Der Bau meiner Spur 0e Anlage - HWR

  • Guten Abend,


    Ich benötige einen Rat von Euch!
    Ich habe bereits etwas Gleismaterial für den Abstellbereich gekauft und würde dies gern installieren.
    Angetrieben werden die Weichen mit Servos über einen ESU SwitchPiloten. Ich habe auch den passenden Extention (Relais) hier.
    Das Herzstück möchte ich entsprechend der Stellung polarisieren ...
    Frage: die Zungenschienen ebenfalls mit polarisieren bzw Stromlos schalten, oder nur beide zusammenführen und mit dem Herzstück polarisieren...


    Zungenschienen nur durch anlegen versorgen hätte ich Bauchschmerzen...


    Wie habt ihr das gelöst?


    Dankeschön! Gruß Martin

  • Hallo Martin,


    die Frage Herzstück polarisieren oder nicht polarisiert hier...es gibt hier nicht wenige, welche darauf verzichten, es gibt ja USP, aber wer langsam fahren will, kommt nicht drum herum. Ich habe alle meine Herzstücke polarisiert und bei diversen Tests festgestellt, dass bspw. die Lenz`sche Kö auf den stromlosen Weichenzungen ihr Signal verliert, indem sie einfach erheblich langsamer wird. Das hat nicht mit der USP zu tun, ist rein der Verlust des DCC Signals oder RailCom.

    Daher habe ich angefangen, ganz dünne Stücke Kupferlitze in die Kehlen der Schienen über die Zungengelenke zu löten. Das ist so gut wie nicht sichtbar und erfüllt vollkommen seinen Zweck. Habe ich bereits aus H0-Zeiten so übernommen und es hat sich dort jahrlang bewährt.


    Gruss, Dirk


  • Hallo Martin,


    ich baue im Schattenbahnhof und im sichtbaren Bereich mit Weichen von Walter Völklein (WEICHEN WALTER).


    um das Ganze betriebssicher zu gestalten verbinde ich die Schienen mit angelöteten Litzen. Diese sind dann später vom Schotter verdeckt...
    Der Antrieb erfolgt bei mir ebenfalls mit ESU Switchpilot und Extension...
    Siehe auch hier: Link zum Beitrag




  • Hallo Klaus!


    Ich bin fast so weit das ich auch etliche WW- Weichen anschließen darf.
    Daher die Frage an Dich, warum Du auf dem unteren Bild eine zusätzliche Verbindung zwischen der Aussenschiene und der Zunge im feststehenden Teil der Zunge gelötet hast.
    Direkt darüber und darunter hast Du doch eine gelötete Verbindung über die beiden "Schwellen"!
    Die beweglichen Teile der Zunge will ich so verbinden da der eingebaute Gleisverbinder sicher nicht dauerhaft zur Stromweiterleitung taugt.
    Oder sehe ich da etwas falsch?


    Gruß
    Adalbert

  • Guten Abend Adalbert und alle Mitleser,


    bei den Zungen handelt es sich um Federzungen, das bedeutet die Zunge ist durchgehend bis kurz vor das Herzstück.


    Die Schienen sind auf einer Art Sockel aufgelötet, die wiederum auf den Schwellen aufliegen, so dass später die Holzschwellen untergeschoben werden können.


    Ich habe offen gesagt nie nachgemessen, aber ich bin mir nicht sicher ob diese Verbindung elektrisch leitend ist.
    Zur Sicherheit, quasi als Rückfallebene habe ich die Verbindungslitzen eingelötet.

  • Hallo Klaus!


    Ich hatte die Weichen schon länger nicht mehr gesehen...
    Meine haben auch Federzungen und bis zu 8 Verbindungen wie bei Deinen im Zungenbereich, das sollte reichen als Verbindung.
    Gleisverbinder haben nur die beiden Aussenschienen im Herzstückbereich, die müssen natürlich überbrückt werden.


    Gruß
    Adalbert

  • Guten Morgen,


    vielen Dank für die vielen verschiedenen Lösungsansätze... ich habe den für mich passenden gefunden und umgesetzt.
    Ich habe die Zungenschienen vom Herzstück getrennt und an den bereits vorgesehene Stelen mit der jeweiligen Außenschiene verbunden.
    Diese Stelle nutze ich gleichzeitig als Einspeisung.
    Weiterhin habe ich den beweglichen Teil der Zungenschiene extra mit einem Kabel verbunden.
    Nicht das irgendwann nach vielen Jahren die Zunge nicht mehr 100% anliegt, und die Stelle wo es sich bewegt ebenfalls nicht mehr 100% Kontakt gibt... sicher ist sicher...


