkohol an.


    Gruß
    Alfred, der „vonne“ Ruhr


    Anmerkung: Es sind einige Bilder aus einem Blickwinkel dabei wo nur der Fotoapparat hinkommt und schon sehe ich Nacharbeitsbedarf.


    Der Wasserturm steht unter Denkmalsschutz. Er stammt aus der Zeit als Scheehövel noch die nun stillgelegte Verbindung nach Schwebetal bediente.


    Danke an Alle die hier mitlesen und mich immer wieder motivieren.


    Alfred

  • Hallo Alfred,


    ich bin immer wieder verwundert und gleichzeitig begeistert, was Du auf engstem Raum so alles hinzauberst.
    Die entsprechend erklärende Erzählweise zu dem jeweiligen Thema sind dann noch das i-Tüpfelchen.
    Das sind die Berichte die richtig Spaß machen und die Freude an unserem Hobby weiter leben lassen.
    Da das Forum ja nun eine verdiente Weihnachtspause einlegt, hoffe ich dann im neuen Jahr wieder auf
    spannende Berichte von Dir.


    Ich wünsche Dir (und natürlich allen Spur 0 Freunden) entspannte Feiertage und einen gesunden Rutsch ins
    neue Jahr.


    Mit besten Grüßen aus dem Bergischen


    Harry

    Alle Berichte zum Thema Wupperburg



    Mein YouTube Kanal

    https://www.youtube.com/channel/UChG-rBRIQp-IIzr_CTE4KRw


    Jeden 4 ten Freitag im Monat Fahrtag bei den Eisenbahnfreunden Solingen.

    15:00 bis 20:00 Uhr. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Siehe auch Kalender.







  • Teil 20
    Papier, Karton und Pappe sind nicht nur für die Papiertonne.


    Der Wasserturm steht nun unter Denkmalschutz


    Hallo,


    am Gleisanschluss zu den Anliegern Claro und TKZ befindet sich auch noch heute die Lokbehandlung mit Wasser, Kohle und Diesel.
    Zudem ist dort auch ein imposanter Wasserturm. Unter dem heutigen Gesichtspunkt ist er arg überproportioniert und ist a.D. gestellt.
    In der Vergangenheit war er notwendig und den damaligen Gegebenheiten optimal angepasst.
    Die Strecke Ruhringen- Brödelscheid - Scheehövel verlief bis nach Schwebetal. Die Kohleförderung im Raum Ruhringen und Scheehövel steigerte sich enorm. Zudem kamen immer noch unregelmäßige Transporte von Ruhrsandstein aus mehreren Steinbrüchen dazu. Die eingleisige Strecke war voll ausgelastet und zudem herrschte noch ein reger Personenzug Verkehr. Als die Strecke geplant wurde hatte der Anstieg von Ruhringen nach Scheehövel mit bis zu 30 ‰ eine untergeordnete Bedeutung. Nun aber wurde auf dem Scheitelpunkt der Strecke das Wasser für die Dampfloks öfter knapp. Zudem war ja auch in umgekehrter Richtung aus Schwebetal ein nicht unerheblicher Anstieg vorhanden.
    So wurde der Wasserturm am Scheitelpunkt in Scheehövel geplant und umgehend auch gebaut….
    Dann war die Zeit der kleinen Zechen im Ruhrtal abgelaufen. Der Sandstein war auch nicht mehr gefragt und die verbliebene Zeche fuhr die Kohle mit dem LKW ab.
    Der Wasserturm wurde nicht mehr benötigt und war dem Verfall preisgegeben. Für die beiden noch vorhandenen Dampfloks wurde im ehemaligen Magazin ein Wasserbehälter installiert.
    Da meldete sich eines Tages die Firma Claro. Sie war für eine Betriebserweiterung an dem Gelände interessiert. So sollte der Wasserturm abgerissen werden.
    Da kam aber bei einigen Anwohnern aus Scheehövel aber erheblicher Protest auf, der auch immer mehr Scheehöveler überzeugte. Der Wasserturm wäre ein Wahrzeichen vom Ort geworden. Er wäre ein Relikt aus einer verschwindenden Ära. Das waren nur einige der Argumente der Wasserturm Befürworter. Es wurden Unterschriften zum Erhalt des Wasserturms gesammelt, Versammlungen abgehalten und Eingaben an den Bürgermeister und an den Landrat geschickt.
    Eine Eingabe bei der unteren Denkmalbehörde brachte ihnen dann den Erfolg. Nach einer Ortsbesichtigung wurde der Wasserturm endlich unter Denkmalschutz gestellt und zudem nun auch Geld für die Restaurierung bereitgestellt.
    Die Schnapsbrennerei Claro hat sich nun mit den Gegebenheiten arrangiert und mit etwas Absprache untereinander wird das Gleis nun von allen Anliegern genutzt.

