Wunschmodelle: Blick nach vorn, was fehlt und ist marktgängig?

  • Hallo Klaus!


    Die von Dir vorgeschlagenen Großraumgüterwagen konnte ich 1989 das erste mal im damaligen Westberlin bewundern.

    Auch diese Güterwagen wären eine schöne Ergänzung für den Wagenpark der Epoche 4.

    Da zu der damaligen Zeit ja noch beide deutsche Staatsbahnen (DR und DB) bestanden, wären sie vielleicht auch für einige Reichsbahner interessant.


    Auf jeden Fall würde ich mir mehr Fahrzeuge für die Epoche 4 wünschen, die- wenn man den Fachzeitschriften glauben darf- ja mächtig im kommen ist.


    MFG, Andrej.

  • Hallo zusammen,


    ich könnte mich ebenfalls für eine BR 98.11 begeistern.


    Heute möchte ich aber auch einen Vorschlag für einen Wagen machen, der im Personenverkehr sicher eine gute Figur macht und den fast jeder auf Spur 0 Anlagen einsetzen kann, da jeder sicher mindestens ein passendes Fahrzeug besitzt. Einsetzbar in den Epochen II, III und IV.

    M.W. eingesetzt teilweise zusammen mit VT 60.5 oder VT 70, VT 98, V 20, V 36, V 60, V 80, V 100, Köf II und III in Schleswig Holstein, Niedersachsen, NRW, Hessen, Bayern. Über Bremen, Hamburg, Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und die neuen Bundesländer liegen mir keine genauen Angaben vor. Vielleicht kann jemand ergänzen.


    Es geht um einen Steuerwagen, den VS 145. Davon gab es in allen Bauarten (passend zu den entsprechenden VT in Höhe und Türanordnung/Grundriss in Epoche II gebaut) zusammen ca. 400 Fahrzeuge, VS 145 001 bis VS 145 473.

    In der Epoche IV am 1.1.1970 noch 945 648, 657, 663, 698, 758, 770, 832, 833, 836, 849, 851, 857, 907,, 969, 972, 987.

    Die letzte Ausmusterung am 17.9.1972 945 698 beim Bw Bamberg.

    Beiwagen VB 145 gab es ca. 80 Stück (alle Bauarten zusammen) von VB 145 001 bis VB 145 100. In der Epoche IV noch 947 056 und 077 am 1.1.1970.

    Die letzte Ausmusterung am 19.1.1970 947 056 und 077 beim Bw Nürnberg Hbf.


    Vom VT 60.5 gab es am 1.1.1970 noch 70 Fahrzeuge im Bestand (bis 1967: VT 60 500, 502-526, 528-532), die letzte Ausmusterung erfolgte am 1.8.1972 mit 660 516 beim Bw Rheine.


    Unter anderem wären solche vorbildlichen Züge auf der Modellbahn möglich:


    Teil 2 ... und als Wendezüge folgt

  • .... und als Wendezüge mit V36 oder V 80 gar als Eilzug u.a. von Frankfurt nach Köln: Wendezug Köln - Bergisch Gladbach, rote AB Donnerbüchse, grüne B Donnerbüchse, VS 145



    kein Wendezug, Epoche IIIa

    Eilzug Köln Frankfurt über Au, Altenkirchen, Westerburg, Limburg

    V36 schiebt (Raum Frankfurt)

    V 36 schiebt (Bremerhaven) mit Pwgs 41 und AB Donnerbüchse in grün, VB? + VS 145


    Wäre schön, wenn sich unsere Spur 0 Lokomotivfabriken auch für solche Fahrzeuge interessieren würden.

  • …die neuen Bundesländer liegen mir keine genauen Angaben vor. Vielleicht kann jemand ergänzen.

    Hallo zusammen,


    auch ich habe eine große Begeisterung für die Beiwagen VB145 und VB147.


    In den neuen Bundesländern sind die Wagen meist in den flacheren und dünn besiedelten Regionen, meist auf ehemaligen Kleinbahnen gefahren. Also in Brandenburg, Mecklenburg und in der Altmark in Sachsen-Anhalt.

    Als die Triebwagen und die Dampfloks ausgemustert waren, hingen die Wagen vor Kleinloks der Baureihen V15 (Br 101), V22 (Br 102.0), Br 102.1, V36 (Br 103) und V60 (Br 106).


    Einen schönen Abend


    Matthias

  • Danke Matthias für deine Angaben aus den neuen Bundesländern.

    Da ergäben sich weitere interessante Einsatzmöglichkeiten.

    Die Anlage oder auch die passenden Loks müssen nicht unbedingt groß sein.

    So hätten auch platzbeschränkte Spur 0 Bahner die Möglichkeit, vorbildorientierte, kurze (Wende)Züge zu bilden und zu betreiben.

  • Hallo Leute!


    Diese Einsatzmöglichkeiten der Triebbeiwagen gab es sogar im Berliner Raum.