    Mal eine ganz andere Frage:
    Wenn ich einen größeren Radius mit Flex lege... wie kann ich den Radius gleichmäßig auslegen... ohne eine Schablone mit dem Drucker zu erstellen...?
    Wie macht ihr das? ;)


    Gruß Martin

  • Hallo Martin,


    ich habe mir schon mal Schablonen aus Sperrholz gesägt... vorher allerdings einen Ausdruck aufgeklebt. Geht aber auch mit einem selbstgebauten RIESEN-Zirkel... aus Schnur am Nagel plus Bleistift... alternativ ne Latte nehmen...


    Einfach kreativ vorgehen... dem Zug ist es egal, ob der Radius 200 cm oder 199 cm groß ist... Hauptsache gleichmäßig... mit Übergangsbögen 8)


    Gruß Thomas

  • Hallöchen,


    wie Ihr sicher mitbekommen habe, hat sich bei mir eine kleine Änderung ergeben.
    Ich werde auf dem vorhandenen Platz eine Anlage in 0e bauen. Alle bisherigen Konstruktionen werden komplett übernommen.
    Nur das Rollmaterial wird weitestgehend ersetz werden.
    Aus diesem Grund werde ich hier einfach weiter berichten bzw. rege Diskussionen anregen.


    Die aktuelle Planung von den Gleisanlagen sieht so aus:

    Gruß Martin

  • Guten Abend,


    ich hätte da gleich mal wieder eine Frage an die Runde hier... !
    Ich überlege mir gerade, wie ich am besten die Ansteuerung der Weichen in den beiden Bahnhöfen aufbaue.


    Es gibt hier ja so viele Möglichkeiten...
    Im Abstellbereich werde ich die Weichen mit Servos stellen.
    Dies könnte ich in den Bahnhöfen auch so machen, aber dann muss ein kleines Stellpult her...
    Oder aber man verzichtet hier darauf und stellt die Weichen komplett per Hand... aber dann muss ich mir mit der Polarisierung Gedanken machen...


    Wie habt ihr das gelöst?
    Wo sind die Vorteile bzw. Nachteile?


    Gruß Martin

  • Hallo Martin,


    ich benutze PECO-Weichen mit Elektrofrog, die ich mit dem Finger direkt an den Weichenzungen umstelle. Die Polarisierung des Herzstücks ist in diesen Weichen automatisch. Einige dieser Weichen sind schon viele Jahre alt (waren in einer älteren Anlage verbaut) und funktionieren noch immer einwandfrei. Es gibt aber soweit ich weiß (nicht von Peco) auch oberirdische Stellhebel, die man anbauen könnte, wenn es einem auf das Erscheinungsbild ankommt.
    Natürlich sehen diese Weichen (und Gleise) nicht wie "echte Deutsche" aus :D , aber mich stört das nicht im Geringsten. Außerdem wird die Nahsicht mit zunehmendem Alter sowieso immer schlechter, und um den Unterschied zu sehen, braucht man dann bald eine Lupe - und wer spielt schon mit Lupe in der Hand? :)


    Tschüß
    Utz

    My Private Idaho - die Camas Prairie Railroad (H0) und Laclede Timber & Coal (0n30)

  • Grüß Dich Martin,


    Schau doch mal bei H0-fine. Da gibt es diverse Stellmechanismen für Spur0. Mechanisch oder per Servo...

  • Moin,
    wenn Du es kannst, siehe hier. Einige Bedenkenträger gibt es aber :rolleyes:
    Du kannst ein 5 V Steckernetzteil kaufen oder es aus dem Schienenstrom ableiten. Der Link für den Tester tut es noch, Servos gibt es derzeit in CN, 10 Stk. für < 10€.
    Bauteile für 10 Eigenbaunetzteile bekommt man auch dort für ca. 10 €.(Gleichrichter, 78L0x, Elkos 1000-2000µ16V, 100 nF Cs...)
    Dauert halt nur etwas, bis die die Seidenstraße entlang gekommen sind. 8)
    Wenn man etwas Zeit zum Suchen investiert, und Großes vorhat, holt man 100er Packs von einzelnen Bauteilen und es wird noch günstiger. Wenn dann noch SMD....

