Oberfränkischer Dorfbahnhof im Bau

  • Hallo,


    ein Hilferuf an die Hausbau-Experten


    Ich bin am Überlegen, wie ich das/die Regenfallrohr(e) anbringe !


    Hier möchte ich auch die erforderlichen Rohrschellen nach Möglichkeit gestalten.


    Da das Dach aber aus den bereits erwähnten Gründen abnehmbar bleiben muß,
    komme ich derzeit auf keine -für mich- vernünftige Lösung des Problems.


    Hat von Euch jemand hierfür einen brauchbaren Vorschlag parat ?
    Ich bin dankbar für jeden Tipp.


    Grüße
    Arnold

  • Ich bin mir noch nicht im Klaren darüber, welches der 3 vom Hersteller vorgeschlagenen
    Verfahren ich anwenden werde, um die Decklatten mit den Bretterwänden zu verkleben.

    Hallo Arnold,


    ich habe die Decklatten "einfach" mit UHU Alleskleber vorsichtig mit einem Zahnstocher eingestrichen und aufgeklebt. Eventuell herausquellenden Kleber entfernte ich dann mit Azeton. Das hat ganz gut funktioniert.


    Viele Grüße
    Robert

  • Hallo Arnold,
    die Rohrschellen imitiere ich mit ganz feinem Silberdraht der verlötet wird damit er in die Wand eingesteckt werden kann.
    Um das Dach abnehmbar zu lassen bohre ich mit einem Bohrer das Fallrohr auf und stecke einen dünnen Draht hinein. Dann wird die Dachrinne mit dem Rinnkasten (Addie) ebenfalls durchbohrt. Jetzt kannst Du das Dach aufsetzen und auch wieder abnehmen. Der Draht vom Fallrohr sollte allerdings nicht zu lang sein.
    Am unteren Ende das Fallrohres bohre ich ebenfalls einige Millimeter an und schwärze die Bohrung. Ein kleines Stück des Fallrohres biege ich vorsichtig damit der Regen ins Kiesbett oder in einen Gully laufen kann. Du weißt ja das man damals zur Jahrhundertwende noch nicht überall eine Kanalisation hatte.
    Gruß
    Husbert

  • Hallo Arnold,
    bei meinem Lokschuppen habe ich es ähnlich wie Husbert gemacht:
    Für die Rohrschellen habe ich feinen Draht genommen, diesen auf der Wandseite des Rohres verdrillt und in ein Loch in der Hauswand befestigt.
    Die Addie-Rohre und Rinnen sind an der Trennstelle nicht verklebt. Das Dach lässt sich problemlos abheben und wieder aufsetzen - passt!




    Viele Grüße
    Heiner


    PS
    Der Draht ist übrigens ein feiner Alu-Draht, wie er bei der Teebeutel-Produktion zur Verbindung von Beutel/Faden und von Etikett/Faden verwendet wurde. Davon habe ich noch eine ganze Rolle mit mehreren hundert Metern als Relikt aus meinem früheren Leben hier rumliegen. Heute werden die Einzelteile des Teebeutels aus Umweltschutzgründen nur noch "verrändelt", d.h. ohne Aludraht verbunden.

  • Hallo Arnold,


    bei meinem Nebengebäude im Bahnhof Bischofsgrün habe ich unten an der Dachrinne, dort wo das Fallrohr anschließt, ein kurzes 2-3 mm langes Messingröhrchen angelötet. Dessen Durchmesser passt genau in das Regenfallrohr. Dadurch "rastet" das Dach perfekt ein und nichts kann verrutschen. Beim nächsten Stammtisch bringe ich Dir mein Gebäude mal mit, dann kannst Du es dir mal ansehen.


    Viele Grüße
    Klaus

  • Hallo alle,
    hallo Robert, Berthold, Heiner und Klaus,


    Um es etwas abgewandelt auszudrücken:
    "Warum mit den Gedanken in der Ferne schweifen, wenn die Lösung einfach und so nah" !!


    Herzlichen Dank für Eure Ratschläge,
    auch an Ro
    land und Jacques, für die Tips zur Verklebung an der Güterhalle.


    Herzliche Grüße an alle
    Arnold


    P.S.
    @ Klaus, ich freue mich schon auf den Anschauungsunterricht beim nächsten Stammtisch !