    Gruß
    Alfred, der „vonne“ Ruhr

  • Teil 21
    Papier, Karton und Pappe sind nicht nur für die Papiertonne.


    Zum Brunnerwirt


    Hallo,


    es ist auch in Ruhringen Pfingsten und schönes Wetter! Der Biergarten beim Brunner ist jedenfalls gut besucht.
    Früher (anno ?) stand hier noch ein Schild „Hier können Familien Kaffee kochen“ lang, lang ist´s her.
    Aber Kaltschalen und Kaffee und Kuchen gibt es noch, bei Bestellung. :)
    Euch auch noch schöne Pfingsten.


    Gruß
    Alfred, der „vonne“ Ruhr

  • Teil 22
    Papier, Karton und Pappe sind nicht nur für die Papiertonne.


    Übergang zwischen Donnerbüchsen


    Hallo,


    Da ließt man im Forum: [DB Regelspur] Mühlenhagen - Spur-0 - outdoor | Projekt Donnerbüchse |
    Post Nr.18, und dann fällt es einem wieder ein. Danke an EsPe!!!
    Das Teil hast du doch mal bei Krüger bestellt und sofort wieder an die Seite gelegt. Es war mir dann doch zu filigran (fummelig) und auch etwas fragwürdig ob man damit durch den Gleisbogen kommt.
    Das ist nun schon Jahre her und ich bin im Spur 0 Bereich mutiger geworden.
    So schwierig war der Zusammenbau aus der Messingplatine dann doch nicht. Habe alle Teile vorher nochmals an den Kanten leicht abgerundet, denn die Beweglichkeit der einzelnen Teile sollte voll vorhanden sein.
    Darum habe ich auch nur an den sichtbaren Teilen sehr dünn Farbe aufgetragen. Nach dem endgültigen Zusammenbau die Beweglichkeit der Bauteile nochmals überprüft und zusätzlich mit einem Trockenschmiermittel versehen.
    Nun noch die Übergangsgitter an den Lenz Donnerbüchsen massakrieren (Oha, der Wertverlust verkraftbar).
    Probefahrten mit veränderten Kupplungsabstand durchgeführt, Klasse, geht auch mit engerem Abstand der beiden Wagen.
    Sodann den Übergang dazwischengesetzt und weitere Probefahrten gemacht. Ob gezogen oder geschoben es funktioniert.
    Bilder aus dem Bahnhof (noch immer ohne eingeschotterte Gleise).
    Anmerkung:
    Die Testperson hatte sich freiwillig, (der Zug fährt nicht), zur Verfügung gestellt.
    Ach ja, den Übergang habe ich zusätzlich noch mit Riffelblech abgedeckt.


    Gruß
    Alfred, der „vonne“ Ruhr

  • Teil 23
    Papier, Karton und Pappe sind nicht nur für die Papiertonne.


    Die Mühle


    Hallo,


    beim Brunnerwirt in der Kunstmühle ist wieder Alltag eingekehrt.
    Der nächste Gästeansturm wird erst zum Fronleichnam erwartet und der Wirt hofft, dass das Wetter auch mitspielt.
    Alle Familienmitglieder sind auch in der Woche im Einsatz.
    An der Mühle wird der nächste Auftrag verhandelt.