    Zwischen Mahlow und Blankenfelde fuhr ein Zug gebildet aus einer 102 (Gartenlaube) und einem 4 achsigen Beiwagen in Epoche 4 Lackierung (Quelle: Transpress- Die Lokomotiven der Deutschen Reichsbahn, Seite 289 unten im Farbteil).

    Heute fährt dort die S- Bahn als Verlängerung von Lichtenrade.


    Wie oben schon geschrieben steht, wurden solche Züge auch gerne in der Altmark eingesetzt. Oftmals wurden bei defekten Triebwagen die Motoranlagen ausgebaut und diese dann als Beiwagen eingeordnet und benutzt.


    Interessant für solche Züge wäre auch die V 36, die sich derzeit in der Entwicklung befindet. Solche Maschinen wurden bei der Reichsbahn der DDR sogar bis in die Epoche 4 eingesetzt, so dass auch hier genügend Varianten machbar wären.

  • Hi Leute,


    Güterwagen, Güterwagen, Güterwagen etc. kann man nie genug haben. Wie wäre es mal mit Länderbahn- oder darauf basierten Wagen? Bestes Beispiel: das Messingmodell des Bayrischen Bierwagens, dessen Bau Jacques Timmermans so wunderbar beschrieben hat! Auf dem Fahrgestell passen auch G- und Verschlagwagen, ich würde mich auch über kurze Rungenwagen, wie sie NMJ als T3-Kleinserienmodell im Programm hatte, freuen. Alternativ wäre eine Neuauflage der Drehschemelwagen von Lenz denkbar, aber der Bereich kurzer Güterwagen kommt sicher ganz allgemein auch anderen Kollegen entgegen!


  • Guten Abend reinhold,


    Zu dem bayerischen Bierwagen Fahrwerkes würden unter Wagenbedingte erforderliche Änderungen zwar auch andere Güterwagenpassen, aber dann nur Wagen mit kurzem Achsabstand (3,00 bis maximal 3,20 m.) Für Wagen mit einem längeren Achsabstand taugt das Fahrwerk halt nicht!


    Gruß,

    Jacques Timmermans



  • Hallo.

    Bei alten Güterwagen schlage ich die noch fehlenden Verbandsbauartgüterwagen vor. In 1:45 gibt es den Wagen A1 (Halle, O 10) von 0-Scale in DB, DRG und in Mecklenb. Ausführung. Fehlen nur Decals für die übrigen Länderbahnen. Den Wagen A2 (Kassel/München G 10) gibt es nur in DB, DR und DRG Ausführung (Lenz). Für die Länderbahnausführung müßte einiges geändert werden. DenWagen A3 (SS Köln, SS 15) gibt es in DB, DR und DRG Ausführung (Schnellenkamp). Für die Länderb. müßte die Bremse und die Puffer geändert werden. In Bayern hatte er noch andere Drehgestelle. Den Wagen A4 (Stuttgart, R 10) gibt es noch nicht in 1:45. Den Wagen A5 (Regensburg H 10) gibt es nur in DB version und ohne Bremserhaus. Den Wagen A6 (Nürnberg, O 11) gibt es in DB, DR und DRG Ausfürung (Schnellenkamp). Den Wagen A 7 (Wuppertal, K 06) gibt es in DB, DR und DRG Auführung (Schnellenkamp). Den Wagen A 8 (Altona, Vh 14) gab es nur als Bausatz in 1:45 (hatte aber Maßabweichungen). Der Wagen A9 (Dresden, Gl 11) gab es nur als Bausatz., Den Wagen A 10 (Breslau, Essen Om 12) gibt es in DB, DR und DRG Ausführung (Lenz). Den Wagen A 11 (Augsburg, S 14) gibt es noch nicht in 1:45.

    Diese 11 Güterwgenbauarten sind von allen deutschen Länderbahnen beschafft worden und hatten dadurch eine deutschlandweite Verbreitung. Sie unterschieden sich zur Länderbahnzeit hauptsächlich durch Anstrich und Hoheitszeichen.

    Die Verbandsbauarten haben ein größere Wahrscheinlichkeit realisiert zu werden als ein bayrischer Länderbahnwagen.

    Um die vorhandenen Wagen zu Länderbahnwgen umbauen zu können, sollten sich die Interessenten zusammentun und Beschriftungen drucken zu lassen.

    Gruß Gerhard Stölting, Bielefeld 05205/71383.

  • Mir ist in den letzten Tagen ein Bild von einem 4achsigen Güterwagen untergekommen, der zum Steuerwagen umgebaut wurde. Es war ein Bromberg, so wie er auch in Normalausführung noch bei der 3Seen-Bahn im Betrieb ist.

    Der Bromberg ist schon ein imposanter Güterwagen, der so, als Steuerwagen direkt auch noch eine weitere Variante darstellen würde.

    Wunschmodell eben....... ;)

  • Guten Abend,


    wurde der Gbs der DR schon erwähnt… ein Brot- und Butterwagen

    Gruß Derek D.


    in Epoche II und III unterwegs


    mir wurde heute erklärt," Männer werden maximal fünf Jahre, dann wachsen die nur noch" .....8|

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