  • Moin Berthold,


    von wegen, ".....damit der Regen ins Kiesbett oder in einen Gully laufen kann......"


    Das mag 1904 vielleicht auf Deine "vom Wasser umschlungene" Heimat Angeln zugetroffen haben, aber
    keinesfalls auf einen Ort auf der von Haus aus wasserkargen Fränkischen Alb. Da gab es zu dieser Zeit
    noch nicht einmal eine kommunale Wasserversorgung; jeder holte sein Wasser aus der nächstgelegenen
    Quelle (komisch, daß die damals alle überlebt haben !) -;)


    Und aus dieser Wasserknappheit heraus wurde das Regenwasser von Dächern -und dies nicht nur von
    öffentlichen Gebäuden- meistens in einer Zisterne aufgefangen, um, wie im vorliegenden Falle dem
    "Rotkäppchen un sin Fru" -mittels Schwengelpumpe wieder emporgefördert- zum Gießen des
    "Dienstgartens" zur Verfügung zu stehen.


    Und aus der neben dem Abort angelegten "Odlgrum"(Schöpfgrube) kam der notwendige Dünger
    für die Gewächse des "Dienstgartens"......(von wegen Kanalisation)


    Wenn der Platz ausreicht, werde ich versuchen, auch so einen "Dienstgarten anzulegen".


    In diesem Sinne herzliche Grüße von Franken an die Ostsee
    Arnold

  • Hallo,


    was macht man am Rosenmontag, wenn es draußen schneit ? Man baut am Güterschuppen weiter !


    Zu allererst wurden die Innen-Sichtseiten der Bretterwände mit Holzbraun gestrichen.



    Nachdem ich von euch einige Vorschläge die Verklebung der Deckleisten auf den Bretterwänden
    erhalten hatte, habe ich vor dem "scharfen Schuß" etwas geübt. Am wenigsten kam ich mit der
    "Farbverklebungs"-Methode zurecht. Wenn ich links angefangen habe, meine Revell Aquacolor
    (Acryl-Farbe) aufzubringen und endlich rechts damit fertig war, war an keine Klebehaftung mehr
    zu denken, da die Farbe dann links schon klebeunwirksam angetrocknet war. (Pinsel-Methode)
    Bei Verwendung von Klebstoff erzeugten meine "Dosierungskünste" unschöne Kleberwülste.
    Soweit, so gut.
    Dann habe ich die von Jürgen(Jaffa) in der Bauanleitung vorgeschlagene "Sprüh-Kleber-Methode"
    probiert, und siehe da; alles lief wie gesprüht, pardon, wie geschmiert.


    Die feinen Deckleisten wurden auf dem Balkon mit Sprühkleber versehen und anschließend
    an die Bretterwände angepaßt und mittels einer -noch vollen- Flasche meines Lieblingsweines
    (nein, kein Frankenwein !) beschwert, bis der Kleber angezogen hatte.



    Gegen Abend dann wurden die Teile mit ihrer endgültigen Farbe versehen. Bretter und
    Deckleisten wurden mit schwarzgrün matt, die Tor-, Fenter- und Türeinfassungen mit
    holzbraun gestrichen. Hier das Ergebnis:



    Und dann ?...... Dann wurde die Flasche geöffnet und jetzt wiegt sie nur noch die Hälfte.


    Einen schönen Rest-Rosenmontag sowie Faschingsdienstag wünscht Euch
    der Oberfränkische Fastnachts-Muffel
    Arnold

  • Revell Aquacolor

    Hallo,


    ich habe nicht geschrieben, dass Du Revell Aquacolor verwenden sollst, sondern Revell farblos Matt, dass sind die kleinen Blechdosen, diese Farbe hat eine Trockenzeit von ca. 12 h. Damit geht es hervorragend. Dieser Lack verträgt sich auch mit Revell Aquacolor.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo Roland,


    danke für Deinen Hinweis.
    An die "kleinen runden" habe ich bei Deinem Vorschlag gar nicht gedacht,
    weil ich seit Jahren schon die "kleinen viereckigen" von Revell verwende.
    Beim nächsten Mal werde ich es Deinem Rat gemäß ausprobieren.


