Aus Malz wird Bier… - Brauerei Schwanenbräu in Kleinreuth-Nord

  • Flaschenzug-Anbau für Hopfen und Malz

    Ein freundliches Hallo in die Runde.


    Das Sudhaus benötigt noch einen Anbau. Dieser Anbau soll einen stabilen Flaschenzug aufnehmen der dazu dient, die Hopfen- und Malz-Säcke in das Obergeschoß zu befördern. Dort werden die Rohstoffe gelagert bzw. für den Produktionsprozess bereitgestellt.


    Mir schwebt vor, dem (schon fertiggestellten) Sudhaus ein solches "Konstrukt" anzubauen. Eine Idee gibt mir der nachstehende Bildausschnitt, allerdings möchte ich den Anbau weiter vorspringen lassen:

    Das Bild findet sich in der deutschen Fotothek und unterliegt den Bestimmungen des Creative Commons Attribution Share Alike 3.0 Germany Lizenzmodells.


    Weitere Anregungen habe ich in einer Collage zusammengefasst:


    Von einer realistischen und vor allem richtigen Umsetzung habe ich keine Ahnung, , habe aber eine Skizze gemacht, wie dies bei meinem Sudhaus angedockt werden könnte:


    Kann das in Form eines vorspringenden Mauerwerks geschehen?

    Sollte diese durch eine Stahlträger- oder Holz-Abstützung stabilisiert werden?

    Oder gibt es andere Alternativen?


    Für fachmännischen Rat vorab herzlichen Dank.


    Gruß Rainer

  • Hallo Rainer

    Aöso schon auf Grund der anzuhebenden Gewichte, würde ich Stahträger vorsehen.

    Leicht patiniert, und evt eine kleine Beleuchtung in Forn einer Wandlampe anbringen.


    Gruß der Frank

    the light on the end of the tunnel, may be an ancomming train.....

  • Hi Rainer,


    ich finde, das ist ein nettes und interessantes Vorhaben, aber wenn ich als Statiker etwas dazu sagen darf: von einer Mauerwerkskonstruktion würde ich abraten, weil es zu hohe unnütze Lasten sind, die abgefangen werden müssen. Kurze Kragarme sind über Konsolsteine auch mit Mauerwerk möglich, größere Auskragungen eher nicht. Ich würde zu einer Stahl- oder Holzkonstruktion tendieren, da sind recht große Kragarme möglich, wobei sich die Frage stellt, was in diesem Zusammenhang groß zu nennen ist. Bei 1m Auskragung hängt eine Sackpalette bereits frei, bei 1,5m wäre vermutlich eine sinnvolle Grenze der Auskragung erreicht. Die von Dir abgebildete Holzkonstruktion, sogar mit Schutzdach, bewegt sich in dem Rahmen, wobei dort ja eine Stahlkonstruktion noch weiter auskragt, offenbar wegen sehr sperriger Hubgegenstände!

    Es ist natürlich auch eine Frage der Proportionen, ein 2m langer Kragarm passt irgendwie nicht an ein 5m breites Gebäude und auch hier gilt, je ungewöhnlicher das Bauvorhaben, um so wichtiger ist ein konkretes Vorbild, denn es gibt tatsächlich nichts, was es nicht gibt!

    Kleiner Tip: Bei Anlagen auf der Insel gibt es das Thema häufiger und unter dem Begriff Giebelaufzug gibt es auch im Netz ein paar Fotos!

  • Ich würde zu einer Stahl- oder Holzkonstruktion tendieren, da sind recht große Kragarme möglich, wobei sich die Frage stellt, was in diesem Zusammenhang groß zu nennen ist. Bei 1m Auskragung hängt eine Sackpalette bereits frei, bei 1,5m wäre vermutlich eine sinnvolle Grenze der Auskragung erreicht.

    Danke Dir, Reinhold, für Deine Informationen zum Für und Wider. Das bringt mich schon einen Schritt weiter.

    Gruß Rainer

  • Hallo Rainer, mach´ mal Deinen Anbau wie Du ihn gerne hättest. Denk´ dabei an den alten Klaus Spörle, der immer sagte, dass das, was man kreiert, halt glaubhaft sein sollte, wenn man damit an die Öffentlichkeit geht. Und Modellbahn hat manchmal eigene Gesetze! Romantik ja, Kitsch nein. Also hau´ rein!


    Gruß Hans

  • Durchgefallen: Decalfolie trägerlos für Waggonbeschriftung

    Servus miteinander,

    für die Brauerei soll der Wärmeschutzwagen (Lenz G10) mit passender Beschriftung versehen werden.


    Idee:

    Beschriften des Lenz G10 Wärmeschutzwagens mit Logo und Text "Schwanenbräu Kleinreuth".