    Der kleine Garten muss auch noch bearbeitet werden.



    Die Wäsche ist schon trocken und wird abgenommen.



    Der nächste Winter kommt bestimmt und Brennholz kann man nicht genug haben.



    Wie schon gesagt es ist Alltag und viel Arbeit liegt noch an.


    Man sieht sich dann beim Brunner-Wirt.


    Gruß
    Alfred, der „vonne“ Ruhr

    Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir alt werden.

    Wir werden alt, weil wir aufhören zu spielen.

    G. B. Shaw

  • Teil 24
    Papier, Karton und Pappe sind nicht nur für die Papiertonne.


    Beladung von Behältertragwagen


    Hallo,


    auch Styropor aus Verpackungen braucht nicht in den gelben Sack oder Tonne.
    Die offenen Behälter auf den Tragwagen störten schon geraume Zeit. Lose Schüttgüter einfüllen war mir ein zu großes Risiko.
    Also denn mal, ein Stück Styropor auf die Innenmaße der Container passend zugeschnitten, das heißt er soll leicht in den Behälter hinein und auch wieder leicht heraus gehen. Die Unterseite habe ich leicht abgerundet um den Block hinterher besser einzubringen.



    Den Container mit einen Stück Frischhalte-Folie, aus der Küche entwendet, auskleiden (großzügig zuschneiden, sollte oben etwas herausschauen) und den Styroporblock darin eindrücken.
    Die obere Fläche mit (Weißleim +Tropen Spülmittel) einstreichen und dann die gewünschte Beladung aufstreuen. Den Vorgang mehrmals wiederholen um die Beladung zu verfestigen und der gewünschten Optik anzupassen.



    Natürlich kann man den Styroporblock auf der Oberfläche schon vorher anpassen, z.B. als Schüttkegel, das würde nochmals Material sparen.


    Wenn der Leim trocken ist, die Frischhalte-Folie mit Beladung aus dem Container herausziehen und die Folie entfernen.
    Die Beladung nochmals prüfen ob sie leicht in den Container hineingeht, denn sonst hat man das Problem, wenn man die Ladung tauschen will.



    Meine Beladung hier ist Kohle, Ziegel und Kartoffeln.


    Mein Bauvorschlag ist nicht neu und es gibt bestimmt einige Varianten hierzu, aber, wie sagt Rüdiger Hoffmann, „ich wollte es ja nur mal erwähnt haben.“

    Gruß
    Alfred, der „vonne“ Ruhr


    PS. Danke an dieser Stelle auch an alle Leser meines Threads und auch an die, die dies mit Klicks und „Grünen“ bekundet haben.


    Alfred

    Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir alt werden.

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    G. B. Shaw

  • Teil 25
    Papier, Karton und Pappe sind nicht nur für die Papiertonne.


    Bahnmeister Emils Idee


    Hallo,


    Bm. Emil ist glücklich. Seine Fahrrad-Draisine ist nun endlich im Schrott gelandet, die Anstrengungen zur Kontrolle seines Bautrupps sind nun Geschichte und sein fortgeschrittenes Alter hat sich auch schon immer öfter bemerkbar gemacht. Und nun steht, nach endlosen Briefwechseln und mehreren Anträgen letztendlich genehmigt von seiner vorgesetzten Dienststelle in Schwebetal, die neue Motordraisine KLV 12 steht vor der Tür seiner Bahnmeisterei.