    Beste Grüße
    Arnold

  • Hallo Arnold,


    und wenn Du Dir schon mal den Mattlack von Revell kaufen gehst, dann kaufe Dir gleich noch farblosen Glanzlack vom gleichen Hersteller. Mit diesem kannst Du dann die Scheiben in Deine Fenster einkleben.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo miteinander,


    heute habe ich wieder ein wenig weitergemacht mit der Güterhalle.


    Für alle diejenigen, die auch vorhaben, diese Güterhalle zu bauen, einige
    Hinweise von mir, worauf besonders geachtet werden sollte.


    Obwohl Jürgen(Jaffa) an diesem Gebäude (als "Hellengerst" entworfen und
    hergestellt), für die Verwendung als Güterhalle "Ottbergl" verschiedene
    Änderungen berücksichtigt hat, bleibt es dem "Bauherrn" des Bausatzes
    nicht erspart, diesen "vorausschauend" zusammen zu bauen.


    Auf folgende Punkte sollte der Erbauer nach von mir bisher gemachter
    Erfahrung tunlichst achten:


    Punkt 1: Teil 5 des Bauabschnittes 1
    Die Aufnahmenut für dieses Teil in der Bodenplatte paßt zu Hellengerst, nicht zu Ottbergl.
    Entweder man setzt das Teil in die dafür vorgesehene Nut, dann müssen die beiden seitlichen
    Nasen sauber abgetrennt werden- oder man setzt das Teil in die Aussparungen der anderen
    Teile, dann muß die Bodenfeder abgetrennt werden (habe ich so gemacht)
    Die tut der Stabilität der Bodenplatte keinen Abbruch.





    Punkt 2: Anpassungsarbeiten an Teil 7
    Nachdem Ottbergl die Eingangstür zum Güterboden auf der überdachten Rampenseite hat,
    muß aus dem Teil 7 sowie aus dem hierzu gehörigen Mauerstreifen der Türausschnitt vom
    Erbauer selber gemacht werden



    Punkt 3: Gebälk-Erweiterung
    Damit die Bretterwand mit dem Türausschnitt bündig auf dem Mauerwerk aufliegt, muß ein
    kleiner Holzstreifen auf das Mauerwerk geklebt werden (Reststreifen aus dem Bausatz)



    Punkt 4: Eingangstür
    Damit die Tür eingesetzt und vor allem verklebt werden kann, habe ich auf die Rückseite
    derselben ebenfalls feine Sperrholzleistchen leicht überstehend aufgeklebt, somit kann die
    Türe gut haltbar eingeklebt werden



    Wenn die Türe passgenau oben abschließend eingesetzt wird, bleibt unten zur Bodenplatte
    hin ein Spalt.



    Diesen Spalt werde ich dadurch verschwinden lassen, daß ich eine Türschwelle einsetze.




    Ich muß sagen, daß mir der Zusammenbau des Gebäudes immer mehr Spaß bereitet; war
    ich doch anfänglich
    -als eingefleischter "Polystyroler-Häuslebauer"- gelaserten Bausätzen
    gegenüber sehr skeptisch eingestellt. Na ja, man lernt eben nicht aus, und das ist gut so.


    Soweit für heute, bis bald
    Arnold

  • Hallo Arnold


    So gut die Tür von außen aussieht, von innen, naja ...


    Mal drüber nachgedacht das Türchen beweglich zu machen?
    In diesem Maßstab doch schon fast zwingend!?


    Ich muss bei Euren Zangeleien immer daran denken wie ich in 1:120 versuche die Dinge beweglich darzustellen,
    Ihr habt so viele, tolle Möglichkeiten!


    Beste Grüße aus dem Bärliner RAW,


    Dirk

  • Hallo Dirk (7-kuppler),


    es ist schon herzerfrischend und wahnsinnig aufbauend, wie Du als bekennender TT-ler
    verstehst, hier im -Spur Null Forum einige der wenigen noch aktiv schreibenden Mitglieder
    zu motivieren mit Deinen unschlagbar positiv herüberkommenden Kommentaren, wie z.B.:


    ..."Aber sach ma, bleibt der so glänzend am Fahrwerk?"


    ..."Hast Du mal darüber nachgedacht, die Räder zu brünieren?"


    "So gut die Tür von außen aussieht, von innen, naja..."


    ..."mal darüber nachgedacht, das Türchen beweglich zu machen?"


