Der Bau meiner Spur 0e Anlage - HWR

  • Hallo Martin,


    Gegenfrage kann ich auch: Warum baust du dann keinen Weichendecoder ein? ;) Den braucht man doch für Automatikbetrieb! ^^


    Üblicherweise wird bei Handweichen ein Kippschalter eingebaut um die Zungen in Endlage zu halten und gleichzeitig das Herzstück zu polarisieren. Allerdings bin ich mir jetzt auch nicht mehr sicher, wie du die Weichen nun stellst, weil die schreibst "nicht die Weiche mit der Hand stellen" und "keinen Unterflur Zug mit Schalter".

    Aber keine Sorge, ich möchte dich nicht davon abbringen einfache Mechanik durch Elektronik zu ersetzen, das macht man beim Vorbild gern wenn die Zuverlässigkeit sinken soll. :)


    Die Röhrchen gibt es als Platinenhalterung bei den üblichen Verdächtigen im Netz für ein paar Cent, z.B. https://www.reichelt.de/distan…dk-10mm-p7145.html?&nbc=1.


    Grüße


    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Hallo H3x,


    oh ich habe etwas zweideutig geschrieben... Ich schreib es noch einmal besser.
    Ich möchte die Weichen per Hand direkt an der Weiche stellen, erst direkt an der Weiche und später eventuell mit einem Stellhebel.


    Deshalb meine Aussage ich möchte nicht an der Weiche mit der Hand stellen und dann noch einen Schalter betätigen müssen... :)


    Jetzt verstehe ich auch die Idee mit dem Schalter.. .das ist ja einfach genial :) Das dieser gleich die Zungen in die Endlage drückt.. alles klar, verstanden.

    Diese Gedanken habe ich mir gar nicht gemacht.... weil die Peco Weiche ja die Feder verbaut haben...


    Zum Thema Automatik / Automatisierung.

    Die Frage nach einem Weichendecoder stellt sich mir nicht. Ich bin ein Freund der unsichtbaren einfachen Automatisierung... Und ich mag den Mix aus alter robuster Technik in Verbindung mit moderner Technik um das alte noch besser zu machen.

    Automatik soll das ganze nur verbessern und nicht wie du richtig sagst verschlimmbessern.

    Schauen wir mal ob mein Ansatz da aufgeht...


    Sprich ich will unbedingt die Weiche vor Ort per Hand stellen, mir aber keine Gedanken über die Polarisierung machen müssen... muss man ja beim Vorbild auch nicht... und ich will auch keine Mechanik nach untern verbauen für einen Schalter oder ähnliches... :)

    Aber vielen Dank für die nette Diskussion :) ... ich habe ja nun schon oft gelernt, dass mein Ansatz nicht der Beste war.. hehe


    Gruß Martin

  • Hallo Martin,


    vergiss die Federn an den Peco Weichen. Spätestens nach dem Einschmaddern der Weichen bekommst du ein Riesenproblem. Baue die Elektrik der Weichen so, wie in der Schmalspurszene üblich. Isoliertes Herzstück mit einem Schalter unter der Stellstange, die durch den Weichenhebel betätigt wir. Das funktioniert 100%tig und die Loks bleiben nicht auf der Weiche stehen.

    Wird übrigens alles im " Mittelpuffer" beschrieben, dieser aber leider nicht mehr produziert.


    Ehem. Betriebsleitung der

    Kleinbahn Rathenow- Senzke- Nauen


    meine hooompätzsch: http://naugarderkleinbahn.jimdo.com

  • Hallo Betriebsleiter,


    ich stimme dir gern zu, aber das wurde alles schon diskutiert:

    RE: Der Bau meiner Spur 0e Anlage - HWR

    Es gibt da einen Grund, warum ich meinen ersten Bahnhof mit Peco-Weichen auf einem Autobahnrastplatz verkauft habe. :saint:


    Wenn Erfahrung die Summe aller gemachten Fehler ist möchte Martin eben noch etwas Erfahrung sammeln, wie er oben geschrieben hat :)

    Oder wie ich gern bei der Arbeit sage: Das kann man so machen, das ist dann aber später Schei... :D


    Grüße


    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Hallo Martin,


    Spätestens nach dem Einschmaddern der Weichen bekommst du ein Riesenproblem.