    Eine ausgiebige Rundfahrt ist auch schon absolviert und sein Trupp ist ebenso begeistert, da sie nun vom Chef zu Arbeiten an der Strecke komfortabel hin befördert werden, aber leider auch öfter kontrolliert werden können.
    Ja, alles hatte sich prima eingespielt. Das Material einladen seine Arbeiter mit auf die Sitzbank und los geht es zum Einsatzort.
    Es stellte sich aber heraus, dass manches Material im Innenraum nicht mitgenommen werden konnte da es zu groß, zu lang war.
    Emil grübelte eine Zeit lang und hatte dann die Idee.
    Bei einer Kontrollfahrt machte er halt beim Holzhandel Otto Bretter und anschließend noch einen Besuch bei Metallbau Hauke. Die beiden Bestellungen trafen nach einigen Tagen ein.
    Emils Mannschaft baute, immer wenn etwas Zeit war, nach seinen Anweisungen die Teile in der Werkstatt der Bahnmeisterei zusammen. Zum Abschluss noch ein Farbauftrag und der Dachträger Marke Emil, und er konnte montiert werden.
    Emil ist zufrieden sein Bautrupp nicht so sehr. Denn Emil kann nun Material auch schneller an die Strecke bringen.



    Aber schon hatte Emil ein neues Problem. Der Stecken-Ingenieure der Bezirksdirektion aus Schwebetal hat sich für einen längeren Kontrollbesuch angemeldet, KLV 12 fahren ist nun mal bequemer als Fahrraddraisine.



    Emil ist sein Schofför und das nervt Emil den ganzen Tag. Aber Emil hat da eine Idee….


    Gruß
    Alfred, der „vonne“ Ruhr

  • Teil 25a
    Papier, Karton und Pappe sind nicht nur für die Papiertonne.


    Bahnmeister Emils Idee ein Nachtrag


    Hallo,


    da hat man was gebaut und findet es vorzeigenswert. Man arrangiert das Fotoobjekt, bringt seine Knipse in Stellung und fotografiert das Ganze.
    Fotos werden betrachtet, ausgewertet und teilweise gelöscht.
    Ja und dann hier im Forum eingestellt.
    Ich habe die Bilder x-mal betrachtet und Alle die den Beitrag gelesen und die Bilder angesehen haben, und keiner hat es bemerkt! Oder wollte nicht kritisieren!?
    Danke an Alle die den Beitrag positiv bewertet haben.
    Aber nun ist es mir beim Archivieren der Bilder aufgefallen…. Der Träger schwebt ja über dem Dach vom KLV 12…. :sleeping:
    Und den Punkt hatte ich mir als Abschluss vom Trägerbau extra notiert.
    Ich habe es nun aber noch geschafft. :whistling:


    Wer den Dachträger nachbauen will, bei Jürgen kann man den bestellen,
    etwas nacharbeiten und die Abstützungen zum Dach nicht vergessen. :!:



    Gruß
    Alfred, der „vonne“ Ruhr

  • Moin Alfred, :)


    also,ich find deine Bauten;papier,Karton,Pappe einfach nur gigantisch und extraklasse,was du da aus diesen Materialien auf deine superschöne Anlage zauberst!
    Bitte mehr davon!
    Bewundernde Grüße
    Erwin

  • Teil 26
    Papier, Karton und Pappe sind nicht nur für die Papiertonne.


    Demo in Ruhringen !?


    Hallo,


    zwischenzeitlich war das Wetter einfach zu schön um an der Modellbahnanlage zu arbeiten (und im M 1:1 ist es aber auch sehr schön), aber das Spielen mit der Modellbahn macht auch viel Freude.
    Ja und dann ist mir zwischenzeitlich die Motivation abhandengekommen über meine Anlage, hier im Forum noch zu schreiben. Und wie man sieht, ich habe sie wiedergefunden!
    Was hat sich inzwischen in Ruhringen und Scheehövel getan?


    An einigen Stellen meiner Anlage habe ich kleine Veränderungen und Umbauten vorgenommen, Details eingefügt, Figuren bemalt und hinzugefügt und somit die Bevölkerung von Ruhringen und Scheehövel vermehrt. ;) Dinge erledigt die fast nicht sichtbar sind aber viel Zeit beanspruchen.