    Ich hoffe, Du hast Verständnis dafür, daß ich mich in Zukunft Deiner durchaus positiven
    und wohlgemeinten -von mir aber nicht benötigten- "Psycho-Therapeutischen Behandlung"
    dadurch entziehen werde, indem ich ganz gelöst, ruhig und entspannt den Ignore Button
    drücke.


    Mit den besten Grüßen in das Bärliner AW
    Arnold,
    der nach wie vor Spaß am Hobby hat



  • Hi Arnold


    Nun, ich möchte Dich nicht kompromitieren oder Dir zu nahe treten.
    Auch allen anderen hier nicht.
    Und nicht daß Du mich mißverstehst!
    Ich denke nur an das verschenkte Potential.
    Ich entschuldige mich hiermit bei Dir und eventuell allen anderen denen ich, ohne besondere Absicht, zu nahe getreten bin!


    Eine Tür die offen steht oder gar beweglich ausgeführt ist, belebt das Modell, egal welcher Art, aber ungemein.
    Ebenso wie teilweise eingeschlagene Vorderachsen von Kraftfahrzeugen.


    Und, wenn jemand ein Modell vorstellt, das noch nicht fertig ist und vergisst daß auch so zu benennen tuts mir Leid.
    Daß derjenige ein Könner seines Faches ist, hat er inzwischen hinreichend dokumentiert.
    Ist halt oft ein Manko der nicht persönlichen Kommunikation, kommt immer wieder mal vor und soll keineswegs einen Angriff irgendwelcher Art darstellen!


    Beiläufig sei hier kundgetan daß ich eben nicht nur in 1:120 "unterwegs" bin.
    So entwickle und zangle ich Modelle im Maßstab von 1:160 bis 1:22,5.
    Und dabei macht es mir irrsinnigen Spaß das jeweils Maximale aus dem Modell herauszuholen.
    Dabei gilt für mich: Je größer der Maßstab, desto größer der Detaillierungsgrad und die Funktion.


    ... ist aber nur meine ganz persönliche Meinung!


    Mit besten Grüßen aus der "halben Bärliner Rotunde",


    Dirk

  • Da es ja um meinen Bausatz geht, melde ich mich auch noch einmal zu Wort. Arnolds kleine Mängelliste bedarf einiger Erläuterungen.


    Bei dem Bausatz, den Arnold bekommen hat, gab es einen Konfektionierungsfehler: Versehentlich hat er die Bodenplatte von »Buchbergl« (Hellengerst) bekommen; die Bodenplatte, die normalerweise mit dem GS Ottbergl ausgeliefert wird, hat alle Nuten an der korrekten Stelle. Korrekt ist, dass das Mauerstück am Türeingang gekürzt werden muss; hier wäre es sehr umständlich gewesen, die Laserform nur für diesen einen Schnitt zu ändern.


    Zum Thema Tür: Üblicherweise sollte die Tür von innen so aussehen, wie in dem angefügten Foto. Ich weiß nun nicht, ob Arnold zwei Außenseiten aufeinandergefügt hat, oder ob das innere Rahmenteil bei ihm fehlte?! Den Fensterrahmen habe ich bei meiner Tür außen knapper beschnitten; wenn auch die Innenseite der Tür »vorzeigbar« sein soll, ist das eine Option. Aber Arnold hat offensichtlich darauf verzichtet, weil diese Tür später nie von innen zu sehen und fest verschlossen sein wird.
    Türfalze habe ich nicht vorgesehen, sondern die Türen sind so dimensioniert, dass sie genau die Ausschnitte des Türrahmens habe; das gilt auch für die Türen von »Walching« und die Innentüren beim Bayerischen Würfel.


    Zum Thema Perfektion: Natürlich kann man in 1:45 viele tolle Sachen machen. Als ich vor gut anderthalb Jahren hier im Forum mit meinen 1:45-Bausätzen mein Debüt hatten, erinnere ich mich an Diskussionen, wo es um Preis-Leistungs-Verhältnis ging. Im großen Ganzen schien es eine Tendenz zu geben: Preiswerte Bausätze, die gut, aber nicht perfekt sein müssen. Wer Perfektion will, kann das Angelieferte supern.
    Zur Erinnerung: Das Bayerische Agenturgebäude von Lasersachen kostet schlapp das Doppelte im Vergleich zu meinem Agenturgebäude »Walching« ... und es gibt nicht, wie bei mir, drei verschiedene Dachdeckungen zur Auswahl.