    Bei dem Satz war ich grade "hellwach" ;)


    Um nicht ein weiteres zu bekommen - verbinde die Zungen der Peco-Weichen auch mit einem/r kleinen Draht/litze mit den Zwischenschienen - wie hier schematisch gezeigt.


    turnout1.gif

    Quelle: Wire4DCC - Kurzschlußvermeidende Weichen (dcc-mueller.de)


    Die Kontaktierung der Zungen bei den Pecoweichen ist ja durch zwei umgebogene Blechstreifchen realisiert. Das ist nach Lackieren und Einschottern nicht mehr unbedingt eine sichere Verbindung. Die kleine Drahtverbindung bringt man am Besten noch vor dem Aufkleben aufs Trassenbrett an, da kommt na noch gut an den Schienefuß.


    Grüße

    dry

  • Moin,


    die Pecoweichen 0e habe ich abgeändert auf meinem 0e Teil auch eingebaut. Dazu trenne und isoliere ich grundsätzlich das Herzstück um es dann über den Weichenschalter polarisieren zu können. Wenn mann dann noch beide Backenschienen wie im Bild aus der vorherigen Eintrag elektrisch verbindet, gibts keine Probleme. Die Federumstellung bei den Pecos reisse ich grundsätzlich mit grosser Freude raus und füll die Lücke in der Schwelle mit einem Stück Plastik auf...


    Einen Frog Juicer, also einen Kurzschluss-Detector, braucht niemand, wenn er nicht eine Kehrschleife schalten will. Dafür ist der mal entwickelt worden. Der tut nix anderes, als bei einem Kurzschluss sofort die Polarität umzuschalten und nutzt dazu einfach die Trägheit der meisten elektrischen Bauelemente.


    Gruss, Dirk

  • Guten Abend,


    weiter geht es bei mir mit der Schiebebühne im Bereich vom Abstellbereich.

    Hier habe ich ebenfalls ein wenig Technik verbaut.

    Die Bühne mechanisch habe hier bereits erklärt.

    Elektrisch wird das ganze mit einem Stepper angetrieben.

    An jeder Endalge befindet sich ein Schalter, der aber nur als Not-Stopp benützt wird.

    Die eigentlichen Positionen sind in der Software hinterlegt.


    Der Ablauf ist recht simpel. Beim Einschalten fährt die Bühne mit einer definierten langsamen Geschwindigkeit auf den vorderen Endlagenschalter. Dann fährt die Bühne wieder mit dieser Geschwindigkeit vom Schalter herunter und dann später im Schleichgang erneut auf den Schalter zu fahren.

    Jetzt wird das ganze Reverenziert, sozusagen genullt. (oder ge0e? ;) )

    Nun wird noch automatisch die Position 1 angefahren und die einmalige Startprozedur ist abgeschlossen.


    Nun kann man beliebig oft mit dem Taster zw. der vorderen und hinteren Position wechseln.

    Und hier das ganze in Aktion:

    Video


    Euch einen schönen Abend und ein schönes Wochenende

    Gruß Martin

  • Hallo zusammen,


    die letzten Tage ist wieder einiges passiert und der Spitzkehre nimmt gestellt an.

    Ich habe mich auch hier für einen gedruckten Hintergrund entscheiden, diesen habe ich bereits für den Bahnhof installiert.

    Das gibt der Anlage eine super Tiefe und es sieht gleich viel freundlicher aus.


    Mit Lego habe ich Bahnhofsleuchten gebastelt, einfach um zu sehen wie groß und wie viel ich benötige.

    Das "zu kurze" Ausziehgleis werde ich mit einer Mauer versuchen glaubhaft darzustellen... hier soll dann Ende sein.


    Und auch an den Fahrzeugen habe ich ein wenig weiter gebaut... ich bin recht zufrieden...


    Euch einen schönen Tag

    Gruß Martin

  • Hallo Martin,

    mir gefällt das sehr.


    Beste Grüße und bleib "negativ"!