    Da sitze ich denn bei einem Feierabendbier an der Anlage und beobachte die vorbeikommenden Züge und träume so vor mich hin, da geht das Telefon. Am anderen Ende der Leitung das Büro vom Ruhringer Bürgermeister mit der Frage, ob ich mal persönlich zu einem Gespräch mit dem Bürgermeister vorbeikommen könnte. Da habe ich doch gleich zugesagt.
    Der Bürgermeister Müller-Wattdenscheidt kam nach der Begrüßung gleich zum Thema. Die Sanierung der Altstadt am Marktplatz ist ja nun bis auf ein Gebäude ja abgeschlossen und er wäre auch damit sehr zufrieden.
    Klagen der Anwohner am Markt wegen der vielen Baustellen wären damit ja erledigt.
    Aber… er hätte in letzter Zeit schon wieder neue Beschwerden der Anwohner auf seinen Schreibtisch bekommen. Kernthema der Beschwerden: einen Wochenmarkt an allen Tagen der Woche, das wollen die Anwohner nicht länger dulden, denn es heißt zwar Wochenmarkt aber
    2Tage Wochenmarkt wären genug. Die Beschwerdeführer wären für Markttage an Freitagen und Samstagen.
    Der dauernde Lärm, der anfallende Müll, die Parkplatzsuche sowie die blockierten Parkplätze auf dem Marktplatz, sind ihre Argumente. Er als Bürgermeister könne den Unwillen der Anlieger schon nachvollziehen und er hätte schon zugesagt, für die Lösung der Beschwerden eine für Alle zufriedenstellende Lösung zu finden.
    Was ich denn für Möglichkeiten, natürlich kostengünstig, hätte,
    a: die Anwohner zufrieden zu stellen und
    b: er keine Beschwerden mehr über den Markt auf den Tisch hätte.


    Ööha…jo, wattennu… ich habe mir eine Woche Zeit ausgebeten um das Problem zu überdenken und zu planen.
    Spontan ist mir dann eingefallen, die rechtliche Situation muss geklärt werden. Heißt, P-Schilder mit Zusatzvermerk aufstellen.
    Also den Markt am Freitagmorgen aufbauen und Samstagabend wieder abräumen. Wären da nicht eine Unzahl von Teilen (97 Stück), aber wenn es der Bürgermeister so wünscht.
    Dann mal los, was ist schon eine Woche, nix als Arbeit.


    Auftrag ausgeführt Herr Bürgermeister Müller-Wattdenscheidt.
    Zufrieden ???


    Gruß
    Alfred, der „vonne“ Ruhr

  • Teil 26 a
    Papier, Karton und Pappe sind nicht nur für die Papiertonne.


    Die Lösung für Ruhringen


    Hallo,


    So, ehe hier die Frage auftaucht, welche Beruhigungsmittel ich einnehme um den Marktplatz immer wieder einzurichten oder was ich denn wohl rauche. Die Marktstände nebst Zubehör abräumen ist etwas zu viel des Guten. Da habe ich eine bessere Lösung gefunden.
    Hier die einfache Erklärung. Es war alles von langer Hand schon geplant. Der Marktplatz existiert halt zweimal.
    Hendrik du bekommst 100 Punkte :thumbup:



    Gruß
    Alfred, der „vonne“ Ruhr

  • Hallo Alfred
    da hatte ich doch eine so schöne Idee für dein Problem.
    Und dann das. Du warst einfach schneller.
    So ein Frust :).
    Aber eine tolle Idee von dir. Gefällt mir wirklich sehr gut:
    Kulissenwechsel im Theater mit Schiebe- oder Drehbühne für die perfekt Illusion.
    Bin schon gespannt auf deinen nächsten Trick. Man lernt ja nie aus....
    Beste Grüße
    Hendrik

  • Teil 27a
    Papier, Karton und Pappe sind nicht nur für die Papiertonne.