    Gruß --- Jürgen

  • Hallo Jürgen,


    danke für Deinen Beitrag.
    Ich bitte, meinen angesprochenen Beitrag keinesfalls als "Mängelliste" anzusehen !!


    Ich wollte mit diesem Beitrag allenfalls den Kollegen, die Deinen -wunderbar- gefertigten Bausatz
    in Angriff nehmen wollen, eine kleine Hilfestellung geben, was man noch beachten kann bzw. sollte.


    Nun denn, mein Tipp , die Bodenplatte betreffend, ist dann ja schon mal hinfällig.


    Auch eine Kürzung des Mauerstückes für die Tür muß nicht "werkseitig" erfolgen(unvertretbare Mehrkosten),
    sondern kann vom Bauherrn leicht selbst vorgenommen werden; man muß es nur rechtzeitig erkennen.


    Bei der Türe selbst hat die Rückseite derselben dem Bausatz natürlich beigelegen, ich habe dieses Teil
    aus Bequemlichkeitsgründen einfach weggelassen, weil es später sowieso nicht mehr zu sehen ist.


    Und letztendlich: Um eine "Perfektion" habe ich mir überhaupt keine Gedanken gemacht !!
    Ich finde Deine Arbeit einfach Spitzenklasse und hoffe, daß Du uns auch weiterhin noch excellente
    Bausätze anbieten wirst.


    In diesem Sinne, ich baue und berichte weiter


    Herzliche Grüße
    Arnold

  • Hallo in die Runde,


    wieder ein kleiner Fortschritt zu verzeichnen; die Treppen sind -endlich- fertig.
    Aber,.....ich war fast der Verzweiflung nahe, bis sie aussahen wie auf dem folgenden Bild.
    Damit die Federn der Stufen in die Nuten der Wangen passten, habe ich die Federn leicht
    dünner geschmirgelt. So, nun paßte "trocken" alles bestens zu- und ineinander. Doch dann,
    o Schreck, jedesmal, wenn ich die letzte Stufe mit einem Tropfen Sekundenkleber versehen
    und "viel Gefühl" in die Wangen eingeschoben hatte und leicht andrückte, klappte die
    komplette Treppe wieder in sich zusammen und die bereits eingefügten Stufen "verließen"
    die Nuten in den Wangen wieder........wie pflegt ein Oberfranke dann dazu zu sagen ?
    "Do hosd edzadla an Dreeg basamm, bisd denn wirgli scho a su a alda dabbada Debb woan?"
    Er gibt aber nicht so schnell auf. Ein Beruhigungs-Spaziergang und ein "Seidla Hopfenblütentee"
    mit auf die Baustelle genommen, tun Wunder und alles war gut. Hier das Ergebnis:



    Am nächsten Abend habe ich mich über den Zusammenbeu der Schuppentore gemacht.
    Nach Verkleben der drei Teile des jeweiligen Torflügels und anschließender Farbgebung
    habe ich mir Gedanken über die Erstellung der Torgriffe gemacht. Hierzu habe ich Tacker-
    Klammern genommen, diese entsprechend zurecht gebogen und die zu langen Enden
    abgezwickt.



    Dann galt es, die "Laufrollen" der Tore exakt anzubringen. Eine fummelige Angelegenheit
    ob der kleinen Teile, die sich aber mit Geduld und unter Zuhilfenahme einer Nadel gut
    bewerkstelligen läßt. Hier kann ich nur empfehlen, gut auf die kleinen Teile aufzupassen !



    Ein fertiger Torflügel mit schwarz lackierten Laufrollen und angebrachtem Torgriff:



    Ob die Laufrollen -mit Nadel zentriert- exakt angebracht wurden, stellt man spätestens
    beim ersten "Einhängen" in die Laufschiene fest. Hier hat es auf Anhieb gepaßt.
    Die beiden Torflügel hängen gerade wie folgendes Bild von der bahnseiten Rampe zeigt.
    Auch die Türe hat inzwischen ihre Klinke bekommen.



    Ein Blick auf die von der Bahn abgewandten Seite. Die Bretterwand sowie die beiden
    Treppen zur Rampe sind noch nicht angeklebt.



    Soweit für heute, in Bälde mehr
    Herzliche Grüße
    Arnold



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