    Plan:

    Verwendung von Decalfolie trägerlos, Schrift und Logo mit dem Laserdrucker gedruckt. Die Methode ist ähnlich Fototransfer-Potch nur dass hier die Beschriftung mittels Trägerfolie aufgebracht wird und nach dem trocknen der Toner auf dem Zielobjekt bleibt, die Trägerfolie aber abgezogen wird.


    Durchführung:

    • Logo und Text mit Grafikprogramm erzeugt.


    • Decalfolie trägerlos, mit Kleber als Set bestellt beim Druckeronkel.
    • Einen A4-Bogen bedruckt.
    • Die Arbeitsschritte mit einer Polystyrol-Bretterwand getestet und nach dem 2. Versuch das Ergebnis als brauchbar befunden.
    • Die Schiebetüren des G10 abgenommen und mit dem Schwan nach Anleitung beschriftet. Das Ergebnis auf der ersten Türe könnte noch als "für weathering als Basis geeignet" durchgehen, bei der zweiten Türe waren es aber Chaos pur.

    In 6 Bildern zusammengefasst mein persönliches Waterloo


    1 G10, Türe abgenommen

    2 Papierausdrucke zur Probe aufgelegt

    3 Bedruckter Decalbogen

    4 Probedruck auf Polystyrolplatte

    5 Transfer auf Schiebetüre, Trägerfolie liegt während des Trockenvorganges auf

    6 Trägerfolie abgezogen, Endergebnis


    Resümee:

    Decalfolie trägerlos eignet sich sehr gut zur Verwendung auf glatten oder wenig strukturierten Oberflächen. Der G10 mit Bretterfugen, Profilen und Griffen ist deshalb kein besonders geeignetes Objekt. Der Laserdruck muss ja auf der Oberfläche aufliegen und "ankleben". Sobald aber die beschriebene Profilierung da ist, liegt die Trägerfolie nicht sauber an und kann auch nicht mit sanftem Nachdruck angelegt werden. Sie ist dafür ungeeignet.


    Für meinen Anwendungsfall bedeutet dies: Türen säubern und zurück auf Null, ggf. zum Standard-Nassschiebebild mit den dafür vorhandenen Hilfsmitteln greifen. Einen Versuch war es mir Wert.


    Loddar würde dazu sagen: "Again what learned" :saint:


    Gruß Rainer

  • Schade, dass es nicht geklappt hat Rainer.


    Mein Vorschlag wäre aus einem Papierausdruck des Schwanes mit dem Skalpell #11 eine Schablone zu machen und diese dann auf dem Wagen auszumalen. Bzw. die blaue Farbe mit einem Schwämmchen aufzutupfen.


    Auf jeden Fall wird Dein Wagen ein Schmuckstück.


    Glück Auf! Jay, the K.

  • Was spricht gegen das Fototransfer-Potch Verfahren?

    Moin Johann,

    Vermutlich (ich habe es aber noch nicht ausprobiert) wird es wegen der "Steifheit" des Papiers als Transfermedium und der "unebenen" Oberfläche des Zielobjektes für den von mir beabsichtigten Anwendungsfall genauso scheitern wie die ausprobierte Methode mit trägerloser Decalfolie.


    Du musst das Zielobjekt mit Potch bestreichen, das Transferobjekt mit Potch bestreichen, aufeinanderlegen, andrücken und überschüssiges Potch herausstreichen. Antrocknen lassen und dann das Trägerpapier durch anfeuchten "herunterrubbeln". Da sehe ich förmlich die filigrane Beschriftung schon zerfleddern.


    aus einem Papierausdruck des Schwanes mit dem Skalpell #11 eine Schablone zu machen

    Moin Jay, the K.,

    In die von Dir vorgeschlagene Richtung habe ich auch schon mal gedacht. Aber bei einer Papierschablone halte ich (für mich) die Gefahr für recht groß, zu patzen.



    Jedenfalls denke ich über alternative Lösungsmöglichkeiten nach und werde berichten.


    Gruß Rainer

  • Hallo Rainer,


    ich weis, war Dir nicht perfekt genug, das kenne ich. Obwohl - und hierfür "nothing for ungood": Ich hätte den Wagen noch ein wenig geweatherd und die nicht perfekte Schrift und das (sehr geschmackvolle und schöne) Logo als auf einem älteren, voll im Betrieb stehenden Wagen dargestellt gelassen.


    Aber was heist da "ich hätte" ... ist ja schliesslich Dein Wägelchen und Du must das zufriedene Gefühl haben. Ich kenne das insofern (nicht nur bei der Moba), dass mein Umfeld sagt: "Schööön und passt ect.", aber wenn ich das nicht so sehe muss ich halt nochmal bis es für mich PERFEkT ist :D ;( .


    O. k. viel Spass noch mit Deiner Awanst, dem Drumherum und - - - make it goodly!

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