    Knapp am Hauptthema vorbei, Resin-Modelle


    Hallo,
    alle Einwohner zwischen Ruhringen und Scheehövel sind wohlbehalten ins neue Jahr und ins neue Jahrzehnt angekommen. Mein Dank an alle die meinem Thread bisher gefolgt sind und auch Danke für alle Bewertungen die ja auch immer eine Motivation für mich sind um hier auch weiterzuschreiben.
    Nun es gibt bei mir eine Zeit des Bauens und die letzten Monate war eine Zeit des Spielens mit und auf der Anlage. Darum auch so wenig Bericht von mir. ;)
    Aber nun fangen wir gleich mal an. Da nimmt er den Stein und legt ihn gleich wieder weg (frei nach Otto Reuter). Denn nicht auf der Anlage sondern am Arbeitstisch spielt die Musik.
    Da habe ich „mal eben“ zwei Resin-Modelle zusammengebaut, aber fragt nicht nach dem Zeitaufwand, ist doch Hobby.
    Die Teile von Plusmodell im Internet gesehen, für gut befunden und bestellt. Dann, beim Auspacken festgestellt, dass da auch noch eine Messing Ätzplatine zum Lieferumfang dazu gehört. Kleinste Kleinstteile auf der Platine!!!
    Unverzagt ans Werk und die Kleinteile erstmal an die Seite gelegt. Der bebilderten Anleitung gefolgt und ab und zu eigene Zwischenschritte vorgenommen. Damit bin ich auch mit anderen Bauanleitungen erfolgreich gewesen und es hat auch oft den Zusammenbau von Modellen vereinfacht. Resin mit Sekundenkleber verkleben ist die beste Möglichkeit.
    Und dann kam der Punkt, die Teile aus der Platine werden auch gebraucht. Wie macht man das am geschicktesten (schlausten)??? Mein Lösungsweg, ohne dass die Kleinteile z.B. 2x1mm schon beim Ausschneiden aus der Platine im Nirgendwo verschwinden: Stecknadelspitze mit Sekundenkleber benetzt und auf das auszulösende Teil gestellt und trocknen lassen. Danach erst das Teil aus der Platine schneiden. Dann kann man ohne Probleme mit der Stecknadel auf der einen Seite und Sekundenkleber auf der Anderen das Teil am Zielpunkt anbringen. Sodann nach Trocknung die Nadel mit leichtem Druck zur Seite lösen und Kleberreste mit Messer von der Oberfläche entfernen.
    Nun, es wird noch viele andere Möglichkeiten geben um Kleinteile die sich auch nicht mehr mit einer Pinzette halten lassen, sicher zu Verkleben.
    Die Bilder habe ich erst gemacht als schon die Teile zur Grundierung anstanden, denn Sekundenkleber und Fotoapparat sind zwei verschiedene Welten für mich. :rolleyes:
    Gruß
    Alfred, der „vonne“ Ruhr


    PS. Ich geh denn mal lackieren.

  • Teil 27 b
    Papier, Karton und Pappe sind nicht nur für die Papiertonne.


    Knapp am Thema vorbei, Resin-Modelle


    Hallo,
    die letzten Lackierarbeiten erledigt, die Beschriftung aufgebracht, die letzten Teile zusammengeklebt und mal den Versuch gestartet den Hubwagen zu altern. Nun ist er in einem Tag um 10 Jahre älter. Der Generator bleibt erstmal im Auslieferungszustand. Aber etwas zugerüstet habe ich ihn dann doch schon.
    Gruß
    Alfred, der „vonne“ Ruhr



    PS. Die Auslieferung nach Ruhringen erfolgt noch.

  • Teil 27 c
    Papier, Karton und Pappe sind nicht nur für die Papiertonne.


    Knapp am Thema vorbei, Resin-Modelle


    Hallo,
    auch auf der Anlage machen sich der Hubwagen, nun schon seit Jahren im Einsatz, gut. Der Generator wurde heute mit der Bahn angeliefert und ist schon im Einsatz. Nur Emil weiß immer noch nicht wieso der Generator eingesetzt wird. Irgendwo, bei Otto Bretter? Ist die Stromversorgung unterbrochen? Warum sagt mir nur keiner Bescheid, immer werde ich als letzter informiert, beschwerte sich Emil, seines Zeichen Bahnmeister in Ruhringen!!!???