    Lutz Friedrich


    Schmalspur im Nordwesten Brandenburgs: POLLO - Brandenburgs einzigartige Schmalspurbahn,
    2022 - Schmalspurdampf vom 21. bis 29.05.2022 zu Himmelfahrt, www.pollo.de


    „Berlin für Anfänger: Tiergarten ist ein Park, Tierpark ist ein zoologischer Garten, Zoologischer Garten ist kein Park. Alle drei sind Bahnhöfe.“

  • Guten Abend zusammen,


    der Spitzkehre wächst immer weiter. :)
    Ich habe mich entschlossen zunächst auf Bausätze für die Häuser zurückzugreifen. Erst mal anschauen wie das die Hersteller so machen... Baustellen habe ich eh noch so viele...

    Mit zwei Bruchbuden von Müller möchte ich eine kleine Brennerei darstellen.

    Noch spiele ich ein wenig mit der Anordnung der Gebäude, mal schauen...

    Das ist aktuell mein erster Entwurf:



    Euch noch einen schönen Sonntag


    Gruß Martin

  • Guten Morgen,


    mensch Fritze du siehst auch alles... aber ja dem ist so... die Kreuzung muss noch fertig gebaut werden. Ich habe mich hier entschieden, erst einmal den Fuhrpark entsprechend zu erweitern um möglichst alle Fahrzeuge auf den Gleisen testen zu können.


    Hespertalbahn Das ist ein sächsischer O-Wagen Bausatz von Henke... der muss noch fertig gemacht werden.


    Einen guten Start in die Woche.

    Gruß Martin

  • Hallo zusammen,


    bei mir beginnt jetzt auch wieder die Zeit wo ich mehr Zeit im Haus verbringe.
    Beginnen möchte ich mit Einschottern der Gleise.

    Mit dem ersten Versuch nur mit Schotter war ich so erst mal gar nicht zufrieden.


    Natürlich ist das noch nicht richtig "sortiert" aber so rein von der Optik war mir das zu neu und nicht wie eine typische Schmalspurbahn.


    Ich habe dann kurzer Hand etwas Sand aus dem Sandkasten der Kinder gemopst :) Hoffe die bekommen das nicht mit.. hehe

    Mit dem habe ich dann recht großzügig gearbeitet. Weiterhin hatte ich noch aus einem Urlaub schwarzen feinen Sand hier liegen.


    So sieht das schon besser aus... aber irgendwie wie ich persönlich finde noch immer nicht wie eine alte ungepflegte Schmalspur... oder?
    Habt Ihr eine Idee wie man das noch besser hin bekommt bzw. wie habt ihr das gemacht?

    Euch einen schönen Tag und ein schönes Wochenende
    Gruß Martin

  • Hallo Martin

    Es fehlt das Unkraut und Moos. Dort wo die Loks länger stehen und abgeschmiert werden etwas schwarzes Altöl andeuten. Angedeutete Fußwege bringen auch etwas Abwechslung.

    Bist auf einem guten Weg, :) weiter so.

    Grüße aus dem Odenwald


    Andreas :)

  • Hallo Martin,


    ja, stimmt wie mein Vorschreiber bemerkte:

    Bist auf einem guten Weg, :) weiter so.

    Allerdings, vielleicht hast Du das auch noch vor, würde es sich gut machen und gleich viel realistischer aussehen, wenn Du die Schienen in verschiedenen Tönen patinieren würdest. Gerade bei "Schmalspurigem" halte ich das für - naja - fast unabdingbar. Die Schienen VOR dem Einschottern zu patinieren fällt aber wesentlich leichter, besonders wenn´s um das Kleineisen geht. Nachträglich geht schon, ist halt z. T. fummelig und ggf. mit Nacharbeiten verbunden (Schotter).


    Viel Spass noch auf allen Deinen schmalspurigen Wegen wünscht ...

  • Hallo Martin,


    die Pigmente auf die Stefan "Chopin" hinweist, würde ich im Gegensatz zu ihm nicht auftupfen (sorry Stefan ;) ) , sondern mit einem dickeren, aber mit weichen Haaren ausgestatteten Pinsel trocken aufnehmen und mit Abstand zum Boden vorsichtig "abklopfen" (mit einem Finger von oben drauf vorsichtig ! klopfen. Vorsichtig, da sonst anfangs auch zu viel auf einmal rieselt!) so dass die Pigmente schön verteilt mit Abstand auf die Fläche rieseln. Dabei den Pinsel immer über der Fläche bewegen!