  • Guten Morgen zusammen,


    die Ansteuerung der zwei Weichen im Abstellbereich wird mit Servos neben dem Gleis erfolgen.
    Die verwendeten Peco H0 Weichen haben einen kleinen Zapfen auf jeder Seite den man zum Bewegen ansteuern muss.


    Ich selber habe für meinen Oldtimer im Maßstab 1:1 eine Fräse angeschafft.
    Da mir im Maßstab 1:45 noch die Erfahrung und eventuell auch das nötige Werkzeug fehlt, wird an dieser Stelle ein kleiner Adapter für die Ansteuerung der Weichen mit vorhandenem Material für die zwei Weichen entstehen. Dabei geht es nicht unbedingt darum eine möglichst einfache Lösung zu erhalten... ich will eher testen ob ich so klein die passenden Werkzeuge habe...
    Wert wird aber auch darauf gelegt, dass ich in den engen Bereich möglichst nie wieder eingreifen muss... :)


    Folgender 3D Entwurf ist entstanden:


    Ein kleiner Aluminiumblock wird auf dem Untergrund mit 2 Schrauben fest verschraubt.
    In dem Block wird ein Messingrohr mittels einer kleinen Schraube fixiert. In dem Messingrohr läuft die eigentliche Führungsstange welche an den Enden abgeflacht und mit einem Loch versehen ist.
    Das Loch der einen Seite verbindet den Zapfen der Weiche mit der Stange, auf der anderen Seite wird per Federstahldraht der Servo angeschlossen.
    Großer Vorteil: Auf die Weiche werden keine seitlichen Kräfte übertagen...


    Gruß Martin

  • Guten Morgen zusammen,+


    die letzten Tage habe ich wieder etwas Zeit gefunden und habe viele Teile gefräst, gebohrt und gesenkt... :)
    Der zweite Anlagenteil wird nun aufbaut, das Material ist wie beim ersten Teil auch 20x20 mm Aluminiumprofil mit einer 6mm Nut.
    Ich beginne mit den schwierigsten Teil am Fenster.
    Hier möchte ich ein Teil einsetzen, was ich bzw. auch jeder andere schnell entfernen kann.
    Spannweite ist 100cm... also schon recht ordentlich.
    Zweite große Voraussetzung: Es soll 100% passen, also einsetzen uns losfahren... ich möchte hier nicht immer ausrichten müssen.
    Hier sieht man die entstandene Konstruktion:

    Die Stange in der Mitte wird geführt und passt zu 100% in das Material... somit habe ich einen Anschlag vor und zurück.
    Und links und rechts wird das ganze durch die Konstruktion an sich geführt... da man alles einstellen kann... passt super und ist dazu noch sehr leicht.


    Und hier das ganze Teil schon mal mit der ungefähren Gleisführung... schon ganz schöner Unterschied in der Steigung.

    Mal sehen wie ich das schön gestallte...dazu habe ich noch keine Idee... :)


    Schöne Weihnachten
    Gruß Martin

  • Hallo zusammen,


    der Unterbau der Spitzkehre ist fertig, der Holzaufbau ist verlegt und die ersten Gleise und Weichen habe ich beschafft.
    Mit dem Material habe ich meinen geplanten Bahnhof nachgestellt... aber so richtig gefällt mir das nicht... optisch sind die Gleise zu sehr an die Wand gedrängt...
    Hier möchte ich mehr Platz haben um den Übergang zum Hintergrund besser ausgestallten zu können...


    Eine Änderung im Plan muss her... zunächst habe ich mit den Gleisen 1:1 Versuche unternommen... bis ich zufrieden war.
    Hier die geplante Änderung: Ein Rückschritt mit Fortschritt! :)


    Durch die Änderung habe ich noch einiges an Gleislänge gewonnen, sehr gut.
    Ich kann auf die Segmentdrehscheibe am Ende verzichten, auch sehr gut.
    Ich kann von der von oben kommenden Stecke nur noch auf das innere Gleis ausweichen, auf den ersten Blick nicht mehr so gut.
    Aber für die Modellbahn ist das gar nicht so schlecht... :) Will man hier eine Zugkreuzung darstellen, erfordert das ein erhöhtes Rangieren... wieder mehr Spielspaß.


    Hier mal ein Test mit dem vorhandenem Material.... Platz ist mehr als genug da.



    Gruß Martin

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