    An dieser Stelle ein Dankeschön nochmals für die positiven Bewertungen für meine Berichte zum Thema Resin-Modelle.


    Gruß
    Alfred, der „vonne“ Ruhr



    PS: nun schon einmal ein neues Projekt gedanklich durchplanen. Platz soll ja bekanntlich in der kleinsten Hütte sein, aber bei mir…

  • Teil 28
    Papier, Karton und Pappe sind nicht nur für die Papiertonne.


    Ein Lagerregal und ein Transportgestell


    Hallo,


    das Unternehmen „Metallbau Hubert Hauke“ hat sich nun endlich das schon lange geplante Regallager erstellt. Die Unternehmung ist auf meiner Anlage nur mit ihrer Restaurationsabteilung vertreten Die Betonmauer zum Nachbargrundstück war die ideale Vorgabe für den Anbau.



    Um die gefertigten Bauteile für die Kunden abstellen und transportieren zu können wurde schon mal ein Muster hergestellt. Die Spanngurte auf 2 Bildern habe ich wieder fortgenommen, da passte was vom Gefühl her nicht. Mit einem Strick gehalten, gefällt es mir nun.



    Diese beiden Teile entsprechen wieder dem Titelthema und zudem mit einer leichten Steigerung. Alle Teile sind aus den Resten (Rahmen) von Laser Bausätzen entstanden. Das Wellblech aus einer Geschenkverpackung Süßes.
    Recycling pur.


    Für das Firmengelände dann schon einmal den Pausenbereich gestaltet.



    Die Baugruppen müssen dann noch zusammengefügt werden
    Am Arbeitstisch, im Sitzen lassen sich die Teile immer einfacher herstellen als sich auf der Anlage zu verrenken oder noch schlimmer gebaute Nachbarteile zu beschädigen.


    Der Einbau auf der Anlage muss ich noch verschieben. „Ich will noch etwas Land gewinnen und muss noch Deiche bauen.“ :whistling:


    Gruß
    Alfred, der „vonne“ Ruhr

    Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir alt werden.

    Wir werden alt, weil wir aufhören zu spielen.

    G. B. Shaw

  • Teil 28 a
    Papier, Karton und Pappe sind nicht nur für die Papiertonne.


    Metallbau Hauke


    Hallo,


    „der Deichbau und die Landgewinnung“ sind nun abgeschlossen. Das heißt, ich habe die Grundfläche der Anlage in dem Bereich vergrößert.
    Der Metallbau Hauke brauchte den Platz um nicht ständig am Abgrund leben zu müssen. Leider war die Landgewinnung nicht so groß um das gesamte Unternehmen darzustellen. Nur für sie Restaurationsabteilung war jetzt der Platz ausreichend.
    Die beiden, im vorigen Beitrag gezeigten Teile, haben nun ihren Platz gefunden.
    Die Werkstatt und deren Ausstattung hat auch schon Fortschritte gemacht. Der Gaskessel für die Heizung wurde geliefert, aufgebaut und angeschlossen. Im Büro erkennt man das Gesprächsthema am Montag von den beiden Fans.
    Im weiteren Umfeld ist auch schon einiges geschehen. Ein Zaun sichert nun das Firmengelände. Ein Zaun mit org. Rautenform der Maschen war nicht drin. Ob ich noch eine Nato-Rolle auf dem Zaun anbringe? Vorgesehen habe ich die Zaunpfähle dafür schon einmal.
    Im Hof die Katzenköpfe (Pflastersteine) gelegt.
    Der alte Kran, aus einer Restaurationspleite einbehalten, verrichtet nun hier seine Dienste.
    Alles Grüne gesät und gepflanzt. Alles ist angegangen und wächst bestens.
    Da kann ich in gut einen Monat jede Menge Laub einsammeln.

    Wie schon in der Vergangenheit entstand auch dies Firmengelände wieder an meinem Arbeitstisch bevor es auf die Anlage platziert wurde.


    Gruß
    Alfred, der „vonne“ Ruhr

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