    Der Abstand Pinsel - Boden bestimmt dabei auch die Dichte mit der Letzterer "berieselt" wird, somit die Farbintensität. Eher höher anfangen, wo es Sinn macht (mehr Farbe benötigt wird) tiefer gehen.

    Beim Tupfen finde ich die Gefahr viel zu groß das die Pigmente eben als "fetter Tupfer" zu konzentriert auf einer zu kleinen Fläche landen. Die kriegst Du aus dem Schotter/Sand Gemisch nicht wieder vernünftig weg.


    Außerdem würde ich zuerst in das Schotter/Sand Gemisch noch mindestens zwei-drei unterschiedliche, feinere Sandkörnungen wie oben beschrieben einrieseln und das Ganze erst mal mit dem üblichen Leim (Flexkleber o. Weissleim/Wasser Gemisch) verkleben.

    Dazu die von Robert angeregten Verschmutzungen am Gleis und im Gleisbett selbst.


    Die Pigmente erst dann einrieseln wenn dieser bereits weitgehend trocken ist, oder ganz getrocknet ist.

    Die halten auch dann.

    Anschließend ebenfalls mit etwas Abstand Sauger-Boden, absaugen. Ggf. kann man sogar mit einer Staubsaugerbürste direkt auf den Boden gehen.


    Du kennst ja meine Dauerbaustelle im Stummis, den Bereich im BW habe ich so gemacht und auch den Bahnsteig (hier viele unterschiedliche Körnungen gemischt bis hin zu Pigmenten)

  • Guten Morgen zusammen,


    vielen Dank für die vielen Anregungen... auch wenn es schon nicht so schlecht Ausgehsehen hat, gefallen hat es mir noch nicht.

    Und ihr habt natürlich vollkommen recht! Ich war viel zu schnell mit dem Schotter. Damit mache ich es mir nur im Anschluss viel zu schwer.

    Das ist aber alles gar kein Problem... kurz den Staubsauger benutzt und ich kann noch einmal beginnen.


    Begonnen habe ich nun mit der groben Ausgestaltung neben dem Gleis... das die Höhe schon mal passt.

    Das alles habe ich dann mit brauner Farbe gefärbt... so sieht man es nicht wenn der Schotter nicht 100% deckt.


    Weiter geht es mit dem Gleis. Das Peco 0e Gleis sieht schon nach einem älteren Gleis aus, aber das Plaste wirkt doch nicht so toll.

    Eigentlich will ich es ja eh alles verdreckt und zugewachsen aussehen lassen... aber die ein oder andere Schwelle kann auch mal durchschauen.. das sieht denke ich nicht so schlecht aus.

    Also habe ich mich einfach mal daran gewagt und mit sehr wässriger Acryl Farbe in braun einfach über die Schwellen eine Art Lasur aufgetragen.


    Ich habe da gar nicht groß drauf geachtet wie viel ich auftrage... aber im Vergleich zum originalen Gleis ist das schon ein starker Unterschied... das hätte ich so gar nicht gedacht.


    Euch einen schönen Tag

    Gruß Martin

  • Guten Abend zusammen,


    und weil es gerade so schön von der Hand geht, wird fleißig weiter gebaut.

    Ich habe begonnen, vor dem Schottern 8o, die Schienen ebenfalls etwas in der Farbe anzupassen... ganz einfach und herkömmlich mit dem Pinsel.

    Das ging recht schnell und ich bin mit dem Ergebnis schon sehr zufrieden.

    Ich persönlich mag den etwas dunkleren Ton der nicht so ins rot orange geht lieber... das ist wie immer etwas Geschmacksache.
    Aber schon sehr interessant was man mit etwas Farbe erreichen kann.


    Weiterhin habe ich für den Bahnhof das Holz bearbeite und die Weichen mal probe gelegt.

    Das wird ganz schön groß :)


    Hier noch einmal zu Erinnerung der angestrebte Gleisplan:


    Euch eine Gute Nacht :)
    Gruß Martin

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